Pekka Hiltunen Das schwarze Rauschen

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Inhaltsangabe zu „Das schwarze Rauschen“ von Pekka Hiltunen

Nachrichten vom Teufel. Daran muss Lia unwillkürlich denken, als sie die düsteren Videos sieht, die im Internet kursieren. Die Opfer werden brutal zusammengeschlagen, mit geradezu rhythmischen Tritten, fast wie in einem Musikclip. Unbekannte Hacker verbreiten sie im Internet, und als der erste Tote gefunden wird, ist klar, dass es sich um einen öffentlichen Mord handelt. Die Polizei ermittelt, aber Lia und ihre finnische Freundin Mari sind mit ihrem Spezialistenteam vom »Studio« schon auf einer heißen Spur.

Fall 2 für Spezialteam "Studio". Rasant, schockierend, perfide und verblüffend. Auch für Neuleser ein einfacher Einstieg!

— Floh

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  • Gelungene Fortsetzung!

    Das schwarze Rauschen

    Janosch79

    Auch der zweite Band kann überzeugen! Für Fans von Queen und Freddie Mercury interessant!

    • 2

    Floh

    02. September 2014 um 03:37
  • Hass aus Verehrung

    Das schwarze Rauschen

    michael_lehmann-pape

    29. August 2014 um 14:49

    Hass Es muss ein tiefer Hass sein, der den oder die Täter zu ihren brachialen Morden und dieser ganz besonderen Art der öffentlichen Darstellung treibt. 10 Videos erscheinen auf gecrackten Konten bei Youtoube. 10 mal schwarzes Rauschen, das zunächst nicht weiter Beachtung findet. Dann aber erscheinen kurze Videos brutalen Morden. Menschen werden zu Tote getreten, mit ungeheurer Wucht. Vor den Augen der Öffentlichkeit. Drei Leichen werden auf einmal gefunden, doch dem „Studio“ und allen voran den beiden Freundinnen Mari und Kia schwant, dass die noch „schwarzen Videos“ bald mit ähnlichen Szenen gefüllt werden könnten. Mit all ihren technischen Möglichkeiten schließen die beiden daher ihren aktuellen Fall, die Rehabilitation eines Radiomoderatoren, aber und machen sich auf die Suche. Nach möglichen Tatorten. Nach Hintergründen in den einschlägigen Bars der Stadt, in denen Männer verkehren, um einander kennen zu lernen. Doch dieser Einsatz wird schnell dramatische Folgen nach sich ziehen und alle Beteiligten in massive Gefahr stürzen. Wobei die beiden jungen Frauen dem möglichen Täter lang keinen Schritt näher kommen, selbst aber in den Fokus geraten. Mit viel Hintergrundgeschichten vor allem zur Vergangenheit und Geschichte Mari´s führt Hiltunen in diesem zweiten Fall um die beiden Freundinnen und ihren idealistischen Einsatz für die Gesellschaft im „Studio“ ansprechend fort. Allerdings bietet der Stil Hiltunens eine gewisse emotionale Distanz, die im Lauf des Buches nie wirklich überwunden wird. Sehr beschreibend, aufeinander aufbauend vermag der Leser daher nicht durchgehend den Figuren auch innerlich nahe zu rücken, wie auch so manche gefährliche und tödliche Situation zwar differenziert beschrieben aber letztlich nicht mit knisternder Spannung versehen wird. So verbleibt der Leser eher wie ein Zuschauer am Geschehen als dass er emotional mit hineingezogen wird. Das Thema selbst wiederum ist wichtig und überzeugend dargestellt. Die Homophobie in weiten Teilen der Gesellschaft, die Zurückhaltung auch auf Seiten der Polizei bei Verbrechen dieser Art öffnet die Augen für ein Thema, dass nicht an den Rand der Gesellschaft gehört, sondern sich mitten in dieser befindet. Wie ebenfalls überzeugend und Augen öffnend der erste Fall im Buch, die Zerstörung der Reputation eines angesehenen Radiomoderators vor Augen führt, wie anfällig das allgemeine Empfinden für einfach zunächst nur Anwürfe sich zeigt. Alles in allem ein gut zu lesender Thriller mit überzeugender Geschichte, dem es allerdings an emotionaler Dichte mangelt und der daher nicht uneingeschränkt in seinen Bann zu ziehen vermag.

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  • Ein Thriller, der wie eine Wucht mitreißt!

