Pearl S Buck Die Gute Erde

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Inhaltsangabe zu „Die Gute Erde“ von Pearl S Buck

Ein Buch, das tiefen Einblick in das chinesische Leben vor 100 Jahren gewährt.

— gst
gst

Ein sehr schönes, bodenständiges Buch über das Leben eines bodenständigen Mannes. Habe ich gerne gelesen.

— Sgadi
Sgadi
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  • Leben in China

    Die Gute Erde
    gst

    gst

    Mit diesem Buch taucht man ein in das Leben von Wang Lung, einem jungen chinesischen Bauern, der sich auf den ersten Seiten auf den Weg macht, um seine noch unbekannte Braut (eine Sklavin aus einem reichen Haus) abzuholen. In schlichter Sprache beschreibt die Autorin (Literatur-Nobelpreisträgerin von 1938) das Leben in China vor ca. 100 Jahren. Wir begleiten Wang Lung und seine Frau O-Lan durch das gemeinsame Leben, erleben mit, wie die Familie größer wird und wie sie während einer Hungersnot das geliebte Land verlässt. Das Leben, das hier beschrieben wird, ist für uns heute fast unvorstellbar. Welche Frau geht am Tag nach der Geburt ihres Kindes wieder aufs Feld zur Arbeit? Welche Frau bleibt heute noch einige Schritte hinter ihrem Mann zurück, wenn sie gemeinsam unterwegs sind? Welcher Mann muss heute noch den Bruder seines Vaters mit ernähren, weil es die Tradition fordert? Die Beschreibungen der Menschen („Große Fettwülste hingen ihm über Brust und Bauch, und in den Gebirgen seiner Wangen standen die Augen klein und tief wie die Augen eines Schweines“) haben mich ebenso gefangen genommen, wie die Verwandlung, die Müßigkeit bei Menschen hervorrufen kann. Auch die in diesem Buch beschriebenen Hochzeits- und Todeszeremonien fesselten mich. Obwohl das Buch schon so alt ist, lohnt sich das Lesen. Denn wie soll man ein Land und seine Vergangenheit verstehen, wenn man nichts darüber weiß?

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