Peer Meter

 4,3 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Haarmann, Gift und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peer Meter (© Sabine von Bassewitz)

Lebenslauf von Peer Meter

Der deutsche Schriftsteller Peer Meter wurde 1956 in Bremen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Verlagskaufmann gründete er eine Verlagsdruckerei und 1976 den Comic-Verlag Com-Mix, wo auch seine ersten Comics erschienen. Für seine Graphic Novels wurde er 2010 und 2012 für den Max-und-Moritz-Preis nominiert. Seine bekanntesten Werke sind „Haarmann“ und „Gesche Gottfried“, die spektakuläre historische Kriminalfälle behandeln. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Niedersachsen.

Alle Bücher von Peer Meter

Cover des Buches Haarmann (ISBN: 9783551791078)

Haarmann

 (38)
Erschienen am 30.09.2010
Cover des Buches Gift (ISBN: 9783941099418)

Gift

 (24)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Gift (ISBN: 9783866158702)

Gift

 (10)
Erschienen am 12.03.2011
Cover des Buches Beethoven (ISBN: 9783551731203)

Beethoven

 (8)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Vasmers Bruder (ISBN: 9783551729699)

Vasmers Bruder

 (10)
Erschienen am 25.02.2014
Cover des Buches Böse Geister (ISBN: 9783943143423)

Böse Geister

 (7)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Gesche Gottfried (ISBN: 9783837810127)

Gesche Gottfried

 (5)
Erschienen am 10.03.2010
Cover des Buches Die Verhöre der Gesche Gottfried (ISBN: 9783000403002)

Die Verhöre der Gesche Gottfried

 (0)
Erschienen am 18.01.2013

Neue Rezensionen zu Peer Meter

Cover des Buches Beethoven (ISBN: 9783551731203)Jessica_Dianas avatar

Rezension zu "Beethoven" von Peer Meter

Schöne Graphic Novell
Jessica_Dianavor 4 Monaten

Meinung
Bei diesem Titel wurde ich wieder einmal positiv überrascht. Während ich erwartet hatte  dass ich eine Art Biographie erhalten würde, hielt ich ein Werk in den Händen, welches nach dem Ableben des Musikers spielt. 

Es war faszinierend zu beobachten inwieweit sich die Menschen mit Beethoven auseinander gesetzt haben. Man lernt schnell kennen, dass einige nur einen Happen von seinem Ruhm haben möchte. Inhaltlich erwartete mich ein Auf und Ab an Trauer und den Wunsch berühmt sein zu wollen. 

Bewundernswert war für mich die Recherche seitens des Autors und wie schnell ich als Leser das altertümliche Flair vermittelt bekommen hatte. Natürlich möchte ich auch die Grafiken nicht unerwähnt lassen. Im großen und ganzen wirken diese sehr düster, aber dennoch merkt man diesen Spagat zwischen Tod und Leben deutlich. Auch die einzelnen Emotionen und Gedanken kamen sehr deutlich rüber. 

Fazit
Beethoven ist eine schöne Graphic Novel, die mich inhaltlich sehr überraschen konnte und sich auch gekonnt mit einer Legende auseinander setzt. Ein Schmuckstück auch für jüngere Leser. Aus diesem Grund 5 von 5 Sternen ❤

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Cover des Buches Beethoven (ISBN: 9783551731203)Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Beethoven" von Peer Meter

Sehr gelungen!
Igelmanu66vor 8 Monaten

»Dann schloss er die Augen, um im Geiste ganz bei seiner Symphonie zu sein. Es war, als würden tief in seinem Innersten Freude über sein Werk und Schmerz über seine Taubheit miteinander ringen.«

 

Nachdem mich schon mehrere Graphic Novels von Peer Meter begeistert hatten, wurde ich sofort neugierig, als ich diese hier entdeckte. Auch diesmal konnte mich der Autor in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Rem Broo überzeugen.

