Pedro Lenz Der Goalie bin ig

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Inhaltsangabe zu „Der Goalie bin ig“ von Pedro Lenz

Der erste Roman von Pedro Lenz! In 'Der Goalie bin ig' hält ein Ich-Erzähler Rück-schau auf ein verlorenes Paradies. Der 'Goalie', ein Süchtiger aus einem Dorf im Mittelland, erzählt in Umgangssprache von seiner Lebenswelt in den 80er-Jahren. Seine Sicht auf die Umgebung ist getrübt vom Wunsch, sein bisheriges Leben schönzureden. Nach einer Gefängnisstrafe versucht er wieder im Alltag Fuss zu fassen, findet eine Gelegenheitsarbeit, verliebt sich in eine Serviererin und reist mit der Ange-beteten nach Spanien – und trotzdem holen ihn die alten Geschichten immer wieder ein. Lenz gelingt ein berührendes Porträt des 'Goalies' und einer kleinen, uns wenig bekannten Welt mitten in der Schweiz. Doch da die grosse Welt aus lauter kleinen Räumen besteht, haben wir es hier zweifellos mit Weltliteratur zu tun.

Durch die Sprache für mich etwas Neuartiges. Ein Abtauchen in eine andere Zeit und in eine anderes Millieu.

— suprig

Durch die Sprache für mich etwas Neuartiges. Ein Abtauchen in eine andere Zeit und in eine anderes Millieu.

— suprig

Schönes Buch, besonders, wenn es der Autor selber liest....Man kann sich dann so richtig in Goalie hineinfühlen.

— Abi

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  • Ein spannender Einblick in das Leben eines Ex-Knastis.

    Der Goalie bin ig

    suprig

    24. March 2014 um 11:49

    Ein spannender Einblick in das Leben eines Ex-Knastis in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts, der endlos viel zu erzählen weiss. Nach und nach setzt sich die Geschichte zu einem logischen Ganzen zusammen, man beginnt zu verstehen und tut es doch nicht ganz. Ich lese die Gedanken und Erlebnisse des Goalies. Ich glaube, ich erfahre sein Leben. Und doch bin ich mir nie sicher, ob es nur Geschichten sind. Dennoch ist mir dieser Goalie sympathisch. Ich hoffe das Beste für ihn, ich wünsche ihm, dass er auf dem richtigen Weg ist. Und doch scheint er mir hoffnungslos. Einen Roman in einem Schweizer Dialekt zu lesen war für mich etwas ganz Neues. Anfangs recht anstrengend, doch mit der Zeit erschliessen sich gerade durch die Art der Sprache Nuancen, die so in Schriftsprache vielleicht nicht gleich zu erleben gewesen wären. Wer sprachlich mal etwas neues ausprobieren möchte, dann kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Das Buch ist auch auf Hochdeutsch unter dem Titel "Der Keeper bin ich" erschienen.

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  • Dr Goalie bin ig - Der Monolog eines Suchtis

    Der Goalie bin ig

    suprig

    17. March 2014 um 14:54

    Ein spannender Einblick in das Leben eines Ex-Knastis in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts, der endlos viel zu erzählen weiss. Nach und nach setzt sich die Geschichte zu einem logischen Ganzen zusammen, man beginnt zu verstehen und tut es doch nicht ganz. Ich lese die Gedanken und Erlebnisse des Goalies. Ich glaube, ich erfahre sein Leben. Und doch bin ich mir nie sicher, ob es nur Geschichten sind. Dennoch ist mir dieser Goalie sympathisch. Ich hoffe das Beste für ihn, ich wünsche ihm, dass er auf dem richtigen Weg ist. Und doch scheint er mir hoffnungslos. Einen Roman in einem Schweizer Dialekt zu lesen war für mich etwas ganz Neues. Anfangs recht anstrengend, doch mit der Zeit erschliessen sich gerade durch die Art der Sprache Nuancen, die so in Schriftsprache vielleicht nicht gleich zu erleben gewesen wären. Wer sprachlich mal etwas neues ausprobieren möchte, dann kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Das Buch ist auch auf Hochdeutsch unter dem Titel "Der Keeper bin ich" erschienen.

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  • Rezension zu "Der Goalie bin ig" von Pedro Lenz

    Der Goalie bin ig

    lapiratesse

    21. October 2010 um 11:19

    Ich finde Pedro Lenz schon seit Jahren super und habe schon einige Lesungen und Auftritte von ihm besucht und gesehen. Das Buch ist amüsant und lustig, vorallem wenn man weiss wie der Autor seine Geschichten vorträgt hört man während des Lesens immer seine Stimme dabei.

  • Rezension zu "Der Goalie bin ig" von Pedro Lenz

    Der Goalie bin ig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2010 um 08:20

    Wer nicht Schweizerdeutsch versteht, wir hier sehr Mühe haben, denn selbst für Schweizer ist es Gewöhnungssache. Am Anfang hatte ich nämlich etwas Mühe und Bedenken beim Lesen, doch dann wurde es etwas besser, vielleicht liegt das auch an der Story, sie plätschert nämlich so vor sich her, will nicht so recht in die Gänge kommen. Genau so wie der Goalie, eigentlich Ernst, niemals im Goal früher, aber wie wir am Ende der Geschichte erfahren werden, sich für den kleinsten, schwächsten aufopfernd, was ihm schliesslich nicht nur seinen Übernamen sondern auch einen Kuss von seiner Traumfrau eintragen wird, genau so wie der Goalie also, der nach einem Jahr im Knast in einer kleinen Stadt im Mittelland auch nicht in die Gänge kommen will. Er verliebt sich unglücklich, findet zwar einen Job, aber kommt auf keinen grünen Zweig. Nach einem Aufenthalt im Haus eines Kleindealer-Kollegen in Spanien, den er zwar mit seiner Traumfrau verbringt, bei dem sie sich aber nicht näher kommen, da der Goalie halt liebend gerne plaudert und plaudert, dämmert ihm langsam, wie das wirklich war mit seiner Verurteilung und er beschliesst, nicht Rache zu üben, sondern aus diesem kleingeistigen Leben in diesem kleingeistigen Städtchen zu verschwinden, nach Bern, wo er zwar einsam, aber nicht unglücklich ein anonymeres Leben führen möchte. Die Zuhausegebliebenen, auch seine Angebetete, drehen derweil immer noch im alten Dreck ihre ewiggleichen Runden. Zum Glück hat mich der Schluss etwas versöhnt, denn weite Teile ist das Ganze eigentlich eher zähflüssig. Ich mag Pedro Lenz lieber für die etwas kürzeren Texte, in denen er Welten öffnet, hier beschreibt und erklärt er mir eher zu viel und lässt zu wenig in der Schwebe.

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