Per Sander Keine Leiche, kein Problem

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Inhaltsangabe zu „Keine Leiche, kein Problem“ von Per Sander

Es gibt schlechte Tage. Es gibt beschissene Tage. Und es gibt Tage, an denen man plötzlich Leichen entsorgen muss. Dass das Leben nur selten so will wie er, hat Patrick schon vor einiger Zeit akzeptiert – aber nach Hause zu kommen und seine Teenager-Töchter über der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers zu finden, ist selbst nach seinen Maßstäben ungünstig. Dass ein Büro direkt über einem Bordell in Duisburgs Rotlichtviertel nicht unbedingt der beste Standort für ihre Privatdetektei ist, ignoriert Nergiz gern – doch dann bricht sich einer ihrer wenigen Klienten nach einem Streit um die entsprechende Bezahlung auf der steilen Treppe das Genick. Natürlich, ohne sie bezahlt zu haben. Dass man nicht einmal in Ruhe eine Leiche loswerden kann, ohne ein Gespräch mit einer Fremden führen zu müssen, findet Patrick doppelt ungünstig. Denn Nergiz wittert in all dem Chaos eine gute Geschäftsidee, immerhin ist Leichenentsorgung beinahe detektivische Arbeit. Meint sie. Patrick nicht. Dass sie bereits in etwas verwickelt sind, das wesentlich größer ist als ihre kleinen Leichenprobleme, wissen weder Nergiz noch Patrick. Immerhin ist da noch der stoische Berufskiller mit dem merkwürdigen Namen, den nur eines interessiert: Rache an einem ehemaligen Bikerboss, der raus will aus der kriminellen Existenz und seine Gang verraten hat. Was keiner von ihnen weiß: Sie alle haben viel mehr gemeinsam, als sie ahnen …

Feinster Auftakt - Lesen!

— Janna_KeJasBlog

Ein witziger, unterhaltsamer Auftakt der Trilogie!

— Kaisu

Spannender, spritzig witziger Kriminalroman – Staffel 1

— Nisnis

der etwas andere Krimi , wunderbar skurril und lustig

— Inge78

Bitte, bitte mehr von Patrick und Nergiz, ein erster Band der extrem Lust auf mehr macht ...

— MissNorge
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  • Leichenentsorgung mit feinstem Humor

    Keine Leiche, kein Problem

    Janna_KeJasBlog

    13. October 2017 um 17:58

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |   Der Auftakt dieser Trilogie war für mich Unterhaltung pur und die Folgebände sind direkt bei mir eingezogen!   Allein das Vor- und Nachwort des Autors Per Sander lohnen den Kauf – seine einleitenden Worte versprachen eine humorvolle Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Buch, welches einem die Genre-Einteilung wirklich nicht ganz leicht macht, denn es sind Krimi-Elemente vorhanden, doch die Geschichte selbst brilliert vielmehr durch seinen Humor und den etwas anderen Blickwinkel dieser ‚Branche‘.   Du bist Vater (oder Mutter) von Zwillingen, kommst nach hause und ein toter Nachhilfelehrer begrüßt Dich – was tun? Für Patrick steht es außer Frage das die Polizei informiert werden muss – seine fünfzehnjährigen Töchter sind da jedoch absolut anderer Meinung, mit sehr gut begründeten Argumenten – also muss die Leiche weg!   Nergiz ist Privatdetektivin, auch ihr Leben verlief in recht beschaulichen Bahnen, bis auch vor ihren Füßen plötzlich eine Leiche liegt. Dies jedoch erfreut die Bordell-Damen, welche ihre Räumlichkeiten direkt unter Negiz` Büro haben, in Maßen. Die Polizei darf nicht ins Haus kommen und so muss auch diese Leiche entsorgt werden. Gemeinsam mit dem schweigsamen Türsteher des Bordells, Batu, wird die Leiche fortgeschafft.   "Wie hoch ist […] die Chance, jemanden zu treffen, der am selben Abend dieselbe Idee hat?"(Seite 399)   Grundlegend gar nicht mal so unwahrscheinlich – außer es geht um Leichenentsorgung. Und eben diese sehr geringe Möglichkeit bringt Nergiz auf eine Idee, sie will sich diesen außergewöhnlichen Zufall zu Nutze machen. Patrick kann diese Begeisterung nicht im entferntesten teilen, Pech für ihn, denn Nergiz nutzt ihren Beruf und macht ihn ausfindig. Die ‚Bike Warriors‘ würden diesen ungewöhnlichen Berufsweg absichern, Leichen haben sie genug und gegenseitige Alibis schützen vor Haft – sieht Patrick etwas anders, aber da hat er mal wieder die Rechnung ohne seine Töchter gemacht.   Parallel sinnt Auftragsmörder Immo Mennen auf Rache. Während Patrick und Nergiz versuchen in der Biker-Szene Fuss zu fassen, sucht Immo nach dessen ehemaligen Banden-Chef. Eine weitere Verbindung dieser drei Protagonisten wird im späteren Verlauf deutlich und sorgt für einen gekonnten Spannungsbogen, Fragen die in diesem teil der Geschichte nicht beantwortet werden. Die Vergangenheit von Patrick und Immo berührt sich kurz aber tiefgreifend. Auch die kleine gegenwärtige Berührung ist nur von kurzer Dauer, jedoch mit schweißtreibenden Konsequenzen.   Feinste Unterhaltung durch die Gespräche zwischen Nergiz und Patrick, aber auch drei kleine Nebenrolle haben mich begeistert. Der schweigsame Batu, seine wortlose Präsenz – ein Hüne mit weichem Kern! Doch ganz klar meine Nummer Eins ist die erste Begegnung von Patrick mit ‚Bäckchen und Schnörre‘! " Wat willste denn mit nem Lötkolben, du Hohlbirne?<< Bäckchen zuckte mit den Achseln. >>Lag da grad.<<>> Willste ihn zu Tode löten?<< Schnörre lachte herb."(Seite 68/69)   Ich habe wirklich selten so gelacht bei einem Buch! Patrick und Nergiz müssen so einige Hindernisse bewältigen, doch hatte ich an keiner Stelle des Buches das Gefühl die Szenerien wären unrealistisch oder wären eine nicht zu ertragende Fülle an Ereignissen. Punktgenau hat Per Sander Humor und kriminelle Elemente zu einer unterhaltsamen Geschichte zusammengefügt!

