Pema Chödrön

 4.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Den Sprung wagen, Wenn alles zusammenbricht und weiteren Büchern.

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Wie wir unsere Gedanken beruhigen

Erscheint am 21.01.2019 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Pema Chödrön

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Den Sprung wagen

Den Sprung wagen

 (4)
Erschienen am 12.04.2010
Wenn alles zusammenbricht

Wenn alles zusammenbricht

 (3)
Erschienen am 01.06.2001
Geh an die Orte die du fürchtest

Geh an die Orte die du fürchtest

 (2)
Erschienen am 15.11.2007
Tonglen

Tonglen

 (2)
Erschienen am 15.08.2001
Beginne, wo du bist

Beginne, wo du bist

 (2)
Erschienen am 29.01.2010
Die 3 Versprechen

Die 3 Versprechen

 (0)
Erschienen am 31.03.2014

Neue Rezensionen zu Pema Chödrön

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Rezension zu "Geh an die Orte die du fürchtest" von Pema Chödrön

Alles Leiden kommt vom Anhaften
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn wir wütend sind, kreiselt negative Energie in uns, die wir dringend loswerden wollen. Wir suchen unbewusst ein Opfer, das uns unsere Wut abnimmt. Haben wir dann jemanden angebrüllt oder gar geschlagen, dann fühlen wir uns besser, weil wir die negative Energie losgeworden sind. Glücklich werden wir mit dieser Methode gewiss nicht werden.

Wenn wir Angst haben, dann ist die Ursache dafür oft die Furcht vor einen Verlust der Kontrolle über einen Vorgang oder einen Menschen. Wir können auf keinen Fall akzeptieren, dass wir keine Kontrolle haben, denn das wäre ein Bruch mit unserer unbewusst erlernten Alltagskultur.

Die Autorin befasst sich mit solchen Situationen und schlägt Lösungen dieser und ähnlicher Konflikte vor, die für den mit dem Buddhismus nicht vertrauten Leser ungewöhnlich sind. Wir sollen nicht flüchten (denn das tun wir mit den üblichen Lösungsstrategien), sondern verweilen, hinschauen und die wirklichen Ursachen unserer Leiden erkennen.

Wenn jemand sich noch nie mit der buddhistischen Lehre befasst hat und über genügend Offenheit seines Geistes verfügt, dann wird ihm dieses Buch mit Sicherheit eine Reihe von Anregungen geben. Vielleicht wird er sich sogar neu orientieren.

Auch Leser, die mit dem Buddhismus in irgendeiner Weise bereits vertraut sind, finden bei der Autorin viele Interessante und lehrreiche Ausführungen.

Dennoch gebe ich dem Buch nur vier Sterne. Ich habe nach dem Lesen eine ganze Weile überlegt, warum sich in mir ein zwiespältiges Gefühl zu diesem Werk aufgebaut hat. Die Autorin verweilt oft in der Terminologie des tibetischen Buddhismus. Dieses Anhaften an einer Form führt zu einer gewissen Verfremdung einer an sich einfachen und sehr praktischen Lehre. Wer etwas wirklich verstanden hat, kann dies auch in einer Sprache erläutern, die jeder kennt. Wir müssen uns zum Beispiel nicht zu "Kriegern" schulen. Dieser Begriff ist negativ besetzt, egal was die Autorin dazu erklärend ausführt. Darüber hinaus hatte ich zunehmend den Eindruck, dass es hier mehr darum geht ein Buch über buddhistische Lehren zu schreiben, als dem Titel gerecht zu werden. Der Text könnte wesentlich einfacher, dichter und hilfreicher formuliert werden.

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