Der grüne Palast

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Inhaltsangabe zu „Der grüne Palast“ von Peggy Hohmann

Eine Geschichte von Freiheit und Liebe Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.

Die tragische Geschichte von Leopoldine, Kaiserin von Brasilien sehr authentisch in Form von Briefen aufgearbeitet. Ein gelungenes Debüt.

— Kerstini
Kerstini

Arrangierte, einseitige Liebe die in einer Tragödie endet

— lenicool11
lenicool11

Historienroman - kitschfrei auch dank Briefform, fesselnd dank realer Grundlage, mit feiner Ironie und viel Hintergrundwissen. Hélas!!!

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Die bewegende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Eine tolle Frau

— isabel28
isabel28

Eine faszinierende Brief-Romanbiografie um Erzherzogin Leopoldine von Österreich.

— hasirasi2
hasirasi2

Eine sehr interessante Geschichte, die in Form von Briefen geschrieben ist und zwischendurch einige Längen hat.

— Nelebooks
Nelebooks

Historisch und mit außergewöhnlichem Schreibstil toll erzählt, trotzdem mehr Spannung erwartet!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Historischer Briefroman um Erzherzogin Leopoldine von Österreich

— johanna21
johanna21

Ein historischer Roman in ungewöhnlicher Schreibweise

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

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    Der grüne Palast
    Kerstini

    Kerstini

    20. March 2017 um 19:49

    Der Roman "Der grüne Palast" hat mich tief bewegt und absolut begeistert. Ein wirklich gelungenes Debüt einer sehr intelligenten Autorin Peggy Hohmann.In Form von Briefen, die sehr authentisch sind, da sie im Jargon der damaligen Zeit verfasst wurden, erzählt Hohmann die bemerkenswerte Geschichte der Kaiserin von Brasilien Leopoldine, Tochter des österreichischen Kaisers. In Briefen der historischen Figuren Leopoldine, deren Schwester Marie-Luise, Fürst Metternich, dem Kaiser von Österreich, dem Marquis Marialva und der fiktiv erweiterten Figur der Gräfin von Lazansky begleitet der Leser den Lebensweg der österreichischen Erzherzogin Leopoldine von Österreich nach Brasilien. Dabei hält sich die Autorin in den meisten Fällen an die historischen Ereignisse, was auch am Quellenverzeichnis sowie dem informativen Anhang mit Infos zu den historischen und fiktiven Figuren, ersichtlich wird. Der Leser steckt mitten im Geschehen, leidet mit den Protagonisten und ist gefesselt. Ich persönlich musste mir nach der Lektüre des Buches zunächst mal Informationen über die historische Figur Leopoldine und deren tragischen Schicksals einholen, das mir bis dato nicht so präsent war. Somit ist dieses Buch nicht nur anspruchsvolle Lektüre, sondern kommt auch der historischen Allgemeinbildung zugute.Nicht nur für Fans historischer Romane eine absolute Empfehlung. Höchst gelungen und präzise recherchiert!!

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  • Arrangierte, einseitige Liebe die in einer Tragödie endet

