Peer Martin Was kann einer schon tun?

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Inhaltsangabe zu „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin

Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?
Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.

"Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!. Worauf wartest du? Leseempfehlung

— MelE

Sehr eindrücklich und motivierend, selbst etwas zu tun

— somnialee

Hat mir leider nicht gefallen, obwohl es gute Themen anspricht, diese jedoch zu leblos und negativ ausarbeitet!

— _hellomybook_

aktuell, nachdenklich, brisant. Genial geschrieben, sollte zur Pflichtlektüre in der Schule werden

— Kaffeetasse

Ein Buch, welches den Zeitgeist perfekt trifft und welches hoffentlich ganz viele Menschen zum Nachdenken anregt!

— SweetSmile

Ein Buch für alle von uns. Für Menschen und für mehr Menschsein.

— jaylinn

Die aktuellen Probleme der Welt und eventuelle Lösungsmöglichkeiten

— X-tine

Ein nachdenklich stimmendes Buch, das sich mit den Problemen unserer Gesellschaft beschäftigt und zahlreiche Denkanstöße liefert!

— Weltentraeumerin

Ein kleines Buch das mit viel Lesefreude Hoffnung macht.

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Ein super Buch! Eine absolute leseempfehlung von mir

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_hellomybook_

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Zelia2000

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  • Ein Buch für junge Menschen, das zum echten Nachdenken und kritischen Bewusstsein einlädt

    Was kann einer schon tun?

    WinfriedStanzick

    05. December 2017 um 10:21

    Peer Martin ist ein Schriftsteller, der für sein Romandebüt „Sommer unter schwarzen Flügeln“ 2016 den Jugendliteraturpreis erhalten hat. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau, seinen drei Kindern und seinem Hund Lola in Quebec in Kanada, wo wohl auch das kleine hier vorliegende verstörende und verunsichernde Buch entstanden ist.In etlichen fiktiven Gesprächen unter anderem mit seinem Hund Lola geht er mit seinen Gesprächspartner der ihn quälenden Frage nach, was, angesichts der vielen ungelösten Probleme in der Welt ein Einzelner schon tun kann.Man hat schon an einzelnen Stellen das Gefühl, dass das alles schon arg konstruiert daherkommt und mit viel Moral gesättigt. Dennoch: man mag vielleicht über die Verzweiflung, die Martin quält lächeln, doch man nimmt ihm ab, dass ihn  diese Fragen wirklich umtreiben, Fragen, die ich jedenfalls sehr oft denke, aber dann verdränge und nicht weiter verfolge, weil sie mir schlechte Laune machen.Ein Buch für junge Menschen, das zum echten Nachdenken und kritischen Bewusstsein einlädt.

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  • Was kann einer schon tun: Geschichten mit vielen Anregungen zur aktuellen Situation

    Was kann einer schon tun?

    Tiffi20001

    26. November 2017 um 23:10

    Klappentext:Was ist Toleranz und wo hört sie auf? Ist das Klima sowieso verloren? Kann man Menschen dazu zwingen, sich zu integrieren? Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Und doch sind wir allen aufgerufen, uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Peer Martin tut dies in vier fiktiven Gesprächen und findet wichtige Denkanstöße, überraschende Blickwinkel und die Erkenntnis, dass jeder etwas tun kann!Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem Titel „Was kann einer schon tun“ die skizzenhaften Zeichnungen vieler verschiedener Personen und ist überwiegend in rot gehalten worden.Das Cover gefällt mir persönlich gut, da ich die Farben sehr mag und das Buch durch den Rotton sehr auffällig ist. Auch gefallen mir die kleinen Zeichnungen sehr, da sie neugierig machen und zudem einen Einblick in die Thematik des Buches bieten.Der Titel kann mich ebenfalls sehr überzeugen, da er den Leser sofort auf einen wesentlichen Inhaltspunkt des Buches aufmerksam macht. Sehr schön finde ich hier auch die Art und Weise, wie der Titel in das Cover integriert wurde, da ich die Idee mit den Bannern sehr gelungen finde.Gut gefällt mir auch der Klappentext, da er den Inhalt anschaulich beschreibt und den Leser dabei auch direkt anspricht.Besonders gelungen an diesem Buch ist aber das kleine Format, das dennoch auffällig ist. Insgesamt gesehen eine sehr gelungene Buchgestaltung, die zum Lesen des Buches animieren kann.Eigene Meinung:Ich mag die Geschichten des Autors sehr gerne, weshalb ich auch neugierig auf dieses Buch war, welches mich auch durchaus überzeugen konnte.Zunächst muss einmal gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um einen Roman handelt, sondern dass dieses Buch insgesamt vier kurze Gespräche enthält, welche wiederum wichtige aktuelle Themen behandeln und viele Anregungen enthalten sowie Fragen zu der derzeitigen Situation stellen. Diese Idee finde ich prinzipiell sehr gelungen, da man sich beim Lesen auch immer wieder selbst die Frage stellt, was man gegen diese Probleme unternehmen könnte. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Gespräche insgesamt und vor allem für die Bedeutung der Themen doch zu wenig ausführlich waren und ich das Buch mit seinen etwas mehr als 100 Seiten als insgesamt zu kurz empfunden habe. Ich hätte mir hier z.B. auch gewünscht, dass es noch mehr weiterführende Hinweise oder Links gegeben hätte, die dem Leser dabei helfen, tatsächlich aktiv zu werden. Sehr schön dagegen fand ich, dass es am Rand immer wieder kleinen Anmerkungen bzw. Zusammenfassungen gab, da diese zur Orientierung im Buch beigetragen haben.Gut gefallen haben mir die Figuren des Buches, da einerseits der Autor als Hauptfigur auftritt und die Gespräche führt. Gleichzeitig sind aber auch die Gesprächspartner immer sehr interessant gewählt und gerade die Idee des Gesprächs mit Hund Lola fand ich sehr spannend. Die Sprache des Buches ist wieder sehr flüssig zu lesen und man kann den Geschichten gut folgen. Überzeugen konnte mich dabei auch, dass diese großen Themen durch viel sprachliches Geschick gut transportiert wurden. Begeistern konnte mich ebenfalls, dass in dem Buch viele wahre Sätze enthalten sind, welche die aktuelle Situation prägnant zusammenfassen.Fazit:Ein kleines Buch mit vielen interessanten Anregungen und Fragen zu der aktuellen Situation, welches ich mir aber an manchen Stellen noch ausführlicher gewünscht hätte. Da es aber dennoch viele spannende Ideen in den Gesprächen gibt und vor allem auch aufgrund des tollen Schreibstils kann ich das Buch insgesamt empfehlen. Autor:Peer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Nach einem Studium der Sozialpädagogik arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen. Für sein Debüt „Sommer unter schwarzen Flügeln“ wurde er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Inzwischen lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Hund Lola in Québec.Allgemeine Infos:Titel: Was kann einer schon tunAutor: Peer MartinVerlag: OetingerSeitenzahl: 112Preis: 08,99 EURISBN: 978-3789108679