    Das schwarze Rauschen

    Floh

    Der finnische Autor Pekka Hiltrunen gibt in seinem zweiten Fall der "Studio-Reihe" nach "Die Frau ohne Gesicht" in "Das schwarze Rauschen" wieder einmal ein fesselndes und atemberaubend spannendes Lesegefühl an die Leser und Thrillerfans weiter. Sein nordischer Einfluß lässt sich nicht vertuschen, und erweist sich bei Autor Pekka Hiltrunen als sehr charmant und galant. Nicht nur die skandinavischen Kulissen, nein, auch die Protagonisten wirken einfach einflußreich und großartig. Ein Thriller, der mit skandinavischen Einflüssen und absoluter Hochspannung überzeugt. Auch für Neuleser wie mich, gelingt der Einstieg in Band zwei problemlos und gilt als Einladung zu Band 1 und Vorfreude auf Band 3. Zum Inhalt: "Nachrichten vom Teufel. Daran muss Lia unwillkürlich denken, als sie die düsteren Videos sieht, die im Internet kursieren. Die Opfer werden brutal zusammengeschlagen, mit geradezu rhythmischen Tritten, fast wie in einem Musikclip. Unbekannte Hacker verbreiten sie im Internet, und als der erste Tote gefunden wird, ist klar, dass es sich um einen öffentlichen Mord handelt. Die Polizei ermittelt, aber Lia und ihre finnische Freundin Mari sind mit ihrem Spezialistenteam vom »Studio« schon auf einer heißen Spur." "Persönliche Mitteilungen vom Teufel..." Seite 7 Schreibstil: Der Autor Pekka Hiltrunen scheint schon die Leser für sich gewonnen zu haben, als er "Die Frau ohne Gesicht" veröffentlicht hat. Auch in "Das schwarze Rauschen" weiß er die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, ein spannender Klapptext und ein vielsagender Titel geben große Erwartungen, die er in seiner galanten Wortwahl, mit intelligenten Dialogen und sagenhaften Wendungen vollkommen erfüllt. Unfreiwillig gerät man hier durch seinem Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Hiltrunen besitzt einen sehr durchdringenden skandinavischen Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser genügend Futter für eigene Mutmaßungen zu geben. Der Einstieg in die "Studio-Reihe" gelingt auch Neulesern ohne Probleme. So darf, nein, so muss ein Folgeband sein. Er bedient das Genre Thriller perfekt, denn hier erleben wir neben höchster Spannung auch ein Psychogramm, wie man es kaum für möglich hält. Authentische und klare Schauplätze, skurrile Kulissen und wunderbarer Regionalkolorit. Er hat eine verstörende und grausamme Story erschaffen, die er mit gekonnten Worten, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen Leser wiedergibt. Zudem würzt Autor Pekka Hiltrunen das Geschehen mit möglichen Raum für die Leser, selbst zu ermitteln und Zusammenhänge zu erkennen. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist der Autor Hiltrunen bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir auf einem sympathischen Ermittlerteam. Lia und Mari vom Team "Studio" begeben sich auf eine gewagte und riskante Jagd nach einem Mörder, der seine perfiden Taten ins öffentliche Netz stellt. Nicht nur seine abscheulichen Morde werden Öffentlich, nein, das gesamte Merchandising, was der Täter publiziert lässt erschauern. Lia und Freundin Mari, werden den Leser durch ihre ganz besondere Art und Handlungsweise den Leser überraschen und verblüffen. Loben möchte ich hier auch das groteske Psychogramm des Killers, sehr eindringlich und nah hat Autor Pekka Hiltrunen hier ein Bild des Grauen erschaffen. Ein intelligenter Mörder, der immer einen Schritt im Voraus ist...Nervenkitzel mit Suchtpotential. Alle Protagonisten sind sehr authentisch und detailliert dargestellt. Pekka Hiltrunen hat eine gelungene Mischung aus Rollen und Nebenrollen geschaffen, die er gekonnt zu einem rasanten und komplexen Thriller verwebt. Der Opfer-Täter-Status ist nicht klar definiert und wird zum Ende der Story der reinste Alptraum... "Ich will schießen, weil ich den Schwierigkeiten in meinem Leben entgegentreten will. Indem ich schießen lerne, zeige ich, dass ich dazu fähig bin." Seite 270 Meinung: Dieser Thriller aus Finnland bietet das, was der Leser und Genreliebhaber sucht. Der Schreibstil des Autors ist packend und nichts für schwache Nerven, die bildhafte Darstellung der Schauplätze, die Tragweite der Morde, die skrupellosen Vorgehen, der Plan der hinter allem Steckt und zu guter Letzt das Auftauchen des eigendlichen Stars des Grauen lassen dieses Werk rund und vollkommen wirken. Einziges Manko ist für mich, dass ich mit Bedauern auch in die Vergangenheit zu Fall eins reisen möchte, und aber auch schon brennend auf Band drei in die Zukunft blicke. Ein Mittelband, der unbefriedigt aber dennoch erfüllt den Leser überrascht. Das Treiben rund um die Ermittlungen von Sympathieträgerinnen Mari und Lia aus Team "Studio", die vielen Spuren, die falschen Verdächtigungen, die zueinanderlaufenden Handlungsstränge....und so vieles mehr machen dieses Buch zum Must have. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Öffentliche Medien werden zur Gefahr und zur Plattform zur Schaustellung bestialischer Handlungen. Diese perfide Art lockt erschreckend viele Zuschauer an. Wird es Nachahmer geben? Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen und die eigene längst vergessene Vergangenheit... Wen kann man trauen? Was kommt als nächstes? Sonderbare Charaktere, eine bizzare Handlung, schlimme Taten und eine Brise Entsetzen und Ermittlungsstrategien. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart rasanten Ermittlungen und gestörten psychischkranken Seelen. Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. So mag man das kühle Finnland! Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. "Sie will es auszutzen, dass er es nicht erträgt, einer Frau unterlegen zu sein." Seite 359 Cover: Das Cover zog sofort meine Blicke an, es wirkt voller Wucht, Rasanz, Kraft und Beklemmungen. Fein abgestimmt auf die Emotionen, die dieser mitreißende Thriller mit sich bringt. Ein Fall, der wie eine große Welle alles mit sich reißt.  Eine gelungene Wahl. Hochwertige Verarbeitung und absolut stimmig. Der Autor: "»Die Frau ohne Gesicht« ist Pekka Hiltunens Debüt als Krimiautor. Er schreibt meistens in Hotelzimmern, denn als Herausgeber des finnischen Reisemagazins Mondo ist er viel unterwegs. Momentan arbeitet er bereits am dritten Band der »Studio«-Reihe mit Lia und Mari. Pekka Hiltunen lebt in Helsinki. " Fazit: Ein spannender und absolut gelungener Thriller, der zu Band 1 einlad und auf Band 3 hoffen lässt! Aber auch für Neuleser, wie mich eine klare Empfehlung!

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    • 9

    parden

    16. August 2014 um 14:35
    Igelmanu66 schreibt Schon wieder so eine tolle Rezi!

    Ja, *mault* - meine WL explodiert bald...

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