    Der grüne Palast
    lenicool11

    lenicool11

    20. March 2017 um 15:47

    Inhalt Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugisischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Fauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Täuschung. Eindruck Der Aufbau des Buches ist sehr ungewöhnlich und besonders - nämlich in Form von insgesamt 185 Briefen. Das macht die Geschichte sehr persönlich, aber auch ein wenig anspruchsvoller zu lesen. Die Sprache ist der Zeit super angepasst und ein wahrer Lesegenuss. Der royale Heiratsmarkt zu diesen Zeiten ist ja bekannt, dennoch ist es immer wieder schockierend darüber zu lesen, wie die Gefühle und Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen in den "besseren" Kreisen zum Spielball der politischen Machtgefüge gemacht werden. Hauptsache es dient der Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur und des politischen Ansehens, egal ob die armen Dinger ins Verderben geschickt werden. Und so endet auch dieses Ehearrangement in einer Tragödie. Umso interressanter ist es, wie manche Dame ihre Intelligenz nicht nach außen getragen hat, sondern heimlich still und leise für ihre Zwecke genutzt hat um der Männerwelt zu spielen. Ausschweifende und sinnliche Beschreibungen Brasiliens haben mir dieses Land näher gebracht. Die Umstände und Auseinandersetzungen um die Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal waren mir so gar nicht bewußt und wurden hervorragend dargestellt. Sehr traurig ist, dass das "Arm-Reich-Gefüge" in Brasilien heute noch das gleiche ist wie vor über 200 Jahren. Die Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet. Jeden einzelnen lernt der Leser sehr gut durch dieBriefe kennen und ich bin immer wieder erstaunt, wie einen durch Sprache - und sie war damals einfach schöner - so viele Emotionen erreichen. Und das alles ohne die heute üblichen Kraftausdrücke die und durchaus gängige Fäkalsprache, die ja leider schon salonfähig ist. Ich hatte teilweise das Gefühl, das für Europäer wohl kaum auszuhaltende Klima, spüren zu können und auch die Gerüche und Geräusche wahrzunehmen. Fazit Ein Roman der Muße benötigt sich mit der Sprache und der Erzählart auseinander zu setzen, aber für Interessiert gerade dadurch zum Genuss wird. Ein negativer Punkt ist, dass es die Gräfin Lazansky zwar in der Entourage der Erzherzogin gegebenhat, aber nicht in dieser so wichtigen Funktion. Ebenso eine weitere Person, die für die Handlung gar nicht mal so unwichtig war, es aber definitiv gar nicht gegeben hat.

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  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathis ChattysBuecherBlog Code-between-lines Corsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized naninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe widder1987

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  • Challenge Historische Romane 2017

    LovelyBooks Spezial
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2017 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar.  Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte (4 Kategorien) lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher.  Zeitspanne: 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden.  Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! Kategorien: Steinzeit bis zur Antike: Unter dem folgenden Link könnt ihr die verschiedenen Epochen anschauen, die ich mir vorstelle. Das frühe Mittelalter gehört nicht mehr dazu. Link: http://www.archaeopro.de/archaeopro/Epochen/Epochen-1.htm  Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.   Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. Kriege, Völkermorde, Nazizeit:  Romane, die im Umfeld von Kriegen spielen. Ich habe die Nazizeit, noch mit hinein genommen, da diese oft untrennbar mit dem 2. Weltkrieg wahrgenommen werden.  Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskrieg. Da 2017 500 Jahre Reformation gefeiert wird, wird sicherlich auch einiges an Lesefutter zu diesem Thema geben.  Teilnehmerliste: anne_lay   0/20 anushka    0/20 Argentumverde   0/20 ban-aislingeach   0/20 Bellis-Perennis     0/20 Buchraettin   0/20 CelinaS   0/20 Charlea   0/20 ChattysBuecherblog    0/20 Curin     0/20 engineerwife    0/20 Filzblume    0/20 Fornika     0/20 Ginevra    0/20 histeriker    0/20 Kirschbluetensommer     0/20 LibriHolly     0/20 mabuerele   0/20 marpije    0/20 Miamou   0/20 papaverorosso     0/20 PMelittaM    0/20 Pucki60    0/20 Rissa   0/20 samea    0/20 Sternenstaubfee    0/20 sursulapitschi   0/20 Tamilein    0/20 Tanja13     0/20 Tine13       0/20 Traubenbaer    0/20 werderaner      0/20 Steinzeit bis zur Antike: anne_lay   0/2 anushka   0/2 Argentumverde  0/2 ban-aislingeach   0/2 Bellis-Perennis    0/2 Buchraettin    0/2 CelinaS     0/2 Charlea    0/2 ChattysBuecherblog   0/2 Curin    0/2 engineerwife    0/2 Filzblume    0/2 Fornika    0/2 Ginevra   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0/2 Traubenbaer     0/2 werderaner     0/2 Glauben: anne_lay     0/2 anushka     0/2 Argentumverde      0/2 ban-aislingeach      0/2 Bellis-Perennis        0/2 Buchraettin    0/2 CelinaS     0/2 Charlea    0/2 ChattysBuecherblog   0/2 Curin   0/2 engineerwife    0/2 Filzblume     0/2 Fornika        0/2 Ginevra        0/2 histeriker     0/2 Kirschbluetensommer     0/2 LibriHolly     0/2 mabuerele     0/2 marpije     0/2 Miamou    0/2 papaverorosso    0/2 PMelittaM    0/2 Pucki60     0/2   Rissa      0/2 samea   0/2 Sternenstaubfee   0/2 sursulapitschi     0/2 Tamilein     0/2 Tanja13      0/2 Tine13        0/2 Traubenbaer     0/2 werderaner       0/2

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    • 175
  • Hélas! Welch vorzügliche Wahl…

    Der grüne Palast
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    19. March 2017 um 20:37

    Hélas! Welch vorzügliche Wahl… ...hat Peggy Hohmann getroffen, als sie sich für einen Briefroman entschied, um ihrem historischen Roman über das Leben der Erzherzogin Leopoldine von Österreich, geboren 1797 in Wien, gestorben 1826 im Palast Boa Vista bei Rio de Janeiro als Kaiserin von Brasilien, Form zu geben.  Häufig sind historische Roman nicht vor Kitsch gefeit, dient ein grober historischer Hintergrund nur als Kulisse für eine belanglose Liebesgeschichte. Nicht so hier, die Erzherzogin ist wie die meisten anderen Charaktere des Romans – unter anderem Fürst Metternich und der Vater Leopoldines, Kaiser Franz I. von Österreich – sehr real. Natürlich hat die Autorin damals „nicht die Lampe gehalten“, die Handlung kann nur nachempfunden sein – das tut sie aber, mit Verlaub, trefflich gut (ja, auch sprachlich, das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Leserin).  Jetzt hat umgekehrt der Briefroman oft den Nachteil einer gewissen Blutleere für heutige Leser durch gestelzt anmutende Formulierungen in nicht mehr gewohnter Länge, aber auch hier hat die Autorin wieder eine vorzügliche Wahl getroffen, indem sie sich entschieden hat, häufig kurze Briefe zwischen zu schieben, in denen die wechselnden Charaktere teils die gleiche Situation aus ihrer jeweiligen Sicht beschreiben, was die Dialoge eines konventionellen Romans gut zu ersetzen in der Lage ist UND die Handlung voranzutreiben vermag. Ein Briefroman ermöglicht einen Blick auf Situationen und Landschaften nur durch die Darstellung der jeweiligen Briefschreiber, ist somit naturgemäß indirekter; dafür eröffnet sich eine wunderbare Möglichkeit zu einer gewissen hintergründigen Ironie, die sonst schwer fallen dürfte. So kann die Gräfin Lazansky, Hofdame Leopoldines, an ihre Schwester schreiben „Jedenfalls lasse ich keinen Augenblick ungenutzt, vor allem Leopoldine in die weiblichen Strategien einzuweihen, Schicksalsschläge wie die Ehe zu meistern.“ S. 16 oder der Erzherzogin vor ihrer Hochzeitsnacht raten: „Tun Sie, was er von Ihnen verlangt. Denken Sie an Österreich.“ S. 152 Die Kapitel sind klug eingeteilt in die jeweiligen Lebensstationen; die Jugend, die Reise Richtung Brasilien und so weiter.  Ich fühlte mich gebannt, gut unterhalten und konnte Informationen aus der Lektüre quasi nebenbei ziehen, von einer Einordnung zu Zeitgenossen der Erzherzogin beginnend wie der Milder, Liszt, Goethe, den ersten schwarzen Hausdienern oder Wilhelmine Reichard mit ihrem Heißluftballon bis hin zur politischen Entwicklung Brasiliens als zunächst portugiesischer Kolonie mit bestehender Sklaverei und Ausbeutung von Bodenschätzen und Bevölkerung durch das Mutterland Portugal. Auch die Beweggründe Österreich und die Sorge vor republikanischen Bewegungen finden nachvollziehbaren Anklang, so dass ich begeistert zurückbleibe. „Der grüne Palast“, jener goldene Käfig, den Leopoldine in der überbordenden Landschaft Brasiliens letztlich erlebte, eignet sich somit sowohl als unterhaltsame wiewohl fesselnden Lektüre als auch für den historisch Interessierten, sowohl zu Brasilien, als auch zur Situation der Habsburger, Metternichs und Portugals zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der Zeit, die die Nachwirkungen Napoleons stark spürte.  Es empfiehlt sich der Einstieg über den Anhang ab S. 369, in dem ein kurzer Überblick über die realen und die zusätzlich erfundenen Personen und den jeweiligen Wahrheitsgehalt gegeben wird, darüber hinaus empfiehlt sich wie fast immer Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/MariaLeopoldinevon_%C3%96sterreich – wobei man die Recherche nicht wirklich zwingend unternommen haben muss, so hervorragend macht die Autorin ihre Arbeit, wie einem der Artikel vielleicht aber hinterher bestätigen mag.

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    • 3
  • sehr empfehlenswert

    Der grüne Palast
    IngeHeimer

    IngeHeimer

    15. March 2017 um 20:17

              Schon das Buchcover hat mich sehr angesprochen. Und es hat nicht zuviel versprochen. Ein sehr spannendes Thema aus der Zeit des österreichischen Kaiserreichs und des Fürsten Metternich. Anfangs hat mich die Briefform etwas irritiert, aber im Nachhinein finde ich es goldrichtig, die Geschichte der Leopoldine von Österreich, die absolut unwissend über die politische Lage in Brasilien, und ohne auch nur zu ahnen, was für ein Ehemann sie dort in der Fremde erwartet, in dieser Schreibform zu erzählen, weil man so viel mehr Einblick hinter die Kulissen der damaligen Politik erhält, und das aus den verschiedensten Blickwinkeln. Ein sehr spannendes, gut geschriebenes Buch, man fiebert regelrecht mit.  Nur schade, dass es ein wenig abrupt endet.         

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  • Leopoldine

    Der grüne Palast
    curry20

    curry20

    14. March 2017 um 20:51

              Die junge Leopoldine, Erzherzogin von Österreich, wird wie damals üblich politisch klug vermählt. Der auserwählte ist der Portugiesische Thronfolger Pedro. Dieser lebt nur gerade aus politischen Gründen im fernen Brasilien. Also macht sich Leopoldine auf den beschwerlichen Weg. Begleitet wird sie von ihrer treuen Hofdame Gräfin Lazansky.Leider ist das Paradies nicht so wie es auf den ersten Blick erscheint. Leopoldine muss sich durchkämpfen bis zu ihrem dramatischen Ende. Der grüne Palast ist ein etwas anderer Historischer Roman. Er ist in Briefform geschrieben, die zwischen Leopoldine, der Gräfin, dem Kaiser, Fürst von Metternich und ihrer Schwester hin und her pendeln. Am Anfang muss man sich an diese etwas ungewöhnliche Form gewöhnen, es ist aber nie unübersichtlich oder schwierig zu verstehen. Die Figur Leopoldines ist historisch verbürgt und wird hier in eine zauberhafte Geschichte eingefügt. Eine klare Empfehlung für mich an alle Habsburg- Interessierten und Menschen die gut geschriebene Historische Romane mögen       

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  • Geschichte ganz lebendig

    Der grüne Palast
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    13. March 2017 um 15:16

      Für ihren historischen Roman „Der grüne Palast“ wählt die Autorin Peggy Hohmann ein besonderes Stilmittel: den Brief. In Briefform erschließt sich die Geschichte der Erzherzogin Leopoldine von Österreich. Wie bei den Habsburgern üblich, dienten die Töchter meist als Vertrags-und Verhandlungsobjekte. Nicht von ungefähr kommt der Ausspruch „Tu felix Austria nube“! (du glückliches Österreich heirate) Leopoldine wird durch Vermittlung des Fürsten Metternich mit dem portugiesischen Thronfolger Dom Pedro verlobt, der vom Gesandten des Landes in glühenden Farben geschildert wird. Der gebildeten Leopoldine, mehrsprachig erzogen, mit außergewöhnlichen Interessen an Naturwissenschaften und Musik, erscheint die Reise nach Brasilien, wo die portugiesische Königsfamilie im Exil lebt, als Aufbruch in ein neues abenteuerliches Leben. Allerdings wird die Wirklichkeit sehr viel rauer sein, Dom Pedro ist ein ungebildeter, vulgärer Weiberheld, der seine unpassenden Liebschaften nie sehr diskret behandelt, Leopoldine ist isoliert und einsam. Geschwächt von jährlichen Schwangerschaften und Fehlgeburten, wird sie knapp 10 Jahre nach ihrer Ankunft sterben. Es ist ihr allerdings gelungen, trotz des schwächlichen Gatten, Brasilien in die Unabhängigkeit zu begleiten. Dies alles erfährt der Leser aus den Briefen, die den Roman bilden. Die Schreiber sind Leopoldine selbst, ihre Hofdame, Fürst Metternich und portugiesische Gesandte. Aus deren jeweiligen Sicht erschließt sich die Geschichte der jungen Österreicherin in ihrer ganzen Dramatik. Sehr gekonnt gelingt es der Autorin, jedem Schreiber eine unverwechselbare Sprache zu geben. Die Ränke des Fürsten und seine Neigung zu amourösen Anspielungen genauso, wie die diplomatischen Gemeinplätze des Gesandten. Ganz besonders die Briefe der Gräfin Lazansky an ihre Schwester und Fürst Metternich bilden das historische und gestalterische Gerüst des Romans. Die Autorin bleibt nahe an der Geschichte, fügt natürlich einige erdichtete Personen, wie die Hofdame Lazansky und Liebesverwirrungen der Dramatik wegen ein, was dem Romans über das Zeitbild hinaus noch lebendiger werden lässt. Die Briefe ermöglichen einen sehr persönlichen, vielschichtigen Zugang zu diesem Buch und erzeugen von Anfang an Spannung und Sogwirkung. Wenn ich anfangs noch zweifelte, ob dieses Stilmittel das ganze Buch trägt, war ich schon nach wenigen Seiten restlos überzeugt.