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  • "Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!

    Was kann einer schon tun?

    MelE

    15. November 2017 um 06:20

    "Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die Flüchtlingspolitik und dies nicht anklagend oder beängstigend, sondern darum, sich mit einigen guten Gedanken auseinanderzusetzen. Die 112 Seiten sind rasch gelesen und dennoch ist es etwas Bleibendes, was ich als sehr gelungen empfand. Ich finde die Anregungen, die Peer Martin versteckt innerhalb der fiktiven Gespräche führt anregend, mutmachend und authentisch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich meine eigene Angst und Befürchtungen in Luft auflösen, wenn ich mich mit diesem oder jenem auseinandersetze. Es ist nur ein kleiner Teil von Flüchtlingen die fanatisch sind. Der andere Teil kommt aus Krisengebieten oder Armut. Natürlich war der Strom derer, die Schutz und Hilfe suchten beängstigend, aber dennoch konnte ich das Denken und Handeln verstehen. Ich würde mir niemals anmaßen, sie nicht willkommen zu heißen. Ich als Einzelne kann vielleicht den Verlauf der Geschichte nicht ändern, aber ich kann verändern indem ich mich ändere. Wie könnte das aussehen? Dies muss ich für mich noch herausfinden, aber einen kleinen Anstoß habe ich nun bekommen und bin über Aussage und Schreibstil positiv überrascht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für "Was kann einer schon tun?" Ein Büchlein, das tatsächlich provoziert und nachdenklich stimmt. Danke dafür. ★★★★★

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  • Hat mir leider nicht gefallen!

    Was kann einer schon tun?

    _hellomybook_

    22. October 2017 um 15:22

    Ein Buch, das aufrüttelt und bewegt – vom Jugendliteraturpreisträger 2016! Dies verpsricht uns der Klappentext des kleinen Büchleins „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin. Eine nette Umschreibung im zweiten Teil des zitierten Satzes, sodass man auf den ersten Blick denkt, das Buch hätte den Jugendliteraturpreis gewonnen. Aber kann das Buch tatsächlich aufrütteln und bewegen, auf wichtige Themen aufmerksam machen, motivieren, eine Stimme zu erheben, sich für die Welt einzusetzen? Diese wichtigen Fragen stelle ich mir in der folgenden Rezension. Ja, in diesem Buch werden viele wichtige Themen mit Redebedarf angesprochen, bei denen es wert ist, sich einzusetzen und Position zu beziehen. Dabei findet der Autor auch einige gute Gedanken, die dem Leser einen kurzen Denkanstoß bieten.Dabei fangen leider auch schon die Probleme bei diesem Buch an: Da in diesen vier Gesprächen, aus denen das Buch besteht, kein persönlicher Bezug aufgebaut werden kann, wirken die Konversationen merkwürdig leb- und substanzlos.Daraus folgt, dass das Buch leider sehr kraftlos wirkt, als hätte es seine Energie verloren. Der Autor verwendet meiner Meinung nach an zu vielen Stellen zu viel Konjunktiv, durch welchen der Leser keinen persönlichen Bezug zu den Problemen aufbauen kann. Ich für meine Stelle habe dort keinen Bezug gesehen.Der Autor listet hier eine große Aneinanderreihung von Problemen auf, die zweifelsohne existieren und über die geredet werden muss, ist aber dadurch, dass der Autor mit keinen konkreten Vorstellungen aufwarten kann, sondern immer nur darauf plädiert: „Es muss sich etwas ändern.“, ziemlich negativ und nicht, wie es meiner Meinung nach sein sollte, motivierend und bewegend. Nach dieser kurzen Rezension, proportional zu dem kurzen Büchlein, konnte ich für mich feststellen, dass ich mich den fast ausschließlich positiven Rezensionen meiner Vorgänger nicht anschließen kann, da es meiner Meinung nach zu negativ und leblos wirkte. Dennoch kratzt der Autor einige gute Themen an, mit mehr Tiefgang, konkreten Vorschlägen und einer lebendigeren Erzählweise hätte mir das Buch gefallen können. Jetzt kann ich aber leider keine Leseempfehlung aussprechen. Genrewertung: 5/10 PunkteGesamtwertung: 4/10 Punkte

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  • Gedanken und Gespräche

    Was kann einer schon tun?