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  • Rezension zu Keine Leiche, kein Problem

    Keine Leiche, kein Problem

    KruemelGizmo

    02. September 2017 um 17:04

    Patrick, alleinerziehender Vater von Teenager-Zwillingen schafft es mit seinem Handwerker-Job gerade so über die Runden zu kommen. Als er eines Tages nach Hause kommt findet er seine Töchter zusammen mit der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers vor. Die Mädels schubsten ihn weg, nachdem er sich an ihnen vergreifen wollte und stürzte dabei mehr als unglücklich. Die Polizei zu rufen kommt nicht in Frage und so muss er eine andere Lösung für das Leichenproblem finden. Nergiz hat ihre Detektei direkt über einem Bordell im Rotlichtviertel von Duisburg, was ein eher ungünstiger Standort ist, aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Nach einem Streit mit einem unangenehmen Klienten bricht dieser sich das Genick, ohne sie bezahlt zu haben. Und nun steht Nergiz vor dem Problem, was sie mit der Leiche machen soll. Nergiz und Patrick haben bei ihrer Leichenentsorgung die gleiche Idee und laufen sich dabei über den Weg, während Patrick das Aufeinandertreffen furchtbar findet, hat Nergiz direkt eine zündende Geschäftsidee für sie beide – Entsorgung von Leichen, die man nicht wieder auffinden soll. Was beide nicht ahnen können, ist das sie bei ihren Leichenproblemen einem Berufskiller auf einem Rachefeldzug gefährlich nahe kommen… Keine Leiche, kein Problem – Staffel 1 stammt aus der Feder von Per Sander. Da ich dieses Jahr noch nicht viel Glück bei der Auswahl mit humoristischen Büchern hatte, wollte ich mit einem humorvollen Kriminalroman einen neuen Versuch starten. Und mit diesem Buch konnte mich der Autor wirklich für sich einnehmen. Mit einer etwas skurrilen Story, mit sympathischen Protagonisten und einer gewöhnungsbedürftigen Geschäftsidee konnte der Autor bei mir punkten. Der Schreibstil ist dabei locker und witzig, und mehr als einmal erwischte ich mich dabei vor mich hinzukichern. Besonders gut haben mir die Dialoge zwischen Patrick und Nergiz gefallen, die mehr einem Schlagabtausch glichen als einem Gespräch. Natürlich ist der ein oder andere Charakter ein wenig zu klischeehaft gezeichnet, was aber wunderbar in diese Geschichte passt. Bei all den amüsanten Gegebenheiten in diesem Werk, schafft es der Autor mit der Geschichte um den Rachefeldzug des Berufskillers auch eine Spannung aufzubauen, die bis zum Ende der Geschichte aufrecht gehalten wurde. Die Geschichte selbst wird in verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die zu Anfang ein wenig verwirren können. Deren Verflechtung wird aber nach und nach immer klarer, ohne dabei aber zu einer Auflösung zu kommen, denn das Buch endet mit einem großen Cliffhanger. Dies macht mich natürlich sehr neugierig auf die zweite Staffel, lässt mich aber als Leser aber auch ein klein wenig unbefriedigt zurück. Mein Fazit: Ein Kriminalroman, der mich mit einer humorvollen, aber auch spannenden Geschichte für sich einnehmen konnte.

