Pearl S. Buck Das Mädchen Orchidee

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen Orchidee“ von Pearl S. Buck

In Das Mädchen Orchidee schildert die Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck das abenteuerliche Leben der letzten chinesischen Kaiserin Tsu Hsi, die als Konkubine an den Hof befohlen wurde und durch ihre Klugheit und Tatkraft zur Kaiserin emporstieg. Über vierzig Jahre steuerte sie das Reich mit staatsmännischem Geschick zwischen allen Klippen hindurch. Im Alter genoss sie im wahrsten Sinne des Wortes göttliche Verehrung und erhielt von ihrem Volk den Ehrentitel 'Alter Buddha'.

Guter Roman über die Regierungszeit der chinesischen Kaiserinmutter Cixi. Zahlreiche Einblicke in das Leben am kaiserlichen Hof Chinas.

— Annykha

Wunderbares Buch über chinesische Geschichte und das Leben am Kaiserhof

— sommerlese

Hat mir gut gefallen! Ein super Einblick in einen wichtigen Teil der Geschichte Chinas.

— Bookserella

sehr empfehlenswert!

— Minni

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  • Die letzte Kaiserin von China

    Das Mädchen Orchidee

    gst

    14. September 2017 um 14:30

    Pearl S. Buck lebte als Tochter deutsch-holländischer Missionare ab ihrem fünften Lebensjahr in China. Da sie mit der chinesischen Sprache aufwuchs, gewann sie tiefe Einblicke in das Wesen der chinesischen Menschen. So war es ihr ein Anliegen, auch die chinesische Geschichte für westliche Leser zu beleuchten. In „Das Mädchen Orchidee“ schreibt sie über das Leben der letzten regierenden Kaiserin von China. Die verschiedenartig begabte Frau mit einer widersprüchlichen und vielseitigen Persönlichkeit, lebte im 19. Jahrhundert am Wendepunkt der chinesischen Geschichte. Das Buch gibt Einblicke in alte chinesische Bräuche und Sitten. Orchidee, die auch Yehonala hieß, fühlte sich in den Kaiserpalast berufen und wurde tatsächlich aus ihrem Jahrgang zur Konkubine des Kaisers ausgewählt. Durch kluge Taktik wurde sie zu seiner Lieblingsfrau und ihr Sohn schließlich zu seinem Nachfolger. Als Leser erlebt man die Höhen und Tiefen der in Tsu Hsi umbenannten Frau, reist mit ihr durch das Land, erlebt die Schrecken, die übers Meer gekommene Fremde im 19. Jahrhundert verbreiteten, erfährt von den Reichtümern der früheren Kaiser und deren Zerstörung. Da der Kaiser früh verstarb, übernahm sie die Regierungsgeschäfte für ihren Sohn, den ebenfalls viel zu früh das Zeitliche segnete. Auch wenn sie manchmal bereute, nicht mit dem Mann, den sie liebte, zusammengekommen zu sein, hielt sie tapfer an ihrer Stellung als Herrscherin fest. Noch kenne ich keinen anderen Schriftsteller, der mir das Leben in China so lebendig nahe bringen kann, wie Pearl S. Buck. Mit ihr kann ich eintauchen in die ach so fremde Welt, in die mir völlig unbekannte Denkweise. In meinen Augen hat sie den 1938 verliehenen Nobelpreis für Literatur wahrlich verdient. 

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    • 3
  • Rezension zu Das Mädchen Orchidee

    Das Mädchen Orchidee

    KruemelGizmo

    29. May 2017 um 19:05

    Inhalt: In Das Mädchen Orchidee schildert die Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck das abenteuerliche Leben der letzten chinesischen Kaiserin Tsu Hsi, die als Konkubine an den Hof befohlen wurde und durch ihre Klugheit und Tatkraft zur Kaiserin emporstieg. Über vierzig Jahre steuerte sie das Reich mit staatsmännischem Geschick zwischen allen Klippen hindurch. Im Alter genoss sie im wahrsten Sinne des Wortes göttliche Verehrung und erhielt von ihrem Volk den Ehrentitel "Alter Buddha". In diesem Roman wird man als Leser in die verschlossene Welt des verbotenen Palast entführt, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Orchidee kommt als Konkubine an den Hof des Mandschu-Kaisers Xianfeng. Mit Glück, Fleiß und List steigt sie zur Nebenfrau auf und wird später auch Kaiserin und Kaiserinmutter und lenkt über Jahrzehnte die Geschicke des Landes. Ihr Versuch das Land weiterhin gegen Europäer abzuschotten gelingt ihr nicht und stürzt das Land immer wieder in Revolten und Kämpfe, aber sie schafft es den Thron für ihren Nachfolger zu halten. Das Leben in der verbotenen Stadt mit seinen starren Traditionen, die kaum Raum zur Entfaltung lassen wird in diesem Buch eindrucksvoll geschildert. Allerdings wiederholen sich im Ablauf der Jahrzehnte ständig die äußerlichen Beschreibungen von Orchidee/Tsu Hsi, ihr Gefühlsleben und ihre Gedankengänge, was diese Stellen für mich wirklich immer zäher machten beim Lesen und mich auch irgendwann langweilten. Die Einflechtung der politischen Ereignisse und das Unverständnis gegenüber der Lebensform der Europäer hat die  Autorin interessant und gelungen geschildert. Mein Fazit: Ein interessantes Werk über die letzte Kaiserin Tsu Hsi, das für mich aber doch einige Längen aufwies.

