Penny Joelson

 4.5 Sterne bei 55 Bewertungen

Lebenslauf von Penny Joelson

Penny Joelson und die Tücken der Kommunikation: Mit sechzehn Jahren begann die britische Autorin Penny Joelson ehrenamtlich mit schwerbehinderten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten – viele davon stumm, taubblind oder an frühkindlichen Hirnschädigungen erkrankt. In ihren Roman „I have no secrets“ (2017; dt. „Ein kleines Wunder würde reichen“, 2018) lässt Joelson diese Erfahrungen in ungewöhnlicher Weise einfließen. Der ebenso spannende wie berührende Thriller handelt von der vollständig gelähmten und stummen Jemma. Diese erfährt von einem grausamen Mord in der Nachbarschaft, doch kann sie sich nicht verständlich machen. Da kann nur noch ein Wunder helfen. Doch Jemma ist fest entschlossen, dieses Wunder wahr werden zu lassen. Schon als Kind liebte es Penny Joelson zu lesen und eigene kleine Geschichten zu verfassen. Auch war sie immer schon von der Kommunikation und deren Tücken fasziniert. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als Lehrerin für hörgeschädigte Kinder, psychisch kranke Erwachsene sowie in der Erwachsenenbildung. Zudem gibt sie Kurse für kreatives Schreiben am City Lit College in Covent Garden. Penny Joelson lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hertfordshire nördlich von London.

Alle Bücher von Penny Joelson

Ein kleines Wunder würde reichen

Ein kleines Wunder würde reichen

 (55)
Erschienen am 23.05.2018

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Rezension zu "Ein kleines Wunder würde reichen" von Penny Joelson

Eher etwas für 13/14-jährige
reklamheftchenvor 23 Tagen

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Rezension zu "Ein kleines Wunder würde reichen" von Penny Joelson

Eine Gefangene im eigenen Körper - Mitreißend!
MiHa_LoRevor einem Monat

Jemma ist gefangen in ihrem eigenen Körper, denn sie hat keine Kontrolle über ihren Körper. Sie hat es auch mal gelernt, sich mittels Blinzeln mitzuteilen, aber auch das kann sie nicht mehr tun. Ihre Familie erkennt es manchmal, wenn sie sich nicht wohlfühlt, aber sonst ist sie stumm.

Sie kann nicht sagen, dass ihr etwas gefällt oder missfällt, sie muss sich den Launen ihrer Umgebung aussetzen und kann nur hoffen, dass es auch in ihrem Sinne ist. Natürlich macht sie sich Gedanken über ihre Vorlieben, aber diese muss sie zwangsläufig für sich behalten.

Es ist wirklich so, als sei ihr Körper ihr Gefängnis, denn sie sehnt sich nach ein bisschen Freiheit, weil sie manche Dinge einfach sagen muss, aber es ist einfach unmöglich und sie kann absolut nichts dagegen tun.

Ihre Familie sind ihre Pflegerin Sarah, die sich sehr liebevoll um sie kümmert, ihre Pflegeeltern, ein autistischer Junge namens Finn und die ziemlich wilde Olivia.
Sarah ist zwar wirklich nett, aber sie ist auch eine hoffnungslose Romantikerin und Jemma hasst und fürchtet Sarahs Freund Dan, denn wenn niemand da ist, behandelt er Jemma wirklich unmenschlich und provoziert sie. Natürlich kann man ihn direkt nicht leiden und das wird nur immer schlimmer.

Das Buch wird teilweise etwas thrillermäßig, weil es um einen Mordfall geht und man dem Moment entgegenfiebert, indem Jemma endlich etwas sagen kann. Es ist tatsächlich eine wirklich spannende Geschichte! Zusammen mit den oft traurigen, frustrierten und verzweifelten Gedanken von Jemma hat es mir wirklich gut gefallen.

Fazit
Insgesamt hat mir "Ein kleines Wunder würde reichen" wirklich gut gefallen, weil die Gefühle der in ihrem Körper gefangenen Protagonistin mich echt mitreißen konnten!

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Rezension zu "Ein kleines Wunder würde reichen" von Penny Joelson

Ein kleines Wunder würde reichen
Jani182vor einem Monat

Inhalt:

Jemma ist seit ihrer Geburt gelähmt und kann deshalb weder gestikulieren noch sprechen. Zusammen mit zwei anderen Kindern und ihrer Pflegerin lebt sie bei Pflegeeltern, die sich gut um sie sorgen. Doch da dann passiert in ihrer Nachbarschaft ein schrecklicher Mord und Jemma glaubt zu wissen, wer der Täter ist, denn da sie nicht sprechen kann, vertrauen ihr all Leute ihre wildesten Geheimnisse an. Als dann auch noch ihre Pflegerin verschwindet wird ihr eins klar: Sie muss sich irgendwie mitteilen können, denn sonst kommt der Täter davon.

Meine Meinung:
Ein Buch mit einer gelähmten Person als Protagonistin habe ich noch nie gelesen, weshalb es für mich umso spannender war, die Handlungen von Jemma mitzuverfolgen. Da sie sich jedoch nicht mitteilen  bzw bewegen kann war es zwischendurch relativ gewöhnungsbedürftig, dass man alles nur durch die Augen einer anderen Person geschildert bekommt, die selber nicht handeln kann. Außerdem war die Mischung aus Mörderjagd und Familienschicksal spannend zu lesen. 

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