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    • 7
  • Crimeliebhaber? Lesen!

    Keine Leiche, kein Problem

    Kaisu

    22. July 2017 um 23:53

    „Wahrscheinlich fragen Sie sich, was der Quatsch soll, diesen Text in Staffeln und Episoden zu organisieren.“ (S.1) Ja! Genau das, frag ich mich! Wie kann man einfach aus der Reihe tanzen und ein neues Übersichtssystem für Bücher erschaffen? Das ist so was von unkreativ und unsinnig? Wer soll so was wollen? Staffeln, Pah! So etwas gibt es bei Serien, aber beim gedruckten Wort hat das nichts zu suchen. Herr Autor, was haben sie sich dabei nur gedacht? „Mir fallen keine Untertitel für die Folgebände ein.“ (S.1) Immerhin ist Per Sander ehrlich und sagt direkt im Vorwort, was es mit dieser Betitelung auf sich hat, die natürlich nicht im geringsten stört. Ganz im Gegenteil. Es ist schön, wenn jemand etwas Neues ausprobiert. Inhaltlich bekommt man auch genau das geboten, was man von ihm schon  gewohnt ist: Derbe Dialoge und hitzige Wortgefechte. Gleich auf den ersten Seiten wird man in das laute Streitgespräch von zwei Schwestern reingeschmissen, zu denen sich kurz darauf noch eine dritte Stimme gesellt. Der Vater ist nach Hause gekommen und findet etwas vor, was er so nicht in seiner Wohnung haben möchte: Eine Leiche. Aber es nützt alles nichts, der Körper muss weg. Die Polizei ist aus diversen – wichtigen – Gründen ausgeschlossen. Parallel dazu gibt es bei Privatdetektivin Nergiz ebenfalls eine Diskussion, die es in sich hat. Allerdings recht einseitig. Ein Klient ist mit ihren Diensten nicht zufrieden. Aber die gute Frau muss auch ihr Geld verdienen und wer die Vertragsklauseln nicht richtig lesen kann, stürmt eben wutentbrannt nach draußen, stolpert und bricht sich das Genick. Ups, noch eine Leiche, die weg muss. „Wir haben uns nie gesehen. Wir kennen uns nicht. Wir waren nie hier. Es gibt keine Leichen. […]“ (S.43) Und so treffen zwei Gesellen aufeinander, die eigentlich nur Geld verdienen wollen und plötzlich in eine Nische rutschen, die sie so nie eingeplant haben. Aber wat mutt, dat mutt, wie der Norddeutsche nun sagen würd. Anfangs haben die beiden auch alles unter Kontrolle – ein oder zweimal einen Körper verschwinden lassen – kein Ding, aber regelmäßig? So viele flüssige Betonböden hat Duisburg nun auch nicht. Wer Lust auf einen Krimi hat, der neben einem spannenden Hintergrund auch noch witzige und gute Dialoge mitliefert, der ist hier genau richtig. Denn trotz der wunderbaren Schlagabtausche, existiert eine Hintergrundstory, die selbst mich innerlich vor Unmut und Entsetzen aufstöhnen lies. An ein paar wenigen Stellen kam der Erklärbär zum Vorschein, aber über den seh ich großzügig hinweg, da er meinen Leseeifer nicht mindern konnte. Lesetipp für alle Crime-Lesewütige!

