Peer Meter , David von Bassewitz Vasmers Bruder

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Inhaltsangabe zu „Vasmers Bruder“ von Peer Meter

Der Fall des Serienmörders und Kannibalen Karl Denke ist bis heute rätselhaft. Zwischen 1903 und 1924 hat er im schlesischen Städtchen Münsterberg (heute Ziebice) rund 30 Menschen getötet und zum Teil verspeist, und nur durch Zufall wurde er verhaftet. Bevor er jedoch verhört werden konnte, erhängte er sich in seiner Zelle. Seine Motive blieben im Dunkeln. Peer Meter, der bereits das Szenario zu HAARMANN schrieb, hat sich zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz, daran gemacht, auf Grundlage dieser Begebenheiten die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der über Denke forscht, sich aber während dieser Arbeit selbst verliert. Eine ebenso spannende wie düstere Geschichte, die erschreckt und fasziniert.

Faszinierender Psychotrip in die Abgründe der menschlichen Seele mit anspruchsvollen Zeichnungen.

— Igelmanu66

Meine erste Graphic Novel - aber nicht die Letzte. Interessantes über einen Serienmörder

— Buecherfee82

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  • Die Morde des Papa Denke

    Vasmers Bruder

    Archer

    28. April 2016 um 10:38

    Zum einen interessieren mich True Crimes, also wahre Kriminalfälle. Zum anderen stehe ich auf Graphic Novels. So ist also eine Verbindung beider Genres nur eine logische Schlussfolgerung für mich, ganz besonders, wenn es um so einen grausigen Serienkiller wie Papa Denke handelt. Der hat zwischen 1903 und 1924 (also zu einer Zeit, in der ein weiterer deutscher Serienkiller unterwegs war, nämlich Haarmann) mindestens 30 Menschen getötet und zum Teil gegessen. Das hätte ein spannendes Thema sein sollen für diese Graphic Novel. War es aber nicht wirklich, denn Karl Denke steht hier nicht im Vordergrund. Hier geht es um den titelgebenden Herrn Vasmer, der seinen verschwundenen Bruder sucht. (Oder auch nicht, aber nähere Erklärungen würden zu sehr spoilern.) Das Problem bei dieser Geschichte ist, dass man bis zum Schluss nicht wirklich schlau draus wurde, was eigentlich Vasmer mit Denke zu tun hat, und Spannung baute sich auch nicht auf. Zum Schluss noch etwas, das ich so zum ersten Mal bei einer GN erlebt habe: Ich fand die Zeichnungen fürchterlich. Ich kam einfach in diesen Stil überhaupt nicht rein, es war zu duster und so künstlerisch wertvoll sie sein mögen, so wischi-waschi kamen sie mir vor. Das ist für mich ein No-Go in einer GS, von daher ist es auch das erste solche Buch, das ich nicht behalten habe.

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  • Wer mit Ungeheuern kämpft…