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    • 7
  • Von der Konkubine zur Kaiserin

    Das Mädchen Orchidee

    sommerlese

    Nobelpreisträgerin "*Pearl S. Buck*" beschreibt in "*Das Mädchen Orchidee*" das abenteuerliche Leben der letzten chinesischen Kaiserin Tsu Hsi, die als Konkubine an den Kaiserhof in Beijing gerufen wurde. Die Kaiserinmutter persönlich suchte aus vilen Manchu-Frauen die Ehefrau und die Konkubinen ihres Sohnes heraus. Tsu Hsi wurde Konkubine, stieg aber durch ihre Klugheit und Tatkraft zur Kaiserin empor. Über vierzig Jahre steuerte sie das Reich und wurde von ihrem Volk verehrt. Dieser Roman beschreibt eine Welt, die uns Europäern lange Zeit verschlossen und dadurch unbekannt war. Sie führt uns nach China um 1852 hinter die Mauern des Kaiserpalastes in Beijing und zeigt das Alltagsleben unter den Frauen des Kaisers Xianfeng, erklärt den Einfluss der Eunuchen und die traditionellen Zeremonien bei Hofe. Viel mehr aber geht es um das Schicksal der jungen Tsu Hsi, die der chinesischen Adelsdynastie der Mandschu angehört und als Nebenfrau des Kaisers in der Verbotenen Stadt leben musste. Sie liebt ihren Cousin, der in der kaiserlichen Garde dient. Von der heimlichen Liebe darf niemand erfahren, es hätte tödliche Konsequenzen für beide. Tsu Hsi bekommt einen Sohn und muss später um ihrer beider Leben bangen. Der Platz auf dem Thron bedeutet Einfluss, die Intrigen bei Hofe sind gefährlich. Doch mit vorausschauendem Blick festigt Tsu Hsi ihre Position und dank ihres Geschicks wird sie stellvertretend für ihren minderjährigen Sohn Kaiserin. Dieser Charakter wird von Pearl S. Buck mit viel Intensität und Nähe beschrieben. Man erlebt wie Tsu Hsi mit Einfühlungsvermögen und Geschick, aber auch mit Machtbewusstsein ihre Chancen bei Hofe für den eigenen Aufstieg nutzt. Interessant ist auch die politische Darstellung Chinas zu dieser Zeit. Das starre Festhalten an Traditionen und isolierte politische Stellung wird deutlich. Doch die isolierte Position ist nicht länger haltbar, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Die Taiping-Revolte, der Boxer-Aufstand und der äußere Druck von Europäern und Japanern zwingen China, sich zu verändern und fremden Einflüssen zu öffnen. Wie gewohnt zeigt die erfolgreiche Autorin ihren beeindruckenden Schreibstil auch in diesem Roman unterhaltsam und mit viel Gespür für fremde Kulturen. Man erlebt eine Liebesgeschichte, politische Einsichten und eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, sondern ihre Position immer mehr bis zum Kaiserthron ausbaut. Dieser Roman bietet eine gute Gelegenheit, sich mit der chinesischen Geschichte und deren Andersartigkeit zu beschäftigen. Der Blick auf die Darstellung Tsu Hsis macht die Haltung der Chinesen deutlich und ermöglicht den Blick in die Verbotene Stadt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Der Totenleser" von Antonio Manuel Garrido

    Der Totenleser

    aufbauverlag

    Der chinesische Medicus China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen. Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten? Wollt Ihr gemeinsam mit uns in das alte, geheimnisvolle China reisen und das faszinierende Leben des ersten Gerichtsmediziners der Geschichte kennenlernen? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 2.12. für eines von 25 Freiexemplaren.  Hier geht´s zur Leseprobe.  Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen.  Euer Team vom Aufbau Verlag

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    • 558
  • Rezension zu "Das Mädchen Orchidee" von Pearl S. Buck

    Das Mädchen Orchidee

    Perle

    11. June 2012 um 17:53

    Von Anfang bis Ende ein sehr informatives Buch über China und ihre Kaiserin - das Mädchen Orchidee. Ich habe es mit Begeisterung gelesen und bin in keinsterweise enttäuscht wurden. Man weiß von China und dem Land so wenig, man lernt immer dazu, auch heute mit 44 Jahren, und nicht nur früher in der Schule. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen und weiterreichen. Ich vergebe 5 Sterne mit Begeisterung!

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  • Rezension zu "Das Mädchen Orchidee" von Pearl S. Buck

    Das Mädchen Orchidee

    wollsoeckchen88

    19. January 2012 um 10:10

    Pearl S. Buck beschreibt das Leben der ambivalenten und umstrittenen Tsu Hsi, von den Anfängen als kaiserliche Konkubine über ihre Jahre als Kaiserinmutter bis hin zu ihrer Stellung als am längsten amtierenden Kaiserin von China, die einen unermüdlichen wie aussichtslosen Kampf gegen die Weißen führt, die ebenfalls ihren Anteil des Reiches haben wollen. Dabei geht die Autorin auch auf die vielen Zeremonien und das Alltagsleben in der Verbotenen Stadt ein, wie auf den erheblichen Einfluss, den die Eunuchen bei Hof haben und dass man als Kaiserin nichts ist, wenn man nicht an jeder Ecke Spione hat. Der Leser lernt also viel über das höfische Leben, Wirken, Arbeiten, über Intrigen und Komplotte, darüber, wie Politik im Kaiserreich gemacht wurde und wie weltfremd die Herrscher doch sind. Ein sehr interessantes Buch.

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