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    • 2
  • Ungewöhnlich, aber sehr gut

    Der grüne Palast
    rinochka

    rinochka

    11. March 2017 um 18:15

    In ihrem ersten Roman erzählt Peggy Hohmann die Geschichte von Erzherzogin Leopoldine, Kaiserin von Brasilien. Wie in der damaligen Zeit üblich, musste Leopoldine eine politisch vorteilhafte Ehe eingehen und portugiesischen Kronprinzen Dom Pedro heiraten. Der Roman ist in Briefform geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man dadurch die Gedanken der Charaktere kennt und ihre Handlungen verstehen kann. Die meisten Briefe sind kurz gehalten (1-2 Seiten), es besteht also ein ständiger Perspektivenwechsel, weswegen das Buch nie langweilig wird. Die Autorin hat einen leichten, flüssigen Schreibstil, was ich für die historischen Romane enorm wichtig finde. Auch die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut und authentisch dargestellt. Das einzige, was mir in dem Buch gefehlt hat, war eine Datierung der Briefe.Ich fand dieses Buch großartig und hoffe, dass noch weitere Romane von Peggy Hohmann folgen werden. 

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  • Eine berührende Geschichte

    Der grüne Palast
    isabel28

    isabel28

    10. March 2017 um 21:12

    Eine Geschichte von Freiheit und Liebe Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.Das Buch ist in Briefform geschrieben, was für manche Leser vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürtig ist. Mir gefällt dieser Stil sehr gut.Ich wusste bis zu diesem Buch eigentlich nichts über die Erzherzogin Leopoldine. Ich bin froh, dass dieses Buch mir einen Einblick in ihr Leben gegeben hat. Natürlich ist das Buch fiktiv, aber der Werdegang ist wahr, nur eben mit ein wenig Phantasie erweitert worden.Sie kann einem wirklich leid tun. Sie war nicht gerade mit einem ehrenvollen Ehemann gesegnet. Umso erstaunlicher, was sie trotz widriger Umstände alles erreicht hat.Die Erzherzogin war eine sehr kluge und mutige Frau, die mich sehr beeindruckt. Sie hat geforscht, Schulen und Krankenhäuser bauen lassen.und auch politisch hat sie Großes bewirkt..Ich hätte ihr ein glücklicheres und längeres Leben gewünscht.Mich hat dieses Buch sehr berührt.Das Buch finde ich sehr charmant und liebenswert geschrieben. Gern mehr von dieser Autorin.

