Pearl S. Buck Die Frauen des Hauses Wu

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen des Hauses Wu“ von Pearl S. Buck

Ein Klassiker der Unterhaltungsliteratur von der Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck ›Die Frauen des Hauses Wu‹ ist ein großer Liebesroman, in dem Pearl S. Buck ihre intime Kenntnis der chinesischen Kultur gestaltet. Madame Wu ist die Gattin eines reichen Kaufmanns. Als Oberhaupt einer weitverzweigten Familie lenkt sie fast unmerklich die Schicksalsfäden ihrer Söhne und Schwiegertöchter. Aber dann tut sie etwas Unerhörtes: In der Nacht nach ihrem vierzigsten Geburtstag beschließt sie, ihre scheinbar so harmonische Ehe zu beenden, und führt dem Gatten eine Nebenfrau zu. Es ist die Begegnung mit einem italienischen Priester, die ihr eine völlig neue Welt eröffnet. Die Liebe zu diesem fremden Mann, die sie über seinen Tod hinaus erfüllt, verändert ihre Seele. Durch ihn und mit ihm findet sie zu den letzten Erkenntnissen über die Ehe und das Wesen der Liebe. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.

wunderschöner Roman über das Leben der Frauen im alten China. Madame Wu ist eine starke Frau!

— VirginiaE
VirginiaE

schön

— IsabellaMuhr
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  • Wie ein "Zauberglas, das kleine Dinge groß macht"

    Die Frauen des Hauses Wu
    R-E-R

    R-E-R

    “Sie haben mir von dem Zauberglas erzählt, das kleine Dinge groß macht. Ein Stäubchen, sagten Sie mir, kann so groß gemacht werden wie eine Wüste, und wenn man das Stäubchen versteht, dann ist einem auch die Wüste bekannt. Dieses Haus ist das Stäubchen, aus dem ich alles verstehe. Innerhalb dieser Wände ist die Gesamtheit des Lebens.” Auf manche Bücher stößt man auf wunderbare Weise. Jedes Jahr im Dezember tausche ich mit einer ehemaligen Nachbarin Weihnachtsgrüße per Post. Wir schreiben, neben den üblichen Wünschen für ein frohes Fest, einige Bücher auf die wir in den abgelaufenen zwölf Monaten gelesen und die uns besonders gefallen haben. In diesem Jahr standen in der Karte die ich erhielt zwei Bücher von Pearl S. Buck: “Die gute Erde” und “Die Frauen des Hauses Wu”. Zu Weihnachten bekam ich dann nicht (wie erhofft) Bücher von Alice Munro, sondern einen Gutschein unseres örtlichen Buchladens, den ich nach den Feiertagen sofort einlösen ging, um mir die gewünschten Bücher zu kaufen. Was ich jedoch als erstes fand, war eben jenes Buch über die “Frauen des Hauses Wu” von Pearl S. Buck. Zufall oder Fügung? Nach der Lektüre bin ich letzterem zugeneigt. Madame Wu feiert ihren 40. Geburtstag. Als weibliches Familienoberhaupt einer reichen und mächtigen Kaufmannsdynastie genießt sie höchsten Respekt und großen Einfluss. Dennoch entschließt sie sich zu einem drastischen Schritt, der ihre Stellung zu gefährden droht. Sie führt ihrem Mann eine Zweitfrau zu. Obwohl sorgsam geplant und umgesetzt, wird die Harmonie in der Familie empfindlich gestört. Madame Wu sieht sich mit vielfältigen Problemen konfrontiert, die nicht nur ihren Mann, ihre Söhne und deren Ehefrauen betreffen, sondern auch die junge Frau, die sie ihrem Mann zugedacht hat. Pearl S. Buck hat ihren Weltruhm als Schriftstellerin mit ihrem Roman “Die gute Erde” begründet, für den Sie Anfang der 1930er Jahre des Pulitzerpreis erhielt. 1938 wurde Sie überdies, als zweite Frau überhaupt, mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. “Die Frauen des Hauses Wu” ist ein späteres Werk als “Die gute Erde”. Die Erstveröffentlichung datiert aus dem Jahr 1946. Madame Wu ist die zentrale Figur, um die sich alles dreht. Sachlich und nüchtern trifft sie weitreichende Entscheidungen, die mir als “westlicher” Leserin eines anderen Jahrhunderts zunächst gefühllos erschienen. Die Ruhe und Besonnenheit die jeder Handlung zugrunde lagen und Bucks eingängiger Stil weckten in mir aber bald Verständnis. Zum einen für die Kultur Chinas und ihre historischen Aspekte, zum andern für die Entwicklung in Chinas Gesellschaft in Bezug auf die Rolle der Frau. Für chinesische Frauen der Oberschicht war es zu jener Zeit nicht schicklich jenseits der vierzig noch schwanger zu werden. Madame Wus Entscheidung ist also nichts anderes, als eine Art der Verhütung. Das ihr dies gefühlsmäßig nicht nahegeht, liegt daran, dass sie ihren Mann nie geliebt hat. Sie ist mit ihm verheiratet worden und war ihm eine gute Ehefrau. Nun will sie den Rest ihres Lebens damit zubringen, ihren Geist und ihre Seele zu sammeln. “Ich will meinen Körper sorgsam pflegen, nicht dass er noch einem Mann gefalle, sondern weil er mich beherbergt.“ Ihr unbeabsichtigter Egoismus zerstört das Familiengefüge. Chiumang, die neue Frau, kann die Erwartungen nicht erfüllen und versucht sich umzubringen. Die Söhne und Schwiegertöchter rebellieren, der Ehemann sucht Befriedigung bei einer Prostituierten. Erst als mit dem italienischen Priester André ein Lehrmeister für ihren Sohn ins Haus kommt, der auch Madame Wu unterrichtet, ändert sich alles. Das eingangs erwähnte “Zauberglas” sind die Lehrstunden bei ihm. Die philosophischen Gespräche die Buck den beiden in den Mund legt, sind die oben zitierten “Staubkörnchen“. Das besondere dieses Buches ist jedoch die Weisheit, die aus jedem Satz spricht. Madame Wu wächst durch die Liebe zu André über sich hinaus. Pearl S. Buck hat diese Entwicklung verewigt: “Ja, nun glaubt sie, dass ihre Seele, wenn der Leib einst stirbt, weiterleben wird. Die Liebe allein hat ihre schlafende Seele erweckt und sie unsterblich gemacht.”