    ChrischiD

    23. September 2017 um 14:33

    Klimakatastrophe, Erderwärmung, Flüchtlingspolitik, Terror – Projekte, die ein einzelner gar nicht stemmen kann. Oder etwa doch? Ausgestattet mit einem wahren Fragenkatalog begibt der Autor sich auf die Suche nach Antworten. Was kann einer schon tun? Wo fängt Hilfe an und wo hört Hilflosigkeit auf? In vier ganz unterschiedlichen Gesprächen stellt er dar was für ihn in der Welt „falsch“ läuft, welche Gedanken er sich macht, welche Ziele und Wünsche hinter all dem stecken und auch wie sein Gegenüber zu alldem steht. Im Grunde findet sich jeder Leser, egal ob jugendlich oder erwachsen, an dem ein oder anderen Punkt der Erzählung wieder. Sei es im Hinblick auf ähnliche Gedankengänge, durchgeführte Aktionen oder innerhalb der Hoffnungen. Dinge, die inzwischen unseren Alltag begleiten, keine Lichtjahre entfernt, sondern quasi vor der eigenen Haustür. Da ist Wegschauen schon lange keine Option, auch wenn man, wie in jeder Lebenslage, hier ebenfalls ein gesundes Maß finden muss, damit ursprünglich positives Handeln nicht plötzlich ins Gegenteil umschlägt. Die aufgeführten Gespräche stehen im Grunde exemplarisch für die gesamte Menschheit. Wenn man bereit ist die Augen nicht länger zu verschließen, wird man einiges anders erleben. Und ganz wichtig: Es fängt im Kleinen an. Die Welt zu retten ist sicherlich nicht Aufgabe eines einzelnen, zu hoch gesteckte Ziele führen ebenfalls nicht zum Erfolg. Daher unbedingt mit der notwendigen Ruhe die Dinge betrachten, neutral und von außen, vielleicht sogar die ein oder andere Situation eingehender analysieren, aber im Idealfall niemals impulsiv reagieren. Trotz des geringen Umfangs ist „Was kann einer schon tun?“ wahrlich keine leichte Kost oder gar „mal eben schnell“ gelesen. Bedächtig verfolgt man die Zeilen, hält ein ums andere Mal inne und schweift mit den Gedanken ab, um in der Folge möglicherweise einige Passagen erneut zu lesen und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Eigentlich gibt der Autor hauptsächlich Denkanstöße, doch das in einer Art und Weise, die nachdenklich stimmt und noch einige Zeit nachklingen wird. Im besten Falle natürlich auch im Alltag.

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  • Jeder kann etwas tun!!!

    Was kann einer schon tun?

    Natalie77

    19. September 2017 um 12:42

    Inhalt:Was kann Einer schon tun? ist die Frage die man sich oft stellt, wenn es um ganz alltägliche Sachen geht die man ändern würde. Sich für seine Rechte einzusetzen fällt da vielen schwer, doch darum geht es in diesem kleinen Büchlein gar nicht. Hier geht es darum was Einer schon für die Allgemeinheit tun kann. Gegen den Terrorismus, gegen den Klimawandel und auch gegen den Fremdenhass. Peer Martin stellt diese Frage in vier fiktiven Gesprächen und kommt auf interessante Antworten.Meine Meinung:Was kann Einer schon tun? Ist die Frage die auch ich mir schon gestellt habe. Da ging es aber eher um das persönliche Umfeld, doch auch in ganz anderen Bereichen ist die Frage durchaus legitim. Peer Martin stellt sie in seinem Buch vier unterschiedlichen Figuren.Am befremdlichsten fand ich dabei das erste Gespräch das er mit seinem Hund Lola führte. Doch könnte man dieses auch eher als Selbstgespräch werten und sollte das Buch nicht gleich zur Seite legen.Danach kommen noch eine junge Frau, eine Au-Pair, ein Flüchtling aus Somalia und auch sein Sohn als Gesprächspartner dran und jedes Gespräch bringt neue Antworten und neue Herangehensweisen.Der Schreibstil ist für mich hier eher zweitrangig, da das Thema so gut und aktuell ist. Es ist etwas das auf der Seele brennt, doch obwohl manches philosophisch wirkt ist das Buch gut und flüssig zu lesen und das obwohl ich es damit eigentlich nicht so habe.Peer Martin greift alle aktuellen Themen auf und man merkt das es erst dieses Jahr geschrieben wurde, das macht es umso interessanter. Es ist nicht Schnee von gestern. Auch wenn man sich das manchmal wünscht. Es ist ein Versuch Probleme zu bewältigen und aufzuzeigen das man es schaffen kann, wenn nur einer damit anfängt.Was kann einer schon tun? Einer kann sich trauen und springen. Ins Unbekannte, aber vor allem über seinen Schatten, wenn das jeder tut, dann kommen wir einer besseren Welt ein Stück näher. Wenn jedoch nur ein paar dieses Buch lesen finden sie vielleicht einen Weg für sich doch etwas zu tun. Also lest es!!!

