Pawel Huelle Castorp

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Inhaltsangabe zu „Castorp“ von Pawel Huelle

»Damals hatte er vier Semester Studienzeit am Danziger Polytechnikum hinter sich … «, heißt es im ›Zauberberg‹, und Pawel Huelle hat diese Bemerkung zum Ausgangspunkt für einen spannenden Bildungsroman gemacht. Im Oktober 1904 kommt Hans Castorp aus dem großstädtischen Hamburg nach Danzig, um dort Schiffsbau zu studieren. Die Stadt zieht den knapp Zwanzigjährigen sofort in ihren Bann. Bald schon verliebt er sich in eine junge Polin aus dem benachbarten Zoppot, die allerdings in eine Affäre mit einem russischen Offizier verwickelt ist, in die auch Castorp hineingezogen wird. Die Studiendisziplin kommt ihm abhanden, seine Moral lockert sich bedenklich. Wanda aber ist unerreichbar und wird nicht erreichbarer, als der Offizier einem Attentat zum Opfer fällt. Castorps Gefühlsverwirrung steigert sich immer mehr. Er flüchtet sich zu einem polnischen Psychiater und in die Lektüre Schopenhauers und kehrt am Ende bereichert und gereift, gestärkt durch eine erste, wenn auch unerfüllt gebliebene Liebe, nach Hamburg zurück.

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  • Wunderbares Prequel zum "Zauberberg"

    Castorp
    PaulTemple

    PaulTemple

    Im Jahr 1924 lässt Thomas Mann seinen Protagonisten Hans Castorp den "Zauberberg" bereisen und erschafft damit ein Werk, was mich nach wie vor tief beeindruckt und fasziniert. In einem Nebensatz erfährt der Leser, dass Castorp vier Semester in Danzig studiert hat. Genau diese Randbemerkung nimmt Pawel Huelle 2004 zum Anlass, einen Roman über diese zwei Jahre im Leben des Studenten zu verfassen. So begleitet der Leser den jungen und anfangs sehr disziplinierten Hans Castorp an das Polytechnikum zu Danzig, wo er 1904 mit dem Studium des Schiffbaus beginnt. Durch einen Zufall begegnet er einer aufreizenden Fremden, die sein Gefühlsleben und seine innere Ordnung ordentlich durcheinanderbringt und schließlich zu psychologischen Behandlungen, einem Privatdetektiv und gar einem Mord führt. Auch Huelle verschreibt sich dem Bildungsroman und imitiert auf herrliche Art und Weise den Sprachstil Thomas Manns, nicht ohne eine gewisse Portion Ironie hinzuzufügen und mehrere Parallelen zum späteren "Zauberberg" aufzuzeigen. Ich habe "Castorp" SEHR genossen: Definitive Leseempfehlung!

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    Liseron

    Liseron

    01. October 2014 um 20:47