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  • Leichen-Cannelloni

    Keine Leiche, kein Problem

    Nisnis

    20. April 2017 um 15:27

    Leichen-Cannelloni – Spannender, spritzig witziger Kriminalroman – Staffel 1Der selbstständige Allround-Handwerker Patrick ist alleinerziehend und schlägt sich mit den aufmüpfigen Teenagertöchtern so gerade eben durchs Leben. Sein Architekturstudium musste er an den Nagel hängen, nach dem seine Frau bei einem mysteriösen Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Als er eines Tages nach Hause kommt, findet er den Mathe-Nachhilfe-Lehrer der Zwillinge tot auf. Dieser hatte sich an den beiden vergriffen, die ihn jedoch geistesgegenwärtig schubsten, sodass er zu Tode gekommen war. Bei einer Vorstrafe wegen Drogenbesitzes (in der Jugend zwar) und einem in Aussicht gestellten Stipendium für die Zwillinge, stellt sich die Frage nicht die Polizei zu rufen. Stattdessen sieht sich Patrick gezwungen, die Leiche des Lehrers unauffällig zu entsorgen.Auch die klamme Privatdetektivin Nergiz hat ein Problem mit einer Leiche, da ihr Klient nach einem Streit die Treppe heruntergepurzelt ist und sich das Genick gebrochen hat. Absolut unpassend, denn Puffmutter Hedwig, deren Etablissement Lollipop sich im Erdgeschoss befindet, sowie die Road Woorier Biker in der Nachbarschaft, schätzen es nicht sehr, wenn die Polizei herumschnüffelt. Nergiz muss die Leiche verschwinden lassen. Bei der Leichenentsorgung treffen Patrick und Nergiz zufällig aufeinander und während Patrick mimi-mäßig vor Schiss bibbert, entwickelt Nergiz eine brillante Geschäftsidee:Leichenentsorgung! Was die beiden jedoch nicht ahnen ist, dass ein Killer auf Rachefeldzug den beiden gefährlich nah kommt.Der Autor:1985 im Ruhrpott geboren, mittlerweile aber an den Niederrhein verirrt. In Düsseldorf Germanistik und Anglistik studiert. Viele Jobs gehabt – u.a. Journalist, Ghostwriter und Boxsack im Einzelhandel.War alles nicht so wirklich was. Krimis sind auf jeden Fall eine bessere Idee. (Quelle: persander.com)Reflektionenen:Wahnsinn, wie mich dieser Kriminalroman gefesselt hat. Unglaublich, dass mein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht verschwunden ist, bis die letzte Seite gelesen war. Ich bin noch immer hin und weg. Was hatte ich einen Lesespaß und einen spannenden dazu. Aber erst mal von vorn:Amüsante Kriminalromane stehen bei mir nicht besonders hoch im Kurs. Ich liebe es düster, todernst und authentisch. Keine Leiche, kein Problem passt also eigentlich gar nicht zu mir und doch hat mich dieser Titel überzeugt.Der Einstieg in die irrwitzige Story gelingt prompt und ohne Umschweife. Per Sander schreibt in einem angenehm flüssigen Stil mit Widererkennungswert. Locker, fluffig und, den Ereignissen in diesem Kriminalroman entsprechend, maßvoll umgangssprachlich, trifft es gut auf den Punkt. Mit einem klaren und spitzfindigen Ausdruck, zeichnet Per Sander skurrile und witzige Dialoge und er bietet so eine Bühne, für hoch amüsante und trockene Schlagabtausche, obwohl die Verbrechen in diesem Krimi und mit ihr die Leichenentsorgungen ein durchaus ernstzunehmendes Unterfangen darstellen. Hoch spannend wird es, als auch noch der Serienkiller Immo Menne sein Unwesen zu treiben beginnt und seinen Rachefeldzug gegen einen Biker-Boss einleitet. Damit löst er einen Biker-Deppen-Bandenkrieg aus, der für actionreichen Nervenkitzel sorgt, während Patrick und Nergiz Leichen entsorgen. Bildhaft beschreibt Per Sander Situationen und Figuren und löst so ein buntes Kopfkino aus, von dem man nicht genug bekommen kann und bis zur letzten Seite gefesselt in hohem Tempo durch die Seiten prescht.Ein bisschen erinnert dieser Kriminalroman an ein Kammerspiel, bei dem die Handlungen der Figuren ersichtlich und herrlich miteinander verstrickt sind. Alle Querverbindungen werden letztendlich aufgelöst, aber vorher stiften sie und einige Cliffhanger ein lustiges und spannendes Verwirrspiel ohne jeden Kitsch.Blut fließt einiges, in diesem Kriminalroman und es gibt einige gruselige Stellen, die man jedoch auch gut lesen kann, wenn man sonst eher auf Blutiges in Büchern verzichten möchten. Dieser Kriminalroman darf einfach augenzwinkernd genossen werden ohne Authentizität einfordern zu wollen und ich garantiere ein schaurig schönes und aberwitzig amüsantes Leseerlebnis.Fazit und Bewertung:Dieser Kriminalroman ist ein amüsantes und spannendes Lesevergnügen der besonderen Art, das ich vergnüglich gern mit einer Full-House-Bewertung wertschätze. Glücklich darüber, dass der zweite Teil der Staffel bereits in meinem Bücherregal steht, empfehle ich diese Leichenentsorgungs-Story mit einem wissenden Lächeln im Gesicht.©nisnis bücherliebe

