Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...

von Per J. Andersson 
3,9 Sterne bei151 Bewertungen
Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (95):
Maeusekinds avatar

Super unterhaltsam! Man kann gar nicht glauben, dass es wirklich passiert ist, erst die Fotos am Ende verdeutlichen es.

Kritisch (11):
Svetans avatar

Nichts spannendes. Nichts romantisches.

Alle 151 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr..."

Pikay lernt 1975 in Delhi durch Zufall die junge Schwedin Lotta kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Lotta zurück nach Schweden geht, setzt sich Pikay kurz entschlossen auf ein altes Fahrrad und fährt ihr hinterher.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404608850
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:344 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:15.04.2016

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Rezensionen und Bewertungen

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    laraelainas avatar
    laraelainavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wahre Liebesgeschichte
    Eine wahre Liebesgeschichte

    Der Roman "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr" von Per  J. Andersson ist eine Liebesgeschichte der besonderen Art, denn sie ist wahr.
    Pikay und Lotte, zwei Menschen aus verschiedenen Welten, die sich begegnen und die Weissagung erfüllt sich. Trotzdem ist das Schicksal nicht in Stein gemeisselt.
    Berührend schön geschrieben. Sehr schön zu lesen. Es gibt ein Happy End (wird auch im Klappentext so gesagt, ist also kein Spoiler). Sehr empfehlenswert. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Schilderungen über das indische Kastenwesen, die Liebes- und Reisegeschichte flacht daneben sehr ab.
    Anfangs interessant, lässt dann stark nach

    Pikay wächst als kastenloser Junge im Indien der 50/60er Jahre auf. Von den Eltern geliebt, aber von der Gesellschaft geächtet, setzt der Vater trotzdem durch, dass der kluge Junge am Unterricht teilnehmen darf. Auch wenn er von den anderen Kindern nicht einmal berührt wird und außerhalb des Klassenzimmers auf der Terrasse sitzen muss, ist er eifrig und wissbegierig.
    Als Baby wurde ihm prophezeit, dass er eine musikalische Frau aus einem anderen Land heiraten wird, der ein Dschungel gehört. Er selbst werde mit Formen und Farben arbeiten, weil zum Zeitpunkt seiner Geburt ein Regenbogen erschien.
    Pikay, der als junger Mann in Dehli tatsächlich auf die Kunstschule geht und sein Geld mit Portraits von Touristen verdient, richtet sein Leben voll nach dieser Prophezeiung aus. Als er die junge Schwedin Lotta kennen lernt, auf die sämtliche Vorhersagen zutreffen, beginnt eine zarte Liebesgeschichte. Doch Lotta kehrt nach Schweden zurück. Pikay beginnt nach einem Jahr des Wartens auf einem gebrachten Fahrrad den Weg nach Europa.
    Dieses Buch hat mich sehr zweigespalten zurückgelassen. Einerseits fand ich den ersten Teil höchst interessant. Das Leben in Indien, die Ungerechtigkeit und Unsinnigkeit des Kastenwesens wird ausführlich und spannend geschildert. Wer sich dann allerdings einen skurrilen und außergewöhnlichen Reisebericht erhofft, hatte falsche Erwartungen. Ich empfand die Reise nach Europa als ein runtergehudeltes Aneinanderreihen von Etappen. Pikay muss ein großes Glückskind sein, so unspektakulär und gefahrlos hat doch seine Reise stattgefunden. Auch wenn es sich um eine wahre Geschichte handelt, schien mir vieles zu märchenhaft, geschönt und unglaubwürdig.

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    ScheckTinas avatar
    ScheckTinavor einem Jahr
    Eine Liebe, die alle Grenzen überwunden hat.

    Kamir ist in Indien geboren in einem Dorf in der ärmsten Familie überhaupt. Er durfte nur sporadisch die Schule besuchen und war deshalb nicht sehr gebildet, nur das Malen, das konnte er wie kein anderer. Als Teenager wollte er was an seiner Situation verändern und ging in die Hauptstatt um sein Glück zu versuchen. Er ergatterte einen Studien Platz um Kunst zu studieren und malte auf der Straße Porträts um über die Runden zu kommen.

    Lotta wächst in Schweden auf. Schon als Kind weiß Sie, dass irgendwas fehlt und beschließt sobald es geht eine Weltreise zu unternehmen. Vor allem Indien hat es Ihr angetan. Als Sie endlich erwachsen ist besteigt Sie mit ihren Freunde einen VW-Bus und sie fahre über Lände und Kontinente und landen im Land Ihrer Träume, in Indien.  Und da lernt Sie Kamir kennen. Er porträtiert Sie auch und ist  sofort von Ihr begeistert.

