Pedro Mairal

 3,6 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Pedro Mairal

Pedro Mairal, geboren 1970 in Buenos Aires, studierte Englische Literatur an der Universität von Salvador. Er ist Drehbuchautor und Verfasser mehrerer in zahlreiche Sprachen übersetzter Romane. Als »eine der originellsten Stimmen der lateinamerikanischen Literatur« wurde er mit dem Premio Clarín ausgezeichnet; mit seinem Roman »Auf der anderen Seite des Flusses«, der in Argentinien und Spanien zum Bestseller wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Pedro Mairal

Cover des Buches Das fehlende Jahr des Juan Salvatierra (ISBN: 9783446235595)

Das fehlende Jahr des Juan Salvatierra

 (6)
Erschienen am 16.08.2010
Cover des Buches Auf der anderen Seite des Flusses (ISBN: 9783866486034)

Auf der anderen Seite des Flusses

 (6)
Erschienen am 04.02.2020
Cover des Buches The Woman from Uruguay (ISBN: 9781526633606)

The Woman from Uruguay

 (1)
Erschienen am 11.11.2021

Neue Rezensionen zu Pedro Mairal

Cover des Buches The Woman from Uruguay (ISBN: 9781526633606)
miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The Woman from Uruguay" von Pedro Mairal

Pedro Mairal - The Woman from Uruguay
miss_mesmerizedvor einem Jahr

Lucas Pereyra has a plan to finally pay back all the money his family and friends lent him. The writer has asked to transfer the advance for his next book to an account in Uruguay where the exchange rate is simply better than in his home town of Buenos Aires. One morning, he takes off to Montevideo to collect fifteen thousand dollars. He knows that he is not allowed to cross the border with such an amount but he does not have any alternatives. And, spending a day in the Uruguayan capital allows him to see Guerra again, a woman he met at a conference some months before and whom he cannot forget. Yet, his idea does not materialise as planned, quite the contrary. 

 

Pedro Mairal narrates the decisive day in the life of his protagonist, it is just a couple of hours which change everything, which turn a man on the winning track into somebody who is cruelly brought back down to earth. “The Woman from Uruguay” has quickly become a bestseller in Argentina and Spain and was awarded the Premio Tigre Juan in 20217, a prestigious Spanish literary award.

 

The novel is constructed like a classic tragedy respecting the three Aristotelian unities: the principal action takes place over a period of only a couple of hours in only one location. The dramatic structure also follows classic principles with the protagonist’s expectations of ultimately turning his life, then looking forward of meeting the woman he is in love with the climax of their encounter and then the tragic turning point after which Lucas has to bury all hope and realises what a fool he has been and that he has to cope somehow with the consequences of his stupid behaviour. He can be classified as some kind of tragic hero, on the one hand, he himself is the reason he is in the state he finds himself in the end, on the other, however, he became a victim of circumstances innocently at least to a certain extent. 

 

I liked how the story unfolds even though the protagonist is not actually a sympathetic character. Not just the composition is convincing but also the author’s poetic writing is vivid giving insight in Lucas’ thinking. A compelling read which makes me want to read more of the author.

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Cover des Buches Auf der anderen Seite des Flusses (ISBN: 9783866486034)
karatekadds avatar

Rezension zu "Auf der anderen Seite des Flusses" von Pedro Mairal

24 Stunden im Leben eines Mannes
karatekaddvor 3 Jahren

Manchmal kommt man auf seltsame Art und Weise zu Büchern. Ich las eine Rezension, was so außergewöhnlich nicht ist. In einem Buch plant ein Typ auf der anderen Seite des Flusses einige Unternehmungen, finanzieller einerseits und höchst körperlicher andererseits. Er fährt mit einer Autofähre in das Nachbarland, dann weiter in dessen Hauptstadt und dann noch ein wenig darüber hinaus. Am Strand dort schaut man über den Atlantik.




Das Buch hat ein Pedro Mairal geschrieben, es heißt im Original La uruguaya und es erschien im Jahr 2016 bei Emecé Editores, Buenos Aires, neun Jahre nach meiner ersten Reise. Diese Reise hatte gewisse Ähnlichkeiten aufzuweisen, nur waren die Beziehungen zu den Personen, die mitreisten, sehr familiär, aber das gehört nicht hier her. 




Um was geht es?


Der argentinische Schriftsteller Lucas, der an einer Schreibflaute laboriert, steigt morgens in Buenos Aires auf die Autofähre, die ihn nach Colonia in Uruguay bringt. Das Auto muss er zurück lassen, er fährt dann mit dem Bus weiter nach Montevideo, der Hauptstadt des südamerikanischen Landes. Außerdem erklärt er dem Mann am Schalter, dass er heute wieder zurück will, woraus aber nichts werden wird.




Momentan verdient er nichts, wird von seiner Frau durchgebracht und am Schreiben hindert ihn ein „betrunkener Zwerg“, das ist sein Sohn. Lucas will sich sein Honorar von der Bank für noch nicht erbrachte Schreibleistungen abholen, welches aus steuerlichen Gründen dort liegt. Er möchte also sein eigenes Geld schmuggeln, denn in Argentinien hätte der Fiskus gewaltig zugeschlagen.




Dummerweise gibt es dort noch eine Frau, die er bezeichnenderweise Guerra nennt, also Krieg. Die kennt Lucas von einer beruflichen Reise, ein Schriftstellertreffen. Und diese Frau ist schlicht weg betörend. 


Wir sehen also zwei Probleme, ein weibliches und ein finanzielles und ob beides gut geht lesen wir auf 176 Seiten. Die Ukulele, die Lukas für Maito, seinen Sohn kauft, bezahlt er jedenfalls vom abgehobenen Geld...






Ach ja, wenn da nicht die Fahrt über den „glitzernden Fluss“ gewesen wäre, die Berschreibung der Fahrtstrecke und die „Bilder“ der Gegend um Cabo Polonio am oceano atlantico, ich hätte das Buch nicht zu Ende gelesen, denn es bot für meinen Geschmack etwas zuviel verzweifelter, sehr direkter Erotik.




Immer auf der Suche nach Erinnerungen las ich weiter und dann kam doch Spannung auf und es interessierte immer mehr, ob dieser deprimierende Typ sein Vorhaben zu Ende bringt. Spielt diese Guerra etwa eine Doppelrolle? 




Am Ende muss ich sagen, es war kurzweilig, ernst, erotisch, manchmal komisch, verzweifelnd, hoffnungsvoll, gut erzählt – kurz, ein Erlebnis mit Erinnerungen, wie die Bilder zeigen. 




Mit dem argentinischen Bestseller, übersetzt von Carola S. Fischer, hat Pedro Mairal (1970 in Buenos Aires) das Kunststück vollbracht, auf 176 Seiten gerade mal 24 Stunden und darin ein, na sagen wir ein halbes, endlich auch wieder hoffnungsvolles Leben zu erzählen. Der Roman verhalf ihm zu internationalem Durchbruch.




Der Verlag heißt „mare“, der Name scheint Verpflichtung zu sein, denn Bücher über die Meere der Welt, gibt es da zu Hauf und nicht nur...

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Cover des Buches Auf der anderen Seite des Flusses (ISBN: 9783866486034)
E

Rezension zu "Auf der anderen Seite des Flusses" von Pedro Mairal

Nett, aber nicht mehr
Eleanorevor 3 Jahren

Es passiert recht wenig, wieder eine Geschichte über einen Schriftsteller und sein Leben

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