Peik Volmer

 4.2 Sterne bei 16 Bewertungen
Peik Volmer

Lebenslauf von Peik Volmer

Mein Name ist Peik Volmer. Ich bin 1957 geboren und habe eine wirklich glückliche Kindheit erleben dürfen. Geld hatten wir keins, aber alle hatten Zeit und besonders viel Liebe für mich. Aufgewachsen bin ich nach der Trennung meiner Eltern - ich war 1 Jahr alt - im Haus meiner Großmutter, die aus Güte und Freundlichkeit bestand, mit meiner Mutter und ihrer kleiner Schwester und dem noch kleineren Bruder ( kaum zu glauben: Die kleinen Geschwister sind inzwischen in ihren Siebzigern! ). Die Schule schloß ich mit 18 im Mai 1975 ab, im Oktober desselben Jahres begann ich am Stadtkrankenhaus Cuxhaven eine Ausbildung zum Krankenpfleger. In diesen drei Jahren habe ich viele Geschichten erlebt und erzählt bekommen, so daß in mir noch reichlich Material zum Erzählen vorhanden ist. 1978 schloß ich die Ausbildung ab, zog nach Berlin um und studierte bis 1984 Medizin an der Freien Universität. Meine Facharztausbildung zum Urologen absolvierte ich bei Professor Kollwitz ( dem Enkel von Käthe! ) im Franziskuskrankenhaus und im Klinikum Steglitz, das heute Klinikum Benjamin Franklin heißt, bei Professor Huland. 1990 ging ich nach Hamburg und eröffnete in Mümmelmannsberg eine urologische Facharztpraxis, der ich bis zum Dezember 2015 vorstand. Die meisten, die diese Seite aufgeschlagen haben, werden mich noch in dieser Funktion kennen! Auch in diesen Funktionen, als Krankenhaus- und Praxisarzt, gab es reichlich Geschichten. Kann man sich ja vorstellen, oder? Und wenn man bedenkt: Arzt von 1984 bis 2015? Mehr als 30 Jahre? Aus persönlichen, allerdings auch aus gesundheitspolitischen Gründen habe ich den Beruf aufgegeben. Es hat mir nicht mehr gefallen, Patienten ständig unter dem Hinweis auf Ihre gesetzliche Versicherung Leistungen abschlagen zu müssen. Und es ging über meine Kraft, immer wieder für einen Ausgleich zu kämpfen. Jetzt schreibe ich. Und vielleicht mögen Sie ja sogar lesen, was ich geschrieben habe.

Alle Bücher von Peik Volmer

Auf die Liebe muss man warten

Auf die Liebe muss man warten

 (16)
Erschienen am 16.01.2017

Neue Rezensionen zu Peik Volmer

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B

Rezension zu "Auf die Liebe muss man warten" von Peik Volmer

Ein Strandkorbschmöker über die Höhen und Tiefen des Lebens
Bayervor 7 Monaten

Ein Strandkorbschmöker. Was erwartet ein Leser von einem Strandkorbschmöker? Gute Laune? Kurzweilige Unterhaltung? Ablenkung vom Alltag? Nun, das vorliegende Buch ist kein Buch, welches sich gänzlich unbeschwert und unberührt lesen lässt. Es handelt von den Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens und über die Liebe. Oder über die Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens, also die Liebe. Peik Volmer schafft es mit dem vorliegenden 384-Seiter mit aus dem Leben gerissenen Episoden zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Die Handlung besitzt mitunter starken Tiefgang und beruht, das merkt man als Leser, auf einem facettenreichen Leben des Autors, aus dessen Momenten er sich hierbei bedient.


