Peer Martin Was kann einer schon tun?

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Inhaltsangabe zu „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin

Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird? Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.

Ein gelungenes Buch, das neue Denkanstöße gibt und wichtige Themen unserer Gesellschaft thematisiert.

— herzgespenster
herzgespenster

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  • Leserunde zu "Was kann einer schon tun?" von Peer Martin

    Was kann einer schon tun?
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    Nicht wegschauen! Nach "Sommer unter schwarzen Flügeln" sendet Autor Peer Martin nun einen  ebenso politischen wie poetischen Appell an seine Leser.Sei dabei und bewerbe dich für eines der 20 Rezensionsexemplare zu "Was kann einer schon tun?"!Leser mit eigenem Buch sind gerne willkommenNicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?Leseprobe via Blick ins BuchPeer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Schon als Jugendlicher interessierte er sich neben Basketball, Eckkneipen und Schwarzweißfilmen für das Schreiben, kam allerdings über merkwürdige Kurzgeschichten nie hinaus. Nach einem Sozialpädagogikstudium in Berlin (wo er seine ganz erstaunliche Frau und erste Leserin kennenlernte) arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen.Diese Erfahrungen und die Erzählungen eine syrischen Freundes brachten ihn schließlich dazu, seinen ersten Roman niederzuschreiben, der auf seinen vielen langen Spaziergängen an den Stränden der Ostseeküste entstand, wo er seine Geschichte zuerst der geduldigen Hündin Lola erzählte.Seit kurzem lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Lola in Quebec und konzentriert sich ganz auf seine Geschichten (und natürlich seine Kinder).Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die sich gerne zu der Frage "Was kann einer schon tun?" in der Leserunde diskutieren möchten. Bewerbungsaufgabe: Schreibt uns euren Eindruck zur Leseprobe *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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  • Ein gelungenes Buch, das wichtige Thematiken aufgreift.

    Was kann einer schon tun?
    herzgespenster

    herzgespenster

    21. August 2017 um 18:13

    Meine Meinung Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass mir sowohl das Format des Buches, als auch das Cover und die Gestaltung sehr gut gefallen. Auf dem Cover sieht man viele, kleine Menschen, die alle unterschiedlich aussehen und genau das passt auch perfekt zur Aussage des Buches. In diesem Buch führt der Autor vier fiktive Gespräche, in denen es um grundlegende Problematiken unserer Welt und Gesellschaft geht. Obwohl diese Gespräche immer relativ kurz sind, schafft es der Autor den Leser zum Nachdenken anzuregen und das Gesagte treffend auf den Punkt zu bringen. Somit beschäftigt sich das eine Gespräch mit Toleranz und Flüchtlingen, während das andere den Klimawandel thematisiert. Im Vordergrund steht aber immer die Frage was das einzelne Individuum tun kann. Ich persönlich habe mich schon öfters mit diesen Thematiken auseinandergesetzt und muss sagen, dass dieses Buch mir neue Denkanstöße gegeben hat. Ich finde es wichtig, dass jeder Mensch sich mit diesen Themen auseinandersetzt, sodass ich finde, dass Peer Martin diese gelungen auf den Punkt gebracht hat. Außerdem handelt es sich hierbei um ein Buch, dass diese wichtigen Themen mit viel Witz und Charme aufgreift, sodass ich das Buch gerne gelesen habe. Besonders wichtig erscheint mir die Aussage, dass jeder etwas tun kann. Es ist verständlich, dass nicht eine einzelne Person die Welt retten kann, aber wenn alle Menschen zusammenarbeiten, kann man die Welt zu einem besseren Ort machen. Fazit Zusammenfassend kann ich nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, weil es neue Perspektiven und Denkanstöße eröffnet. Außerdem fasst es nicht nur wichtige Thematiken unserer Zeit zusammen, sondern erzählt die vier fiktiven Gespräche mit sehr viel Witz und Charme, sodass es Spaß macht das Buch zu lesen. Somit vergebe ich fünf von fünf Sternen.

