Per Nilsson So lonely

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Inhaltsangabe zu „So lonely“ von Per Nilsson

Ein Besucher, der eine Weile vor dem dreistöckigen Wohnhaus am Rande einer Stadt in Schweden gestanden hätte, dem wäre vermutlich gar nichts Besonderes aufgefallen. Niemand verläßt oder betritt das Gebäude, aber in einer Wohnung brennt Licht und es werden von einem Balkon seltsame Gegenstände geworfen: ein Blumentopf, eine Frisbeescheibe und ein Armeemesser, zuletzt steigen fünf Luftballons auf.<p> Doch das sind nur Äußerlichkeiten. In Wahrheit läuft im Kopf des sechzehnjährigen Jungen im zweiten Stock, der ganz allein am Schreibtisch träumt, ein Film mit nur zwei Hauptakteuren ab -- Ann-Katrin und er. Vor sich hat er alle Erinnerungsstücke aufgereiht, die ihn an sie erinnern: die Busfahrkarte, die deutsche Grammatik, eine Ansichtskarte.<p> Einstellung für Einstellung läßt er abrollen und immer wieder fragt er sich, warum sie so anders war, als er nach den Sommerferien aus Amerika zurückgekommen ist. Und ganz nah neben ihm steht das Telefon. Sie hat versprochen, daß sie anruft. Will er überhaupt noch mit ihr reden? Er hat auch ein großes Glas blauer Tabletten auf dem Schreibtisch....<p> Per Nilsson beschreibt in seinem sensiblen Roman für Jugendliche, <I>So lonely</I>, die große Tragödie der ersten Liebe mit all ihrem Glück, aber auch den nagenden Schmerz: die ungeschickten, unsicheren, abtastenden Gespräche und die vorprogrammierten Mißverständnisse. Glänzend gelungen ist ihm die Freundin Ann-Katrin, die vorwiegend aus der Perspektive des Jungen geschildert wird. 1997 gab es für diesen Roman die höchste deutsche Auszeichnung in der Kinder- und Jugendliteratur, den Deutschen Jugendliteraturpreis. <I>--Magnus Burr</I> (Quelle:'Fester Einband/01.01.1996')

Wirklich süßes Buch über die Freude der Liebe und die Trauer danach

— Regenschein
Regenschein

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  • Du bist immer da - aber nie hier.

    So lonely
    Gaensebluemchenliebe

    Gaensebluemchenliebe

    05. January 2016 um 16:30

    Als erstes gab es dieses Bild. Ein aufgeschlagenes Buch mit folgendem Gedicht: "Wenn ich in meinem Bett einschlafe bist du da. Wenn ich am nächsten Tag aufwache bist du da. Du bist immer da - aber nie hier. " Lange gesucht und endlich gefunden. Eine Geschichte die über die erste Liebe erzählt. Die erste große Liebe. Dieses rothaarige Mädchen, das nach Zitronen riecht. Der Mond. Eine sehr gelungene Geschichte. 160 Seiten Liebe und Liebeskummer. Erzählt aus seiner Sicht.  

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  • Herztrost

    So lonely
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was haben eine Buskarte, eine Ansichtskarte, eine deutsche Grammatik, eine Topfpflanze, eine Samentüte, eine Seite aus einem Liederbuch, ein Schallplatte, eine leere Plastikschachtel, eine Packung Kondome, ein zusammengerolltes Laken, eine zerrissene amerikanische Fahne, ein schwarzes Notizbuch, ein Paket, das mit gekräuseltem Geschenkband verschnürt ist, eine Kinokarte, eine Rasierklinge und eine Dose mit blauen Tabletten gemein? Richtig! Sie erzählen von einer Liebesgeschichte. Eine Geschichte von der ersten Liebe, dem ersten Sex und der ersten großen Enttäuschung. Mit kurzen, klaren Sätze gelingt es Per Nilsson, den oben genannten Dingen Leben einzuhauchen. Gewöhnungsbedürftig aber gut geschrieben, für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlenswert.

