Pawel Huelle

 3.9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Mercedes-Benz, Weiser Dawidek und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Pawel Huelle

Sortieren:
Buchformat:
Mercedes-Benz

Mercedes-Benz

 (3)
Erschienen am 01.03.2005
Castorp

Castorp

 (1)
Erschienen am 01.08.2007
Das letzte Abendmahl

Das letzte Abendmahl

 (1)
Erschienen am 16.02.2009
Weiser Dawidek

Weiser Dawidek

 (2)
Erschienen am 01.04.1995
Weiser Dawidek. (7444 672)

Weiser Dawidek. (7444 672)

 (0)
Erschienen am 01.06.1993

Neue Rezensionen zu Pawel Huelle

Neu
PaulTemples avatar

Rezension zu "Castorp" von Pawel Huelle

Wunderbares Prequel zum "Zauberberg"
PaulTemplevor 5 Jahren

Im Jahr 1924 lässt Thomas Mann seinen Protagonisten Hans Castorp den "Zauberberg" bereisen und erschafft damit ein Werk, was mich nach wie vor tief beeindruckt und fasziniert. In einem Nebensatz erfährt der Leser, dass Castorp vier Semester in Danzig studiert hat. Genau diese Randbemerkung nimmt Pawel Huelle 2004 zum Anlass, einen Roman über diese zwei Jahre im Leben des Studenten zu verfassen. So begleitet der Leser den jungen und anfangs sehr disziplinierten Hans Castorp an das Polytechnikum zu Danzig, wo er 1904 mit dem Studium des Schiffbaus beginnt. Durch einen Zufall begegnet er einer aufreizenden Fremden, die sein Gefühlsleben und seine innere Ordnung ordentlich durcheinanderbringt und schließlich zu psychologischen Behandlungen, einem Privatdetektiv und gar einem Mord führt.
Auch Huelle verschreibt sich dem Bildungsroman und imitiert auf herrliche Art und Weise den Sprachstil Thomas Manns, nicht ohne eine gewisse Portion Ironie hinzuzufügen und mehrere Parallelen zum späteren "Zauberberg" aufzuzeigen.
Ich habe "Castorp" SEHR genossen: Definitive Leseempfehlung!

Kommentare: 1
218
Teilen
Hallogens avatar

Rezension zu "Verschollene Kapitel" von Pawel Huelle

Rezension zu "Verschollene Kapitel" von Pawel Huelle
Hallogenvor 9 Jahren

Diese literarischen Kolumnen sind relativ weit gestreut, reichen von Erika Steinbach (Bund der Vertriebenen) bis zur Französischen Revolution, beschäftigen sich aber v. a. mit Anekdoten und Randepisoden mitteleuropäischer Autoren und Philosophen wie Elias Canetti, Bohumil Hrabal, Bruno Schulz oder Karl Popper und mit russischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts (Muratov, Nabokov, Bulgakov) sowie mit dem Literaturbetrieb als solchen. Mehrfach schildert Huelle Reisen zu den Heimatorten von Schriftstellern (Nabokov, Dostojevski), auf denen er deren Umfeld nachfühlen will. Die thematische Vielfalt lässt die Zusammenstellung dann aber willkürlich erscheinen, denn Stalin, Erika Steinbach oder Kaiser Hirohito haben mit Literatur nun wirklich nichts zu tun. Zudem ist der Ton einige Male unpassend. Das Buch zeugt von der Bildung des Autors, aber auch davon, dass er manchmal etwas zu ungestüm vorgeht (etwa wenn er darauf verfällt, Kriegsverbrechen aufzurechnen oder wenn er Strafe für Stalin fordert).


Es ist mehr ein Buch zum Rumblättern als zum Lesen, denn diese Anekdötchen sind zwar recht nett, aber so besonders spannend ist es dann auch nicht, dass etwa Schulz genau ein Jahr nach seinem letzten Brief an seine Brieffreundin starb. Recht amüsante Details aus dem Leben von Schriftstellern (so heuerte Hrabal einen Doppelgänger an, um Touristen etwas zu bieten), mehr nicht.

Kommentieren0
15
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 15 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks