Was kann einer schon tun?

von Peer Martin 
4,7 Sterne bei30 Bewertungen
Was kann einer schon tun?
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"Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!. Worauf wartest du? Leseempfehlung

Kritisch (1):
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Hat mir leider nicht gefallen, obwohl es gute Themen anspricht, diese jedoch zu leblos und negativ ausarbeitet!

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Inhaltsangabe zu "Was kann einer schon tun?"

Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?
Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783789108679
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:112 Seiten
Verlag:Oetinger
Erscheinungsdatum:21.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 10 Monaten
    Was kann einer schon tun?

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin gelesen.

    Der Autor führt in dem Buch vier fiktive Gespräche mit seiner Hündin Lola, dem Leipziger Au-pair-Mädchen Lisa, dem Flüchtling Barkhad und seinem Sohn Jakob. Allen vier und sich selbst stellt er die Frage „Gibt es noch einen Weg, all das zu retten?“.

    In Zeiten von zahlreichen Terroranschlägen, Krieg, Flüchtlingswellen, Zweifeln an der demokratischen Gesellschaft, Umweltkatastrophen und vielen anderen Problemen eine wohl mehr als berechtigte Frage. Und während man einerseits unter dem großen Druck „ich muss etwas tun“ förmlich vibriert, ist der große Zweifel in Form von „Was kann ich alleine schon erreichen?“ meist nicht weit.

    Mir ist schon lange keine Rezension für ein Buch mehr so schwer gefallen wie für dieses kleine Büchlein. Wobei das gar nicht daran liegt, dass es schlecht geschrieben wäre oder mir nicht gefallen hätte. Mir fehlen einfach die Worte, um meinen Eindruck in das passende Gewand zu hüllen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich angefangen habe eine Rezension zu tippen und am Ende doch wieder alles gelöscht habe.
    Der Autor hat genau die Fragen gestellt, die auch ich mir immer wieder stelle und genauso wenig wie ich, findet er eine Antwort, aber das sollte wohl auch nicht der Anspruch sein. Keiner von uns kann für sich alleine die Probleme der Welt lösen, aber wir können im Kleinen, bei uns selbst anfangen und vielleicht ist dann einer von uns, der kleine Stein, der die große Lawine auslöst.

    Das Buch ist als Jugendbuch erschienen und dementsprechend ist die Sprache einerseits einfach und leicht verständlich gehalten, hat aber dennoch einen sehr tiefsinnigen Ausdruck, der stellenweise fast ins Philosophische geht.

    Ein Buch, dass jeden von uns einlädt ins Gespräch zu kommen, mit uns selbst und mit uns anderen. Von mir gibt es 5 Bewertungssterne!

    Kommentare: 2
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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Ein Buch für junge Menschen, das zum echten Nachdenken und kritischen Bewusstsein einlädt



    Peer Martin ist ein Schriftsteller, der für sein Romandebüt „Sommer unter schwarzen Flügeln“ 2016 den Jugendliteraturpreis erhalten hat. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau, seinen drei Kindern und seinem Hund Lola in Quebec in Kanada, wo wohl auch das kleine hier vorliegende verstörende und verunsichernde Buch entstanden ist.

    In etlichen fiktiven Gesprächen unter anderem mit seinem Hund Lola geht er mit seinen Gesprächspartner der ihn quälenden Frage nach, was, angesichts der vielen ungelösten Probleme in der Welt ein Einzelner schon tun kann.

    Man hat schon an einzelnen Stellen das Gefühl, dass das alles schon arg konstruiert daherkommt und mit viel Moral gesättigt. Dennoch: man mag vielleicht über die Verzweiflung, die Martin quält lächeln, doch man nimmt ihm ab, dass ihn  diese Fragen wirklich umtreiben, Fragen, die ich jedenfalls sehr oft denke, aber dann verdränge und nicht weiter verfolge, weil sie mir schlechte Laune machen.

    Ein Buch für junge Menschen, das zum echten Nachdenken und kritischen Bewusstsein einlädt.

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    Tiffi20001s avatar
    Tiffi20001vor einem Jahr
    Was kann einer schon tun: Geschichten mit vielen Anregungen zur aktuellen Situation

    Klappentext:

    Was ist Toleranz und wo hört sie auf? Ist das Klima sowieso verloren? Kann man Menschen dazu zwingen, sich zu integrieren? Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Und doch sind wir allen aufgerufen, uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Peer Martin tut dies in vier fiktiven Gesprächen und findet wichtige Denkanstöße, überraschende Blickwinkel und die Erkenntnis, dass jeder etwas tun kann!

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Was kann einer schon tun“ die skizzenhaften Zeichnungen vieler verschiedener Personen und ist überwiegend in rot gehalten worden.
    Das Cover gefällt mir persönlich gut, da ich die Farben sehr mag und das Buch durch den Rotton sehr auffällig ist. Auch gefallen mir die kleinen Zeichnungen sehr, da sie neugierig machen und zudem einen Einblick in die Thematik des Buches bieten.
    Der Titel kann mich ebenfalls sehr überzeugen, da er den Leser sofort auf einen wesentlichen Inhaltspunkt des Buches aufmerksam macht. Sehr schön finde ich hier auch die Art und Weise, wie der Titel in das Cover integriert wurde, da ich die Idee mit den Bannern sehr gelungen finde.
    Gut gefällt mir auch der Klappentext, da er den Inhalt anschaulich beschreibt und den Leser dabei auch direkt anspricht.
    Besonders gelungen an diesem Buch ist aber das kleine Format, das dennoch auffällig ist.
    Insgesamt gesehen eine sehr gelungene Buchgestaltung, die zum Lesen des Buches animieren kann.

    Eigene Meinung:

    Ich mag die Geschichten des Autors sehr gerne, weshalb ich auch neugierig auf dieses Buch war, welches mich auch durchaus überzeugen konnte.
    Zunächst muss einmal gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um einen Roman handelt, sondern dass dieses Buch insgesamt vier kurze Gespräche enthält, welche wiederum wichtige aktuelle Themen behandeln und viele Anregungen enthalten sowie Fragen zu der derzeitigen Situation stellen. Diese Idee finde ich prinzipiell sehr gelungen, da man sich beim Lesen auch immer wieder selbst die Frage stellt, was man gegen diese Probleme unternehmen könnte. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Gespräche insgesamt und vor allem für die Bedeutung der Themen doch zu wenig ausführlich waren und ich das Buch mit seinen etwas mehr als 100 Seiten als insgesamt zu kurz empfunden habe. Ich hätte mir hier z.B. auch gewünscht, dass es noch mehr weiterführende Hinweise oder Links gegeben hätte, die dem Leser dabei helfen, tatsächlich aktiv zu werden. Sehr schön dagegen fand ich, dass es am Rand immer wieder kleinen Anmerkungen bzw. Zusammenfassungen gab, da diese zur Orientierung im Buch beigetragen haben.
    Gut gefallen haben mir die Figuren des Buches, da einerseits der Autor als Hauptfigur auftritt und die Gespräche führt. Gleichzeitig sind aber auch die Gesprächspartner immer sehr interessant gewählt und gerade die Idee des Gesprächs mit Hund Lola fand ich sehr spannend.
    Die Sprache des Buches ist wieder sehr flüssig zu lesen und man kann den Geschichten gut folgen. Überzeugen konnte mich dabei auch, dass diese großen Themen durch viel sprachliches Geschick gut transportiert wurden. Begeistern konnte mich ebenfalls, dass in dem Buch viele wahre Sätze enthalten sind, welche die aktuelle Situation prägnant zusammenfassen.

    Fazit:

    Ein kleines Buch mit vielen interessanten Anregungen und Fragen zu der aktuellen Situation, welches ich mir aber an manchen Stellen noch ausführlicher gewünscht hätte. Da es aber dennoch viele spannende Ideen in den Gesprächen gibt und vor allem auch aufgrund des tollen Schreibstils kann ich das Buch insgesamt empfehlen.

    Autor:

    Peer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Nach einem Studium der Sozialpädagogik arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen. Für sein Debüt „Sommer unter schwarzen Flügeln“ wurde er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Inzwischen lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Hund Lola in Québec.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Was kann einer schon tun
    Autor: Peer Martin
    Verlag: Oetinger
    Seitenzahl: 112
    Preis: 08,99 EUR
    ISBN: 978-3789108679

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    MelEvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!. Worauf wartest du? Leseempfehlung
    "Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!

    "Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die Flüchtlingspolitik und dies nicht anklagend oder beängstigend, sondern darum, sich mit einigen guten Gedanken auseinanderzusetzen. Die 112 Seiten sind rasch gelesen und dennoch ist es etwas Bleibendes, was ich als sehr gelungen empfand. Ich finde die Anregungen, die Peer Martin versteckt innerhalb der fiktiven Gespräche führt anregend, mutmachend und authentisch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich meine eigene Angst und Befürchtungen in Luft auflösen, wenn ich mich mit diesem oder jenem auseinandersetze. Es ist nur ein kleiner Teil von Flüchtlingen die fanatisch sind. Der andere Teil kommt aus Krisengebieten oder Armut. Natürlich war der Strom derer, die Schutz und Hilfe suchten beängstigend, aber dennoch konnte ich das Denken und Handeln verstehen. Ich würde mir niemals anmaßen, sie nicht willkommen zu heißen. Ich als Einzelne kann vielleicht den Verlauf der Geschichte nicht ändern, aber ich kann verändern indem ich mich ändere. Wie könnte das aussehen? Dies muss ich für mich noch herausfinden, aber einen kleinen Anstoß habe ich nun bekommen und bin über Aussage und Schreibstil positiv überrascht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für "Was kann einer schon tun?" Ein Büchlein, das tatsächlich provoziert und nachdenklich stimmt. Danke dafür. ★★★★★

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    Hellomymediavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mir leider nicht gefallen, obwohl es gute Themen anspricht, diese jedoch zu leblos und negativ ausarbeitet!
    Hat mir leider nicht gefallen!

    Ein Buch, das aufrüttelt und bewegt – vom Jugendliteraturpreisträger 2016! Dies verpsricht uns der Klappentext des kleinen Büchleins „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin. Eine nette Umschreibung im zweiten Teil des zitierten Satzes, sodass man auf den ersten Blick denkt, das Buch hätte den Jugendliteraturpreis gewonnen. Aber kann das Buch tatsächlich aufrütteln und bewegen, auf wichtige Themen aufmerksam machen, motivieren, eine Stimme zu erheben, sich für die Welt einzusetzen? Diese wichtigen Fragen stelle ich mir in der folgenden Rezension.

    Ja, in diesem Buch werden viele wichtige Themen mit Redebedarf angesprochen, bei denen es wert ist, sich einzusetzen und Position zu beziehen. Dabei findet der Autor auch einige gute Gedanken, die dem Leser einen kurzen Denkanstoß bieten.
    Dabei fangen leider auch schon die Probleme bei diesem Buch an: Da in diesen vier Gesprächen, aus denen das Buch besteht, kein persönlicher Bezug aufgebaut werden kann, wirken die Konversationen merkwürdig leb- und substanzlos.
    Daraus folgt, dass das Buch leider sehr kraftlos wirkt, als hätte es seine Energie verloren. Der Autor verwendet meiner Meinung nach an zu vielen Stellen zu viel Konjunktiv, durch welchen der Leser keinen persönlichen Bezug zu den Problemen aufbauen kann. Ich für meine Stelle habe dort keinen Bezug gesehen.
    Der Autor listet hier eine große Aneinanderreihung von Problemen auf, die zweifelsohne existieren und über die geredet werden muss, ist aber dadurch, dass der Autor mit keinen konkreten Vorstellungen aufwarten kann, sondern immer nur darauf plädiert: „Es muss sich etwas ändern.“, ziemlich negativ und nicht, wie es meiner Meinung nach sein sollte, motivierend und bewegend.

    Nach dieser kurzen Rezension, proportional zu dem kurzen Büchlein, konnte ich für mich feststellen, dass ich mich den fast ausschließlich positiven Rezensionen meiner Vorgänger nicht anschließen kann, da es meiner Meinung nach zu negativ und leblos wirkte. Dennoch kratzt der Autor einige gute Themen an, mit mehr Tiefgang, konkreten Vorschlägen und einer lebendigeren Erzählweise hätte mir das Buch gefallen können. Jetzt kann ich aber leider keine Leseempfehlung aussprechen.

    Genrewertung: 5/10 Punkte
    Gesamtwertung: 4/10 Punkte

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor einem Jahr
    Gedanken und Gespräche

    Klimakatastrophe, Erderwärmung, Flüchtlingspolitik, Terror – Projekte, die ein einzelner gar nicht stemmen kann. Oder etwa doch? Ausgestattet mit einem wahren Fragenkatalog begibt der Autor sich auf die Suche nach Antworten. Was kann einer schon tun? Wo fängt Hilfe an und wo hört Hilflosigkeit auf? In vier ganz unterschiedlichen Gesprächen stellt er dar was für ihn in der Welt „falsch“ läuft, welche Gedanken er sich macht, welche Ziele und Wünsche hinter all dem stecken und auch wie sein Gegenüber zu alldem steht.

