Penelope Papst Serotoninmangel

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Inhaltsangabe zu „Serotoninmangel“ von Penelope Papst

Penelope, Ende zwanzig, Studentin ohne Geld kämpft in der Psychiatrie gegen ihre Panikattacken und Depressionen. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wird sie von ihrer Mutter eingeliefert. Völlig am Ende stellt sie sich endlich ihren Problemen, welche sie die letzten Jahre erfolgreich verdrängt hat."Folgen Sie der jungen Frau in das Labyrinth der menschlichen Psyche, erleben Sie mit ihr die Drangsal, die viele, die nichts anderes als Hilfe brauchen, in einer geschlossenen Anstalt erwartet, und lassen Sie sich gleichzeitig von einer Krimihandlung in Spannung versetzen. Diese packenden Themen auf einer bemessenen Seitenzahl zu verbinden, ist eine Leistung, die nicht "nur" Bewunderung verdient, sondern viel mehr noch, nämlich gelesen zu werden." Viktor Farkas, Bestsellerautor und geschätzter Kollege. www.farkas.at

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  • Rezension zu "Serotoninmangel" von Penelope Papst

    Serotoninmangel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2011 um 18:50

    Seelische Dunkelheit * "Ich habe die an Schizophrenie-Leidenden noch nicht richtig durchschaut. Ich zweifle, ob sie ihre Mitmenschen nicht zum Narren halten, das die Erlebnisse, die sie erzählen immer haarsträubend sind. Pierre, aus Zimmer zwölf hatte gestern eine ganz tolle Geschichte auf Lager. Er hat mir erklärt, dass bestimmte Menschen einen abscheulichen Geruch verströmen, der ihn aggressiv werden lässt, so dass er diese Mitbürger verprügeln muss. Der Haken ist, dass nur er diesen Geruch wahrnehmen kann und daher ständig mit Polizei und Behörden konfrontiert ist." * Penelope kommt nach einem Selbstmordversuch in eine Nervenklinik. Dort werden ihre Probleme in Einzel- und Gruppentherapien aufgearbeitet. Sie lernt viele interessante Menschen kennen und verliebt sich sogar. Sie entschließt sich ihr Leben in die Hand zu nehmen... * "Serotoninmangel" von Penelope Papst ist eine Mischung aus Fiktion und Erlebnissen der Autorin mit der Krankheit Depression. * Kurz ein wenig zum Begriff Serotoninmangel: Serotonin ist ein körpereigener Stimmungsaufheller. Depressionen können durch z.B. eine Fehlfunktion im Hirn, bei der nicht genügend Serotonin produziert wird, ausgelöst werden. * Der Schreibstil von Frau Papst ist flüssig und leicht zu lesen. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluß zusätzlich. Aber ohne eine gute Geschichte, ist auch der beste Schreibstil wenig wert. Zum Glück finden wir in diesem Buch aber eine berührende und mitreißende Geschichte vor. Wir erfahren von Penelopes Geschichte, ihren Ängsten, aber genauso lernen wir viele andere interessante Protagonisten und ihre Geschichten kennen, z.B. von ihrer späteren Zimmernachbarin Martina, die von einer Brücke springen wollte und sich darauf hin selbst eingewiesen hat. Oder Gerald, der sich zwischen einem Gefängnisaufenthalt und einer Therapie wegen seiner Alkoholabhängigkeit "entscheiden" durfte.... * Das Cover des Buches zeigt vermutlich Nervenstränge. * Eine interessante und ergreifende Geschichte mit einem überraschenden Ende! Grade für Menschen, die sich für seelische Erkrankungen interessieren sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Serotoninmangel" von Penelope Papst

    Serotoninmangel
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    13. March 2011 um 15:24

    Penelope berichtet im Tagebuchstil über ihre Zeit in einer Psychiatrie. Wegen eines Selbstmordversuches wurde sie in diese Klinik eingewiesen und wird dort nun wegen Depressionen und Panikattacken behandelt. Sie ist Ende zwanzig, studiert, hat kein Geld, keine Wohnung und keinen Job, aber trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und versucht ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Penelope Papst schreibt unter einen Pseudonym eigene Erfahrungen zum Thema Depressionen auf. Sie verarbeitet dabei selbst Erlebtes verbunden mit Fiktion. Am Anfang ihrer Therapie fragt sie sich, wie sie bloß in das Ganze hineingeraten konnte und warum sie es nicht hat kommen sehen. Es werden Gespräche mit Therapeuten wiedergegeben, Erlebnisse mit anderen Menschen, die z.B. unter Schizophrenie leiden, und die Entstehung von Gefühlen wie Freundschaft und Zuneigung, die Penelope während ihres Aufenthaltes erlebt. Schön finde ich, dass sich ein paar Seiten mit ihrem Leben nach dem Verlassen der Klinik beschäftigen. Dort erfährt der Leser, ob die Therapie erfolgreich verlief und wie sich Penelopes Leben entwickelt hat. "Ich sehe zu den Sternen hoch und Frage mich, ob ich noch tiefer fallen kann oder ob ich den Boden bereits erreicht habe." (Seite 18) Der Schreibstil ist flüssig, allerdings waren mir in einigen Passagen die Sätze etwas zu kurz, so dass es dann abhakt wirkte. Das hat sich zum Glück nicht durch den gesamten Roman durchgezogen, somit ließ sich das Buch gut lesen. Es gab sogar ein paar sprachliche Highlights. Gut gefallen hat mir außerdem, dass alle auftauchenden Handlungsstränge in dem Roman auch zu Ende geführt werden. So blieben keine offenen Fragen zurück und der Leser erhält alle Erklärungen, die er sich während des Lesens gewünscht hat. Fazit: Das Buch lässt sich gut und schnell lesen und schildert die Erfahrungen einer Patientin in einer Psychiatrie glaubhaft. Es hat mich allerdings nicht fesseln können, sondern ist eher etwas zum schnellen Weglesen. # Broschiert: 144 Seiten # Verlag: Books on Demand; Auflage: 2. Auflage. (15. Oktober 2010) # Sprache: Deutsch # ISBN-10: 9783839198414 # ISBN-13: 978-3839198414

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