    Sie verbringen paar Wochen zusammen bevor es Zeit wird für Lotta weiter zu reisen. Beschließen aber in Briefkontakt zu bleiben bis Lotta die Möglichkeit findet wieder nach Indien zu Ihm zu kommen. Aber wie das Leben so ist, schafft es Lotta im Sommer nicht wieder zu kommen, worauf Kamir ein gewagtes Plan macht. Er kauft sich ein Fahrrad und radelt los zu seiner Lotta nach Schweden. Er ist über ein halbes Jahr unterwegs und radelt über Iran, Irak, Türkei und viele, viele andere Länder bis er schließlich im Schweden ankommt und seine Lotta wiedersieht.

    Ich fand die Geschichte wunderbar. Einen besseren Beweis für die Liebe gibt es doch gar nicht. In diesem Buch lernt man Grenzen zu überwinden und seinen Gefühlen zu folgen. Statt sich selbst zu Bemitleiden lieber was riskieren und zu handeln. Eine sehr schöne Geschichte.  

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    Hollysmums avatar
    Hollysmumvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mittelmaß-bei mir kamen keine Gefühle auf!
    Mittelmäßig umgesetzt!

    Pikay wächst im Dschungel Indiens als "Unberrührbarer" auf. Das bedeutet das er nicht Mal zu einer der 4 Kasten in der Gesellschaft Indiens gehört. Er ist nichts und niemand. Sein großer Traum ist Künstler zu werden. Über viel Umwege und Hürden schafft er es schließlich an die Kunsthochschule in Neu Dehli. In der Großstadt schlägt er sich mit seinen Porträtzeichnungen von Touristen durch. Auch die Regierung wird auf ihn aufmerksam sodass er immer wieder auch Prominente und Politiker zeichnen darf. Nichtsdestotrotz hat Pikay oft kein Geld um sich etwas zu essen oder einen Schlafplatz leisten zu können. Er hadert mit sich und seinem Leben und nicht nur einmal denkt er über Selbstmord nach.
    Lotta lebt in Schweden. Sie ist Nachkommen eines verarmten Adelsgeschlecht. Schon seit ihrer Kindheit träumt sie von Indien,ist fasziniert von den Menschen,dem Land und der Lebensweise. Eines Tages beschließt sie mit Freunden und einem alten VW Bully den Weg zu wagen.
    In Neu Dehli treffen sich Lotta und Pikay an dem Ort an dem Pikay die Touristen malt. Sie erleben eine wunderschöne Zeit zusammen. Pikay nimmt Lotta mit zu seiner Familie in den Dschungel wo Pikay Vater ihnen ihren Segen gibt. Doch Lottas Zeit in Indien ist nicht für ewig und so macht sie sich auf die Heimreise mit dem Versprechen im August wieder zu kommen. Doch daraus wird nichts,denn geld ist auch in Lottas Familie knapp. Kurzentschlossen kauft sich Pikay ein Fahrrad und macht sich auf den Weg nach Schweden.


    Ich bin erstaunt und berrührt zugleich wenn ich sehe welche Strapazen Menschen für die Liebe in Kauf nehmen. Die Ausarbeitung des Buchs habe ich mir persönlich jedoch anders vorgestellt. Die langen Ausführungen zu Pikay Kindheit und dem Kastensystem Indiens anfänglich haben mich gelangweilt. Ich hätte mit mehr Bericht über die Reise Ansicht gewünscht,über die Menschen und Erfahrungen die er gemacht hat. Nichtsdestotrotz Respekt vor diesem Mann der sich aller Strapazen zum Trotz auf diese Reise gemacht hat.

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    buecher-beas avatar
    buecher-beavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die mythischen Aspekte in Indien lassen einen glauben, dass es vielleicht doch Magie in dieser Welt gibt.
    Binationale Paare sind keine Erfindung des zweiten Jahrtausends

    PK, der in Wirklichkeit einen Namen mit 367 Buchstaben hat, wird in einem kleinen Dorf in Indien geboren. Der Astrologe und auch die Umstände in den ersten Tagen seines Lebens sagen ihm ein großes Schicksal voraus. Doch PK gehört zu den Überührbaren. Seine Mutter ist aus dem Waldvolk und sein Vater nur ein Postangestellter und der untersten Kaste zugehörig. Doch es verschlägt ihn als Portraitmaler nach Dehli, wo er Lotta kennenlernt, die unbedingt einmal nach Indien wollte.
    Als Lotta wieder zurück nach Schweden muss, beschließt PK, ihr hinterher zu reisen.
    Er findet sie, nach einer 18- monatigen Reise, aber das Zusammensein ist nicht so einfach, wie vorgestellt. Aber zum Ende wird alles gut. :) Weiß man ja vorher.
    Mit Fotos der Protagonisten im Anhang.  