Der zunächst etwas speziell anmutende Schreibstil, der im übertragenen Sinne dem schnellen Schnitt moderner Filme entspricht und von Szene zu Szene springt ist anfangs gewöhnungsbedürftig, doch schon nach wenigen Seiten merkt der Leser, dass dieser erfrischende Stil der der Handlung gut tut.
Der Vielfalt der Liebe Rechnung tragend, kommt es im Verlauf der Handlung zu mehreren Liebesbeziehungen, die nicht etwa schnulzenhaft ausgewalzt werden, sondern so daherkommen, wie sie in der Realität sind: mit Rückschlägen und Zweifeln aber auch mit Dingen, die nun eben dazu gehören: Essen und Kulinarik. Letzteres spielt in Peik Volmers „Auf die Liebe muss man warten“ immer wieder eine Rolle und so erfährt der Leser nicht nur von auf emotionale und einfühlsame Weise erzählten Liebesbeziehungen, sondern bekommt auch einige kreative Anregungen für die Küche. Weil Liebe eben durch den Magen geht.

Dass auch Krankheiten als Tiefschläge des Lebens das Glück der Liebe trüben können, kommt in Volmers Werk ausdruckstark zur Geltung. Dennoch kann man das Buch, wenn man es aufgrund der durchaus fesselnden Schreibweise nicht auf einmal verschlingt, guten Gewissens mit positiver Stimmung zur Seite legen, denn auf Tiefen folgen stets Höhen, wie im echten Leben eben.

Alles in Allem handelt es sich um einen in weiten Teilen beglückenden, stellenweise auch bedrückenden Strandkorbschmöker, den man, wie bereits beschrieben, aufgrund des Wechselspiels aus positiven und negativen Lebensereignissen einschränkungslos für ruhige Stunden im Strandkorb, aber auch in allen anderen Lebenslagen, einschränkungslos empfehlen kann!

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L

Rezension zu "Auf die Liebe muss man warten" von Peik Volmer

Viel mehr als ein "Strandkorbschmöker"
Louise_Sountoulidisvor 2 Jahren

Jeder, der auf einem großes Sozial-Media-Portal unterwegs ist, kennt dessen typische Seiten-Empfehlungen. Dies oder jenes könnte den Account-Inhaber interessieren…

Über genau solch eine Empfehlung stieß ich auf Peik Volmer. Mir fiel sofort sein liebevoll-humoristischer Schreibstil in seinen Beiträgen auf.

Damit war mein Interesse an seinem Erstlingsroman “Auf die Liebe muss man warten“ geweckt und welch ein Glück, über eine Leserunde auf LovelyBooks bekam ich den Zuschlag. Eine Woche später brachte mir der Postbote ein Päckchen. Es war unheimlich liebevoll gepackt, mit Tee, Schokolade und einer Karte. Für mich passte dieses Paket sofort zum warmherzigen Schreibstil…Vielen lieben Dank noch mal lieber Peik. Dies war mein bisher außergewöhnlichstes Buchpaket. Bis heute denke ich gern daran zurück.

Mittlerweile durfte ich Peik Volmer auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennen lernen und weiß nicht nur deshalb, wie viel von Peik in seinem Erstling steckt. Man spürt es auch beim Lesen. In Situationen, Begebenheiten und besonders in seinen Charakteren. Für mich ist ganz viel von Peik in den Nachtdienst schiebenden Medizinstudenten Malte und Felix, aber auch im Ü-Eier sammelnden Matthias…

Peik`s Buch ist kein „Strandkorbschmöker“, wie er selbst sein Buch nennt. Für mich ist es viel mehr. Es ist eine tiefgründige Geschichte, die alle Facetten des Lebens zeigt. Höhen und Tiefen, glückliche und schwere Zeiten. Manchmal läuft das Leben ganz anders als geplant und es zwingt einen in die Knie. Aber wenn man nicht aufgibt und bereit ist zu kämpfen, kann der andere Weg die wahre Bestimmung des Lebens sein, auch wenn man es nicht immer sofort erkennt.

Peik ist in der Lage, allein mit Worten sämtliche Emotionen zu bewegen. Seine Charaktere sind allesamt liebevolle Wesen, bei manchen muss man aber erst hinter die Fassade blicken, um dies zu erkennen. Ich habe über so manch schrägen Charakterzug und die damit verbundenen Situationen geschmunzelt, mit seinen Charakteren mitgefiebert und ganz bitterlich geweint. Noch heute denke an sie zurück und spüre ganz intensiv die Gefühle im Nachhall.

