Pepper Harding

 2,7 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf

Pepper Harding ist das Pseudonym eines Autors aus San Francisco, der für eigentlich eine ganz anderes Genre der Literatur bedient. Er wurde in New Jersey geboren und wuchs in Pennsylvania, Tennessee und Chicago auf. Harding besuchte die University of Chicago und arbeitete dort auch lange Zeit. Er arbeitete auch in Marin und Berkeley. Heute lebt Harding mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Sonoma County.

Alle Bücher von Pepper Harding

Cover des Buches Ein Wunsch zu Weihnachten (ISBN: 9783442485727)

Ein Wunsch zu Weihnachten

(9)
Erschienen am 15.10.2018
Cover des Buches Das Herz des Henry Quantum (ISBN: 9783869742977)

Das Herz des Henry Quantum

(1)
Erschienen am 23.10.2017

Neue Rezensionen zu Pepper Harding

Cover des Buches Ein Wunsch zu Weihnachten (ISBN: 9783442485727)
shizu_readss avatar

Rezension zu "Ein Wunsch zu Weihnachten" von Pepper Harding

shizu_reads
Ein Wunsch zu Weihnachten

Eine kurze Geschichte, die innerhalb eines Tages spielt, aus der Sicht eines Ehepaars und der ehemaligen Geliebten des Mannes. Nebenbei spielt es am 23. Dezember, was also einen Hauch von Weihnachten hineinbringt. Aber wirklich nur einen Hauch. Wir erleben im ersten Abschnitt die Gedankenwelt des Ehemanns, der leicht autistische Züge aufweist. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es ganz nett, von Gedankengang zu Gedankengang zu springen. Nur springen wir dann zur Ehefrau umd ehemals Geliebten und deren Gedankenwelt in den folgenden Abschnitten. Und ich fragte mich die ganze Zeit, wo soll das denn hinführen? Es führte dann zu einem abrupten, offenem Ende, was mich mit der Frage zurückließ: was war das denn? Schreibstil mau, Charaktere haben eine gewisse Tiefe aber sind doch sehr klischeebehaftet. Also leider ein Flop. Wundert mich, dass ich überhaupt bis zum Ende gelesen habe...

Cover des Buches Das Herz des Henry Quantum (ISBN: 9783869742977)
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Rezension zu "Das Herz des Henry Quantum" von Pepper Harding

parden
Chanel No. 5 oder der neurotische Amerikaner...

CHANEL NO. 5 ODER DER NEUROTISCHE AMERIKANER...

Henry Quantum ist ein großer Grübler – vom generellen Zustand der Welt über den Lebenssinn des Saxofonisten am Straßenrand, irgendetwas schafft es immer, die Aufmerksamkeit des liebenswerten Sonderlings auf sich zu ziehen. Kein Wunder also, dass ihm der Alltag bisweilen entgleitet. Wie zum Beispiel das Weihnachtsgeschenk für seine Frau Margaret. Und so macht Henry sich am 23. Dezember leicht verzweifelt auf, irgendwo in San Francisco noch schnell eine Flasche Chanel No. 5 zu erwerben. Doch auch das wird zu einer Odyssee. Weil Henry sich einfach nicht zu konzentrieren vermag. Und weil er durch Zufall auf Daisy trifft, die einstige große Liebe seines Lebens. Eine Begegnung, die nicht nur ihn zutiefst erschüttert. (Klappentext)

Ach herrje. Ich wollte das etwas andere Weihnachtsbuch hören, aber außer dem Datum - die ganze Erzählung spielt am 23. Dezember - erinnert hier rein gar nichts an das Fest der Liebe. Ich versuche die Handlung kurz zusammenzufassen: Henry Quantum ist mit Margaret verheiratet, muss einen Tag vor Weihnachten dringend noch ihr Weihnachtsgeschenk bei Macy’s  besorgen (unbedingt: Chanel No. 5), begegnet auf seiner Odyssee durch San Francisco seiner ehemaligen Geliebten und gerät ins Grübeln. Ach nein, falsch! Grübeln ist ja Henrys Lebensmotto, er lässt seine Gedanken fließen und folgt ihnen nur zu bereitwillig. Ob Quantenphysik, Philosophie, der Weihnachtsmann, Wetterphänomene oder Erinnerungen - hier läuft problemlos eins ins andere über und ergießt sich lawinenartig über den/die Hörer:in. Meist belangloses oder aber hochtrabend-unverständliches Zeug, das Henry selbst ständig von dem ablenkt, was er eigentlich zu tun gedenkt. Komisch? Nope, für mich definitiv nicht.

