Per J. Andersson

 3.9 Sterne bei 163 Bewertungen

Lebenslauf von Per J. Andersson

Weltenbummler und Bestsellerautor: Per J. Andersson wurde 1962 in Hallstahammar geboren. Der schwedische Journalist und Schriftsteller hat eine Leidenschaft für Indien. Er ist Absolvent der Stockholmer Universität und Mitbegründer von Schwedens bekanntestem Reisemagazin Vagabond. Mindestens einmal im Jahr reist Anderson nach Indien. Sein Debütroman "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" wurde 2015 veröffentlicht und schaffte es auf die Bestsellerlisten. Im Juli 2018 ist sein zweites Buch "Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte" erschienen. Darin ermutigt er alle Menschen zu reisen und was neues zu erleben. Denn eine weltoffene Perspektive nimmt die Angst vor dem Fremden.

Neue Bücher

Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte

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Neu erschienen am 21.08.2018 als Taschenbuch bei C.H.Beck.

Neue Rezensionen zu Per J. Andersson

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Rezension zu "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson

Indien und Schweden, zwei Kulturen und mehr als ein Fahrrad
graphidavor 6 Monaten

Allein der Buchtitel macht schon Freude ! Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden. 
Der Titel verspricht allerdings eine Handlung, die nur einen kleinen Teil des Buches einnahm.  Es ging weniger um die Reise via Fahrrad, als um die Geschichte um den jungen Inder Pikay, der als Unberührbarer versucht, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Höhen und Tiefen die er erlebt lassen den Leser ganz und gar nicht unberührt. Etwas irritierend fand ich wie gesagt den kleinen Teil den der Titel in der Handlung tatsächlich ausmacht, aber insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes oder hörenswertes Buch, dass das Kastensystem und den Alltag einer Randgruppe in Indien gut beschreibt. Eine Buchempfehlung, die ich gerne weitergebe.

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Rezension zu "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr..." von Per J. Andersson

Eine wahre Liebesgeschichte
laraelainavor 7 Monaten

Der Roman "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr" von Per  J. Andersson ist eine Liebesgeschichte der besonderen Art, denn sie ist wahr.
Pikay und Lotte, zwei Menschen aus verschiedenen Welten, die sich begegnen und die Weissagung erfüllt sich. Trotzdem ist das Schicksal nicht in Stein gemeisselt.
Berührend schön geschrieben. Sehr schön zu lesen. Es gibt ein Happy End (wird auch im Klappentext so gesagt, ist also kein Spoiler). Sehr empfehlenswert. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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Rezension zu "Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte" von Per J. Andersson

Reisen in die Ferne und zu sich selbst
Sikalvor 7 Monaten

Per J. Andersson der Autor des Bestsellers „Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden“ begibt sich wieder auf Reisen. In diesem Buch erzählt er allerdings nicht die Geschichte eines Reisenden sondern seine eigene und die mehrerer weiterer Menschen, die ihre große Leidenschaft im Reisen gefunden haben.

 

„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“ lautet ein altes Sprichwort. Wenn einer viele Reisen macht, dann hat er umso mehr zu erzählen - und Andersson weiß um seine Geschichten und weiß wie man damit ein Buch füllt. Ein Buch das seinen Leser fesselt.

 

Per J. Andersson versteht es, seine Reiseerlebnisse geschickt mit der Geschichte des Reisens zu verknüpfen – es ist kein Reisetagebuch, sondern ein Lehrbuch des Reisens. So beschreibt der Autor warum sich manche Menschen immer wieder aufmachen, um neue Länder, Menschen und Kulturen zu entdecken. Die Evolution steckt dahinter – waren wir früher Nomaden, so steckt uns das auch heute noch in den Knochen…

 

Aber die Art von A nach B (und vielleicht nach C, D und E und wieder zurück) zu gelangen hat sich - wie der Mensch ebenfalls - geändert. Mussten die Nomaden umherziehen um ihr Leben zu bestreiten, wurde später eine kulturelle Pflicht daraus – die Bildungsreisen der Gelehrten. Andere wiederum waren gezwungen, immer wieder ihren Aufenthaltsort zu wechseln, um nicht als Landstreicher hinter Gittern zu landen und die „verrückten Reisenden“ waren teilweise durch psychische Störungen gezwungen die Welt zu bereisen. All diese Veränderungen und deren Hintergründe zeigt der Autor in seinem Buch auf.