Und ich habe beim Lesen mächtig Hunger bekommen. Seine hier und da nebenbei einfließenden leckeren Rezepte erinnerten mich daran, das Buch nun endlich mal wegzulegen und meinen Magen mit Essen zu füllen, z.B. mit Frikassee, meinem Lieblingsgericht, welches mir meine Oma so oft kochte…

Einzig die zumeist fehlenden Absätze stören leicht den Lesefluss. Allerdings weiß ich von Peik persönlich, dass dies nicht ihm als Autor zu schulden ist… Deshalb möchte ich hier aus diesem Grund keinen Punktabzug vornehmen.

Für mich ist „Auf die Liebe muss man warten“ eine liebevolle, lebensbejahende Geschichte und ein absolut empfehlenswertes Buch!!!

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W

Rezension zu "Auf die Liebe muss man warten" von Peik Volmer

"Emotionales Lesevergnügen"
winddoorsvor 2 Jahren

Es geht in diesem Buch um die alltäglichen Dinge. Am Anfang fand ich etwas schwer in den Schreibstil hinein. Mitten im Abschnitt wechselt es oft zu anderen Personen über. Daran muss man sich erst gewöhnen.
Das Cover drückt sehr viel Wärme aus und es ist wunderbar gelungen.
Es wird vom Leben einer Familie  und deren Freunde berichtet. Es geht um Liebe zwischen jungen und auch  älteren Menschen, Liebe zwischen Männern und um Eltern- Kindliebe. Meistens geht alles gut aus. Aber es gibt auch traurige Abschnitte, genau wie im wahren Leben.
Es sind wunderbare Charaktere. Besonders angetan haben es mir Caroline und ihr Sohn Malte. Sie haben ein wunderbares Verhältnis zueinander.  Aber auch die anderen Personen  zum Beispiel Felix ist sehr sympatisch.  Ein besonderer Abschnitt ist, als Greta ihre Schwester verkuppeln will.
Ein wirklich gelungenes und warmherziges Buch, nicht nur ein "Strandkorbschmöker"

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Gespräche aus der Community

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Peiks avatar
Ja, es handelt sich nicht NUR um eine Liebesgeschichte. Und nicht nur um EINE Liebesgeschichte. Aber was soll man machen, wenn plötzlich der Lebensgefährte stirbt, und man unsicher ist, ob man sich wieder verlieben darf? Was soll man tun, wenn man sich in eine Frau verliebt, die offenbar so gar nicht zu einem zu passen scheint? Wie soll man sich verhalten, wenn man merkt, daß man ausserhalb gesellschaftlich akzeptierter Normen liebt und deswegen auf Widerstände stösst? Wenn eine Liebe zerbricht? Wenn eine Liebe Opfer fordert? Wenn man sein Glück findet, nur, um es gleich wieder loslassen zu müssen? Ganz normale Themen, ganz normale Leben. Bei allem unvermeidlichen, gelegentlichem Kummer bleibt die Grundstimmung heiter, und es zeigt sich, dass nur eins wirklich wichtig ist: Die Hoffnung darauf zu behalten, am Ende zusammen zu sein. Ach so, ja. Die handelnden Personen sind echt. Sie heissen natürlich anders. Und sie sehen ganz anders aus, als Sie es sich vorstellen. Aber: Eine gewisse Ähnlichkeit mit lebenden oder bereits verblichenen Personen ist zwangsläufig! Die Handlung ist aus wahren Geschichten zusammengesetzt. Geschichten, die Peik selbst erlebt/erlitten hat. Fröhliche Geschichten, die ihn noch heute lächeln lassen. Traurige Geschichten, die er nie mehr erleben möchte. Geschichten jedenfalls, die ihn beeinflusst und geprägt haben.
L
Letzter Beitrag von  Louise_Sountoulidisvor 2 Jahren
Lieber Peik, meine Rezi ist online :) Herzliche Grüße
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Peik Volmer wurde am 12. April 1957 in Stade (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 20 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

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