Intisars Auto

von Pedro Riera und Nacho Casanova
3,5 Sterne bei2 Bewertungen
Intisars Auto
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Leider nicht besonders schön gezeichnet. Die episodischen Geschichten sind teilweise interessant und schön, teilweise flach und belanglos.

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Inhaltsangabe zu "Intisars Auto"

Intisar tritt gerne aufs Gaspedal und hört dabei laut Rihanna. Ihr Toyota Corolla ist für sie ein Symbol der Freiheit und der Gleichberechtigung. Denn eine Frau am Steuer, das ist nichts Alltägliches im Jemen. Mit Witz und Raffinesse unterwandert sie die etablierten Strukturen ihres Heimatlandes. Pedro Riera entwirft in Intisars Auto ein lebendiges Bild des modernen Jemen, der aus der Sicht einer jungen Frau beschrieben wird. Der Autor hat während eines einjährigen Aufenthalts Erfahrungen aus dem Alltag jemenitischer Frauen zusammengetragen und daraus eine leicht zu lesende, hochaktuelle Geschichte komponiert.
„Hier wird ein Comic geehrt, der dem Leser mit Ernsthaftigkeit, aber nicht ohne Humor eine komplexe Gesellschaft nahebringt, über die nur wenig bekannt ist.“ (Prix France Info 2013)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770455102
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Egmont Comic Collection
Erscheinungsdatum:06.11.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Fortis avatar
    Fortivor 3 Monaten
    Einblick in den Jemen (vor dem Bürgerkrieg)

    Die Graphic Novel gibt - soweit ich das beurteilen kann - einen guten Einblick in das Leben der Frauen im Jemen. Beschrieben wird der Alltag einer jungen, unverheirateten Frau der Oberschicht - vermutlich lebt Intisar schon anders als verheiratete Frauen oder Frauen der Unterschicht. Die beschriebene Vorherrschaft der Männer dürften aber alle Frauen im Jemen erleben - und sie war mir so vorher nicht bekannt.

    Immer wieder habe ich mich gefragt, wie das Leben der Frauen heute im Jemen aussieht. Der Autor schreibt selbst, dass sich durch den arabischen Frühling einiges geändert hat - jetzt herrscht dort ja aber Krieg, der akut und auch nachhaltig das Leben weiter verändern wird.

    Das zeigt mir doch mal wieder, wie wenig wir über die komplexen Zusammenhänge im Nahen Osten wissen.

    Sehr informativ ist auch der Anhang!

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    Sakukos avatar
    Sakukovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider nicht besonders schön gezeichnet. Die episodischen Geschichten sind teilweise interessant und schön, teilweise flach und belanglos.
    Interessante Grundidee, leider weder besonders schön gezeichet noch tiefgreifend

    Intisars Auto erzählt von dem Leben einer jungen Frau im Jemen. Episodisch erzählt sie von ihrem Alltag, ihrer Familie, ihrem Beruf erzählt Geschichten oder wendet sich direkt an den westlichen Leser um ihm Fragen zu stellen.
    Sie erzählt von einem Land, in dem Männer und Frauen praktisch komplett getrennte Leben führen, indem Frauen wie Kinder von einem männlichen Familienangehörigen Erlaubnis für alles brauchen, aber auch von den Freiheiten, die junge Frauen sich schaffen; von waghalsigen Wettfahrten gegen Männer, Frauenparties und das der Niqab nicht nur Unterdrückung sondern auch Freiheit bedeutet.

    So sehr mir auch die Idee des Buches gefallen hat, letztendlich war ich nicht besonders gefesselt davon. Die Geschichten sind nach meinem Geschmack nicht besonders gut gezeichnet. Viele Frauen und Männer lassen sich nicht besonders gut unterscheiden, der Zeichenstil ist einfach und eher grob gehalten. Ich fand auch besonders die Männer wirkten sehr stereotyp dargestellt.
    Unter den Geschichten waren einige, die sehr informativ, interessant oder herzerwärmend waren, aber auch viele, die keinen bestimmten Punkt zu haben schienen, mir weder lustig noch tiefgründig vorkamen, so dass ich mich fragte, warum diese Geschichte jetzt überhaupt da ist.

    Alle Geschichten wurden dem Autor uns seiner Frau wohl so von jemenitischen Frauen erzählt, sind also wohl echte Erfahrungsberichte, aber ich fand letztendlich den reinen Text am Ende, der noch mal einiges über das Leben und die Hintergründe im Jemen erzählte, sowie auch neue politische Entwicklungen aufgriff wesentlich interessanter als den Comic an sich.
    Dort erzählte er auch noch von ein paar Anekdoten, die es nicht in das Buch geschafft hatten, wo ich mir dann dachte, das ich lieber darüber gelesen hätte, als über einige Geschichten, die abgebildet wurden.

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