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  • ein kleines aber sehr feines Buch, das nachdenklich stimmt

    Was kann einer schon tun?

    Manja82

    18. September 2017 um 13:22

    KurzbeschreibungNicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.(Quelle: Oetinger)Meine MeinungPeer Martin war mir vor diesem Buch bereits ein Begriff, habe ich doch schon andere Bücher aus seiner Feder gelesen. Daher war ich auch neugierig darauf was mich in „Was kann einer schon tun?“ wohl erwarten würde.Der Klappentext versprach mir auf jeden Fall ein kleines aber feines Buch das sehr nah an der Realität dran ist.Als ich das Buch in den Händen hielt war ich über das Format doch ein wenig überrascht. Es ist handlich und hat nur ein paar wenige Seiten. Und dennoch, es ist ein Buch das sich mit ganz alltäglichen Dingen beschäftigt.Peer Martin greift hier das Thema Flüchtlinge auf, genauso wie er sich dem Klima widmet und anderen Dingen, die Jugendliche beschäftigen. Das alles wird in 4 Gesprächen behandelt, 4 Gespräche, die den Leser zum Nachdenken bewegen.Das erste Gespräch ist zwischen einem Familienvater und dessen Hund Lola. Beide sprechen darüber wie man es schaffen kann, dass die Kinder eine bessere Welt bekommen. Was muss man tun damit dies Wirklichkeit wird? Was muss sich ändern?Gespräch 2 ist zwischen Flüchtlingen und einem Au Pair Mädchen. Dieses Gespräch macht klar wie es ist in Deutschland Zuflucht zu suchen, wie die Menschen damit umgehen. Politik ist hier ebenfalls ein Thema.Im dritten Gespräch kommen Flüchtlinge zu Wort. Sie beschrieben hier ihre Wege, ihre Ängste, was ihnen durch den Kopf geht. Ich persönlich fand dieses Gespräch sehr interessant.Das letzte Gespräch findet zwischen einem Familienvater und seinem Sohn statt. Hier erfährt der Vater was der Sohn gerade an Themen in der Schule durchnimmt. Es ist alles aktuell und der Sohn meint sie wollen gemeinsam die Welt retten.Peer Martin hat es hier geschafft, dass ich nach dem Beenden dieses Buches sehr nachdenklich gestimmt war. Vom Stil her ist sein Buch flüssig und sehr angenehm zu lesen.Er zeigt verschiedene Sichtweisen auf, die sehr ungewöhnlich sind, ihre Wirkung aber dennoch nicht verfehlen. Eher im Gegenteil, es tauchen Fragen auf, die zwar unbequem sein mögen, trotzdem aber doch jeden beschäftigen, irgendwie.FazitInsgesamt gesagt ist „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin ein kleines Buch, das den Leser nachdenklich stimmt.Mit kleinen Gesprächen stellt er sich hier ganz alltäglichen Dingen, widmet sich Themen, die jeden angehen. Er hinterlässt Fragen, zum Teil vielleicht unbequem, doch sie verfehlen ihre Wirkung nicht. Eher im Gegenteil.Sehr zu empfehlen!

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  • meiner Meinung nach fast schon eine Pflichtlektüre

    Was kann einer schon tun?

    Kaffeetasse

    15. September 2017 um 21:10

    Auf der Welt passiert momentan so viel: Terroranschläge verbreiten Angst; Menschen sind auf der Flucht, die sich in unsere Gesellschaft integrieren und und und. Dabei stellen wir uns immer wieder die Frage, was wir selbst dazu beitragen können, damit diese Welt eine gute Welt ist. In dem Buch geht der Autor in fiktiven Gesprächen an verschiedenen Orten diesen Fragen nach. Dabei ist der Schreibstil an manchen Stellen recht philosophisch, aber dennoch sind die Texte leicht verständlich. Der Autor greift dabei viele aktuelle Fragen und Gedanken auf und lässt den eigenen Gedanken freien Raum. Eine endgültige Lösung für die Probleme hat der Autor natürlich nicht, aber er schafft es zum Nachdenken anzuregen, neue Sichtweisen zu erschließen und möglicherweise für sich selbst einen Weg zu finden. Dabei sollten wir immer bedenken, dass jeder Mensch etwas zu einer guten Welt beitragen kann, man muss nur irgendwo anfangen und seinen Teil dazu beitragen. Dabei sind es oft auch die kleinen Puzzlestücke, die zum großen Ganzen beitragen. Ich habe dieses Buch aufgrund der guten Schreibweise sehr schnell durchgelesen, aber es hallt auch Tage danach noch in mir nach. Gelungen finde ich wirklich, dass sich das Buch auch an junge Menschen richtet, ich denke als Schullektüre ist das Buch - oder Teile davon- sehr gut geeignet. Die kurzen Abschnitte ermöglichen das ideal. Ich kann das Buch nur jedem Menschen ans Herzen legen, der etwas verändern möchte oder wer über das aktuelle Weltgeschehen nachdenkt.

