Pearl Abraham The Romance Reader

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Inhaltsangabe zu „The Romance Reader“ von Pearl Abraham

Die Romanleserin

— Saralonde
Saralonde
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    The Romance Reader
    Saralonde

    Saralonde

    11. August 2015 um 11:08

    Deutscher Titel: Die Romanleserin Sprecherin: Suzanne Toren Dauer: 9 h 12 min, ungekürzt Rachel Benjamin wäre gerne ein ganz normaler Teenager. Doch als älteste Tochter eines chassidischen New Yorker Rabbis bleibt ihr vieles verwehrt. Unter anderem muss sie englischsprachige Literatur heimlich lesen, welch ein Skandal wäre es, wenn die Tochter eines Rabbis englische Bücher lesen würde! Der Buchtitel ist ein wenig irreführend, Bücher und die Welt in Büchern, die Rachel verwehrt bleiben, spielen zwar eine wichtig Rolle, sind jedoch nur ein Aspekt, der Rachels Leben anders macht als das eines “normalen” amerikanischen Teenagers. Ihre Kleider müssen die Ellenbogen bedecken, sie muss dicke, undurchsichtige Strumpfhosen unter den Kleidern tragen, sie darf – um Himmels willen – beim Schwimmen keinen Badeanzug tragen. Und wenn sie mit 16 die Schule abschließt, wird von ihr erwartet, dass sie sich möglichst bald verheiraten lässt. Die erste Hälfte des Buchs hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Einblick in die chassidische Kultur ist sehr interessant, die Charaktere, unter anderem die aufbrausende Mutter und der stoische Vater bringen den Leser häufig zum Schmunzeln. Rachel ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Familie und ihrem Wunsch, den Restriktionen ihrer Herkunft und ihrer Kultur zu entkommen. Sie malt sich alles Mögliche aus, das passieren könnte, doch letztlich findet sie nicht den Mut, wirklich offen zu rebellieren, sie tut es nur heimlich. Was natürlich nicht immer gut geht. Als es Zeit für die Ehe wird, sieht Rachel nur einen Weg, der ihr ein normales Leben ermöglichen könnte… Und dieser letzte Teil des Romans hat dazu geführt, dass ich das Buch doch nicht so gut bewerten kann. Denn hier habe ich den Kontakt zu Rachel verloren: Ich konnte ihr Handeln nachvollziehen, aber es gefiel mir nicht, sie wurde mir unsympathisch und das Ende des Buchs habe ich dann als unbefriedigend empfunden. Dennoch ein lesenswertes Buch, vor allem, wenn man sich für das Leben orthodoxer Juden in Amerika interessiert. Die Sprecherin Suzanne Toren liest genau im richtigen Tempo, mit viel Ausdruck und ironischem Unterton.

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