Der fünfte Winter des Magnetiseurs

von Per Olov Enquist 
3,4 Sterne bei21 Bewertungen
Der fünfte Winter des Magnetiseurs
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mein fall war es leider nicht - der beste enquist bleibt wohl immernoch der leibarzt!

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Inhaltsangabe zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs"

Man schreibt das Jahr 1793, es ist Winter in der kleinen bayrischen Stadt Seefond. Friedrich Meisner heilt durch Magnetismus und Hypnose ein blindes Mädchen. Von da an wird er von den Bewohnern des Städtchens wie ein Held und Guru verehrt. Aber ist Meisner tatsächlich der Heilsbringer, der über übernatürliche Kräfte verfügt, oder nur ein geschickter Betrüger?§Per O. Enquist hat in diesem Roman echte und fiktive Quellen so dicht miteinander verwoben, dass sich 'Der fünfte Winter des Magnetiseurs' zugleich wie ein historischer Roman und wie eine aktuelle Geschichte eines erfolgreichen Demagogen liest.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596157433
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2004
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.10.2014 bei Lindhardt og Ringhof Forlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    literats avatar
    literatvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" von Hans-Joachim Maass

    Ich hab das Buch nicht so sehr gemocht. Er ist nicht schlecht, es ist derselbe Stil wie beim Leibarzt, aber irgendwie fand ich die Geschichte nicht so geschickt erzählt. Man hat das Gefühl, er schwankt zwischen der Roman- und der Biographieform. Er kann sich nciht recht entscheiden und dem Leser geht es genau so. Ich konnte mich auch nicht so recht entscheiden.

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    Neles avatar
    Nelevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: mein fall war es leider nicht - der beste enquist bleibt wohl immernoch der leibarzt!
    Rezension zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" von Per Olov Enquist

    Bei "der fünfte Winter des Magnetiseurs" geht es um den Wunderheiler Meisner, der trotz offensichtlicher Behandlungserfolge von seinen Mitmenschen verfolgt und verachtet wird. Man begleitet Meisner nach Seebond, in dem er verschiedene Menschen heilt - unter anderem auch die Tochter seine Assistenzarztes, die blind war - nun kann sie wieder sehen. Eine andere Patientin war eine Frau die fürchterliche Magen- und Darmprobleme hatte - auch sie war geheilt - allerdings hieß es später dass dies alles Show war - sie hat sich ihr Leiden selbst zugefügt um den Behandlungserfolg zu sehen. Meisners Leben und die Zerstörung desselben wird in dem Buch aus der Sicht seines Assistenzarztes wiedergegeben.
    ...
    Das Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Enquist hat mich leider wieder enttäuscht. Die Geschichte hat Potential, leider komme ich mit seinem Schreibstil einfach nicht zurecht. 2 Sterne gibt es dennoch - des Potentials und der Lesegeschwindigkeit wegen. Ein netter historischer Roman, dessen Schreibstil und Wortwahl ich allerdings manchmal nicht sehr schön fand.

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    ChaosQueen13vor 9 Jahren
    Rezension zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" von Per Olov Enquist

    In „Der fünfte Winter des Magnetiseurs" wird die Geschichte des Friedrich Meisner erzählt, der als ungewöhnlicher Heiler eines blinden Mädchens so viele Menschen für seine Behauptungen, seine Methoden, seine Täuschungen gewinnen kann, dass die Frage, welches Ausmaß an Begeisterung ein Einzelner auslösen kann, sich in diesem Handlungsstrang als beispielhafter Leitgedanke zeigt. Von da an lassen sich Geschehnisse, Charakteren, Absichten, Gestaltungen erschließen, auch wenn in dem entstehenden Knäuel aus roten Fäden Knoten bilden. Es ist Per Olov Enquist wieder mal gelungen, ein historisches Thema aus im 18. Jahrhundert auf eine kunstvolle, auf eine Weise zu verarbeiten. Das Ergebnis ist eine wunderbare Bereicherung von Enquist.

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    Cams avatar
    Camvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" von Per Olov Enquist

    "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" im 18. Jahrhundert; hier wie dort vermischen sich fiktive Quellen und echtes Zeitkolorit zu historischen Romanen mit überraschender Gegenwartstauglichkeit. Der fünfte Versuch: Die vermeintlichen Fortschritte der Aufklärung Lügen strafend, setzt sich ein ewig wanderndes Sandkorn, der Wunderheiler und Magnetiseur Friedrich Meisner, im Getriebe eines unbedeutenden Landfleckens im deutschen Südwesten fest und vermittelt all denen, die fest genug an ihn glauben, das Gefühl, für einen Augenblick im Mittelpunkt der Welt zu stehen. Was er mit sich bringt, sind Ahnungen der Romantik mit all ihren Ungereimtheiten, und so ist Meisner auch mehr Künstler als Mediziner, Messias und Heimsuchung in einem. Aber heilt er die Menschen wirklich oder gewinnt er Macht über sie durch die Kunst von Lüge und Illusion? Jedenfalls schon damals ein schmaler Grat zwischen Vernunft und Wahnsinn, dessen Begehung hier aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wird. Ein wichtiges Buch, wenn es sich die Zeit nimmt, ins Philosophische abzuschweifen; ein gelungener historischer Roman.

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    literatvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" von Per Olov Enquist

    Ich hab das Buch nicht so sehr gemocht. Er ist nicht schlecht, es ist derselbe Stil wie beim Leibarzt, aber irgendwie fand ich die Geschichte nicht so geschickt erzählt. Man hat das Gefühl, er schwankt zwischen der Roman- und der Biographi-form. Er kann sich nciht recht entscheiden und dem Leser geht es genau so. Ich konnte mich auch nicht so recht entscheiden.

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