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  • Macht nachdenklich...

    Was kann einer schon tun?

    SweetSmile

    15. September 2017 um 12:22

    Zum Inhalt:  Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?   persönliche Wertung:  Nachdem ich "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin gelesen haben, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als sein Fan zu werden. Von daher war ich natürlich total begeistert sein neues Buch in den Händen zu halten! Ich finde es richtig toll, dass Peer Martin sich mit politischen Problemen auseinandersetzt und sie für die jüngere Generation greifbar macht. Er spricht Themen an, über die sich jeder selbst schon einmal Gedanken gemacht hat. Nach meinem Empfinden ist es sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die genau das ansprechen und vielleicht sogar einigen die Augen öffnen! Im Buch "Was kann einer schon tun?" führt der Autor vier Unterhaltungen in denen er den jeweiligen Gesprächspartner mit allen Fragen, die ihn zur jetzigen Lage auf dieser Erde beschäftigen, konfrontiert. Ich fand die Art und Weise, wie dieses Buch aufgebaut ist, sehr spannend. Schön finde ich auch, dass trotz des brisanten Themas der Humor im Buch nicht verloren geht. Peer Martin schafft es kritische Themen spielerisch zu benennen und den Leser zum Nachdenken anzuregen. Ich habe sehr lange und viel über die Worte/ Fragen des Autors nachgedacht und hätte sehr gern selbst eine Unterhaltung mit ihm geführt, ich glaube er ist ein toller Diskussionspartner... Ich für meinen Teil konnte einige Gedankenansätze aus diesem Buch mitnehmen, die ich in mein Leben und in meine Ansichten einbauen möchte.  Obwohl das Buch sehr klein und dünn ist, lässt es sich nicht so einfach in einem Zug durchlesen, ich habe es immer wieder zur Seite gelegt um erst mal über die Wort nachzudenken.    Fazit:  Ein Buch, welches den Zeitgeist perfekt trifft und welches hoffentlich ganz viele Menschen zum Nachdenken anregt! Mir hat es sehr viel gegeben!

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  • Lesen, lesen, lesen!

    Was kann einer schon tun?

    jaylinn

    13. September 2017 um 17:04

    Am 21.08.2017 ist das neue Buch von Jugendliteraturpreisträger Peer Martin erschienen. Wie ihr bereits meinen Rezensionen zu Sommer unter schwarzen Flügeln und Grenzlandtage entnehmen konntet, bin ich ein großer Fan des Autoren. Was ich über sein neues Buch denke, könnt ihr heute lesen. In meiner Rezension werde ich mit vielen Zitaten arbeiten – anders kann ich nicht ausdrücken, was ich während des Lesens gefühlt habe. Allgemeines: Was kann einer schon tun? ist im August 2017 bei der Verlagsgruppe Oetinger erschienen. Das kleine Büchlein ist gebunden und hat ein sehr handliches Format. Auf dem Cover sind unzählige Gesichter verschiedenster Herkunft abgebildet – wahrhaftig passend zu Inhalt und Titel gewählt. Inhalt: „Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger, Peer Martin) Meine Meinung: Als Autor liegt Peer Martin mir sehr am Herzen. Er schreibt Bücher über die Wahrheit. Bücher, die uns helfen können, zu verstehen. Und 2017 werden endlich auch die Fortsetzungen von Sommer unter schwarzen Flügeln – Winter so weit und Feuerfrühling – nicht länger nur als E-Books, sondern als gedruckte Bücher erscheinen. Dem Jugendliteraturpreis sei Dank!  „Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist eine Errungenschaft, um die man sich bemühen und die man täglich wiederherstellen muss. Nicht zu schießen schafft noch keinen Frieden.“ (S. 23) Was kann einer schon tun? beinhaltet vier fiktive Gespräche – mit Martins Hund Lola (,den man als Leserundenteilnehmer seiner früheren Bücher bereits sehr gut zu kennen glaubt), seinen drei Kindern, einem somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Vor dem Beginn meiner Lektüre war ich gespannt auf den Inhalt dieser Gespräche. Und nach dem Lesen kann ich euch sagen: Martins Bücher sind wichtig. Wichtig für alle, wichtig dafür, sich wieder in Erinnerung zu rufen, wie groß die Welt ist. Der Grundtenor des Buches wird natürlich durch den Titel vorgegeben. Alle Gespräche drehen sich inhaltlich um die Frage, was einer von uns schon tun kann, um allen zu helfen. Die fiktiven befragten Protagonisten beschäftigen dabei verschiedene Themen. Sie stellen unterschiedliche Fragen und jedes Gespräch führt in eine andere Richtung. Dabei legt Martin wie gewohnt einen schonungslos ehrlichen Ton an den Tag. „Manchmal frage ich mich, ob jetzt weniger Leute fliehen. Oder wo die alle sind.“ „Im Mittelmeer“, sage ich. (S. 48) Anders als der ein oder andere Leser, der Martin als Autoren noch nicht kennt, vielleicht denken könnte, liefert er auch dieses Mal keine vorgefertigten Antworten: „Ich dachte, Menschen wie du…“, beginnt sie und stockt kurz, „haben Antworten.“ (S. 59) Nein, er liefert lediglich Gedankenanstöße, die jeden von uns dazu bringen sollten, über einige Dinge nachzudenken. Terror, Flucht, Toleranz, Politik, Frieden und Krieg – um nur einige von ihnen zu nennen. Martin regt nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Helfen an. Denn Hilfe kann in so vielen Dingen liegen. Ob es kleine oder große Tätigkeiten sind, das kann jeder von uns selbst entscheiden. Nur wegschauen, das sollte niemand. „Es gibt tausend Arten von Hilfe, die nichts kosten. Allein schon die Information, welches der richtige Bahnsteig ist. Es geht darum, dass du dich getraut hast, mit dem Mädchen zu sprechen. Zu springen, wie du es nennst. Ins kalte Wasser. Über deinen Schatten.“ (S. 50) Obwohl es sich dieses Mal um rein fiktive Gespräche und nicht um einen Roman handelt, springt dem aufmerksamen Leser aus den Zeilen der Schreibstil Martins entgegen. Poetik wird man vermutlich in jedem seiner Bücher finden. „Da ist zu viel Angst, um sie noch zu fühlen, verstehst du? Ein Meer aus Angst, und wir haben gelernt, darin zu schwimmen. Wir machen was. Wir stehen auf und gehen weg. Wir wollen etwas, wir wollen etwas lernen, einen guten Job, ein besseres Leben. Dafür brauchst du mehr Mut, als um dazubleiben, denn auf dem Weg wirst du betrogen und ausgeraubt und vielleicht auch entführt und eingesperrt und gefoltert, bis irgendwelche Angehörige dich wieder freikaufen, und du musst schwimmen, obwohl du nicht schwimmen kannst, und wandern, obwohl deine Füße nicht mehr weiterkönnen, und du verläufst dich und verdurstest fast im Dschungel von Brasilien oder Panama, und da sind wilde Tiere und Schlangen und Skorpione und Krankheiten, das ganze Meer von Angst begleitet dich immerzu, und dann kommst du hier an, und die Menschen sitzen im Café und essen Kuchen und fürchten sich. Vor dir.“ (S. 73) Ich habe das Büchlein zwar an einem Nachmittag gelesen, es hat mir aber Stoff für so viele Nachmittage geliefert. Auch ich habe mich gefragt: Was kann einer schon tun? Nach und nach konnte ich meine Gedanken in geregelte Bahnen lenken und Antworten finden. Für mich ganz persönlich. Doch nun frage ich euch: Was kann einer schon tun? Fazit: Ein Buch, das jeder lesen sollte. Egal, welcher Religion er angehört, wo seine Wurzeln liegen, oder wie er aussieht. Ein Buch für alle von uns. Für Menschen und für mehr Menschsein.