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  • Rezension zu "So lonely" von Per Nilsson

    So lonely
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    27. December 2012 um 08:48

    Herzenstrost, Bus & Foxi Auf irgendeinem Blog wurde dieses Buch mal wärmstens empfohlen. Leider weiß ich schon wieder nicht mehr auf welchem. Schade! Jedenfalls zählte es dort zu den Lieblingsbüchern. Deshalb habe ich es mir gekauft und nun gelesen. Es geht um einen 16jährigen Jungen der diverse Gegenstände entsorgen möchte und anhand dieser Gegenstände in Rückblenden die Geschichte seiner großen Liebe erzählt. Der Aufbau des Buches ist wirklich klasse! Es ist auch sehr leicht zu lesen, so dass man das in einem Rutsch durchlesen kann. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch eben eine traurige, melancholische Liebes-/Leidensgeschichte erzählt, aber aus der Sicht eines Jungen. Das ist ja immer eher selten. Aber es ist eben ein Jugendbuch. Wenn ich es mit 16 gelesen hätte, hätte es mir wahrscheinlich auch wirklich wahnsinnig gut gefallen. So kam ich mir aber irgendwie nicht mehr in die Zielgruppe gehörig vor. Schade! Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "So lonely" von Per Nilsson

    So lonely
    Hikari

    Hikari

    29. September 2011 um 12:18

    Ich musste dieses Buch in der Schule lesen, in der 9. Klasse. Ich hab damals schon begeistert gelesen. Vielleicht würde ich jetzt als Erwachsener anders darüber denken, aber in meiner Erinnerung ist es als eines der Bücher verankert, die ich todlangweilig fand. Und viel zu schmalzig. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und man hat keine Probleme, der Story oder den Charakteren zu folgen. Dennoch kam ich irgendwie nie nahe an die Charaktere heran, konnte nie wirklich eintauchen. Die Aufregung des Verliebtseins, der Schmerz des Verlustes - das alles ist uns allen bekannt. Doch so aufrichtig, ehrlich und rührend es auch geschrieben sein mag - in mir hat "So lonely" einfach nichts positives hervorgerufen, sondern nur Kopfschütteln über den Protagonisten und seine Flamme. Allerdings muss man dem Autor zugutehalten: Ich habe das Buch vor 10 Jahren gelesen. Und ich kann mich ziemlich genau daran erinnern. An Beschreibungen, Szenen und vor allem das Ende. Mein Fazit bleibt dennoch negativ. Ein Junge entdeckt in einem Bus ein Mädchen. Er beobachtet sie wochenlang (mit vielen Beschreibungen, wie zB von ihrem Ohr), bevor sie ins Gespräch kommen und anfangen sich kennen zu lernen. Sie treffen sich immer wieder und verbringen auch die Nacht zusammen. Schließlich muss der Junge nach Amerika gehen, er sehnt sich sehr nach ihr. Doch als er zurück kommt, erwartet ihn eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hat. Das Buch schildert die erste Liebe vom Verliebtsein bis zum bitteren Ende, von den Gefühlen und Erwartungen des Jungen und seiner Enttäuschung als auch seinem verlorenen/wiedergewonnenen Lebenswillen.

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  • Rezension zu "So lonely" von Per Nilsson

    So lonely
    Stern.chen

    Stern.chen

    29. March 2011 um 23:42

    Mein Monatshighlight im Februar. Ich weiß gar nicht, warum das so lange auf meinem SuB lag. Eine sehr schöne Geschichte. Den zweitenn Teil werde ich mir auch kaufen. Es ist einfach nur schön.