    Die wahre Geschichte der beiden so verschiedenen Personen, die nach wie vor ein Paar sind, ist unglaublich berührend. Für mich war es sehr spannend, die Kindheitsgeschichte von PK zu lesen, da ich kaum etwas über Indien und die Gesellschaft oder Geschichte in den 1970ern weiß. Die mythischen Aspekte lassen einen glauben, dass es vielleicht doch Magie in dieser Welt gibt. Ein tolles Buch.
    (Rezension vom 02.08.2016)

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    Ladylike0s avatar
    Ladylike0vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaubliches Abenteuer und bewundernswerte Geschichte, aber auch ein fehl leitender Titel, sowie emotionstoter Schreibstil.
    Pikays außergewöhnliches Leben


    **R** "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" - von Per J. Andersson

    Klappentext:

    „Pikay lernt 1975 in Delhi durch Zufall die junge Schwedin Lotta kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Lotta zurück nach Schweden geht, setzt sich Pikay kurz entschlossen auf ein altes Fahrrad und fährt ihr hinterher...“

    Meinung:

    Die Biografie des Inders Pikay, erzählt von einem einzigartigen Abenteuer, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Als kleines Kind erhielt er die Prophezeiung, dass seine zukünftige Frau nicht aus seinem Land käme und er in seinem Leben etwas Außergewöhnliches vollbringen würde. Als er die Schwedin Lotta kennenlernt, scheinen alle Beschreibungen der Prophezeiung auf sie zuzutreffen und tatsächlich verliebt sich Pikay in sie. Allerdings handelt das Buch tatsächlich von dem ganzen Leben Pikays und nicht „nur“ seiner außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Am Anfang erhält man einen Einblick zu seinem Geburtsort, einigen indischen Gebräuchen und dem Kastensystem. Auch folgt man dem Protagonisten bis zu seinem Studiumsort, erfährt von seinen Schwierigkeiten und von mehreren Selbstmordversuchen Pikays, so wie vieles weiteres. Das Leben von ihm ist eine unglaublich spektakuläre Geschichte.

    Das Buch enthält einige schöne Weisheiten, Sagen und Legenden, die für das Land Indien einfach typisch sind. Bereits innerhalb der ersten Seiten, erhält man einen Einblick in Pikays Gedankenwelt und bemerkt recht schnell, dass dieser Mensch eine schöne, interessante Art hat über die Dinge zu denken.

    „Tief in den Köpfen der Menschen saßen die uralten Vorurteile und Werte so fest wie die Teile des Urgebirges. Die Veränderung musste von innen kommen, aus den Herzen der Menschen, das hat Pikay gelernt.“

    Der Schreibstil des Autors an sich, ist allerdings recht monoton, sachlich und teilweise emotionslos gehalten. Nachdem ich durch den Titel und Klappentext fälschlicherweise eine romantische, gefühlsvolle Liebesgeschichte mit vielen Hindernissen und Mühsal erwartet habe, bekam ich jedoch eine komplette Lebensgeschichte. Theoretisch könnte das sogar interessant gestaltet werden, allerdings war die Vorgeschichte Pikays so simpel heruntergerattert worden ohne wirklich viel (sichtlichen) Bezug zu der Geschichte seiner großen Reise zu haben. Dabei geriet zusätzlich die Liebesgeschichte stark aus dem Fokus und selbst die Reise kam mir zu kurz.

    Von seiner Reise wird hauptsächlich erwähnt, wen Pikay wo gezeichnet hat, welche Schwierigkeit er durch eine Zeichnung umgehen konnte oder es gab ein Zitat aus seinem Tagebuch. Tatsächliche Eindrücke - wie zum Beispiel, wie hat er sich beim täglichen Radeln gefühlt, was für Gedanken kamen ihn, an welcher Stelle war er kurz davor aufzugeben oder wodurch hat er sich motiviert - habe ich gefühlt überhaupt nicht erhalten. Dementsprechend nahe habe ich mich der Person dieser Geschichte gefühlt. Nämlich gar nicht. Des Weiteren täuscht der Titel nicht nur in dieser Hinsicht, dass dieses Buch eine romantische Liebesgeschichte emotional herüberbringen könnte, sondern auch in dessen, dass Pikay die ganze Reise nur auf seinem Fahrrad in Kauf nimmt. An sich wird (aus meiner Sicht) seine Reise dadurch nicht weniger beeindruckend, trotzdem finde ich den Titel irreführend.