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  • Stimmt nachdenklich

    Was kann einer schon tun?

    connychaos

    09. September 2017 um 21:45

    Mit verschiedenen Gesprächspartnern macht sich der Autor Gedanken über unsere Welt, deren Zukunft und wie sie bzw das Zusammenleben zu retten oder verbessern ist. Ich habe die anderen Jugendbücher von Peer Martin gelesen, diese haben mir sehr gefallen. Ich mag Peer Martins Schreibstil, auch bei diesen ernsten Themen kommt doch etwas Humor und Augenzwinkern vor, er regt zum Nachdenken an, Ermahnungen oder Belehrungen gibt es aber nicht. Auch dieses kleine Büchlein liest sich sehr angenehm, gerade so groß wie ein kleines Notizbuch und nur etwa 100 Seiten dick aber ganz stark. Alle vier Gespräche reflektieren die Gedanken, die viele von uns derzeit haben. Sie machen nachdenklich, ermuntern selbst etwas zu tun. Denn auch kleine Aktionen können etwas bewirken. Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche gedacht, auch Erwachsene können daraus etwas mitnehmen.

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  • Jede Generation hat ihre eigenen Themen

    Was kann einer schon tun?

    X-tine

    08. September 2017 um 14:03

    Inhalt:Peer Martin schreibt im Rahmen verschiedener Gespräche und Szenen über die aktuellen Themen der Weltpolitik. So sind wir aktuell mit den Terroranschlägen, Klimaeffekten, Flüchtlingswellen und der heutigen Jugend sehr beschäftigt. Er führt vier Gespräche: mit seinem Hund Lola, seinen Kindern, einem Flüchtling und einer Deutschen. Dabei arbeitet er in den verschiedenen Szenarien die aktuellen Themen auf. Mit seiner Hündin spricht er über die Freiheit der Menschen, mit dem deutschen Au-Pair-Mädchen diskutiert er über Toleranz und deren Grenze. Mit dem Flüchtling spricht er sowohl über die Flüchtlingsthematik als auch über den Klimawandel. Mit seinem kleinen Sohn, der die Welt retten will, geht es um die Kriegsthematik.Fazit:Das Buch ist nur DIN A6 Format und hat auch nur gut 100 Seiten. Daher liest es sich sehr schnell. Die Gespräche sind auch gut formuliert und interessant gestaltet. Wenn man sich daran gewöhnt hat, dass plötzlich Szenen und Charaktere wechseln, wird es auch ganz spannend. Die politischen Themen werden schön romanhaft verpackt. Das Lesen hat mir daher Spaß gemacht, da es kein Sachbuch und auch kein klassischer Roman ist.Die Gespräche haben mir teilweise nicht so gut gefallen, weil manche Themen, wie Flüchtlinge, Terror ... mehrfach aufgegriffen werden. Auch die Lösungsvorschläge sind zwar nett formuliert, aber doch keine guten Vorschläge, wie wir und die Jugend mit diesen Problemen umgehehn soll.Es ist insgesamt sehr nett zu lesen, liest sich schnell und fasst die aktuelle Lage relativ kurz und knapp zusammen. Es hat mir jetzt aber keine großen neuen Erkenntnisse gebracht, daher ziehe ich einen Stern ab. Es ist eine interessante Lektüre für Jung und Alt.