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  • Tolles Debüt

    Der grüne Palast
    Losnl

    Losnl

    10. March 2017 um 07:11

    Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, die junge Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und beschwerliche Reise, ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst von Metternich die Reise begleitet. Der kluge politische Kopf gilt am Hofe, als Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen jedoch nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als große Täuschung.Auf den Debütroman von Peggy Homann bin ich durch das wunderschöne Cover gestoßen. Es spiegelt hervorragend die Kulisse Brasiliens wieder und machte mich neugierig auf dessen Inhalt.Wer hier eine seichte Liebesromanze erwartet, wird mit den Themen Liebe, Macht, Verrat, Intrigen, Trauer aber auch Freundschaften und Menschenrechte konfrontiert, welche den Roman sehr lebendig machen und diesen abrunden.Die Autorin entführt den Leser ins 19. Jahrhundert. Kaiser Franz besitzt zu jener Zeit eine große Macht in Europa. Mit der Hochzeit von Dom Pedro und Erzherzogin Leopoldine soll die Monarchie gestärkt werden. Die Hochzeit, mit dem portugiesischen Thronfolger wird von Fürst von Metternich arrangiert. Eine beschwerliche Reise steht den Frauen bevor und das Schicksal entwickelt sich in eine Richtung, die die Frauen so nicht erwartet haben.Nicht nur die historisch exotische Handlung des Buches ist in jedem Fall lesenswert, nein auch die Erzählweise, in ungewöhnlicher Briefform, überzeugt von Homann.Nachdem der Einstieg überwunden und man sich an die Form gewöhnt hat, gelingt es sehr gut, sich in die Geschichte einzufinden und kann mit Leopoldine und der Gräfin mitfiebern. Beide Protagonisten übernehmen in der Geschichte den Hauptpart.Der Sprachstil der Briefe ist dem frühen 19. Jahrhundert perfekt angepasst und wirkt sehr bildlich und authentisch. Gräfin Lazansky und Leopoldine spiegeln das Leben bei Hofe, einer äußerst zivilisierten, strukturierten Welt, sowie die Zustände Brasiliens in ungeschönter Form, wieder.Während Leopoldine anfangs sehr naiv und verunsichert, der Hochzeit mit Dom Pedro entgegenfiebert, erweist sich die Gräfin gegenüber ihres Zöglings, aufgrund ihrer Lebenserfahrung, als sehr intelligent und gewährt Leopoldine Halt und Sicherheit.FazitFür mich ist dieser historische Roman eine echte Überraschung.Nachdem der schwierige Einstieg, mit seiner außergewöhnlichen Form überwunden ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Peggy Homann hat hier ein Debüt vorgelegt, der mir aufgrund seiner Vielfalt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Hierfür vergebe ich 4 Sterne und spreche meine Leseempfehlung aus.

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  • Ein faszinierender Brief-Roman

    Der grüne Palast
    hasirasi2

    hasirasi2

    09. March 2017 um 21:34

    Wien 1816: Erzherzogin Leopoldine von Österreich ist jung, charmant, intelligent – nur dem gängigen Schönheitsideal entspricht sie leider nicht. Und eigentlich würde sie auch lieber Pianistin werden als heiraten, aber sie weiß natürlich, dass sie sich dem Willen der Monarchie (in Form ihres Vaters, Kaiser Franz) beugen muss. Sein Berater, Fürst von Metternich, favorisiert die Verbindung mit dem Königreich Portugal. Dessen Thronanwärter Dom Pedro sieht unverschämt gut aus, wird aber unter der Hand als jähzornig, egoistisch und cholerisch beschrieben. Aber Leopoldine könnte ihn sich ja erziehen. Und eine Liebesheirat wird eh überschätzt: „Die Ehe schützt einen nicht, denn die Menschen heiraten, um Kinder zu haben, nicht aber, um das Verlangen des Herzens zu stillen.“ S. 35/36 Außerdem lebt die königliche Familie seit Jahren in Brasilien im Exil. Also wird Leopoldine trotz der angespannten politischen Lage zusammen mit ihrer Vertrauten Gräfin Lazansky, Fürst von Metternich und dem Marquis von Marialva (dem Unterhändler des portugiesischen Königshauses) auf die Reise quer durch Europa bis nach Livorno und von dort weiter nach Brasilien geschickt ...   Mich hatte bereits der Einstieg ins Buch gepackt. Da der Roman komplett aus Briefen besteht, welche die Protagonisten mit Familie und Freunden austauschen, ist man immer mittendrin, weiß, was sie gerade denken und fühlen. Ich habe m.E. noch nie etwas Ähnliches gelesen – Hut ab vor dieser Idee und der Umsetzung. Gleichzeitig resultiert aus eben diesen Briefen aber auch ein großes Manko – keiner der Briefe ist datiert. Nur auf dem allerersten Brief findet sich zumindest die Jahreszahl 1816, ab da ist es der Vorstellungskraft und Fantasie des Lesers überlassen, in welchem Jahr oder gar Monat man sich gerade befindet. Vor allem die Zeit in Brasilien verschwimmt zu einer unübersichtlichen Anhäufung von Geschehnissen und die Spannung lies dadurch deutlich nach. Ich hatte immer das Gefühl, dass nur Wochen oder Monate vergangen sind, dabei hat Leopoldine 8 Kinder geboren – es müssen also Jahre gewesen sein.   Leopoldines Entwicklung vom Backfisch zur erwachsenen eigenständigen und vor allem politischen Person hat mir sehr gut gefallen. Auch Dom Pedros zwei Gesichter werden sehr gut geschildert. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Flora und Fauna und der tropischen Hitze – trotz deutschem Winter war mir gleich deutlich wärmer. Aber auch das wienerische Flair kommt gut rüber.   Da die Geschichte (Briefe) frei erfunden ist, aber von Erzherzogin Leopoldines Leben inspiriert, habe ich habe selbige natürlich gegoogelt. Ihre Lebensdaten und auch die Umstände ihres Todes waren so, wie im Buch beschrieben. Man könnte es also durchaus als Romanbiografie beschreiben.