    Im Grunde findet sich jeder Leser, egal ob jugendlich oder erwachsen, an dem ein oder anderen Punkt der Erzählung wieder. Sei es im Hinblick auf ähnliche Gedankengänge, durchgeführte Aktionen oder innerhalb der Hoffnungen. Dinge, die inzwischen unseren Alltag begleiten, keine Lichtjahre entfernt, sondern quasi vor der eigenen Haustür. Da ist Wegschauen schon lange keine Option, auch wenn man, wie in jeder Lebenslage, hier ebenfalls ein gesundes Maß finden muss, damit ursprünglich positives Handeln nicht plötzlich ins Gegenteil umschlägt.

    Die aufgeführten Gespräche stehen im Grunde exemplarisch für die gesamte Menschheit. Wenn man bereit ist die Augen nicht länger zu verschließen, wird man einiges anders erleben. Und ganz wichtig: Es fängt im Kleinen an. Die Welt zu retten ist sicherlich nicht Aufgabe eines einzelnen, zu hoch gesteckte Ziele führen ebenfalls nicht zum Erfolg. Daher unbedingt mit der notwendigen Ruhe die Dinge betrachten, neutral und von außen, vielleicht sogar die ein oder andere Situation eingehender analysieren, aber im Idealfall niemals impulsiv reagieren.

    Trotz des geringen Umfangs ist „Was kann einer schon tun?“ wahrlich keine leichte Kost oder gar „mal eben schnell“ gelesen. Bedächtig verfolgt man die Zeilen, hält ein ums andere Mal inne und schweift mit den Gedanken ab, um in der Folge möglicherweise einige Passagen erneut zu lesen und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Eigentlich gibt der Autor hauptsächlich Denkanstöße, doch das in einer Art und Weise, die nachdenklich stimmt und noch einige Zeit nachklingen wird. Im besten Falle natürlich auch im Alltag.

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    Natalie77vor einem Jahr
    Jeder kann etwas tun!!!

    Inhalt:
    Was kann Einer schon tun? ist die Frage die man sich oft stellt, wenn es um ganz alltägliche Sachen geht die man ändern würde. Sich für seine Rechte einzusetzen fällt da vielen schwer, doch darum geht es in diesem kleinen Büchlein gar nicht. Hier geht es darum was Einer schon für die Allgemeinheit tun kann. Gegen den Terrorismus, gegen den Klimawandel und auch gegen den Fremdenhass. Peer Martin stellt diese Frage in vier fiktiven Gesprächen und kommt auf interessante Antworten.

    Meine Meinung:
    Was kann Einer schon tun? Ist die Frage die auch ich mir schon gestellt habe. Da ging es aber eher um das persönliche Umfeld, doch auch in ganz anderen Bereichen ist die Frage durchaus legitim. Peer Martin stellt sie in seinem Buch vier unterschiedlichen Figuren.

    Am befremdlichsten fand ich dabei das erste Gespräch das er mit seinem Hund Lola führte. Doch könnte man dieses auch eher als Selbstgespräch werten und sollte das Buch nicht gleich zur Seite legen.
    Danach kommen noch eine junge Frau, eine Au-Pair, ein Flüchtling aus Somalia und auch sein Sohn als Gesprächspartner dran und jedes Gespräch bringt neue Antworten und neue Herangehensweisen.

    Der Schreibstil ist für mich hier eher zweitrangig, da das Thema so gut und aktuell ist. Es ist etwas das auf der Seele brennt, doch obwohl manches philosophisch wirkt ist das Buch gut und flüssig zu lesen und das obwohl ich es damit eigentlich nicht so habe.

    Peer Martin greift alle aktuellen Themen auf und man merkt das es erst dieses Jahr geschrieben wurde, das macht es umso interessanter. Es ist nicht Schnee von gestern. Auch wenn man sich das manchmal wünscht. Es ist ein Versuch Probleme zu bewältigen und aufzuzeigen das man es schaffen kann, wenn nur einer damit anfängt.

    Was kann einer schon tun? Einer kann sich trauen und springen. Ins Unbekannte, aber vor allem über seinen Schatten, wenn das jeder tut, dann kommen wir einer besseren Welt ein Stück näher. Wenn jedoch nur ein paar dieses Buch lesen finden sie vielleicht einen Weg für sich doch etwas zu tun. Also lest es!!!