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  • „…Was du mit deinem Leben tust, beeinflusst die Welt.“

    Was kann einer schon tun?

    acityofbooks

    07. September 2017 um 21:05

    Preisträger des Jugendliteraturpreises 2016, Peer Martin, hat ein neues Buch rausgebracht, welches am 21. August 2017 im Oetinger Verlag erschienen ist. Dieses Buch ist nicht nur ein Buch, die Handlung beschäftigt sich über die aktuellen Lagen unserer Gesellschaft und bringt uns bzw. die Leser zum Nachdenken.Dies handelt sich um ein Rezensionsexemplar, welches ich kostenlos vom Verlag zugeschickt bekommen habe. Zum Ausgleich verpflichte ich mich das Buch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu lesen und dazu eine Rezension zu veröffentlichen. Allerdings beeinflusst dies nicht meine Meinung.Was kann einer schon tun? Von Peer Martin112 Seiten · Gebundene Ausgabeab 14 JahrenEUR 8,99 · EUA 9,30ISBN-13: 978-3-7891-0867-9EAN: 9783789108679KlappentextNicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.Meine MeinungCover & Gestaltung: Das Buch ist in einem handlichen DIN A6 Format und ziemlich dünn mit seinen knapp 100 Seiten. Die farbliche Gestaltung besteht aus insgesamt 3 Farben: rot, weiß und schwarz. Der Hintergrund ist rot und dort sind überall Zeichentrick Menschen in schwarz abgebildet. Weiteres wie Titel und Autor werden als eine Art Schilder dargestellt.Mir gefällt die Gestaltung und das Cover. Es passt sehr gut zu dem Buch, vor allem wie bei dem Titel „Was kann einer schon tun?“ das Wort „einer“ etwas raussticht bzw. in einer anderen Farbe dargestellt wird. Was mich aber an diesem Buch stört ist, dass es einfach zu teuer ist. Ja, ich habe es nicht selbst gekauft, aber ich würde es bei so einem Preis auch nicht kaufen. Das Buch ist in einem DIN A6 Format, hat 100 Seiten und kostet 8,99€. Meiner Meinung nach ist das ziemlich teuer, da ich dafür ein 400 Seiten Taschenbuch bekomme.Inhalt: Die Handlung besteht aus insgesamt 4 fiktiven Gesprächen, welches um die Probleme der Welt handelt und Peer Martin in jedem davon nach Antworten sucht.Das 1. Gespräch „führt“ er mit seiner Hündin Lola und in dieser Unterhaltung ist der Kernpunkt die Freiheit.„Welches ist der richtige Weg?“Seite 26Das 2. Gespräch führt er mit Lisa, einem deutschen jungen Au-Pair-Mädchen. Hier handelt es sich um die Menschlichkeit.„Was ist Toleranz, und wo hört sie auf?“Seite 33Die 3. Unterhaltung führt er mit einem Somali namens Barkhad und hier geht es um den Klimawandel.„Wie viele werden noch zu uns kommen?“Seite 96Das letzte Gespräch führt er mit seinem zehnjährigen Sohn Jakob. Hier handelt es sich um Jakobs Projekt die Welt zu retten. „Die Beendigung des Syrienkrieges durch ein Kinderpuzzle.“Seite 103Jedes dieser Gespräche ist ziemlich kurz, aber dennoch aussagekräftig. Dazu handelt es in den einzelnen Gesprächen nicht nur um das Thema, welches ich oben genannt habe. Das sind nur die Kernpunkte die ich herausgelesen habe für mich selbst. Dieses Buch sollte nicht in einem Rutsch durchgelesen werden. Es ist besser, wenn man mit einer Unterhaltung langsam anfängt, das Buch dann weglegt und eine kurze Pause macht, um darüber nachzudenken.Außerdem bringt das Buch keine Lösungen zu unseren aktuellen Problemen, wie die Flüchtlingskrise, der Klimawandel etc… Es regt eher zum Nachdenken und zum Handeln. Im Allgemeinen sagt mir das Buch, dass ich reden soll, dass auch ich als Einzige etwas verändern kann, auch wenn es vielleicht nicht sofort klappt. Kein Schweigen. Kein Entziehen von den Wahlen. Eine einzige Person kann vieles verändern. Glaub es oder glaub es nicht. Wie das Cover dazu schon zeigt, es fängt zwar mit einer Person an, aber es können ganz viele werden.FazitEine hervorragende Lektüre, die den jungen Lesern, die aktuelle Lage unserer Gesellschaft darstellt. Auch für Ältere Leser geeignet. Ein Büchlein, welches man heutzutage gelesen haben muss. Allerding ziehe ich einen Stern ab, da das Buch etwas überteuert ist für die Größe und den wenigen Inhalt.Blog: A City of Books Blog

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  • Nachdenklich stimmendes Buch mit zahlreichen Denkanstößen

    Was kann einer schon tun?