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    • 7
  • Brasilien, Österreich, Portugal

    Der grüne Palast
    Nelebooks

    Nelebooks

    09. March 2017 um 20:30

    Inhalt: "Eine Geschichte von Freiheit und Liebe Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge."Cover: Das Cover finde ich einen Traum. Es ist wunderschön gestaltet. Mir gefallen sowohl die Farben, als auch die Muster und die Vögel. Auch den Titel finde ich interessant. Da ich mir darunter nicht viel vorstellen konnte und das Cover so ansprechend fand, musste ich es mir einfach genauer anschauen.Schreibform und -stil: Alles ist in Form von Briefen geschrieben. Die verschiedenen Charaktere schreiben sich gegenseitig oder Außenstehenden. Die Briefe sind gut geschrieben und somit konnte ich sie auch schnell und flüssig lesen.Charaktere: Leopoldine ist mir sehr sympathisch. Ich konnte mit ihr mitfühlen - sowohl positiv als auch negativ. Die Gräfin habe ich noch mehr ins Herz geschlossen - eine sehr tolle Frau. Der Fürst ist mir etwas suspekt und der Marquis war mir recht sympathisch. Den Doktor konnte ich nicht genug kennen lernen. Pedro war mir von Anfang an unsympathisch und ich hätte mich sehr gefreut, wenn er nicht mehr vorgekommen wäre.Handlung: Ich bin recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Einzig die Namen konnte ich zu Anfang noch nicht immer ganz zuordnen. Die Geschichte ist sehr interessant. Durch die unregelmäßig geschriebenen Briefe fehlen einige Geschehnisse zwischendurch, was dem Verlauf der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Die Geschichte ist sehr vielfältig und ich finde es schön, dass der Leser verschiedene Sichtweisen erfährt. In einigen Briefen weist die Geschichte einige Längen auf, die ich dann etwas mehr überflogen habe (z.B. Landschaftsbeschreibungen). Zum Ende hin wurde es zunehmend interessant und spannend.Fazit: Eine sehr interessante Geschichte, die in Form von Briefen geschrieben ist und zwischendurch einige Längen hat.(c) Nelebooks

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  • Außergewöhnlicher Schreibstil

    Der grüne Palast
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    08. March 2017 um 13:41