    Noch ein schönes Extra des Buches waren die Fotos am Schluss. Dort kann man noch mal einen Blick auf Pikay, seiner Familie, Lotta und anderen Personen, die im Buch auftauchen, werfen. Dadurch wird für den Leser die Geschichte nochmal etwas realer.

    Fazit:

    Eine spektakuläre Geschichte wurde ziemlich unspektakulär erzählt. Aus dem Buch kann man einige Weisheiten für sich herausziehen und man kann sich beeindrucken lassen von dem starken Willen eines Menschens. Wer allerdings an die Seiten gefesselt werden möchte, ist hier an der falschen Adresse. Auch sollte man hierbei nicht auf der Suche nach einer gefühlvoll erzählten Liebesgeschichte sein. So interessant ich auch die Geschichte an sich fand, so uninteressant hat es das Buch wiedergegeben.

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    K
    keko2712vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte, die zwischendrin ein bisschen langatmig scheint, sich dennoch liest
    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr.

    Spannende Geschichte, die zwischendrin ein bisschen langatmig scheint, sich dennoch gut liest... Ich hab aufgeatmet als er in Schweden angekommen ist.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 2 Jahren
    Eine beeindruckende Reise ...

    Eine außergewöhnliche Geschichte, die der Autor Per J. Andersson da zu Papier gebracht hat. Sie entführt den Leser ins tiefste ländliche Indien, in dem in den 70er Jahren und sicher auch heute noch ein strenges Kastensystem herrscht aus dem Pikay und seine Familie ausgegrenzt sind, denn sie gehören zu den Unberührbaren. Doch Pikay folgt beharrlich seinem Traum …

    Ich persönlich habe durch das Buch viel Neues über dieses Land und seine Gebräuche gelernt und durfte durch Pikays Reise durch Pakistan, Afghanistan, den Irak, die Türkei etc. auch diese Länder mit ihren Sitten streifen. Schnell wird einem bewusst, wie unterschiedlich diese Kulturen doch zu der, der nordeuropäischen Länder sind. Pikay erleidet einen Kulturschock als er schließlich das Ende erreicht, wird jedoch von der sehr offenen schwedischen Familie liebevoll aufgenommen.  
    Trotz des interessanten Hintergrunds konnte mich das Buch nicht so wirklich fesseln und war meiner Meinung nach vom Schreibstil ein bisschen einfach gestrickt. 

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Keine Liebesgeschichte, sondern Lebensgeschichte eines Inders. Für mich zu zäh und emotionslos.
    Keine Liebesgeschichte, sondern Lebensgeschichte eines Inders, zäh und emotionslos

    Das Buch mit dem unkommoden Titel, der wohl an Bestseller wie "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnern soll, ist weniger ein Roman um eine große Liebesgeschichte als vielmehr die Biographie über einen Inder.

    Pikay wächst in purer Armut in Indien auf, die Familie gehört nicht einmal der untersten Kaste an. Schon unmittelbar nach seiner Geburt wird Pikay prophezeit, dass er eine weiße Frau aus einem fernen Land mit dem Sternzeichen Stier heiraten wird.
    Als "Unberührbarer" schon zu Schulzeiten unterdrückt, macht er sich auf den Weg nach Neu Delhi, um dort als Straßenkünstler zu arbeiten und Menschen zu porträtieren. Er ist so talentiert, dass er nicht nur Passanten, sondern auch prominente Politiker zeichnet. Auf diese Weise lernt er die Schwedin Lotta kennen, die mit einer kleinen Reisegruppe auf der Hippieroute im VW Bus nach Indien gereist ist und genau auf die Prophezeiung passt. Pikay verliebt sich auf den ersten Blick in sie und möchte sie heiraten, was traditionell der einzige Weg ist, um ihr nahe zu sein. Er erhält den Segen seines älteren Bruders und des Vaters für die Vermählung, aber Lotta reist dennoch zurück in ihre Heimat.

    Die beiden schreiben sich sehnsüchtige Briefe, aber Pikay reicht diese "Fernbeziehung" auf Dauer nicht aus. Er beschließt, mit einem Damenrad nach Schweden zu reisen, auch wenn er keine Vorstellung davon hat, wo sich dieses Land überhaupt befindet. Neben einiger Widrigkeiten und Hürden erfährt er jedoch viel Unterstützung auf seiner Reise, so dass er letztlich "nur" bis Istanbul radeln muss. Von dort geht der Weg mittels gesponserter Zugtickets über Wien und Kopenhagen nach Göteborg. In Schweden ist ihm vieles fremd, er integriert sich jedoch schnell und gründet mit Lotta eine Familie.