    Weltentraeumerin

    07. September 2017 um 12:07

    Dieses Buch lässt sich keinem Genre zu ordnen. Es enthält keine Romanhandlung in dem Sinne, sondern vier Gespräche, die der Erzähler mit seinem Hund, einem deutschen Au-Pair-Mädchen, einem Flüchtling und seinem zehnjährigen Sohn führt. Vier Gespräche, die sich allesamt um die Rettung der Welt drehen.Dass die Weltrettung ein sehr hoch gestecktes und für den Einzelnen kaum bewältigbares Ziel ist, wird dabei deutlich. Der Erzähler wendet sich bewusst an die Jugend und fragt danach, was man als Einzelperson verändern kann - bezogen auf Themen wie der Flüchtlingskrise, rechte Entwicklung in der Gesellschaft, Kriege, Klimawandel, Terrorismus, Toleranz und ähnlichen.Durch die unterschiedlichen Gesprächspartner ergeben sich dabei unterschiedliche Perspektiven, so vertritt das Au-Pair-Mädchen in gewisser Weise eine typische deutsche Jugendliche, die sich überfordert von den Problemen fühlt und eigentlich nur ein eigenes Leben führen will, während der Flüchtling gerade auf Fremdenhass ein neue Sicht öffnet, der Sohn wiederum in seiner kindlichen Naivität die Lösungen banal erscheinen lässt.Jedes einzelne der Gespräche enthält dabei zahlreiche Denkanstöße, die nachdenklich stimmen. Ideen, was man selbst verändern kann, aber auch Theorien dazu, wie Fremdenhass entsteht. Überlegungen, wie man sich verhalten soll, wo die Ursache der Probleme liegt - und letztendlich auch Anstöße dahingehend, das eigene Verhalten zu reflektieren, und die einen selbst animieren, etwas zu verändern. Dabei ist die Hauptbotschaft, dass schon kleine, alltägliche Dinge etwas verändern können.Dabei ist das Buch in dem leicht poetisch anmutenden Schreibstil verfasst, den manche vielleicht schon aus dem anderen Buch des Autors, „Sommer unter schwarzen Flügeln", kennen, und der einen gerne die Gespräche verfolgen lässt.Das Buch stellt Überlegungen dahingehend an, wie die Zukunft aussieht und was wir dazu beitragen können. Es versucht, Probleme nachzuvollziehen und ihrer Ursache auf den Grund zu gehen, aber auch Lösungen zu finden. Letztendlich wird aber vor allem der/dem Leser*in überlassen, welche Schlüsse er/sie darauszieht. Er/sie wird dazu anregt, sich selbst eine Meinung zu den Ideen zu bilden, selbst nach Lösungen auch in dem eigenen Leben zu suchen.Fazit: Ein nachdenklich stimmendes Buch, das sich mit den Problemen unserer Gesellschaft beschäftigt und zahlreiche Denkanstöße liefert!Vielen Dank an Lovelybooks für die Bereitstellung des Leseexemplars im Rahmen der Leserunde!

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  • Ein Buch mit sehr aktullen Themen, das einen zum nachdenken anregt ;)

    Was kann einer schon tun?

    Lesemaus87

    06. September 2017 um 19:21

    Das Buch ist 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden. Es ist im handlichen Din A6 Format am 21. August 2017 im Oetinger Verlag erschienen. Das Buch beschäftigt sich mit einigen sehr aktuellen Themen, die da wären Flüchtlinge, Integration und Klimawandel. Es gibt insgesamt 4 unterschiedliche Gespräche. Im ersten Gespräch geht es um einen Familienvater der ein fiktives Gespräch mit seinem Hund Lola führt und wie wir und unsere Kinder, die Welt für die Zukunft viel besser machen können. Beim zweiten Gespräch führt ein Au Pair Mädchen ein Gespräch mit verschiedenen Flüchtlingen. Es wird aufgezeigt, wer in Deutschland aufgenommen wird und wie die Toleranz dazu aussieht. Es wird auch einiges über die aktuelle politische Lage geredet.  Im dritten Gespräch erfährt man was aus der Sicht von verschiedenen Flüchtlingen. Was für Ängste und Wege sie haben und warum viele aufgrund des Klimawandels flüchten mussten. Es geht aber auch um das Thema Religion.  Im vierten Gespräch befragt ein Familienvater seinen 10-jährigen Sohn. Der Sohn erzählt seinem Vater, das sie in der Schule über verschiedenen aktuelle Themen reden und gemeinsam die Welt retten wollen. Wenn jeder irgendwo klein anfängt, kann vieles gut werden.  Fazit: Ich fand die 4 unterschiedlichen Gespräche interessant und sie regen einen sehr zum nachdenken an. Man erfährt beim Lesen, was ein jeder Mensch tun kann, um die Welt noch zu retten, damit jeder auf Erden glücklich leben kann. Ich kann das kleine Büchlein empfehlen und vergebe 4 gute Sterne.  

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