Mit Rechten reden

von Per Leo und Maximilian Steinbeis
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Mit Rechten reden
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Inhaltsangabe zu "Mit Rechten reden"

Mit Rechten reden heißt nicht nur, mit Rechthabern streiten. Sondern auch mit Gegnern, die Rechte haben. Und mit Linken.

Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur.

Dieser Leitfaden zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit »Rechtspopulismus« und »Neuen Rechten« um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten.
Leo, Steinbeis und Zorn sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und worüber sie selbst mit Rechten reden. Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Teils logisch, teils mythologisch. Hier polemisch, dort selbstironisch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961812
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:183 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:04.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    SenfKorn1993s avatar
    SenfKorn1993vor 9 Monaten
    Sollte jeder lesen!

    Der Leitfaden "mit Rechten reden" von Leo Per, Daniel-Pascal Zorn und Maximilian Steinbeis, erschienen im Klett-Cotta Verlag, ist kein klassisch, belehrender Leitfaden. Man soll durch das Lesen lernen mit nationalistisch-konservativen Gedanken umzugehen. Es werden aber auch Argumentationshilfen für etwaige Diskussionen gegeben. 
    Der Leitfaden besteht aus drei Hauptteilen, die aus jeweiligen Texten der Autoren bestehen. In diesen Texten werden die drei wichtigsten Fragen im Umgang mit "Rechten" behandelt, warum, wie und worüber soll man mit ihnen sprechen und über was nicht unbedingt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Argumentation auf der Sprache und wie etwas vom jeweiligen Sender und Empfänger verstanden und benutzt wird. Somit setzt auch eine Selbstreflektion ein, warum die "Linke" manche Wörter anders benutzt als "Rechte". 
    Sprachlich hat mich der Leitfaden begeistert, denn die Autoren behandeln die Leser auf einer Ebene und reden nicht auf sie herab, wie man das auch in Leitfäden ab und an erleben kann. 
    Das einizige was ich mir noch gewünscht hätte, wären mehr praktische Beispiele. Ansonsten so vielen Leuten wie möglich lesen lassen!

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    Georgiavor 5 Monaten
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    Mardukvor einem Jahr

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    Pressestimmen

    »In ihrem auf der Frankfurter Buchmesse breit diskutierten Buch "Mit Rechten reden" haben die Autoren Maximilian Steinbeis, Per Leo und Daniel-Pascal Zorn viele bedenkenswerte Anregungen versammelt, wie ein inhaltlich fundierter Dialog als offenes Gespräch gestaltet werden kann.«
    Felix Müller, Berliner Morgenpost, 12.03.2018

    »Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel Pascal-Zorn definieren ungewöhnlich , argumentieren schlau und liefern dennoch keinen Ratgeber für den Umgang mit eben jenen Menschen, die sich rechts nennen oder sich für rechts halten, die sich aber ohne ihren linken Gegenpart in der Regel gar nicht selbst grenzscharf einsortieren können.«
    Goslarsche Zeitung, 29.11.2017

    »Ein kluges, faires, freies Buch.«
    Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 26.10.2017

    »Die Jongen-Affäre liefert ein Musterbeispiel für den Automatismus missglückender öffentlicher Kommunikation, mit dessen Analyse Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn in ihrem vieldiskutierten Buch „Mit Rechten reden“ einsetzen. Vertreter von Positionen des rechten Randes verstehen und inszenieren sich als Opfer herrschender Meinungsmacht. Leo, Steinbeis und Zorn halten eine Boykottstrategie von Gatekeepern öffentlicher Foren für kontraproduktiv: Sie beglaubigt die Opferpose.«
    Patrick Bahners, FAZ, 8.11.2017

    »Dieses Buch sprüht förmlich vor Geist und Witz. Was nicht ganz unwichtig ist, denn während die Öffentlichkeit lange überzeugt war, dass am rechten Rand nur Analphabeten zugange seien, haben die rechten Echokammern längst ihren eigenen Esprit (eher von Sarkasmus als von Ironie beseelt) entwickelt. ... Es gibt keinen herrlicheren Triumph für die Rechte, als wenn sich die Linke genau so verhält, wie es dem Feindbild der Rechten entspricht. Leider hat die Wirklichkeit nicht lange gezögert, diese zentrale These von Mit Rechten reden eindrucksvoll zu illustrieren.«
    Die Zeit, Ijoma Mangold, 19.10.2017

    » In der Diagnose enthüllt «Mit Rechten reden» wenig Neues. Erfrischend dagegen ist der Ansatz, die Mängel der Debattenkultur in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu spannen: Nicht du hast das Problem mit mir. Wir beide haben eines, aneinander und miteinander. Da wir politisch aufeinander angewiesen sind, können wir uns weder einfach ausgrenzen noch ignorieren. So ironisch ab- und aufgeklärt ihr Tonfall bisweilen ist, so ernst scheint den drei Autoren das Anliegen, den ausgetretenen Kampfplatz neu zu beleben, die Moral zugunsten von mehr Logik über Bord zu werfen und wieder zuzuhören. Dann können aus Feinden wieder Gegner werden.«
    Neue Zürcher Zeitung, Tobias Sedlmaier, 17.10.2017

