Die Buchhandlung

von Penelope Fitzgerald 
3,3 Sterne bei49 Bewertungen
Die Buchhandlung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (23):
Rabiatas avatar

Etwas seltsam. Mit traurigem Ende. Und doch mit Augenzwinkern, trotz der überall eindringenden Nässe.

Kritisch (11):
E

Trist und nichtssagend

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Inhaltsangabe zu "Die Buchhandlung"

Florence Green erwirbt in Hardborough, einem verschlafenen Dorf an der Küste Ostenglands, das Old House als zukünftiges Domizil für ihre Buchhandlung. Dass das Gebäude anscheinend von einem Poltergeist besessen und bis auf die Grundmauern feucht ist, bringt sie von ihrem Vorhaben ebensowenig ab wie die Tatsache, dass sie von finanziellen Dingen keine Ahnung hat. Voller Schwung stürzt sie sich in die Vorbereitungen und stattet ihre Buchhandlung liebevoll aus. Die Einwohner des kleinen Städtchens begegnen dem Unternehmen zunächst mit Skepsis, bald stellen sich jedoch erste Stammkunden ein. Als Florence Green aber dann ein gerade erschienenes Buch eines bis dahin unbekannten Autors, Vladimir Nabokov, verkauft, ist die Aufregung groß und weitet sich zu einem Skandal aus ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458360469
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:164 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:08.12.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    pamNvor 4 Monaten
    Ein wundervolles Buch

    Florence eröffnet eine Buchhandlung in ihrem kleinen Küstenort. Jedoch stößt sie damit auf Gegenwind. Insbesondere weil sie sich ein bekannteste Gebäude dafür aussucht. 

    Das Cover hat mich im Buchladen angesprochen und der Titel zum Kauf verleitet. Eine Frau in Gedanken vor einer Buchhandlung. Was gibt es schöneres.

    Die Geschichte kommt ohne große Emotionen aus, geht nicht wirklich ins Detail, der Leser erfährt auch wenig von den Charakteren, aber trotzdem ist es wunderschön und geht ans Herz. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe mit Florence mitgefiebert und ihr Erfolg gewünscht.
    Die fehlenden Details sind mir aufgefallen, aber haben das Verhalten und die kühle, unpersönlich Art in Hardborough perfekt rübergebracht.
    Bücher und das Lesen kam auch zu kurz, aber hier ebenfalls hat es mich nicht gestört. Ich kann nicht wirklich erklären warum, aber es passt einfach zur Story und den Charakteren.
    Über die Charaktere gibt es ebenfalls so gut wie nichts zu erzählen, aber Chrisribe ubd ihre Art waren sehr unterhaltsam. 
    Einen kleine Lektüre für alle, die schöne Wörter lieben. 

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    pamNvor 4 Monaten
    Eine einfache aber schöne Geschichte

    Florence eröffnet eine Buchhandlung in ihrem kleinen Küstenort. Jedoch stößt sie damit auf Gegenwind. Insbesondere weil sie sich ein bekannteste Gebäude dafür aussucht. 

    Das Cover hat mich im Buchladen angesprochen und der Titel zum Kauf verleitet. Eine Frau in Gedanken vor einer Buchhandlung. Was gibt es schöneres.

    Die Geschichte kommt ohne große Emotionen aus, geht nicht wirklich ins Detail, der Leser erfährt auch wenig von den Charakteren, aber trotzdem ist es wunderschön und geht ans Herz. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe mit Florence mitgefiebert und ihr Erfolg gewünscht.
    Die fehlenden Details sind mir aufgefallen, aber haben das Verhalten und die kühle, unpersönlich Art in Hardborough perfekt rübergebracht.
    Bücher und das Lesen kam auch zu kurz, aber hier ebenfalls hat es mich nicht gestört. Ich kann nicht wirklich erklären warum, aber es passt einfach zur Story und den Charakteren.
    Über die Charaktere gibt es ebenfalls so gut wie nichts zu erzählen, aber Chrisribe ubd ihre Art waren sehr unterhaltsam. 
    Einen kleine Lektüre für alle, die schöne Wörter lieben. 

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    TheCoons avatar
    TheCoonvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Die längsten 150 Seiten meines Lebens!
    Ein Buch vom Scheitern?

    Zur Handlung: In einem kleinen verschlafenen Dorf namens Hardborough möchte Florence Green eine Buchhandlung eröffnen. Einige Dorfbewohner legen ihr Steine in den Weg, andere unterstützen sie, aber trotzdem tut sie es. Wahrscheinlich hätte ich diesen Abschnitt jetzt schon mit „Spoiler“ betiteln müssen, denn das ist alles was passiert. Keine Höhepunkte, keine Spannung, keine Wendungen, keine durchdachten Dialoge.