 

Eines darf man sich allerdings nicht erwarten – ein Buch, in dem der bequeme Urlauber einen Tipp findet in welchem All-In-Hotel er das beste Essen, die angenehmste Massage und das herrlichste Bett findet. Nicht umsonst findet sich der Rucksack im Titel des Buches.

 

Per J. Andersson’s Geschichten handeln vom aktiven Reisen (nicht zu verwechseln mit dem Aktiv-Urlaub im 5-Sterne-Hotel) und vom bewussten Erleben fremder Kulturen. Die Zeilen erzählen von Ängsten beim Trampen oder der großen Freude, ein Bett für eine Nacht gefunden zu haben und nicht unter freien Himmel im Schlafsack übernachten zu müssen.

Wen ohnehin immer wieder das Reisefieber packt, wird es schwer haben das Buch wegzulegen und nicht gleich nach dem eigenen Rucksack zu suchen – die Lektüre fordert einen geradezu auf, sofort aufzubrechen – und wer eher zum sesshaften Menschenschlag zählt, wird sich bei den Schilderungen griechischer Inseln vielleicht schnell nach einem Flug umsehen.

 

Sten Nadolnys „Entdeckung der Langsamkeit“ könnte diesem Buch eine Vorlage gewesen sein – denn in beiden geht es nicht nur darum, weit entfernte Gebiete zu entdecken sondern auf diesen Reisen sich selbst zu finden.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

7.000 km von Indien nach Schweden... mit dem Fahrrad!

Das wahre Leben schreibt die schönsten Geschichten! Eine davon ist die Geschichte von Pikay und wie er von Indien bis nach Schweden mit dem Fahrrad fuhr, und das im Namen der Liebe. Der schwedische Journalist Per J. Andersson hat in seinem Buch "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" alles über Pikay und sein unglaubliches Abenteuer erzählt! Ein Abenteuer, für das ein junger Mann nur ein Fahrrad brauchte... und die Liebe zu einer Frau.

Zum Inhalt
1975 lernt Pikay in Neu-Delhi durch Zufall die junge Schwedin Lotta kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Lotta zurück nach Schweden geht, setzt sich Pikay kurz entschlossen auf ein altes Fahrrad und fährt ihr hinterher … Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Porträtzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht für die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås.

Leseprobe


Zum Autor
Per J. Andersson ist Journalist und Schriftsteller mit Schwerpunkt Indien. Er ist Mitbegründer von Schwedens bekanntestem Reisemagazin Vagabond und ist in den letzten 30 Jahren mindestens einmal jährlich nach Indien gereist.

Zusammen mit dem KiWi Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" unter allen, die Lust haben, dieses moderne Märchen im Rahmen einer Leserunde zu lesen, sich darüber auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben. Wenn ihr neugierig auf Pikays Geschichte geworden seid und euch für ein Exemplar bewerben* möchtet, antwortet bitte bis zum 01.04. auf folgende Frage:

Pikay fährt 7.000 km mit dem Fahrrad, um seine große Liebe wiederzufinden. Was würdet ihr für die Liebe tun?

Ich freue mich jetzt schon darauf zu lesen, wozu ihr alle für die Liebe fähig seid!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Per J. Andersson wurde am 29. März 1962 in Hallstahammar (Schweden) geboren.

Per J. Andersson im Netz:

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auf 50 Wunschlisten

von 11 Lesern aktuell gelesen

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