 

Der Ansatz des Buchs ist ungewöhnlich. Hatte ich ursprünglich mit einer Art Biographie gerechnet, wurde ich gleich zu Beginn überrascht. Die Handlung setzt praktisch mit dem Tod Beethovens ein, der zu diesem Zeitpunkt schon als Star verehrt wird. Im Fokus steht dann auch die Gesellschaft Wiens, reichlich bissig richtet Peer Meter den Scheinwerfer auf Tratsch und Reliquienjagd.

Viele „beste Freunde“ und angeblich nahestehende Personen tauchen auf und schildern ergreifende Momente, die sie mit dem Verstorbenen erlebt haben wollen. Der Leser erfährt dadurch natürlich einiges aus Beethovens Leben, erhält kleine Einblicke, staunt über so manche Anekdote. Die Tatsache, dass er in seiner Wiener Zeit in der Stadt fast achtzig Mal umgezogen ist, wird zum Beispiel gleich zu Beginn mit viel Humor dargestellt. Oder der Kult um seine Locken! Unglaublich!

Gleichzeitig wird deutlich, dass es mit den ganzen guten Freunden in der Realität nicht weit her war. Manche schwärmen in höchsten Tönen von dem einmaligen Genie Beethovens, andere lästern und verunglimpfen den Menschen und Komponisten. Offensichtlich ging es ihnen dabei darum, deutlich zu machen, dass sie durch persönliche Erlebnisse zu diesem Urteil befähigt sind. Vielleicht trauerten sie tatsächlich um Beethoven, in erster Linie wollten sie aber ein Stück vom Ruhm abhaben. Dieses Phänomen lässt sich sicher auch auf Stars der jüngeren Zeit übertragen.

 

Wie immer hat Peer Meter im Vorfeld gut recherchiert, im Anhang geht er darauf ein. Der Leser erhält neben einigen Infos einen interessanten Einblick in die menschliche Natur, alles mit viel Wiener Lokalkolorit und unterhaltsam dargebracht. Die Illustrationen empfand ich als wirklich gelungen, farbenprächtig und ausdrucksstark.

 

Fazit: Sehr gelungene Graphic Novel, ausdrucksstarke Illustrationen und ein unterhaltsamer, informativer Inhalt. Das Buch werde ich sicher (so wie die anderen des Autors) immer mal wieder zur Hand nehmen.  

Kommentare: 24
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Cover des Buches Beethoven (ISBN: 9783551731203)_

Rezension zu "Beethoven" von Peer Meter

Einfach großartig!!!
_leserin_vor einem Jahr

Diese Graphic Novel über Ludwig van Beethoven ist ein Gewinn für jede und jeden. Ich hab sie so richtig gern und mit größtem Vergnügen gelesen.

 

Die Geschichte beginnt mit seinem Tod und in Rückblenden werden wichtige Stationen aus seinem Leben erzählt. Er ist in Wien bereits ein Superstar, als er stirbt. Somit erheben sämtliche Menschen Anspruch auf ihn. Der eine glaubt, er sei der einzige, der das Recht hat, eine Biografie über ihn zu schreiben, der andere glaubt, er hat ein Recht auf eine Beethoven-Locke und der dritte ist sich sicher, er war der erste, der Beethoven übermittelte, dass Napoleon sich zum Kaiser gekrönt und somit die Werte der Französischen Revolution verraten hat (Beethovens Eroica war ja ursprünglich Napoleon gewidmet), aber auch die Heimatstadt Bonn und Wien wollen den Leichnam in ihrer Stadt bestatten.

 

Auch seine ehemaligen Haushälterinnen kommen zu Wort. Vermutlich erkannten sie nicht das Genie in ihm und so plappern diese über seinen Charakter und seine Lebensweise – eher nicht so rühmlich.

 

Gezeichnet ist es fast wie ein Bilderbuch, mit Farben und Details, die mich zum Schmunzeln brachten, wie überhaupt die ganze Biografie über Beethoven mit Witz erzählt wird. Ganz viele Bilder kommen auch ohne Sprechblasen aus, da spricht die Zeichnung für sich alleine.

 

Die Graphic Novel ist kurzweilig, amüsant, informativ und alles serviert mit einem Wiener Slang und Schmäh – großartig. 

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