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  • Pearl S. Buck - Die Frauen des Hauses Wu

    Die Frauen des Hauses Wu
    Perle

    Perle

    Klappentext: Heldin des Buches ist Madame Wu, die junge und schöne Gattin eines reichen Kaufherrn, der ohne geistige Neigungen und seelische Belastungen lebt. Als Oberhaupt einer zahlreichen Familie und leidenschaftliche Mutter lenkt sie fast unmerklich die Schicksalsfäden ihrer Söhne und Schwiegertöchter mit sicherer und leichter Hand. In der Nacht nach ihrem vierzigsten Geburtstags beschließt sie, ihre scheinbar harmonische Ehe zu beenden, und führt dem Gatten eine Nebenfrau zu. Die Begenung mit einem italienischen Prieser und die Liebe zu diesem fremden Mann, die sie über seinen Tod hinaus zutiefst erfüllt, eröffnet ihr eine völlig neue Welt und verändert ihre Seele. In intimen, geistigem Umgang mit diesem seltsamen Freund wird sie eingeweiht in die letzten Erkenntnisse der Ehe und der Liebe. Diese Erkenntnisse sind für jeden gültig, der sich mit dem Problem des Zusammenlebens von Mann und Frau auseinandersetzen will. Das Buch ist die fesselndste chinesische Familiengeschichte, die Pearl S. Buck je schrieb, und zugleich eine einmalig schöne Liebesgeschichte. Pearl S. Buck, die große Chinakennerin, hat schon viele Meisterwerke geschaffen. Dieses Buch scheint uns ihr gelungenstes. (St. Galler Tagblatt) Eigene Meinung: Woher ich das Buch habe, weiß ich nicht mehr genau. Ich vermute von einem Flohmarkt von vor ca. 2 Jahren. Habe mir Zeit gelassen mit dem Durchlesen, jeden Tag 50 Seiten, mehr schaffte ich echt nicht, da es sehr klein geschrieben war, also brauchte ich genau 6 Tage bei 317 Seiten. Doch begeistert war ich nicht besonders, mich hat die Geschichte so gut wie gar nicht gefesselt. Ich las bis jetzt ca. 5-7 Bücher von Pearl S. Buck, und habe bessere Romane von ihr gelesen. Von dem harten Buch „Lebendiger Bambus“ war ich besonders begeistert, in dem viele starben und ermordet wurden durch den Krieg. Die chinesischen Liebesgeschichten gefallen mir gar nicht von ihr, ich mag mehr das Härtere an ihr, sowie in Romanen von Konsalik. Deshalb wurde ich auch nicht ganz warm mit den Protagonisten, später erst mit Madame Wu etwas und mit dem Findelkind Ch`iuming = was übersetzt Herbstsonne heißt. Das Ende von Ch`iuming gefiel mir dann wieder echt gut. Oder die Stellen, wenn jemand verstarb und man um ihn trauerte, die waren sehr gefühlvoll geschrieben, obwohl ich dann immer sehr leide, wenn eine Person aus dem Roman so einfach ausscheidet. Was ich auch interessant finde, wie sie sich gegenseitig ansprachen: Mutter meiner Söhne, Vater meiner Söhne, Frau meines Sohnes, usw. Was in China anscheinend so üblich ist und nicht „Frau“ oder „Mann“ oder „Schwiegertochter“, „Schwägerin“, usw. Mit den Söhnen von Madame Wu wurde ich auch nicht warm und deren Frauen. Herr Wu war ja sehr angenehm und liebte seine Frau = Madame Wu sehr, doch sie meinte ja der 40zigste Geburtstag sollte ihr Leben verändern. Ich denke mal dass man das Leben in China nicht mit dem in Deutschland vergleichen kann, hier bei uns ginge dieses Leben gar nicht, dass ein Mann sich eine oder mehrer Konkubinen hält, doch Männer sind immer untreu, ob in Deutschland oder ein anderes Land. Leider hierfür nur 2 Sterne! Hoffe, dass die anderen Bücher, die ich von Pearl S. Buck im Regal stehn hab, wieder besser sind.

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