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  • Fragen über Fragen

    Was kann einer schon tun?
    Lilli33

    Lilli33

    21. August 2017 um 09:07

    Gebundene Ausgabe: 112 Seiten Verlag: Oetinger (21. August 2017) ISBN-13: 978-3789108679 empfohlenes Alter: ab ca. 14 Jahren Preis: 8,99€ auch als E-Book erhältlich Fragen über Fragen Inhalt: In vier fiktiven Gesprächen sucht Peer Martin nach Antworten, nach Lösungen zur Rettung der Welt. Ob er sich nun mit seiner Hündin Lola „unterhält“, mit einem jungen deutschen Au-pair-Mädchen, mit einem illegal nach Kanada eigereisten Flüchtling aus Somalia oder mit seinem zehnjährigen Sohn, spielt dabei gar nicht so die große Rolle. Jeder hat etwas zur Lösung beizutragen. Meine Meinung: Das Büchlein ist etwa in DIN A 6-Format, also sehr handlich. Mit seinen nur gut einhundert Seiten wirkt es auch recht übersichtlich, und man sollte meinen, dass man es innerhalb kürzester Zeit gelesen hat und beiseitelegen kann. Das kann man natürlich tun. Besser wäre es aber vielleicht, wenn man immer nur einen kurzen Abschnitt, zum Beispiel eins der Gespräche, lesen und das Gelesene nachwirken lassen würde. Eigene Gedanken dazu sind bestimmt auch nicht verkehrt. Auch wenn der Text nur recht kurz ist, steckt in diesem Buch doch so viel Weisheit. Jeder Satz, jedes Wort ist wichtig und fordert uns heraus. Man kann dieses Buch sicher auch mehrmals lesen und immer wieder Neues darin entdecken. Schon das Cover und das Vorsatzpapier finde ich klasse. Hier findet man eine enorme Ansammlung von Köpfen, die ganz verschiedene Menschen aus der ganzen Welt darstellen. Es sind einerseits Individuen, zusammen sind sie aber eine schier unüberschaubare Menge von Menschen, die alle in die gleiche Richtung blicken – und dann eben zusammen auch etwas bewirken können. Obwohl die verschiedenen Gespräche nur relativ kurz sind, sind sie doch sehr intensiv. Es werden verschiedene Fragen besprochen. Zum Beispiel, woher die Angst vor Fremden kommt. Oder wo Toleranz aufhört. Dabei fühlt man sich als Leser direkt in das Gespräch integriert und damit auch aufgefordert, über die Fragen und aktuellen Probleme nachzudenken und sich zu überlegen, wie unsere Welt noch zu retten ist. Was man als Einzelner tun kann, um seinen Teil dazu beizutragen. Denn dass einer allein die Welt nicht retten kann, dürfte klar sein. Aber alle zusammen – oder zumindest viele zusammen – können es schaffen. Trotz aller Probleme, die die Welt hat und die hier angesprochen werden, schafft es Peer Martin durch seinen einzigartigen Schreistil doch immer wieder, den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Auch wenn dieses Buch als Jugendbuch eingeordnet ist, fände ich es schade, es auf diese Zielgruppe zu beschränken. Jeder sollte es lesen und sich davon inspirieren lassen, sich dazu ermutigen lassen, aktiv zu werden, und wenn es nur im ganz Kleinen ist. Wichtig ist, dass wir uns nicht von Angst und Hass lähmen lassen und jeden Tag von Neuem für eine bessere Welt eintreten. ★★★★★ Herzlichen Dank an den Oetinger Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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  • "Gibt es noch einen Weg, all das zu retten?"