  • Rezension zu "So lonely" von Per Nilsson

    So lonely
    nana_what_else

    nana_what_else

    15. March 2011 um 22:14

    Ich hatte keine Ahnung was mich in dem Buch "So lonely" erwarten würde. Ich stand heute in einer Buchhandlung, griff danach und hatte es knapp 1,5 Stunden später ausgelesen.. "So lonely" handelt von SEINER Geschichte. Wer ER ist? Das wird dem Leser während der ganzen 174 Seiten nicht gesagt. Aber eines ist klar: SEINE Geschichte verlangt nicht nach Namen, um verstanden zu werden. ER entdeckt das Mädchen mit den roten Haaren eines Morgens im Bus. Wochenlang betrachtet ER sie aus der Ferne, kann es kaum erwarten Sie, die hübsche, sommersprossige Ann-Katrin mit den schönen roten Haaren und den lachenden Augen, wiederzusehen. Und eines Tages, setzt sie sich neben ihn.. und die Geschichte beginnt.. Persönliche Meinung: SEINE Geschichte wird nicht einfach erzählt, sondern "drehbuchartig" Szene für Szene "abgespielt". Wie so oft in Filmen, hat der Protagonist (der mir überaus sympathische "ER") ein enormes Informationsdefizit, während der Leser, bzw. "Zuschauer" bereits mehr zu wissen glaubt und am liebsten in das Buch schreien möchte: "Verflucht! Mach doch die Augen auf" Siehst du nicht was da abgeht?!?" Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe (nicht zuletzt zu sich selbst), Verrat und den alltäglichen Wahnsinn des Lebens.. PS: Nicht umsonst hat Per Nilsson für diesen wunderbare Text den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhalten :)

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  • Rezension zu "So lonely" von Per Nilsson

    So lonely
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    09. June 2008 um 20:04

    Herztrost, Foxi, Ann-Katrin – so viele Namen hat er für das Mädchen, das ihm seit der allerersten Begegnung im Bus nicht mehr aus dem Sinn gegangen ist. Und so viele Erinnerungen. An ihre roten Haare, ihre Katzenaugen mit dem frechen Blick, ihren Duft nach Zitrone. Und an ihre erste gemeinsame Nacht, die ihm so viel bedeutet hat. Doch dann muss er fort, vier lange Wochen ist er getrennt von ihr – und als er zurückkommt, ist an ihrer Seite kein Platz mehr für ihn. War alles nur ein Spiel für sie? Eigentlich ist das Thema so alt und abgedroschen wie die Liebesgeschichte an sich - ein junger Mensch stürzt sich in die Wirren der Liebe oder wird vielmehr hineingerissen und erlebt ihre Reize, aber auch ihre ganze Grausamkeit. An sich also nicht unbedingt ein Grund, noch ein Buch darüber zu lesen. Aber dieses ist anders. Es ist modern und vor allem hervorragend geschrieben. Völlig unkonventionell wird der Leser in die Geschichte eingeführt - sie präsentiert sich als Enthüllungsroman, in dem der Protagonist anhand vieler kleiner Erinnerungsstücke die ganze Tragödie vom Anfang bis zur Gegenwart aufrollt. Jedes Kapitel ist einem Gegenstand gewidmet, zu dem eine Geschichte gehört. So baut sich Stück für Stück, zum größten Teil für jeden nachvollziehbar und zutiefst menschlich, die Fabel zusammen. Der eigentliche Unterschied zu anderen Jugendbüchern über Liebe liegt aber in der Form der Abschnitte. Da variiert der Autor und nutzt alle Spielarten des Schreibens, die sich ihm anbieten. Da wird normal erzählt, werden Briefe abgedruckt oder einzelne Passagen wie ein Drama aufgebaut. An einer Stelle kann der Leser sogar zwischen mehreren Handlungsverläufen wählen, die allesamt plausibel klingen - eine gute Anregung zum Weiterdenken. Dadurch und durch die geschickte Konstruktion, die Unwichtiges weglässt, bleibt die Geschichte von Anfang bis Ende spannend und zwingt einen förmlich, sie in einem Zug durchzulesen. Und das ist nicht nur für Jugendliche interessant, für die das Buch hauptsächlich gedacht ist, sondern auch für jeden Erwachsenen, der selbst geliebt hat.

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