    Vasmers Bruder

    Igelmanu66

    Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. (Friedrich Nietzsche) „Mein Bruder arbeitet freiberuflich für einen privaten Fernsehsender. Er hatte den Auftrag für eine Filmdokumentation eine Vorortrecherche über den Serienmörder Karl Denke und Kannibalen zu machen. Obgleich sein eigentliches Arbeitsfeld die Theaterdokumentation ist. Er nahm den Auftrag an, denn er steckte wie gewöhnlich in finanziellen Schwierigkeiten und der Vorschuss war zu verlockend gewesen. So hatte er sich also auf einen dieser entsetzlichen Menschen eingelassen, die nach außen hin brav und bieder leben, als könnten sie keiner Fliege etwas zu leide tun…in Wirklichkeit aber Bauchaufschlitzer sind… Kehlendurchschneider… Hautabzieher… Menschenschlächter, Kannibalen und was es an dergleichen Abartigkeiten, die die menschliche Natur von Zeit zu Zeit ausspeit sonst noch geben mag…“ In der polnischen Stadt Ziebice sitzt ein Mann namens Martin Vasmer in einem Polizeirevier. Er gibt an, seinen Bruder zu suchen, der für eine Recherche über den Serienmörder Karl Denke nach Ziebice gereist war, aber seit einigen Tagen verschwunden ist. Im Gespräch mit dem Polizeibeamten erzählt Vasmer, was er schon alles unternommen hat, um seinen Bruder zu finden. Und was er dabei gleichzeitig über Karl Denke erfuhr… Ein paar Infos über Karl Denke zu Beginn: Er lebte zwischen 1860 und 1924 im kleinen schlesischen Städtchen Münsterberg (heute Ziebice). Er ermordete wenigstens dreißig Menschen und es wird vermutet, dass er sie auch verspeiste. In seiner Wohnung fanden sich große Mengen von Leichenteilen, teilweise gekocht, sowie Hosenträger, Riemen und Schnürsenkel, die aus Menschenhaut gefertigt waren. Die näheren Umstände der Taten konnten nie umfassend aufgeklärt werden, da Denke noch am Tag seiner Verhaftung Selbstmord beging. Die Handlung dieses Buches spielt in der Gegenwart und erscheint zunächst unspektakulär. Gut, ein Mann ist verschwunden, der über Karl Denke recherchierte. Aber dieser ist ja nun lange tot und ein polnisches Städtchen für gewöhnlich kein lebensgefährliches Pflaster. Und doch merkt der Leser gleich, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, dass irgendetwas vor sich geht… Es liegt an den Bildern in dieser Graphic Novel, dass dieser Eindruck entsteht. Die durchgängig schwarzweiß gehaltenen Zeichnungen wirken häufig unscharf, verschwommen, voller Lichtreflektionen. Das Gesicht des Polizeibeamten ist kaum zu erkennen, erscheint manchmal nur als heller Fleck. Dazu die Sprache… Auf den ersten Seiten dringt nur polnisch an Vasmers Ohr. Er versteht kein Wort davon. Ich übrigens auch nicht, aber mir wird klar, dass ich als Leser nachvollziehen soll, wie Vasmer sich fühlt, was er empfindet. Er fühlt sich hilflos, kann sich nicht verständigen. Die unscharfen Bilder stellen seine Verwirrung dar, seine Desorientierung. Sie wirken wie in einer Traumwelt – oder aus Vasmers Sicht besser einer Alptraumwelt. Je weiter die Erzählung kommt, desto klarer wird, dass der Grund für Vasmers Desorientierung in dem liegen muss, was er erlebt hat. Der Leser begleitet ihn bei seinen Erinnerungen, ist ganz nah an seinen Empfindungen und blickt gemeinsam mit ihm in einen Abgrund… Was geschieht mit einem Menschen, der sich intensiv mit einem Mörder wie Denke befasst? Was kann das in ihm auslösen? Das obige Nietzsche-Zitat steht übrigens einleitend im Buch und ich habe es in diese Rezi mit aufgenommen, da es wirklich sehr passend ist! Diese Graphic Novel erfordert ein bisschen Zeit, man liest sie nicht so schnell wie andere. Diese Zeit sollte man sich nehmen, um sich ganz auf die Zeichnungen einzulassen. Das ist nicht immer einfach, manche Bilder musste ich eine Weile studieren, um zu erkennen, was auf ihnen geschieht. Genauso wie Vasmer, der versucht zu erkennen, was um ihn herum und mit ihm selbst vorgeht! Ich ziehe hier einen Punkt ab, denn obwohl ich mir sicher bin, was Unschärfe und Dunkelheit aussagen sollen, hätte vielleicht ein bisschen mehr Deutlichkeit an der ein oder anderen Stelle nicht geschadet. Ansonsten war ich von diesem Psychotrip sehr fasziniert! Im Anhang hat Peer Meter – wie er es eigentlich immer tut – einen historischen Überblick über Karl Denke geschrieben. Dort finden sich auf mehreren Seiten die wichtigsten Daten sowie einige Fotos. Diese Infos sollte man sich auch nicht entgehen lassen – ich komme, vor allem wenn es um die „Blindheit“ der Nachbarn geht, aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Fazit: Faszinierender Psychotrip in die Abgründe der menschlichen Seele mit anspruchsvollen Zeichnungen.