    Der historische Roman "Der grüne Palast" wurde von der Autorin "Peggy Hohmann" geschrieben und ist 2017 im "Ullstein Verlag" erschienen. Peggy Hohmann wählt in ihrem Debüt einen außergewöhnlichen Erzählstil. Es handelt sich hierbei um einen interessanten Briefroman.Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert. Wir befinden uns zu der Zeit der napoleonischen Kriege um 1814/1815. Nach Napoleons Tod besitzt Österreich mit Kaiser Franz und Kanzler Fürst von Metternich eine große Macht in Europa. Mit einem Bündnis zu Portugal soll die Monarchie gestärkt werden. Erzherzogin Leopoldine wird von Gräfin Lazansky nach Brasilien begleitet. Eine Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger wurde von Fürst Metternich organisiert. Doch das Leben ist anders, als es die Vorstellung der Frauen vermochte.Mehrere Hauptprotagonisten geben einem das Geschehen in Briefform wieder. Neben der Erzherzogin Leopoldine gibt es die Gräfin Lazansky, den Kaiser Franz, ihre Schwester Marie-Louise und den Fürst von Metternich, die sich während der Reise regelmäßig ihrue Tätigkeiten und ihre Sorgen erzählen.Durch die Handlung wird man mit den Briefen geführt und erfährt Gefühle und Gedanken. Als Leser hat man einen guten Überblick und weiß viel über die einzelnen Personen. Jedoch werden viele Geheimnisse unter ihnen nicht weitergegeben und bleiben nur dem Leser vertraut.Obwohl viele Szenen fiktiv sind, hat man durch den tollen Schreibstil das Empfinden man wäre historisch vor Ort und taucht in eine spannende Welt ein. Die Autorin Peggy Hohmann hat viele Ereignisse fundiert in der Handlung aufgegriffen. Die damalige Zeit war besonders für Frauen nicht einfach. Besonders anhand der Erzherzogin Leopoldine erfährt der Leser, wie leichtsinnig und naiv die Frauen waren. Ihre Reise und ihr Leben war ein erschöpfendes Drama und endet in einer Tragödie.Das gelungene und farbenfrohe Cover lässt auf eine schöne Lebens- bzw. Liebesgeschichte hindeuten. Auch der Klappentext weckt Romantik und atemberaubende Geschichten zweier Frauen. Dieses Buch hat mich in dieser Hinsicht leider enttäuscht. Von einer traumhaften Beziehung ist hier nichts zu finden. Das Leiden der Erzherzogin erzeugt Traurigkeit und ist absolut im Kontrast zum Cover.Die Historie kam in diesem Debütroman grandios zur Geltung. Da es ein für mich unbekanntes Thema war, fand ich die Verhältnisse der damaligen Zeit interessant nachzuvollziehen und gelungen. Durch den Briefwechsel hat man die Charaktere genau kennenlernen können und ihre wahren Gefühle mitbekommen. Jedoch konnte mich die Liebesgeschichte nicht erreichen und hat bei mir für keine Begeisterung gesorgt!

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  • Dona Leopoldina

    Der grüne Palast
    anooo

    anooo

    07. March 2017 um 18:55

    Zunächst einmal möchte ich auf das wunderschöne Cover eingehen. Es sieht sehr edel und hochwertig aus. Das kommt auf jeden Fall mit dem Cover nach vorne ins Bücherregal. Und auch der Inhalt passt super zu dem Cover. Es geht um die Erzherzogin Leopoldine von Österreich und ihre bevorstehende Verheiratung mit Dom Pedro, dem Prinzen von Portugal. Diese Hochzeit ist arrangiert, um eine Allianz zwischen Österreich und Portugal aufzubauen. Gräfin Lazansky, die Vertraute Leopoldinas, begleitet die Erzherzogin auf die lange und beschwerliche Reise nach Brasilien. Beide reisen ins Unbekannte und wissen nicht was sie erwarten wird. Der Roman ist als Briefroman aufgebaut und dieses Stilmittel wird das ganze Buch beibehalten. Mir hat das sehr gut gefallen, da es mal was anderes war und man so einen sehr guten Einblick in die Gefühlslage der Protagonisten hatte. Vor allem die Briefe der Gräfin Lazansky haben mir sehr gut gefallen, da sie eine klare Art und Redensweise hat und ihre Briefe mit Charme gestaltet hat. Die Briefe der Erzherzogin waren voller Gefühle und man konnte mitfühlen was sie bewegt. Auch die Sprache war sehr authentisch und dennoch leicht zu verstehen. Die Spannung baut sich langsam auf und zum Ende hin kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da man mit dem Schicksal Leopoldinas mitfiebert. Die Figuren der Gräfin und der Erzherzogin waren mir am sympathischsten. Hingegen war mir die Schwester der Erzherzogin, Marie Louise, aufgrund ihrer knappen und etwas kühlen Briefe nicht so sympathisch. Ich spreche auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus.

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