Paulus Hochgatterer Wildwasser

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Inhaltsangabe zu „Wildwasser“ von Paulus Hochgatterer

Im Strudel des Erwachsenwerdens.An einem heißen Sommertag haut der sechszehnjährige Jakob einfach von zu Hause ab und begibt sich auf die Spur seines Vaters, der zwei Jahre zuvor beim Kajak fahren auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Während seiner Reise ins Ungewisse schluckt Jakob immer wieder Drogen, bekommt einen kapitalen Sonnenbrand und bricht schließlich am Ufer eines Sees zusammen. Ein geheimnisvoller katholischer Priester nimmt sich seiner an und hilft ihm, das Rätsel um den verschwundenen Vater zu lösen.

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  • Als Jugendbuch eine glatte Themenverfehlung

    Wildwasser
    awogfli

    awogfli

    Boah! Schon länger kein so dünnes Bücherl gelesen, dass mich derart genervt hat und mit dem ich gar so lange brauchte. Ich werde mich vielleicht in Zukunft vor Überraschungsautoren aus meiner Umgebung mehr hüten. Ständige Erwähnung und Kotau vor Markenprodukten, selbstzusammengemixter Drogencocktail aus Medikamenten, sehr primitive Onaniephantasien wie von einem pubertierenden Charles Bukowski und sportliche Betätigung bis zum Zusammenbruch, so präsentiert uns Herr Paulus Hochgatterer den jugendlichen Hauptprotagonisten. Mag schon sein, dass ein Teil der jungen Durchgeknallten, die der Autor in seinem Zweitberuf als Kinderpsychiater betreut, so ticken, aber als Vorlage für ein Jugendbuch finde ich solche Figuren extrem fehlbesetzt. Mir ist völlig schleierhaft, wie dieses Machwerk auch noch einen Jugendbuchpreis des Literaturhauses Wien erhalten konnte. Ok da gibt es dann noch einen schlampig zusammengezimmerten Plot auf der Suche nach der Todesstelle des Vaters und drei ein bisschen skurrile Figuren in einem Pfarrhaus, aber das ist alles vom Autor ohne Sinn und Verstand, völlig zusammenhanglos, ohne Aussage und Dramaturgie bzw. Ende montiert dass ich mich frage, ob dieser Handlungsablauf vielleicht den Drogenmißbrauch symbolisieren soll. Auch die Sprache ist eher die eines Erwachsenen, der nur so tut, als ob er sich in einen Jugendlichen hineinversetzen würde, was dem ganzen vor allem bei den sexuell angehauchten Szenen noch einen zusätzlichen widerlichen fast perversen Anstrich gibt und auf jeden Fall alles andere als authentisch rüberkommt. Den zweiten Stern vergebe ich deshalb, weil ich mehr genervt als gelangweilt war und es an und für sich schon eine grausliche einzigartige Innovation ist, solche Elemente in einem Jugendbuch zu verwenden. Fazit: Ein Mix aus Bret Easton Ellis und Charles Bukowsky auf Jugendbuch kurz bevor der Irrsinn und die Gewalt endgültig ausgebrochen sind.

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    awogfli

    awogfli

    28. April 2016 um 11:53
  • Rezension zu "Wildwasser" von Paulus Hochgatterer

    Wildwasser
    Moni

    Moni

    19. August 2011 um 21:54

    Jakob, der Sechzehnjährige fühlt sich unverstanden und genervt von seiner Mutter und kleinen Schwester, packt seinen Rucksack mit dem Nötigsten (inklusive Drogen), schwingt sich eines heißen Sommertages auf sein Mountainbike und wandelt auf den Spuren seines toten Vaters, den er so sehr vermisst.