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    • 10

    parden

    20. December 2014 um 08:06
  • zu düster, nicht so mein Geschmack......

    Vasmers Bruder

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    06. March 2014 um 07:05

    Kurzbeschreibung Der Fall des Serienmörders und Kannibalen Karl Denke ist bis heute rätselhaft. Zwischen 1903 und 1924 hat er im schlesischen Städtchen Münsterberg (heute Ziebice) rund 30 Menschen getötet und zum Teil verspeist, und nur durch Zufall wurde er verhaftet. Bevor er jedoch verhört werden konnte, erhängte er sich in seiner Zelle. Seine Motive blieben im Dunkeln. Peer Meter, der bereits das Szenario zu HAARMANN schrieb, hat sich zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz, daran gemacht, auf Grundlage dieser Begebenheiten die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der über Denke forscht, sich aber während dieser Arbeit selbst verliert. Eine ebenso spannende wie düstere Geschichte, die erschreckt und fasziniert. Meinung In dieser Graphic Novel beschäftigte sich der Autor mit dem Serienmörder Karl Denke, welcher aber nicht wirklich im Vordergrund des Geschehens steht. Eigentlich geht es um Herrn Vasmer, der seinen angeblich verschwundenen Bruder sucht. Es stellte sich allerdings heraus, das es diesen gar nicht gab und mir ist bis jetzt noch nicht ganz klar, was dies alles eigentlich mit dem Mörder Denke zu tun hatte. Dafür fehlte mir einfach der Zusammenhang. Schon das Cover deutet auf ein düsteres Buch hin und diese Stimmung zieht sich auch durch die ganze Lektüre. Es war für mich etwas schwierig, Zugang zu der ganzen Geschichte zu bekommen, da mir die Bilder und Zeichnungen von Herrn Bassewitz zu dunkel dargestellt und einfach zu schlecht zu erkennen waren. Dies war bestimmt gewollt, für mich aber nicht so gut. Außerdem fand ich noch die polnische Sprache in einigen Sprechblasen ziemlich verwirrend und unverständlich. Dies störte meinen Lesefluß, weil ich einfach nichts verstand. Meiner Meinung nach ist diese Graphic Novel noch nicht für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet, eher für eine Generation älter. Emotionen und vor allem Spannung fehlten mir komplett. Und bis auf ein paar grausame Darstellungen von Seiten des Täters her, blieb auch dieser Kitzel aus. Gut für ein Jugendbuch ok, aber nichts besonderes. Was mir persönlich am besten Gefallen hat, war der historische Überblick am Ende des Buches. Dort wurde ich über das eigentliche Thema „Karl Denke“ äußerst aufschlußreich informiert und dies gefiel mir mehr, als das Ganze vorher. Auch wurden einige Polizeifotos abgedruckt, welche das Ganze noch informativer machten. Cover Das Cover wirkt sehr düster und deutet auf eine nicht allzu leicht Kost hin. Es wurde in schwarz und grau gehalten und der rote Titel sticht sehr gut hervor. Ein Hingucker auf jeden Fall. Fazit „Vasmers Bruder“ konnte mich jetzt nicht absolut überzeugen. Eine gewisse Atmosphäre enstand zwar, aber ich war etwas enttäuscht. Ich hätte gerne noch mehr und ausführlichere Informationen gehabt. Diese Graphic Novel erhält von mir gute 2 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung, allerdings nicht unter 16 Jahren.

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  • Ein Buch über Karl Denke

    Vasmers Bruder

    lord-byron

    "Wer mir Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. (Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse) Wie schon in den anderen Büchern von Peer Meter geht es auch hier wieder um einen Serienmörder. Dieses mal hat sich der Autor mit Karl Denke befasst, der von 1903 bis 1924 30 Menschen tötete. Nummer 31 konnte entkommen und brachte somit den Stein ins Rollen, auch wenn ihm die Polizei zuerst kein Wort glauben wollte. Das Ganze spielte sich in der schlesichen Stadt Münsterbg ab, die heute in Polen liegt und nun Ziebice heißt. Ich hatte mich so wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und konnte den Erscheinungstermin kaum erwarten. Um so mehr freute ich mich natürlich, als ich das Buch vom Carlsen-Verlag als Rezensionsexemplar angeboten bekam. Die beiden Bücher "Haarmann" und "Gift", die ich mir vorher aus der Bücherei geliehen hatte, hatten mich total begeistert. Der beängstigende Text, die tollen und düsteren Zeichnungen dazu, da passte einfach alles. Das kann ich dieses mal leider nicht behaupten. Der Anteil von Peer Meter ist wieder richtig gut gelungen, aber die Zeichnungen von David von Bassewitz konnten mit denen von Isabel Kreitz (Haarmann) und Barabara Yelin (Gift) leider nicht mithalten. Meiner Meinung nach waren die Illustrationen viel zu dunkel und verwischt, man konnte kaum etwas erkennen. In "Haarmann" und "Gift" waren die Bilder auch sehr düster und dunkel gehalten, aber auch von einer beängstigenden Schärfe, die den Büchern den perfekten Touch verliehen. Ich bin schon ziemlich enttäuscht, dieses mal nicht so ein Schmuckstück in Händen zu halten, da die Bilder bei einer Graphic Novel genauso wichtig sind wie der Text. Im Anhang an die Geschichte findet man wieder eine Zusammenfassung über die Geschehnisse um Karl Denke. Auch hier war der Mörder ein geachtetes Mitglied der Gesellschaft und obwohl es genug Hinweise gegeben hat, dass Karl Menschen tötet, wollte es niemand wahr haben. Unfassbar. Da mich das Buch trotz der nicht so gelungenen Zeichnung wieder fasziniert hat, vergebe ich 4 von 5 Punkten und hoffe, dass beim nächsten Buch ein Illustrator mitarbeitet, der an die Grafiken der beiden Illustratorinnen anschließen kann. Alles andere wäre einfach schade. © Beate Senft