    Die Biographie des Inders Pikay ist nett zu lesen, hat allerdings bis zur Mitte des Buches ihre Längen. Die Hälfte des Buches handelt vom Leben Pikay in der Armut in Indien, dem ungerechten Kastenwesen und Pikays Versuchen, sich umzubringen. Dann lernt er Lotta kennen und begibt sich ihretwegen auf die sicher beschwerliche Reise nach Schweden.

    Der Buchtitel und auch der Klappentext sind etwas missverständlich. Weder ist das Buch eine Liebesgeschichte, noch fährt Pikay tatsächlich mit dem Fahrrad nach Schweden. Die eigentlich faszinierende Geschichte wird von Andersson sehr sachlich und emotionslos geschildert. Die Liebe der beiden zueinander wird auch beim Wiedersehen nicht wirklich deutlich, Lotta bleibt dem Leser völlig fremd. Es hatte fast den Anschein, dass Pikay Lotta allein aufgrund der Prophezeiung wiedersehen muss. Auch kommt die Schilderung der beschwerlichen Reise aufgrund des großen Umfangs der jungen Jahre Pikays etwas kurz. Wäre nicht klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, hätte ich die Erzählung als unrealistisch empfunden.

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    Dorfwolfs avatar
    Dorfwolfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Pos nicht auf das Leben.
    Aus der Welt eines anderen Menschen

    Das Buch erzählt von PKs leben. Wie von Indien nach Schweden kam oder wie er in Indien zu einer kleinen Berühmtheit wurde.
    Außerdem bringt das Buch dem Leser eine neue Ansicht auf die Welt. Man sieht die Welt wie sie PK sieht. Ein Mann einer anderen Kultur, ein Mann welcher es in der Kindheit nicht leicht hatte, ein Mann der ganz Unten und ganz Oben gewesen ist.
    Meiner Meinung nach, ist dies die stärke des Buches. Das vermitteln einer anderen Kultur und einer anderen Sichtweise auf das Leben.
    Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch an jene weiter, welche ihren Horizont erweitern möchten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015.

    Unsere Buchempfehlungen:

    1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq
    Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal.

    2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer
    Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial!

    3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann
    Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch!

    4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell
    In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins!

    5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez
    Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen!

    6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili
    Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios!

    7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz
    In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss.

    8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss
    Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin!

    9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie
    Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt.

    10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee
    Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin.

    11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson
    Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben.

    12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen
    Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen!

    13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai
    Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell.

    14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha
    Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt.

    Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen.

    Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei:

    Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres?


    Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
    Zur Buchverlosung
    abas avatar

    7.000 km von Indien nach Schweden... mit dem Fahrrad!

    Das wahre Leben schreibt die schönsten Geschichten! Eine davon ist die Geschichte von Pikay und wie er von Indien bis nach Schweden mit dem Fahrrad fuhr, und das im Namen der Liebe. Der schwedische Journalist Per J. Andersson hat in seinem Buch "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" alles über Pikay und sein unglaubliches Abenteuer erzählt! Ein Abenteuer, für das ein junger Mann nur ein Fahrrad brauchte... und die Liebe zu einer Frau.

    Zum Inhalt
    1975 lernt Pikay in Neu-Delhi durch Zufall die junge Schwedin Lotta kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Als Lotta zurück nach Schweden geht, setzt sich Pikay kurz entschlossen auf ein altes Fahrrad und fährt ihr hinterher … Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Porträtzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht für die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås.

    Leseprobe


    Zum Autor
    Per J. Andersson ist Journalist und Schriftsteller mit Schwerpunkt Indien. Er ist Mitbegründer von Schwedens bekanntestem Reisemagazin Vagabond und ist in den letzten 30 Jahren mindestens einmal jährlich nach Indien gereist.

    Zusammen mit dem KiWi Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" unter allen, die Lust haben, dieses moderne Märchen im Rahmen einer Leserunde zu lesen, sich darüber auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben. Wenn ihr neugierig auf Pikays Geschichte geworden seid und euch für ein Exemplar bewerben* möchtet, antwortet bitte bis zum 01.04. auf folgende Frage:

    Pikay fährt 7.000 km mit dem Fahrrad, um seine große Liebe wiederzufinden. Was würdet ihr für die Liebe tun?

    Ich freue mich jetzt schon darauf zu lesen, wozu ihr alle für die Liebe fähig seid!

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
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