„...Doch wie enttäuscht war sie jedesmal, wenn in den Menschen nur die Gier nach ihrem Reichtum erwachte, niemals aber die Sehnsucht, das Geheimnis der Steine zu ergründen...“
Diese Gedanken formuliert die Herrin des Kupferberges im fernen Ural. Wird es jemals einen Mensch geben, der ihren Ansprüchen gewachsen ist oder wird jeder nur so viel Steine wie möglich an sich raffen wollen? In ihrem Reich gibt es besondere Steine, die man Malachit nennt. Bei den Menschen ist sie gefürchtet, denn bisher ist niemand zurückgekehrt, der ihr begegnet war.
Das russische Märchen fällt durch seine wunderschönen Illustrationen auf.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er bringt den Ken der Geschichte auf den Punkt.
Der Steinschleifer Peter hat den Knaben Danilo bei sich aufgenommen. Der Junge soll die Kühe hüten, erweist sich aber bald als begnadeter Künstler. Die Welt der steine zieht ihn in ihren bann. Dabei vergisst er alles um sich herum. Doch dann begegnet ihm die Herrin des Kupferberges. Gleichzeitig entdeckt er seien Liebe zu Katja. Wie wird er sich entscheiden?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.