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    • 2

    Igelmanu66

    03. March 2014 um 22:25
  • Kommt nicht an die Vorgänger ran

    Vasmers Bruder

    fantagiroh

    27. February 2014 um 22:26

    Da ich bereits alle Graphic Novels des Autors Peer Meter gelesen hatte, wollte ich auch sein neu angekündigtes, das ähnlich wie Haarmann und Gesche Gottfried von Serienmördern handelt, unbedingt haben und habe mich deshalb im Februar 2013 bei Amazon auf die Vorbestellerliste eintragen lassen. Da es im Oktober 2013 herauskommen sollte. Und kaum ein Jahr später halte ich das neue Werk von Peer Meter (Autor) und David von Bassewitz (Zeichner) in Händen. Ich habe es stürmisch begrüßt und ungeduldig gelesen. Tja und dann, ich weiß nicht vielleicht war es auf Grund der langen Vorfreude oder weil ich bereits die beiden anderen Bücher kannte, war ich nach den knapp 160 Seiten noch nicht richtig satt. Vielleicht ist es aber auch dem Thema geschuldet, da man über die Personen Haarmann und Gottfried viel mehr wusste und über den Mörder Denke eben relativ wenig. Denke war ein Serenmörder im ehemaligen Schleßien, der unbemerkt mordete und eher zufällig aufflog. Und befor man ihn zu seinen Taten befragen konnte, erhängte er sich in seiner Zelle. Die Graphic Novel handelt deswegen von einem Journalisten der im heutigen Polen Nachforschungen anstellt. Die Zeichnungen sind dem Thema entsprechend düster. Dies ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen einige Szenen waren mir zu dunkel und unscharf. Gut fand ich, dass Meter auf den letzten 4 Seiten einen Überblick über die Fakten und Berichte aus der damaligen Zeit aufführt zum Thema Denke. Fazit: Das Thema ist natürlich interessant, die Zeichnungen sind überwiegend auch gut und die Idee zur Umsetzung der Geschichte ist auch nicht schlecht. Dennoch nach 1 jähriger Wartezeit und nach den anderen Novels von dem Autor bin ich ein klein wenig enttäuscht.

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  • Meine erste, aber sicherlich nicht letzte Graphic Novel

    Vasmers Bruder

    Buecherfee82

    27. February 2014 um 21:49

    Inhalt: Karl Denke war ein Serienmörder und Kannibale, der zwischen 1903 und 1924 im schlesischen Städtchen Münsterberg (heute Ziebice), dreißig Menschen getötet hat und zum Teil verspeiste. Es kam nie zu einem Verhör, denn Denke erhängte sich vorher noch in seiner Zelle, somit blieben seine Gründe bis heute im Dunkeln. Peer Meter, der auch schon das Graphic Novel HAARMANN schrieb, hat zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz aufgrund der Tatsache von Denke´s Fall eine Geschichte eines Mannes zu erzählen. Der Mann begibt sich auf die Fährte von Karl Denke um nachzuforschen und verliert sich in dieser Story. Eine ebenso dürstere wie erschreckende Geschichte. Meine Meinung: Ich muss dazu sagen, dass dies meine erste Graphic Novel war, aber es wird nicht meine letzte sein. Das Bild auf dem Cover zieht einen mit seiner bedrückenden Stimmung total in seinen Bann. Diese Stimmung zieht sich auch durch das ganze Buch und hat sich für mich auch noch verstärkt, als ich am Schluss des Buches mitbekommen habe, dass dieses Buch auf wahren Tatsachen beruht. Es handelt nicht von Karl Denke selbst, sondern um einen Mann der sich auf dessen Spur begibt und Nachforschungen anstellt. Die ganzen Bilder sind sehr gut gezeichnet, nur war mir die ganze Geschichte etwas zu dunkel gehalten. Gut, wenn man das Thema bedenkt passt das aber alles sehr gut. Manchmal war ich etwas verwirrt und habe dann kurzzeitig den Überblick verloren oder hatte ein Deja-Vu. Auch etwas störend war, dass keine Übersetzung bei manchen Dialogen war. Das empfohlene Alter wurde ab 14 Jahren festgesetzt, aber ich denke schon gerade bei dem Thema und auch wie es umgesetzt wurde, dass das zu früh ist. Hätte ich dieses Buch nicht gelesen, wäre ich nie über den Fall von Karl Denke gestolpert, denn ich denke dass das kein sehr bekannter Fall ist, obwohl doch eine recht hohe Grausamkeit dahinter steckt. Trotzdem hat es mich gleich von Anfang an überzeugt und ich werde sicher noch mehr aus diesem Genre lesen. Was mir auch sehr gut gefallen hat waren die Tatsachen über Karl Denke die am Schluss des Buches zu sehen sind. Dort wird der Fall etwas beschrieben und auch Polizeifotos sind abgedruckt. Eine kurze Biographie über Karl Denke kann man dort auch finden. Für mich etwas ganz Neues, dass interessant und spannend war. Mein Fazit: Eine tolle Graphic Novel mit einem erschreckenden Hintergrund.

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