    »Der analytische Gewinn des Buches liegt dabei vor allem im überzeugenden Nachweis darüber, wie sich die rechte Rhetorik erfolgreich aus der eigenen Verantwortung stiehlt. ... Man muss den Optimismus der drei Autoren nicht teilen, um ihre Einladung an alle Rechten und Nichtrechten zu einem anderen Sprachspiel, einem konstruktiven Dialog nachdrücklich zu begrüßen. It’s on!«
    Deutschlandfunk Kultur, Simone Rosa Miller, 16.10.2017

    »Maximal mögliche Gelassenheit, so könnte man einen Grundgedanken des Buch zusammenfassen, ist womöglich die einzige Strategie, mit der man die Fallen der Neuen Rechten umgehen kann. ... Wie man es macht, dieses Spiel [der Rechten] zu verweigern, ohne als Spielverderber zu gelten, beweisen Leo, Steinbeis und Zorn in ihrem Buch auch performativ: In einem fast schon heiteren Ton signalisieren sie, wie wenig sie selbst mit der hilflosen Entrüstung zu tun haben wollen, mit der große Teile der Öffentlichkeit artig das Geschäft der Provokateure betreiben.«
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Harald Staun, 15.10.2017

    »[D]as wohl meistdiskutierte Buch der diesjährigen Messe ... Die Veranstaltung [des Antaios-Verlags] war ein derart beeindruckender Beleg für die Richtigkeit dieser These, dass man meinen könnte, Leo, Steinbeis und Zorn hätten sich das anschwellende Spektakel als performativen Beleg ihrer Buchthesen ausgedacht.«
    Süddeutsche Zeitung, Alex Rühle, 15.10.2017

    »2017 erschienen mehrere Bücher aus dem linksliberalen Milieu, die dazu auffordern, sich mit Faschisten zu unterhalten, weil man angeblich etwas von ihnen lernen könnte. Aber was? Besonders brutale Promotion? Das intelligenteste dieser Bücher stammt von Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn, es heißt »mit Rechten reden« und zeigt sehr gut, dass die Rechten außer dunkel dräuenden Gefühlen nicht viel zu bieten haben, aber das immer erfolgreicher.«
    Junge Welt, Christof Meueler/Peter Merg, 16.10.2017

    »Wer den Nerv hat sich auf diesen als Sachbuch getarnten Mindfuck einzulassen, wird auch daran große Freude haben. «
    taz, Nina Apin, 10.10.2017

    »Das ist großes Theater, vielleicht auch Stoff für einen Film, den Christoph Schlingensief vom Olymp herab realisieren könnte, das Wiedereintreten situationistischen Denkens in die verarmte und ausgedörrte Arena des politischen Redens unserer Zeit. (...) Wer in der beginnenden Legislaturperiode sich auf dieses Spiel einließe und unter der Regie des nächsten Bundestagspräsidenten Debatten führen wollte, die den prästabilierten Totentanz des Behauptungsredens endlich hinter sich ließen und dem politischen Prozess die Würde des Enttäuschens zurückgäben, kommt nicht darum herum, besonders dieses Kapitel sehr aufmerksam zu lesen. Alles hat seine Zeit. Dieses Buch gilt unserer.«
    Der Freitag, Hans Hütt, 5.10.2017

    » Das so meinungsfreudige wie sprachgewitzte Buch will kein Ratgeber sein, versteht sich aber als Leitfaden für Situationen kommunikativer Zuspitzung in den Sozialen Medien oder beim Smalltalk.«
    Tagesspiegel, Christian Schröder, 22.9.2017

    »Auch ohne den Eklat auf der Buchmesse wäre die gerade erschienene Streitschrift „Mit Rechten reden“ das Buch der Stunde. Oder zumindest ein Buch, das man allen empfehlen sollte, die besser verstehen wollen, wieso die öffentliche Debatte über den Umgang mit der Neuen Rechten schnell so verfahren wird. Jetzt ... wirkt der Eklat fast wie eine Bestätigung der Thesen, die Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn ... entwickeln.«
    Allgemeine Zeitung, Johanna Dupré, 18.10.2017

    »Dieses Buch gibt uns einiges zum Grübeln auf, denn es stellt die Frage, wohin wir mit unserer großen Erzählung, unserem Habitus, unserem Ansatz wollen. ... Unser Mythos sei der vom »ewigen, unerlösten Opfer«, und darum könne, »wer nicht mit ihnen leidet, nur gegen sie sein. Aggressive Jammerlappen sind sie. Wehleidige Arschlöcher. Unerlöste, tatbereite Opfer. Das ist starker Tobak, das ist ein Frontalangriff, und zwar ein sauber ausgearbeiteter.«
    Götz Kubitschek, Sezession

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