Pavel Kohout Meine Frau und ihr Mann

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Inhaltsangabe zu „Meine Frau und ihr Mann“ von Pavel Kohout

Ein junger Mann, völlig unerfahren, zart, scheu, keusch, streng autoritär erzogen, begegnet zufällig einer Frau in den besten Jahren, mit mehr als bunter Vergangenheit, groß, stark und dominant. Hingerissen von seiner altmodischen Unschuld, reißt sie den Auserwählten aus der elterlichen Obhut , und es kommt zu einer überstürzten Vermählung. Ein bizarres Paar findet zusammen, bei dem alles, aber auch alles verkehrt funktioniert. Mit diesem Roman wollte der tschechische Erzähler und Dramatiker Pavel Kohout sich selbst, wie er sagt, "endlich etwas wirklich Heiteres bescheren."

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  • Rezension zu "Meine Frau und ihr Mann" von Pavel Kohout

    Meine Frau und ihr Mann
    Beagle

    Beagle

    24. April 2010 um 20:58

    Der Ich-Erzähler erklärt uns die Welt näher, in der er wohnt. Seine Eltern waren bei seiner Zeugung schon beinahe fünfzig Jahre und sie sind gläubige Christen, ein Umstand, der in der Tschechoslowakei zur Zeit des kalten Krieges nicht alltäglich ist. Sie sind sogar so fanatisch, dass sie ihre eigene Religionsgemeinschaft gründen, zu der aber nur die Familie angehört. Der Sohn wächst mehr als behütet auf. Immer wieder versucht der Vater, ihn von allen Möglichen Pflichten zu entbinden. So ist er zum Beispiel für die Schule zu sensibel und soll zuhause unterrichtet werden und für das Militär zu schwächlich. Aber alles nützt nichts, er muss trotzdem zur Schule und auch die Pflichtzeit beim Militär bleibt ihm nicht erspart. Anfangs wachen seine Eltern noch abwechselnd Nacht für Nacht unter dem Fenster der Kasserne, doch dann kann er sich schließlich profilieren und darf zuhause übernachten. Nach der Militärzeit erhält er einen guten Beruf in einer Firma, die eines Abends ein Fest zu Ehren der Oberen gibt, bei dem er die Gäste empfangen soll. Bei dieser Gelegenheit bittet ihn sein Chef, der sich die Sekretärin aufgerissen hat, die zuerst angegrabene Musikerin nach Hause zu fahren. Sogleich fällt die Frau, die er schon zu diesem Zeitpunkt als MEINE FRAU bezeichnet, über ihn her. Er, der mit seinen 25 Jahren noch Jungfrau ist und sich über seine Ehre ausgesprochen stark macht, fällt sogleich in Ohnmacht. Pavel Kohout erzählt eine Satire, die aber nur zeitweise humorvoll ist, was dem Buch, durch seinen eigenartigen Charakter, einen langwierigen Eindruck aufbürdet.

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