Peggy Langhans Die Seele der Steine

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Inhaltsangabe zu „Die Seele der Steine“ von Peggy Langhans

Das Leben der erfolgreichen französischen Schriftstellerin Barbara Benoit gerät auf einer Reise nach Berlin aus den Fugen, als sie dort der jungen Annika begegnet. Deren unkomplizierter Lebensstil und offene Weltsicht sind für Barbara, die sich vollkommen ihrer Arbeit verschrieben hat, gleichermaßen faszinierend wie befremdlich. Zwei Wirklichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander und setzen die Suche nach sich selbst und den Wunsch nach einer Wandlung in Gang.

Ein fesselnder Schreibstil, interessante Charaktere und eine in sich stimmige Geschichte. Famos, ohne Zweifel...

— mmonetha
mmonetha

Ein berührender und anregender Roman über zwei ganz verschiedene Frauen, die die Hilfe der jeweils anderen brauchen um sich zu finden

— Gloriatraeger
Gloriatraeger

Nettes, ungewöhnliches Buch, allerdings deshalb durch einige Lücken und zu rasches Ende auch schwerer zu lesen.

— Jujulu
Jujulu

Interessante Geschichte über eine Schriftstellerin und Ihr Leben und die Freundschaft und gemeinsame Arbeit mit einer jüngeren Frau.

— Caliara
Caliara

Ein sehr schönes Buch. Sehr spannend geschrieben. 2 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, werden Freundinnen auf Lebenszeit.

— Leseratte_abc
Leseratte_abc

Sprachliche Gewandtheit, faszinierende Charaktere, idyllische Handlungsorte - Paggy Langhans hat das Rezept für einen tollen Roman!

— MartaCzarnecka
MartaCzarnecka

Annika ist völlig anders als Barbara. Doch sind sie tief verbunden. Kann Annika Barbara helfen ihr Leben zu verbessern? Tolles Buch!

— Sommerregen
Sommerregen

Tolle Charaktere, verpackt in einem Roman mit einer Tiefgründigen Geschichte!

— abetterway
abetterway

Sehr lebendig und gefühlvoll verfasster Roman.

— esposa1969
esposa1969

Ein wunderschön geschriebenes Buch mit viel Lebensweisheit über zwei starke Frauen - Leseempfehlung!

— MaggieGreene
MaggieGreene
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  • Frau von Welt entdeckt sich neu,...

    Die Seele der Steine
    mmonetha

    mmonetha

    25. September 2016 um 10:55

    Es ist jetzt schon eine kleine Weile her, dass ich diesen tollen Roman von Peggy Langhans gelesen habe, aber das macht rein gar nichts, denn er hallt noch lange im Gedächtnis nach. Es geht um Barbara. Eine gefestigte und durch und durch strukturierte Persönlichkeit, die im Laufe dieses Romans eine Wandlung vollzieht. Mit Hilfe der jungen Annika, deren Lebensstil und -einstellung recht magnetisierend auf Barbara wirkt. Von Beginn an hatte der Charakter Barbara mich nicht losgelassen. Im Kopf stellte ich mir immer die Frage: was hat sie für ein Problem? Sie hat doch alles. Ruhm, Ansehen. Aber richtig glücklich scheint sie nicht, eher gelangweilt, ja Divenhaft. Ich fand sie in ihrer Art aber auch sehr amüsant. Doch macht sie nach oben genannter Begegnung eine Wandlung durch, die schleichend ist und mitreißend erzählt wird. Annika ist wie der Frühling, der Barbara zu neuer Vitalität verhilft. Doch im umgekehrten Fall braucht Annika auch Barbara. Kommen wir zum Stil... Peggy Langhans versteht es wahrlich mit Worten und Sätzen zu jonglieren, ohne dass es gekünstelt wirkt. Im Gegenteil. Tolle, ausdrucksstarke Sätze formen sich in diesem Roman zu einer schönen Geschichte, die etwas sehr Besonderes ist. Den zweiten Band (Geist der Steine) habe ich natürlich auch schon, wen mag es wundern, und ich freue mich auch über den ein paar Zeilen verlieren zu dürfen. Sehr gerne mehr davon, Frau Langhans

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  • Eine wunderbare Geschichte einer lebensverändernden Begegnung

    Die Seele der Steine
    Gloriatraeger

    Gloriatraeger

    14. August 2016 um 09:38

    Barbara Benoit ist eine erfolgreiche, aber einsame und gefühlsarme, Schriftstellerin, die Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich heranlässt. Eines Tages trifft sie per Zufall auf Annika, eine chaotische, aber herzliche und offene junge Frau. Die Begegnung lässt keine der beiden Frauen los – irgendetwas scheint sie zu verbinden, doch wissen sie beide nicht was. Dennoch beginnt jede für sich, ihre bisherige Lebensweise zu hinterfragen. Mehr möchte ich zum Inhalt des Buches nicht verraten, welches mich absolut fasziniert hat. Peggy Langhans hat mit Barbara und Annika zwei Charaktere geschaffen, die den/die LeserIn von Anfang an für sich einnehmen. Man kann Barbaras Stimmung und ihre Einstellung zum Leben und zu ihren Mitmenschen förmlich selbst fühlen. Während des Lesens begleitet einen diese Stimmung und lässt einen Handlungen und Gedanken verstehen, die man rein objektiv vielleicht sofort verurteilt hätte. Ab dem Moment, in dem Annika in das Leben von Barbara eintritt, beginnt ein schleichender Wandlungsprozess, der so gekonnt beschrieben wird, dass es eine wahre Freude ist, daran teilzuhaben. Die Dialoge der beiden Frauen ist ein Schlagabtausch zwischen Rationalität auf der einen Seite und Emotionen auf der anderen, wobei sich der/die LeserIn immerzu fragen muss, wie die eigene Haltung zu den jeweiligen Themen ist. Auf jeden Fall regen sie zum Nachdenken über das eigene Verhalten an. Am meisten beeindruckt hat mich das Ende der Geschichte. Die Autorin hat ein stilistisches Mittel benutzt, die den Leser für einige Zeit im Ungewissen lässt, was ungemein zur Spannung beiträgt. Wenn man dann am Ende aufgeklärt wird (auch das passiert alles allein durch Dialoge), möchte man applaudieren für diese geschickte Inszenierung. „Die Seele der Steine“ ist das erste Buch einer Trilogie, daher darf man sich mit „Der Geist der Steine“ auf die Fortsetzung dieser besonderen Geschichte freuen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für die verschiedenen Facetten des menschlichen Verhaltens und ihre Hintergründe interessieren. Und für die Seele der Steine.

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  • Interessante Leseerfahrung

    Die Seele der Steine
    Jujulu

    Jujulu

    25. April 2016 um 10:38

    Vielen Dank an Peggy Langhans für das Rezensionsexemplar und ihre freundliche Art. Der Roman 'Die Seele der Steine' lässt sich leicht lesen und ist durchaus vielschichtig. Weil er allerdings Erwartungen an die Entwicklung der Handlung umdeutet und enttäuscht, sorgt er für eine eingehendere, leicht surreale Leseerfahrung. Die Schriftstellerin Barbara Benoît ist auf Lesereise in Berlin, hat davon die Nase voll und möchte zurück in ihr südfranzösisches Zuhause. In Berlin trifft sie die Geschichtsstudentin und Stadtführerin Annika, ist von ihr fasziniert und lädt sie zu sich ein. Der zweite Teil spielt dann in ihrem französischen Heim. Damit kommen dann auch die gebrochenen Erwartungen: Als Kind eines Résistance-Anhängers geht die Geschichte erst in Richtung Aufarbeitung/Thematisierung der NS-Zeit in Frankreich, als ob die Fragen zu ihrer Vergangenheit nun alle geklärt werden sollten und sie sich selbst klarer würde sehen können. Im zweiten Teil kommt dies allerdings nicht ganz zuwege, auch Barbaras Wesen ist nicht mehr so getrieben/fasziniert/offen für Änderungen ihres Lebensstils wie als sie in Berlin für Annika alles über den Haufen warf. Dies kann man jetzt als natürlich erklären, irgendwann lässt die Faszination nach und ist sie zu eingerichtet in ihrem Leben, aber dennoch lässt der Roman einen da etwas ratlos zurück, auch weil wichtige Stellen übersprungen werden/der Roman zwischen Gesprächen springt (nicht zeitlich, nur in dem Sinne dass dazwischenliegendes weniger vorkommt) und das Ende ganz plötzlich und auch recht offen kommt. Ich möchte damit nicht den Stil kritisieren, ich bin nur mehr der Typ für geschlossene Handlungsstränge und Enden. Gerade wegen der unkonventionellen Erzählweise und weil ich mich dauernd gefragt habe, ob ich irgendetwas überblättert oder vergessen habe, ist das Lesen aber auch eindringlicher, es geht mehr in mir vor, nicht wegen der Thematik, sondern vor allem wegen dem Stil und der nichterklärten Verhaltensänderungen. Daher Applaus für einen gelungenen Bruch in der Erwartungshaltung, und für eine runde Sache, in der doch so vieles offen bleiben kann. Auch der Stil ist halb poetisch beschreibend und dann doch vor allem Dialog oder innerer Monolog, schafft es so auch, mit wenig Text viel zu transportieren. Fazit: Ein Ausbruch aus der klassischen Roman- und NS-Verarbeitungsform, gerade deshalb erfrischend und lesenswert. Spracheindrücke:"Hat sie gerade jedes Wort verstanden? Worte einer Sprache, die sie nie gelernt hat? Noch als sie es bemerkt, versteht sie nichts mehr."Holocaust-Mahnmal:" '[..] Ein betonierter, künstlicher Friedhof mit abgezirkelten Wegen und kantigen Steinen. Niemand liegt unter diesen Steinen, kein Name ist auf diesen Steinen eingraviert. Woher kommen diese Steine eigentlich?' Die junge Frau ist verunsichert.'Sehen Sie, Sie können es nicht sagen. Vielleicht erzählen diese Steine eine ganz andere Geschichte, als wir sie ihnen zuordnen wollen. Oder gar keine. Künstlich und seelenlos.' "

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  • Leserunde zu "Die Seele der Steine: Roman" von Peggy Langhans

    Die Seele der Steine
    PeggyLanghans

    PeggyLanghans

    Liebe Leserinnen und Leser! Sehr herzlich lade ich Sie/Euch ein zu einem Austausch über meinen Roman DIE SEELE DER STEINE! Ich freue mich über viele interessante Diskussionen und Fragen, an denen ich mich regelmäßig beteiligen bzw. die ich gern beantworten werde! Zum Einstieg in diese Leserunde verlose ich 12 Buchexemplare mit einer persönlichen Signatur von Judy Winter, die ein Nachwort zu diesem Buch verfasst hat, und mir. Ich wünsche uns allen einen spannenden Lesesommer! Herzliche Grüße Peggy Langhans

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    • 146
  • Gespannt

    Die Seele der Steine
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2014 um 12:36

    Das Buch "Die Seele der Steine" hat mich von Titel und von der Inhaltsangabe herangeregt mich bei der Leserunde zu bewerben. Das Cover ist sehr schlicht gewählt und wird bestimmt bei den Angebote an Büchern übersehen. Doch es passt eigentlich zum Buch. Das Leben von Babara ist eigentlich ziemlich vorhersehbar, es läuft in geordneten Bahnen, aber auch irgendwie eintönig. Dies ändern sich als sie auf Annika trifft. Die jungen Frau ist ganz anders. Barbara lädt  Annika zu sich nach Frankreich ein. Diese zusammenleben ist nicht leicht, doch es bringt Veränderungen. Ehrlich gesagt hatte ich so einige Schwierigkeiten mit den Roman. er ist gut geschrieben, liest sich gut. Aber mir hat was gefehlt. Das Mitfiebern auf die nächsten Seiten, dass völlige Hineingleiten in die Handlung. Für mich blieb alles mehr an der Oberfläche. Lange Zeit passierte nicht sehr. Die Spannung baute sich etwas langsam auf. Die  Protagonistin Barbara konnte mich sehr gut überzeugen, da mir viele ihre Handlungen verständlich waren. Überhaupt hat die Autorin beide Frauen sehr gut beschrieben. Ich bin auf die weiteren Bücher der Autorin gespannt.  

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  • Nicht schlecht, aber nicht überzeugend

    Die Seele der Steine
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    16. September 2014 um 23:51

    Barbara ist eine erfolgreiche französische Schriftstellerin. Ihre Romane und Theaterstücke erfreuen sich großen Beliebtheit, doch sie selbst weiss mit ihrem Leben wenig anzufangen, sondern ist eher der Typ Mensch, der an allen rumnörgelt und keine Hobbys hat. Auf einer Lesereise trifft sie in Berlin auf Studentin Annika, welche sich dann still und heimlich in ihr Leben stiehlt. Kann die junge Frau Barbaras Lebensfreude wieder wecken? Das Buch war insgesamt etwas komisch. Das Cover an sich ist eher recht schlicht und unabhängig vom Inhalt gestaltet. Es sticht einem nicht ins Auge und ist eher die Sorte Cover, die man in der Buchhandlung schnell übersieht. Es lockt nicht wirklich an einen zweiten Blick drauf zu werfen und geht in der Masse unter. Der Titel macht schon neugieriger, aber auch, wenn in dem Buch Steine eine große Rolle spielen, ist mir zumindest der Bezug des vorderen Teils des Titels zum Inhalt nicht klar geworden. Barbara war als Protagonistin eher schwierig nachzuvollziehen und man stand ihr immer recht distanziert gegenüber und hat sie nicht so wirklich verstanden, denn ihr Verhalten war bisweilen einfach komisch. Annika war dafür umso sympathischer. Eine ganz reizende junge Frau, welche verstanden hat, was im Leben wichtig ist und die ein großes Herz für andere hat und immer gerne hilft. Sie war mir die deutlich liebere Protagonistin. Die Geschichte war eher schwierig, da sie lange gebraucht hat um sich überhaupt zu entwickeln. Mehr als die Hälfte des Buches konnte man nicht im entferntesten erkennen, worauf die Dinge rauslaufen sollten bzw. wenn man ehrlich ist, waren es bis dahin immer nur einzelne Sequenzen aus Barbaras Leben, aber es gab wenig Zusammenhang und keine wirkliche Handlung. Nachdem sich die Geschichte dann entwickelt hatte war sie verdammt schnell wieder vorbei und es gab wenig einfach zu wenig Einblicke in Barbaras Gefühlswelt. Auch warum das Ende dann letztlich so war wie es war, ist mir leider nicht vollkommen klar geworden. Stilistisch kann man absolut nicht meckern. Das Buch las sich schnell und flüssig weg. Es war leicht zu verstehen und hat keine besonderen Fachkenntnisse in Mineralogie oder ähnlichem bedurft um ihm folgen zu können. Ich fand das Buch insgesamt nicht schlecht, aber irgendwie bin ich auch noch nicht wirklich rangekommen. Vielleicht war es einfach nicht mein Thema, vielleicht auch nicht der richtige Zeitpunkt um es zu lesen, aber für den Moment hat es mich nicht überzeugt. Von mir gibts dafür 3 von 5 Punkten.

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  • Die Seele der Steine

    Die Seele der Steine
    Caliara

    Caliara

    16. September 2014 um 21:40

    Werde was du bist. Das ist die Überschrift für den Text auf der Rückseite des Buches. Das Leben der erfolgreuchen französichen Schriftstellerin Barbara Benoit gerät auf einer Reise nach Berlin aus den Fugen, als sie dort der jungen Annika begegnet. Deren unkomplizierter Lebenstil und offene Weltsicht sind für Barbara, die sich vollkommen ihrer Arbeit verschrieben hat, gleichermaßen faszinierend wie befremdlich. Zwei Wirklichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander und setzen die Suche nach sich selbst und dem Wunsch nach einer Wandlung in Gang. Das Buch liest sich leicht und man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Es wird hier die Geschichte der in einem Waisenhaus aufgewachsenen Schriftstellerin, welche Sehr zurückgezogen und nur für ihre Arbeit lebt, erzählt. Hinzu kommt Annika, eine lebensfrohe, offene junge Frau, welche an Ihrer Doktorarbeit schreibt. Die beiden Frauen verbringen in Montpellier, wo Barabar wohnt, viel Zeit miteinander und arbeiten gemeinsam an ihren Projekten (Doktorarbeit und ein neuer Roman). Nach und nach erfährt man immer mehr über die zurückgezogene Schriftstellerin und wie sie so wurde. Die anderen Personen und Gegenden sind schön beschrieben, man kann siuch gut hineinversetzen und sich die beschriebene Landschaft gut vorstellen. Man erfährt auch etwas über Frankreich und Berlin und lernt so nebenbei auch noch ein paar französiche Wörter. Ein schönes Buch. Vielen Dank an Lovelybooks und den Schardt Verlag, dass ich mitlesen durfte!

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  • Werde was du bist!

    Die Seele der Steine
    Sommerregen

    Sommerregen

    Die französische Schriftstellerin Barbara Benoit ist mit ihren Büchern sehr erfolgreich. Deshalb muss sie immer wieder in die verschiedensten Länder reisen, um Signierstunden abzuhalten und den Presse-Leuten auf ihre langweiligen und unwichtigen Fragen zu antworten: "Wo nehmen sie ihre Ideen her?", und so weiter.. Da wäre Barbara viel lieber zu Hause, in ihrem Haus nahe Montpellier.. Nahe am Meer und einfach weit weg vom Trubel und zu vielen Menschen.. Aber bei ihrer Arbeit und Thierry.. Als sie widerwillig in das Flugzeug nach Deutschland steigt, weiß sie noch nicht, dass dieser Besuch in Berlin ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird... Denn Barbara beschließt, eine Weile länger in Berlin zu bleiben, als es eigentlich vorgesehen war, was für sie schon einmal vollkommen untypisch ist. Als sie dann das zweite Mal durch Zufall auf die junge Annika trifft, die in Barbaras Augen doch einen sehr merkwürdigen Lebensstil führt, beginnt sie, eine Verbundenheit zu spüren. Dieses Gefühl von Geborgenheit hatte Barbara schon lange nicht mehr.. Und sie erwartet es schon gar nicht gegenüber einer jungen, fremden Frau... Barbara ist versunken in ihrer Arbeit und bleibt in den Schatten ihrer Vergangenheit gefangen.. Wenn sie diese verarbeitet hätte, würde sie dann auch mit ihrem Umfeld anders umgehen? Wäre sie offener? Lockerer? Und welche Rolle würde Thierry in diesem Leben spielen? Wie wichtig ist er ihr? Ist womöglich diese fremde Annika in der Lage, Barbaras gesamtes Leben zu verbessern? Ihr zu Antworten zu verhelfen? Kann eine, dir vollkommen fremde Frau, dein Leben verbessern? Barbara wird es herausfinden! Dieses Buch behandelt auf 190 Seiten eine Menge Fragen zu Themen wie Vertrautheit, Verbundenheit, Freundschaft und den wichtigen Dingen im Leben. Da man von Barbara und Annika zu Beginn des Buches nur sehr wenig weiß, ist man umso überraschter und zeigt umso mehr Verständnis gegenüber deren Verhalten und Weltansichten. Besonders für Barbara, in deren Verhalten man auch eine eindeutige Entwicklung feststellen kann, bringt man Seite für Seite mehr Sympathie auf. Interessant ist es auch, zu sehen, wie sich zwei unterschiedliche Frauen, die sich sogar noch nicht einmal länger bekannt sind, zusammen verhalten und wie sie sich einander annähern und wo sie keine Toleranz zeigen können und wollen und wo sie wiederum Verständnis aufbringen. Man kann mit den Charakteren sehr gut mitfühlen und der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass man das Buch in wenigen Etappen lesen kann. Eine wichtige Rolle in dem Buch spielen die Steine, deren Bedeutung jeder für sich selbst herausfinden muss. Und das ist wirklich sehr gut, denn ich mag es, wenn man in Büchern immer wiederkehrende Symbole entdeckt, die man auch noch deuten kann. "Die Seele der Steine" ist Peggy Langhans' Romandebüt und ich kann wirklich weiterempfehlen!

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    • 9
    Sommerregen

    Sommerregen

    15. September 2014 um 17:55
  • "Die Seele der Steine" von Peggy Langhans

    Die Seele der Steine
    Leseratte_abc

    Leseratte_abc

    04. September 2014 um 09:18

    Ich wollte und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Einfach wunderbar.
    Bis ins Detail werden Schauplätze und Charaktere der Protagonisten beschrieben. Man meint, sie schon seit langem zu kennen.

    Gespannt warte ich auf die Fortsetzung.

