Pema Chödrön Geh an die Orte die du fürchtest

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Inhaltsangabe zu „Geh an die Orte die du fürchtest“ von Pema Chödrön

In jedem Moment unseres Lebens haben wir die Wahl: Unsere Lebensumstände können uns verhärten, uns ängstlich und abweisend machen, oder sie lehren uns, sanfter, mitfühlender und freundlicher zu werden. Doch unsere gewohnten Strategien mit Ängsten, Leiden und Schwierigkeiten umzugehen, sind wenig geeignet, diese zu überwinden - stattdessen zementieren sie diese letztlich nur. Aus dem riesigen Fundus buddhistischer Geistesübungen schöpfend, macht die erfahrene Meditationsmeisterin hier deutlich, wie wir unsere Ängste nutzen können, um in einer schwierigen Welt und in schweren Zeiten zu Furchtlosigkeit finden und authentisch leben zu können.

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    Geh an die Orte die du fürchtest

    R_Manthey

    24. June 2015 um 15:49

    Wenn wir wütend sind, kreiselt negative Energie in uns, die wir dringend loswerden wollen. Wir suchen unbewusst ein Opfer, das uns unsere Wut abnimmt. Haben wir dann jemanden angebrüllt oder gar geschlagen, dann fühlen wir uns besser, weil wir die negative Energie losgeworden sind. Glücklich werden wir mit dieser Methode gewiss nicht werden. Wenn wir Angst haben, dann ist die Ursache dafür oft die Furcht vor einen Verlust der Kontrolle über einen Vorgang oder einen Menschen. Wir können auf keinen Fall akzeptieren, dass wir keine Kontrolle haben, denn das wäre ein Bruch mit unserer unbewusst erlernten Alltagskultur. Die Autorin befasst sich mit solchen Situationen und schlägt Lösungen dieser und ähnlicher Konflikte vor, die für den mit dem Buddhismus nicht vertrauten Leser ungewöhnlich sind. Wir sollen nicht flüchten (denn das tun wir mit den üblichen Lösungsstrategien), sondern verweilen, hinschauen und die wirklichen Ursachen unserer Leiden erkennen. Wenn jemand sich noch nie mit der buddhistischen Lehre befasst hat und über genügend Offenheit seines Geistes verfügt, dann wird ihm dieses Buch mit Sicherheit eine Reihe von Anregungen geben. Vielleicht wird er sich sogar neu orientieren. Auch Leser, die mit dem Buddhismus in irgendeiner Weise bereits vertraut sind, finden bei der Autorin viele Interessante und lehrreiche Ausführungen. Dennoch gebe ich dem Buch nur vier Sterne. Ich habe nach dem Lesen eine ganze Weile überlegt, warum sich in mir ein zwiespältiges Gefühl zu diesem Werk aufgebaut hat. Die Autorin verweilt oft in der Terminologie des tibetischen Buddhismus. Dieses Anhaften an einer Form führt zu einer gewissen Verfremdung einer an sich einfachen und sehr praktischen Lehre. Wer etwas wirklich verstanden hat, kann dies auch in einer Sprache erläutern, die jeder kennt. Wir müssen uns zum Beispiel nicht zu "Kriegern" schulen. Dieser Begriff ist negativ besetzt, egal was die Autorin dazu erklärend ausführt. Darüber hinaus hatte ich zunehmend den Eindruck, dass es hier mehr darum geht ein Buch über buddhistische Lehren zu schreiben, als dem Titel gerecht zu werden. Der Text könnte wesentlich einfacher, dichter und hilfreicher formuliert werden.

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