    Was kann einer schon tun?
    cyrana

    cyrana

    19. August 2017 um 18:06

    Peer Martin führt 4 ganz unterschiedliche Gespräche, die sich alle um die Frage drehen, was ein einzelner Mensch machen kann gegen das Unrecht und die Probleme auf der Welt. Das Buch bietet keine Lösungen, auch wenn wir solche gerne hätten, aber es macht Mut, sich zu engagieren, jeder nach seinen Möglichkeiten und nichts davon, so klein es auch sein mag, ist unwichtig oder gar unnütz. Das erste Gespräch führt er im Winter mit seinem Hund Lola. Lola hat die gute Idee, dass Peer doch die jungen Leute fragen soll, die nächste Generation, was wir denn tun sollen oder können. Die nächste Gesprächspartnerin ist ein junges AuPair-Mädchen aus Deutschland. Das dritte Gespräch führt der Autor mit einem jungen Somalier und die letzte Unterhaltung zu Beginn des Sommers mit seiner Familie, vorrangig mit seinem jüngeren Sohn, der eine gute Antwort auf die Frage hat.   Wie in seinen anderen Büchern überzeugt Peer Martin auch hier mit seinem guten Schreibstil und seiner Sicht der Dinge, niemals von oben herab; er ist einer, der Antworten sucht und nichts vorschreibt, der zeigt, dass auch er daneben liegen kann, mit Kritik umgehen muss. Ein Buch nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Menschen, nicht nur für diejenigen, die eh schon alles hinterfragen, aber auch. Ein Buch, das Anlass zur Diskussion bietet, dass keine vorgekauten, besserwisserischen Antworten gibt, sondern zu eigener Meinung, zum Zweifeln und zum Infragestellen aufruft, aber auch Hoffnung gibt, dass nicht alles zu spät ist, dass wir etwas tun können. Es ist kein trockenes Buch, sondern eines, das an vielen Stellen zum Schmunzeln bringt und ungewöhnliche Blickwinkel aufzeigt, dass man öfter lesen sollte, um immer wieder andere Aspekte zu entdecken und sich Anstöße zu holen.

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  • Jeder von uns kann etwas tun!

    Was kann einer schon tun?
    camilla1303

    camilla1303

    08. August 2017 um 15:46

    Peer Martin hat ein neues, brandaktuelles Jugendbuch geschrieben. „Was kann einer schon tun?“ vom Jugendliteraturpreisträger ist 2017 im Verlag Friedrich Oetinger erschienen. Ich habe schon das Jugendbuch „Grenzlandtage“ des Autors regelrecht verschlungen und mich in die Flüchtlingsthematik und die handelnden Personen hineinversetzt. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an „Was kann einer schon tun?“. Ich ertappe mich nämlich selbst oft, wie ich mir diese Frage stelle und habe mich beim Klappentext des Buches sofort angesprochen gefühlt. „Was ist Toleranz und wo hört sie auf?“, ist eine der Fragen, die Peer Martin auf seinen Notizzettel geschrieben hat. „Ist das Klima sowieso verloren?“, fragt er sowohl ein bekanntes Au Pair Mädchen in Kanada, als auch seine Hündin Lola. „Kann man Menschen dazu zwingen, sich zu integrieren?“, will er beispielsweise von Barkhad wissen, der selbst Moslem ist und somit zu „den Anderen“ gehört. Eines der vier fiktiven Gespräche in denen es in diesem Büchlein geht, führt er mit seinem eigenen Sohn, Jakob. Peer Martin ergeht es wohl wie vielen Eltern. Er möchte die Welt für seine Kinder retten und sie zu einem besseren Ort machen, weiß aber nicht wie er beginnen soll, wie man gegen Egoismus und Arroganz in Machtpositionen ankämpfen soll und fühlt sich machtlos und doch voller Tatendrang. Peer Martin liefert mit diesem Büchlein viele Denkanstöße an Jugendliche, junge Erwachsene, aber auch an ältere Leser. Er zeigt dabei auf, dass es auf diese Fragen keine einfachen Antworten gibt, wir uns aber alle trotzdem mit ihnen auseinandersetzen sollten. Klimawandel, Solidarität… das sind alles Themen die unsere und auch die nächsten Generationen beschäftigen werden. Einer allein kann nichts ändern, aber viele Einzelne können die ganze Welt ändern. Es liegt an uns, etwas zu tun. Von mir gibt es für dieses wichtige Buch die vollste Leseempfehlung. Ich kann alle Werke von Peer Martin nur wärmstens weiterempfehlen, liegt sowohl Tiefsinn als auch Wahrheit in ihnen. „Was kann einer schon tun?“ ist definitiv ein Buch, das aufrüttelt und bewegt. Ich hoffe, dass alle Leser darin die Motivation finden, etwas zu ändern. Jeder von uns kann etwas tun!

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