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    Manja82s avatar
    Manja82vor einem Jahr
    ein kleines aber sehr feines Buch, das nachdenklich stimmt

    Kurzbeschreibung
    Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?
    Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.
    (Quelle: Oetinger)

    Meine Meinung
    Peer Martin war mir vor diesem Buch bereits ein Begriff, habe ich doch schon andere Bücher aus seiner Feder gelesen. Daher war ich auch neugierig darauf was mich in „Was kann einer schon tun?“ wohl erwarten würde.
    Der Klappentext versprach mir auf jeden Fall ein kleines aber feines Buch das sehr nah an der Realität dran ist.

    Als ich das Buch in den Händen hielt war ich über das Format doch ein wenig überrascht. Es ist handlich und hat nur ein paar wenige Seiten. Und dennoch, es ist ein Buch das sich mit ganz alltäglichen Dingen beschäftigt.
    Peer Martin greift hier das Thema Flüchtlinge auf, genauso wie er sich dem Klima widmet und anderen Dingen, die Jugendliche beschäftigen. Das alles wird in 4 Gesprächen behandelt, 4 Gespräche, die den Leser zum Nachdenken bewegen.

    Das erste Gespräch ist zwischen einem Familienvater und dessen Hund Lola. Beide sprechen darüber wie man es schaffen kann, dass die Kinder eine bessere Welt bekommen. Was muss man tun damit dies Wirklichkeit wird? Was muss sich ändern?
    Gespräch 2 ist zwischen Flüchtlingen und einem Au Pair Mädchen. Dieses Gespräch macht klar wie es ist in Deutschland Zuflucht zu suchen, wie die Menschen damit umgehen. Politik ist hier ebenfalls ein Thema.
    Im dritten Gespräch kommen Flüchtlinge zu Wort. Sie beschrieben hier ihre Wege, ihre Ängste, was ihnen durch den Kopf geht. Ich persönlich fand dieses Gespräch sehr interessant.
    Das letzte Gespräch findet zwischen einem Familienvater und seinem Sohn statt. Hier erfährt der Vater was der Sohn gerade an Themen in der Schule durchnimmt. Es ist alles aktuell und der Sohn meint sie wollen gemeinsam die Welt retten.

    Peer Martin hat es hier geschafft, dass ich nach dem Beenden dieses Buches sehr nachdenklich gestimmt war. Vom Stil her ist sein Buch flüssig und sehr angenehm zu lesen.
    Er zeigt verschiedene Sichtweisen auf, die sehr ungewöhnlich sind, ihre Wirkung aber dennoch nicht verfehlen. Eher im Gegenteil, es tauchen Fragen auf, die zwar unbequem sein mögen, trotzdem aber doch jeden beschäftigen, irgendwie.

    Fazit
    Insgesamt gesagt ist „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin ein kleines Buch, das den Leser nachdenklich stimmt.
    Mit kleinen Gesprächen stellt er sich hier ganz alltäglichen Dingen, widmet sich Themen, die jeden angehen. Er hinterlässt Fragen, zum Teil vielleicht unbequem, doch sie verfehlen ihre Wirkung nicht. Eher im Gegenteil.
    Sehr zu empfehlen!

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    Kaffeetasses avatar
    Kaffeetassevor einem Jahr
    Kurzmeinung: aktuell, nachdenklich, brisant. Genial geschrieben, sollte zur Pflichtlektüre in der Schule werden
    meiner Meinung nach fast schon eine Pflichtlektüre

    Auf der Welt passiert momentan so viel: Terroranschläge verbreiten Angst; Menschen sind auf der Flucht, die sich in unsere Gesellschaft integrieren und und und. Dabei stellen wir uns immer wieder die Frage, was wir selbst dazu beitragen können, damit diese Welt eine gute Welt ist.
    In dem Buch geht der Autor in fiktiven Gesprächen an verschiedenen Orten diesen Fragen nach. Dabei ist der Schreibstil an manchen Stellen recht philosophisch, aber dennoch sind die Texte leicht verständlich. Der Autor greift dabei viele aktuelle Fragen und Gedanken auf und lässt den eigenen Gedanken freien Raum. Eine endgültige Lösung für die Probleme hat der Autor natürlich nicht, aber er schafft es zum Nachdenken anzuregen, neue Sichtweisen zu erschließen und möglicherweise für sich selbst einen Weg zu finden. Dabei sollten wir immer bedenken, dass jeder Mensch etwas zu einer guten Welt beitragen kann, man muss nur irgendwo anfangen und seinen Teil dazu beitragen. Dabei sind es oft auch die kleinen Puzzlestücke, die zum großen Ganzen beitragen.