    Auf dem Buchrücken heißt es: Penelope Fitzgerald ist eine genaue Beobachterin, die ihre Romanfiguren mit Sympathie, doch mit untrüglichem Blick für die kleinen und großen menschlichen Schwächen zeichnet. Dabei steht sie in der Tradition der großen englischsprachigen Erzähler wie Jane Austen oder Henry James.

    Gut, sie ist eine genaue Beobachterin, alles wird sehr genau beschrieben, die meisten dieser genau beschriebenen Dinge sind allerdings völlig belanglos und uninteressant. Die Protagonistin ist auch einigermaßen sympathisch aber mindestens genauso langweilig. Alle anderen Charaktere sind nicht allzu detailliert beschrieben und entsprechen eher den typischen Figuren, die in jeder Geschichte vorkommen: Rivalen, Unterstützer, etc.

    Dieser Roman hat nur etwa 150 Seiten, ein Pensum, dass ich normalerweise ohne Probleme an einem einzigen Tag schaffe. Für diese 150 Seiten habe ich eine Woche gebraucht, da mich die Geschichte absolut nicht fesseln konnte und ich mich wirklich zwingen musste dran zu bleiben.

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    Prinzesschns avatar
    Prinzesschnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweiliges Lesevergnügen mit netter Geschichte.
    Die Buchhandlung

    Florence Green wagt einen Neuanfang und eröffnet in ener kleinen, verschlafenen Stadt eine Buchhandlung. Doch bereits vor der Eröffnung werden ihr von den Dorfbewohnern Steine in den Weg gelegt.

    Der Schreibstil von Penelope Fitzgerald ist sehr angenehm. Die Geschichte las sich sehr leicht, schnell, aber war nur von kurzer Dauer.

    Der Leser bekommt Einblicke in das Leben von Florence, ihrem Neuanfang und der Bemühung eine Buchhandlung zu eröffnen und vor allem zu halten.

    Bereits auf den ersten Seiten wird einem bewusst, dass Florence sich für ihre Buchhandlung ein ganz eigenes Dörfchen ausgesucht haben, in dem sich die verschiedensten Charaktere einfinden und Einfluss auf Florences Alltag haben.

    Die Handlung an sich wird sehr schnell abgehandelt und ist teilweise so sehr gerafft, dass man das Gefühl hat, es kratzt nur leicht an der Oberfläche. Der Tiefgang hat mir ein wenig gefehlt.

    Alles in allem sind die Lektüre und die Charaktere, besonders Christine, ganz nett gestaltet und bieten einem ein paar kurzweilige Lesestunden.

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurz und knapp mit tragischem Ende, aber einer versteckten positiven Message!!!
    Lebe Deinen Traum - auch wenn Du (letztendlich) scheiterst!

    "Ich möchte Ihnen erklären, was ich an Menschen bewundere. Es ist vor allem eine Tugend, die sie mit Göttern und Tieren teilen und die man deshalb nicht als Tugend bezeichnen muß. Ich meine den Mut. Sie, Mrs. Green, besitzen diese Eigenschaft im Überfluß." (S. 103)

    Ja, Mut hat sie, die Protagonistin dieses kurzen Romans von Penelope Fitzgerald. Sie eröffnet nämlich (wie der Buchtitel schon verrät) Ende der 1950er-Jahre eine Buchhandlung in einem verschlafenen (fiktiven) Ort an der englischen Ostküste - in einem alten, heruntergekommenen Haus mit feuchten Wänden und einem Poltergeist (einem sog. Klopfer). Von solchen und anderen Widrigkeiten lässt sie sich allerdings nicht abbringen und verdient alleine deshalb schon Respekt und Anerkennung. Dass sie letztendlich durch ein Netz von Intrigen doch mit ihrem Vorhaben scheitert ist umso tragischer.

    Trotzdem tue ich mich mit der Bewertung dieses Mal etwas schwer. Das liegt zum einen an der doch recht schnellen Abfolge von Ereignissen, die ich mir persönlich etwas ausführlicher gewünscht hätte und die - so schnell sie kommen - wieder verpuffen und ein kleines Fragezeichen hinterlassen. Aber es ist anscheinend von Penelope Fitzgerald so gewollt. Ebenso wie die Charaktere, die nicht alle die (meines Erachtens) nötige Tiefe erreichen, um aus diesem Roman ein "Muss ich jetzt jedes Jahr lesen"-Buch zu machen.

    Es ist also eher ein ruhiges Buch mit typisch britischem Humor, der mich auch das ein oder andere Mal hat lachen oder zumindest grinsen lassen und dem ich trotz der kleineren Kritikpunkte letztendlich nun doch 4 verdiente Sterne gebe.

    "Wenn man alles gibt, was man hat, muss man doch zu Erfolg kommen." (S. 160)

    Kommentare: 3
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    B
    bookscoutvor 3 Jahren
    Wenn in einem Dorf in den 50ern eine Buchhändlerin...

    Nach dem Tod ihres Mannes beschließt die unscheinbare Florence Green, ihren Mut zusammenzunehmen und mit einer Buchhandlung im verschlafenen Hardborough neu durchzustarten. Das Darlehen der Bank in der Tasche, macht sie sich mit Feuereifer und großen Hoffnungen an die Renovierung des bis auf die Grundmauern feuchten und großteils baufälligen Old House.

    In ihrer Vorstellung hat der Dorfschaft zu ihrem Glück nur eine Buchhandlung gefehlt – doch die unfreundliche Realität holt sie bald ein. Nicht nur wird sie von einem Poltergeist heimgesucht, auch würde Hardboroughs "First Lady" Mrs. Gamart im Old House lieber ein Arts Center für Touristen sehen und ist mehr denn verstimmt, dass Florence sich ihren Plänen nicht fügt.

    Als der phlegmatische BBC-Günstling Milo North Florence noch die Aufnahme eines aufstrebenden Werks eines Russen namens Vladimir Nabokov ins Sortiment ans Herz legt, um die schleppenden Umsätze anzukurbeln, spitzen sich die Ereignisse zu.

    1978 erstmals veröffentlicht, wurde "Die Buchhandlung" 2000 auf deutsch übersetzt. Penelope Fitzgerald charakterisiert ein unprätentiöser Schreibstil, sicherlich ist sie keine Frau vieler Worte, ausufernde Elogen sucht man bei ihr vergeblich. Nichtsdestotrotz vermag sie stets genau die richtigen Worte zu wählen, sie trifft den Nagel zielsicher auf den Kopf.

    Im Zuge der Lektüre fühlt man sich zunächst in die sprichwörtliche "gute, alte Zeit" der 1950er zurückversetzt, bis man realisiert, dass sich – bis auf kleine Details wie mangelnde Digitalisierung – wenig Weltbewegendes geändert hat. Die Dorfgemeinschaft ist, damals wie heute, geprägt von wechselnden Allianzen, Intrigen und geschickt getarnten Machtspielchen.

    Ein stilles, aber umso stärkeres Buch über eine stille, aber umso stärkere Protagonistin.

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    beemohrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unprätentiös geschrieben und von einer mutigen Frau.
    Buchhandlung, Fitzgerald, England

    Zur Zeit lese ich Bücher über "Bücher", also Buchhandlungen und was sich sonst so findet. Dieses Buch beschreibt den scheinbar ruhigen Beschluss einer Frau eine Buchhandlung in einem kleinen englischen Küstenort zu eröffnen. Viele Häuser sind feucht, so auch ihr Ausgesuchtest und es spukt. Sie lässt sich nicht dadurch und auch nicht durch gelangweilte Adelsfrauen von ihrem Plan abbringen. Dieses ruhige und dennoch von viel Mut geleitete Vorgehen hat mich beeindruckt und ich bewundere die Hauptfigur.

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    Yennys avatar
    Yennyvor 4 Jahren
    Hoch gelobt, für mich ein Flop

    Die Geschichte spielt Ende der 50er Jahre. Florence Green kauft in dem Fischerdorf Hardborough das Old House. Das Haus ist alt, sanierungsbedürftig und wird von einem Poltergeist bewohnt. Trotz aller Widerstände der Dorfbewohner eröffnet Mrs. Green eine Buchhandlung mit Leihbücherei. Der merkwürdige Milo North rät ihr beim Durchstöbern der Buchhandlung dazu, das Buch "Lolita" von Vladimir Nabokov in den Verkauf aufzunehmen. Den erwarteten Skandal in den prüden 50er habe ich vergeblich gesucht. Die Geschichte hat mich nicht wirklich mitreißen können und ich hatte Schwierigkeiten, dem Geschehen zu folgen. Trotzdem habe ich mich durchgekämpft.

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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Buchhandlung" von Penelope Fitzgerald

    Von der Kritik hochgelobt, mich konnte es hingegen garnicht vom Hocker reißen. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die in einem verschlafenen Fischernest eine Buchhandlung eröffnet, weit ab von jedem lesefreudigen Publikum und obendrein mit einem Poltergeist im Haus. Ach so, von Finanzen hat die gute Frau auch wenig Ahnung. Penelope Fitzgerald schreibt recht ansprechend, lebendig und fließend. Doch auch wenn sie einen so Spannung erzeugenden Aufhänger wie den Poltergeist verwendet, bleibt die Story lasch, ohne Schwung, nörgelnd - einfach uninteressant.

    Kommentare: 1
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    Ritjas avatar
    Ritjavor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Buchhandlung" von Penelope Fitzgerald

    Eine Frau in den besten Jahren will noch einmal einen Neuanfang starten und kauft dafür ein altes Haus. Darin eröffnet sie eine Buchhandlung und eine Leihbücherei. Leider sind nicht alle Einwohner des Städtchen darüber begeistert und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Das Ende überrascht etwas...glaubt man doch immer an das Gute. Ein lesenswertes kleines Büchlein.

    Kommentare: 1
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