  • Die Seele der Steine

    Die Seele der Steine
    MaggieGreene

    MaggieGreene

    Dies ist der erste Roman der Regisseurin und Theaterautorin Peggy Langhans. Die französische Autorin Barbara, in ihren Routinen gefangen, beherrscht und scheinbar kühl, lernt auf Dienstreise in Berlin die junge Historikerin Annika kennen. Die junge Frau ist ein Gegenpol - spontan, offen und das Leben genießend, tritt sie in Barbaras Leben. Barbara fühlt sich gleichzeitig provoziert wie auch angezogen. Es kommt zu Ereignissen, die sie ihr bisheriges Leben und ihre Haltung überdenken lassen. “Werde, was du bist”… Von der ersten Seite an hat es die Autorin geschafft, mich zu faszinieren und von der Geschichte zu überzeugen. Die Sprache ist klar und trotzdem poetisch und bildhaft, ich konnte mir vom ersten Moment an alles gut vorstellen, manchmal war es, wie einen Film anzuschauen. Ich war mit dabei in Barbaras Haus, am Meer und unterwegs in Berlin. Die Charaktere sind glaubhaft und berühren, Barbaras Wandel ist überzeugend. Ihre Geschichte hat sich für mich bis zum Schluss spannend gelesen. Viele Abschnitte möchte man noch einmal lesen, es steckt viel Lebensweisheit in diesem Buch, es klingt eine ganze Weile nach. Steine spielen übrigens eine vielfältige Rolle in der Geschichte- es war interessant, in welchen Formen sie einem begegnen. Interessant zu wissen ist auch , dass dieser Roman Teil einer Trilogie ist. Ich werde sicherlich noch mehr von der Autorin lesen und bin auch gespannt, wie es Barbara und Annika noch ergehen wird. Ich wünsche diesem schönen Buch viele Leser! Von mir deshalb 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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    • 2
    Floh

    Floh

    03. September 2014 um 10:50
  • Die Seele der Steine

    Die Seele der Steine
    enila

    enila

    22. August 2014 um 17:32

    Die französische Erfolgsautorin Barbara Benoit lernt auf Buchvorstellungstour quer durch Europa Annika in Berlin kennen. Annika ist das komplette Gegenteil von Barbara. Sie ist lebenslustig und fröhlich. Für ein gemeinsames Rechercheprojekt, für Buch und Doktorarbeit, zieht Annika zu der Autorin nach Montpellier und verändert ihr Leben. Meine Meinung Der Erzähler berichtet, bis auf ein Kapitel, die Geschichte, in deren Mittelpunkt die Hauptakteurin Barbara steht. Ihre Gedanken und Gefühle werden ausführlich veranschaulicht. In einem Kapitel steht jedoch Barbaras Bekannter Thierry im Mittelpunkt. Dieses Kapitel leitet eine Wende ein. Der Charakter der Protagonistin ist wirklich sehr detailliert ausgearbeitet. Die eingefügten fremdsprachigen Wendungen, hier vor allem französische, beleben die Geschichte zusätzlich. Diese werden in dieser Form nur angebracht, und nicht übersetzt, wenn es sich um allgemein bekannte Wendungen, wie beispielsweise „Merci“ handelt. Die Autorin schafft es die Leseatmosphäre an Barbaras Gefühle anzupassen, wodurch sich der Leser besser in die Protagonistin hineinfühlen kann. Jedoch ist dies in wenigen Situationen nicht ganz einfach, was vor allem an dem Charakter der Hauptakteurin liegt. Ebenso werden passend zum Titel auch wieder Redewendungen und Sprichwörter mit Begriff Stein in den Text eingebunden. Dies verstärkt die Verbundenheit von Text und Titel, ebenso wie die verschiedenen Steine, die innerhalb der Geschichte erwähnt werden. Fazit „Die Seele der Steine“ ist eine besondere und tiefgründige Geschichte über zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber das Leben der anderen verändern. Mit ihrem Debütroman hat Peggy Langhans einen beeindruckenden Grundstein für ihre Trilogie gelegt. Ebenfalls erhält der Leser einige Informationen über Frankreich und lernt einige Wörter der französischen Sprache kennen. So idyllische wie Barbaras Haus beschrieben wird, möchte man gern einmal selbst an die französische Küste in der Nähe von Montpellier fahren.

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  • Berührender Roman

    Die Seele der Steine
    abetterway

    abetterway

    22. August 2014 um 07:27

    Inhalt: "Werde, was du bist. - Das Leben der erfolgreichen französischen Schriftstellerin Barbara Benoit gerät auf einer Reise nach Berlin aus den Fugen, als sie dort der jungen Annika begegnet. Deren unkomplizierter Lebensstil und offene Weltsicht sind für Barbara, die sich vollkommen ihrer Arbeit verschrieben hat, gleichermaßen faszinierend wie befremdlich. Zwei Wirklichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander und setzen die Suche nach sich selbst und den Wunsch nach einer Wandlung in Gang.“" Meinung: Das Cover ist sehr schön und strahlt Ruhe, Bewegung und gleichzeitig  Einsamkeit aus. All dies erwartet einen auch in diesem Roman. Der Schreibstil ist flüssig und eigen, aber durchaus sehr lesesnwert. Man wird in die Geschichte hineingeführt und auf einmal ist man mitten drinnen. Besonders gut haben mir die Ausprägungen der beiden Charaktere gefallen, beide haben eine Geschichte sind aber unterschiedlich wie Nacht und Tag! Das macht alles wunderbar spannend, die beiden ergänzen sich stehen sich aber auch irgendwie im Weg. Barbara stellt sich selbst in den Weg, bis sie sich entscheidet zu Leben! Ich konnte dieses Buch nicht mehr weglegen, da es mich sehr brührt hat und unglaublich gut geschrieben ist. Ich freue mich schon auf die weiteren Teile und in ein weiteres tieferes eintauchen in diese Geschichte. Fazit: Tolles tiefegehende Buch, das mal gelesen haben sollte.

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  • Tiefgehender Roman

    Die Seele der Steine
    esposa1969

    esposa1969

    20. August 2014 um 23:08

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich wieder an einer Leserunde teilnehmen: == Die Seele der Steine == Autorin: Peggy Langhans == Buchrückentext: == „Werde, was du bist. - Das Leben der erfolgreichen französischen Schriftstellerin Barbara Benoit gerät auf einer Reise nach Berlin aus den Fugen, als sie dort der jungen Annika begegnet. Deren unkomplizierter Lebensstil und offene Weltsicht sind für Barbara, die sich vollkommen ihrer Arbeit verschrieben hat, gleichermaßen faszinierend wie befremdlich. Zwei Wirklichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander und setzen die Suche nach sich selbst und den Wunsch nach einer Wandlung in Gang. == Cover: == Ich mag zum einen schwarz-weiß Bilder/ Cover immer sehr gerne zum anderen hat das Wasser etwas Lebendiges und alles, das lebendig ist hat ja auch eine Seele, also hier eher die Seele des Wasser, denn Steine sehe ich keine, aber im Meeresgrund liegen ja zumeist Steine, also passt das schon. Ein wirklich sehr beruhigendes Cover. == Leseeindrücke: == Der Debütroman der Autorin Peggy Langhans hat mich tief berührt und beseelt. Das gesamte Buch ist sehr salomonisch und tiefgründig. Wir lernen die beiden Protagonistinnen kennen, die gegensätzlicher kaum sein können: Die erfolgreiche französische Schriftstellerin Barbara, sowie Annika, eher unkonventionell, unkompliziert und junge Annika. Beide werden charakterlich sehr authentisch und gut vorstellbar beschrieben. Ihre Geschichte fesselt und bannt. Dieser Roman ist nicht in Kapitel mit Überschriften oder Ziffern eingeteilt, sondern einfach in Absätzen, welche sich - verteilt auf 189 Seiten - angenehm kurzweilig lesen lassen. Einmal angefangen, kann man dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen, daher meine vollste Empfehlung mit 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! by esposa1969

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  • Zwischen den Buchklappen

    Die Seele der Steine
    MartaCzarnecka

    MartaCzarnecka

    15. August 2014 um 20:35

    Ein durch und durch gelungenes Romandebüt! Peggy Langhans' sprachliche Gewandtheit beeindruckt von der ersten Seite an. Sie schafft wunderbare Bilder, die den Leser wahrlich in die Landschaften und Städte versetzen.  Die gesamte Geschichte durchdringt eine eigene Atmosphäre, die von der Idylle der Handlungsorte und den Eigenheiten der hervorragend gezeichneten Charaktere geprägt ist. Die beiden Protagonistinnen könnten nicht unterschiedlicher sein, was jedoch die sich dennoch entwickelnde Freundschaft umso faszinierender macht.  Sowohl Barbara als auch Annika sind dem Leser seltsam vertraut und gleichzeitig auf eine prikelnde Weise unnahbar, was die Leselust bis zum abschließenden Satz aufrecht erhält.  Ein sehr wertvolles, anregendes Buch, das nur zu verschlingen und weiterzuempfehlen ist! 

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