    Ich habe dieses Buch aufgrund der guten Schreibweise sehr schnell durchgelesen, aber es hallt auch Tage danach noch in mir nach. Gelungen finde ich wirklich, dass sich das Buch auch an junge Menschen richtet, ich denke als Schullektüre ist das Buch - oder Teile davon- sehr gut geeignet. Die kurzen Abschnitte ermöglichen das ideal.

    Ich kann das Buch nur jedem Menschen ans Herzen legen, der etwas verändern möchte oder wer über das aktuelle Weltgeschehen nachdenkt.

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    SweetSmilevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches den Zeitgeist perfekt trifft und welches hoffentlich ganz viele Menschen zum Nachdenken anregt!
    Macht nachdenklich...

    Zum Inhalt: 

    Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?

     

    persönliche Wertung: 

    Nachdem ich "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen haben, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als sein Fan zu werden. Von daher war ich natürlich total begeistert sein neues Buch in den Händen zu halten! Ich finde es richtig toll, dass Peer Martin sich mit politischen Problemen auseinandersetzt und sie für die jüngere Generation greifbar macht. Er spricht Themen an, über die sich jeder selbst schon einmal Gedanken gemacht hat. Nach meinem Empfinden ist es sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die genau das ansprechen und vielleicht sogar einigen die Augen öffnen!

    Im Buch "Was kann einer schon tun?" führt der Autor vier Unterhaltungen in denen er den jeweiligen Gesprächspartner mit allen Fragen, die ihn zur jetzigen Lage auf dieser Erde beschäftigen, konfrontiert. Ich fand die Art und Weise, wie dieses Buch aufgebaut ist, sehr spannend. Schön finde ich auch, dass trotz des brisanten Themas der Humor im Buch nicht verloren geht. Peer Martin schafft es kritische Themen spielerisch zu benennen und den Leser zum Nachdenken anzuregen. Ich habe sehr lange und viel über die Worte/ Fragen des Autors nachgedacht und hätte sehr gern selbst eine Unterhaltung mit ihm geführt, ich glaube er ist ein toller Diskussionspartner...

    Ich für meinen Teil konnte einige Gedankenansätze aus diesem Buch mitnehmen, die ich in mein Leben und in meine Ansichten einbauen möchte. 

    Obwohl das Buch sehr klein und dünn ist, lässt es sich nicht so einfach in einem Zug durchlesen, ich habe es immer wieder zur Seite gelegt um erst mal über die Wort nachzudenken. 

     

    Fazit: 

    Ein Buch, welches den Zeitgeist perfekt trifft und welches hoffentlich ganz viele Menschen zum Nachdenken anregt! Mir hat es sehr viel gegeben!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Nicht wegschauen!

    Nach "Sommer unter schwarzen Flügeln" sendet Autor Peer Martin nun einen  ebenso politischen wie poetischen Appell an seine Leser.Sei dabei und bewerbe dich für eines der 20 Rezensionsexemplare zu "Was kann einer schon tun?"!

    Leser mit eigenem Buch sind gerne willkommen

    Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?




    Leseprobe via Blick ins Buch

    Peer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Schon als Jugendlicher interessierte er sich neben Basketball, Eckkneipen und Schwarzweißfilmen für das Schreiben, kam allerdings über merkwürdige Kurzgeschichten nie hinaus. Nach einem Sozialpädagogikstudium in Berlin (wo er seine ganz erstaunliche Frau und erste Leserin kennenlernte) arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen.
    Diese Erfahrungen und die Erzählungen eine syrischen Freundes brachten ihn schließlich dazu, seinen ersten Roman niederzuschreiben, der auf seinen vielen langen Spaziergängen an den Stränden der Ostseeküste entstand, wo er seine Geschichte zuerst der geduldigen Hündin Lola erzählte.
    Seit kurzem lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Lola in Quebec und konzentriert sich ganz auf seine Geschichten (und natürlich seine Kinder).


    Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die sich gerne zu der Frage "Was kann einer schon tun?" in der Leserunde diskutieren möchten. 


    Bewerbungsaufgabe: Schreibt uns euren Eindruck zur Leseprobe

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. 
    Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
    Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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