Ja, Henry beginnt auch über seine Ehe nachzudenken, aber kein Gedankengang, kein Vorhaben wird bis zum Ende durchgezogen. Auch die Perspektivwechsel hin zu Margaret, seiner Ehefrau, oder auch hin zu Daisy, seiner ehemaligen großen Liebe, verlaufen eher plätschernd, auch wenn sie den Charakter des Henry Quantum in unterschiedlichen Facetten beleuchten. Margaret verfolgt ebenso ihre Heimlichkeiten wie Henry und verachtet ihn im Grunde nur noch, Daisy hat trotz ihrer großen Liebe seinerzeit die Beziehung zu Henry beendet - aus Schuldgefühlen ihrer Familie gegenüber, wohl wissend, dass ihr Ehemann, von dem sie inzwischen geschieden ist, eine Beziehung nach der anderen eingeht. Amerikanische Neurosen à la Woody Allen - oder neurotische Amerikaner? Was auch immer, es ging mir jedenfalls ziemlich auf die Nerven.

Alles in allem war der Roman für mich weder tiefgründig noch komisch, und auch wenn Frank Stieren sich redlich abmüht mit der ungekürzten Hörbuchfassung (6 Stunden und 51 Minuten): das war definitiv kein Hörvergnügen. Von mir gibt es hierfür daher keine Hör- oder Leseempfehlung.


© Parden

Cover des Buches Ein Wunsch zu Weihnachten (ISBN: 9783442485727)
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Rezension zu "Ein Wunsch zu Weihnachten" von Pepper Harding

Bibbey
Netter Weihnachtsroman

INHALT
Henry Quantum wollte doch eigentlich nur ein Geschenk für seine Frau besorgen. Blöd zwar, dass es schon der 23. Dezember und damit einen Tag vor Weihnachten ist, aber er nimmt sich fest vor, dennoch den Weg zu Macy’s zu machen und ein Parfüm zu besorgen. Doof nur, dass Henry sich ständig ablenken lässt. Und dass ihm plötzlich Daisy über den Weg läuft, die mit einem Schlag alles anders macht. Denn mit Daisy erscheinen plötzlich auch alte Gefühle in Henry. Gefühle für die eins größte Liebe seines Lebens. Und das Parfüm rutscht ein Stück weiter nach hinten …


MEINUNG
Dieses wirklich unheimlich schön anzuschauende Buch hat mich bei einem Besuch in der Buchhandlung so überzeugt, dass ich alle anderen ungelesenen Bücher für einen Moment vergessen und zugeschlagen habe. Getreu dem Motto “Weihnachtsbücher kann man nur einmal im Jahr lesen” habe ich schnell angefangen zu lesen.

Am Anfang hatte ich etwas mit dem Schreibstil zu schaffen, weil er doch sehr verwinkelt und verschachtelt war, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und muss sagen, dass er dann doch sehr schön und vor allem sehr ansprechend war. Ich finde, dass man sich zwar durchaus einlassen muss auf diesen Stil, aber dann lohnt es sich sehr.

Die Geschichte ich natürlich mehr als die bloße vorweihnachtliche Jagd auf ein Parfüm, sondern vor allem voller Gedanken, Ängste und Sorgen, die in teils amüsanter Weise bedacht werden. Lustige Begegnungen wechseln sich mit dramatischen Szenen ab und immer wieder schafft es die Autorin auf wundersame Weise, selbst verwerfliche Dinge so rüberzubringen, dass man mit den Figuren fühlt. Dass man sie versteht. Das, finde ich, ist die größte Stärke dieses Romans.

Henry ist ein Tagträumer, der auf der Suche nach einem Parfüm eigentlich sich selbst findet. Eine große Metapher, die sich auf so viele Momente im eigenen Leben anwenden lässt. Überraschend fand ich allerdings auch die anderen beiden Perspektiven, die in diesem Roman auftauchen. Sowohl Margaret als auch Daisy kommen in diesem Buch zu Wort. An manchen Stellen wurde es da etwas langatmig, aber in Endeffekt wechseln sich die Sichtweisen dann doch schnell ab, zumal das Buch ja nicht unheimlich lang ist.

FAZIT
Ich denke, dieses weihnachtliche Buch ist eines, das einem in Erinnerung bleibt, das man aber auch nicht zwingend ein zweites Mal lesen muss. Ich fand es gelungen, aber nicht völlig überzeugend.

3 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥

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