Pepper Espinoza Wie Schnee in der Sonne

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Inhaltsangabe zu „Wie Schnee in der Sonne“ von Pepper Espinoza

Hatte nach der Leseprobe mehr erwartet, daher leicht enttäuscht. Dennoch nette Geschichte.

— LiehsaH
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  • Anfang top, Rest eher mittelprächtig

    Wie Schnee in der Sonne

    LiehsaH

    02. August 2016 um 15:55

    Spoiler-Alert! Erster Satz: Gregory Jackson starrte den platten Reifen vor sich an, während ihm nur eine einzige noch dazu sinnlose Frage im Kopf herumgeisterte: Wie hatte das passieren können? Meinung: Das Cover gefällt mir nicht wirklich. Es sieht so selbstgemacht aus. Nicht, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes wäre, aber es wirkt nicht professionell. Wahrscheinlich liegt es an der Schrift. Der Rest ist okay. Was soll der Titel uns sagen? Gute Frage. Der Vergleich wird auch einmal in der Geschichte gebracht, aber mehr Bezüge kann ich nicht erkennen. Daher mag ich den Titel auch nicht gern. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Eine diffuse Spannung zwischen den Charakteren, Konfliktpotential, interessante Figuren, alles offen ... Ein breites Spielfeld mit zig Möglichkeiten, möchte man meinen. Zugunsten der Erotik wurde dies jedoch nicht ausgenutzt. Eine heiße Story? Ja. Dreieckgeschichte? Ja! Tiefgehende Gefühle? Nee. Ich weiß am Ende immer noch nicht, wie das mit den Dreien funktionieren soll. Schließlich haben sie fast nur Sex! Nichts, was Liebe ausmachen würde. Dass Jim und Greg sich mehr mögen, würde ich noch akzeptieren. Aber Phillip? Es wurde viel zu wenig auf die Gefühle der Charaktere eingegangen. Dafür hat man sich ausgiebig sexuellen Experimenten gewidmet. Genau die Art Geschichte also, die ich zwar lese, aber die mir nicht das gibt, was ich suche. Liebe definiert sich nicht nur über Sex! Und Gefühl spürt der Leser nicht wegen eines kurz eingeworfenen "Ich habe ihn vermisst"! Bei diesen Geschichten kriege ich die Krise! Dabei sind in diesem Genre Gefühle besonders wichtig. Es gab dann noch einen Plottwist, der die Spannung hob. Leider wurde er nicht genutzt und bildete nur einen schwachen Höhepunkt. Das Ende war ein Witz und einer funktionierenden Dreier-Beziehung nicht angemessen! Viel eher endete das Buch in der Hinsicht, wie es begann. Schade! Außerdem hat mich gestört, dass 30 % des eBooks aus Werbung besteht! Zum Glück sind es wenigstens Leseproben zu anderen Titeln des Verlages. Gut finde ich es dennoch nicht. Ich habe mich geärgert! Unser Erzähler ist Gregory, welcher aus der personalen Perspektive seine Erlebnisse schildert. Das macht die Dreiecksbeziehung etwas einseitig. Da Greg jedoch das Bindeglied der ungewöhnlichen Beziehung ist, klappt es trotzdem. Greg ist ein eher zurückhaltender, fast schon unsicherer Typ, welcher starke Männer bevorzugt. Er holt Jim ins Haus. Dieser ist ein aufgeschlossener, selbstbewusster Typ. Ziemlich sexy! Phillip ist derjenige der drei, welcher am undurchschaubarsten ist. Er liebt Greg, aber sonst kann man nicht viel zu seinen Gefühlen sagen. Abgesehen davon sind keine nennenswerten Charaktere vorhanden Fazit: 3* Wer nach einer erotischen Dreiecksbeziehung sucht, wird die Geschichte mögen. Wenn man aber nach dem Klappentext auswählt wie ich und daher eine Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht.

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