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    • 3
  • Immer dieses Warten auf die 2.Staffel ;-)

    Keine Leiche, kein Problem

    Inge78

    21. September 2016 um 09:26

    Handwerker Patrick und Privatdetektivin Nergiz vereint ein Problem: eine Leiche die entsorgt werden muss Bei der doch recht kreativen Leichenentsorgung begegnen dich die Beiden durch Zufall ... nicht die einzigen Zufälle in dieser verrückten Krimikomödie Skurrile Typen , fast "wahn"witzige Ideen und ein Setting "um die Ecke" , Per Sander trifft mit dieser 1.Staffel genau meinen Humor und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung

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  • Sehr schöner... ja was ??

    Keine Leiche, kein Problem

    Kitty411

    17. July 2016 um 20:36

    Zum Buch: „Keine Leiche, kein Problem - Staffel 1“ von Per Sander ist ein Roman, der am 02.07.2016 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Keine-Leiche-kein-Problem-Staffel-ebook/dp/B01HWY16M2  Klappentext: Es gibt schlechte Tage.  Es gibt beschissene Tage.  Und es gibt Tage, an denen man plötzlich Leichen entsorgen muss.  Dass das Leben nur selten so will wie er, hat Patrick schon vor einiger Zeit akzeptiert – aber nach Hause zu kommen und seine Teenager-Töchter über der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers zu finden, ist selbst nach seinen Maßstäben ungünstig.  Dass ein Büro direkt über einem Bordell in Duisburgs Rotlichtviertel nicht unbedingt der beste Standort für ihre Privatdetektei ist, ignoriert Nergiz gern – doch dann bricht sich einer ihrer wenigen Klienten nach einem Streit um die entsprechende Bezahlung auf der steilen Treppe das Genick. Natürlich, ohne sie bezahlt zu haben.  Dass man nicht einmal in Ruhe eine Leiche loswerden kann, ohne ein Gespräch mit einer Fremden führen zu müssen, findet Patrick doppelt ungünstig. Denn Nergiz wittert in all dem Chaos eine gute Geschäftsidee, immerhin ist Leichenentsorgung beinahe detektivische Arbeit. Meint sie. Patrick nicht.  Dass sie bereits in etwas verwickelt sind, das wesentlich größer ist als ihre kleinen Leichenprobleme, wissen weder Nergiz noch Patrick. Immerhin ist da noch der stoische Berufskiller mit dem merkwürdigen Namen, den nur eines interessiert: Rache an einem ehemaligen Bikerboss, der raus will aus der kriminellen Existenz und seine Gang verraten hat.  Was keiner von ihnen weiß: Sie alle haben viel mehr gemeinsam, als sie ahnen … Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story wurde in der dritten Form verfasst und ist in 14 Kapitel in Form von Episoden verfasst. Zum Autor: Per Sander, geb. 1985, heißt eigentlich gar nicht Per Sander, mag den Namen allerdings als Autorenpseudonym. Es kann sein, dass er Germanistik und Anglistik in Düsseldorf studiert hat und mit seiner Frau am Rhein lebt, vielleicht ist das aber auch gelogen. Möglicherweise hat er nach Jobs als Journalist, Texter, Ghostwriter und einigen Jahren im Einzelhandel genug von Menschen im Allgemeinen und angefangen, all diese furchtbaren und höchst traumatischen Erlebnisse in Form von Krimis zu verarbeiten – diese wiederum sind garantiert reine Fiktion, machen ihm jedoch ordentlich Spaß. (Quelle: www.amazon.de) Meine Meinung: Dieses neue Werk aus der Feder von Per Sander hat mich wieder total begeistert. Zwar wusste ich anfangs absolut nicht, was mich erwartet, da ich mir unter einem Buch, das in Episoden und Staffeln unterteilt ist, nicht so viel vorstellen konnte, aber die tolle Beschreibung hat mich dieser Unsicherheit zum Trotz zu dieser Lektüre greifen lassen - zum Glück. Ich hätte sonst wirklich etwas verpasst. Allerdings bin ich mir nicht sicher, in welches Genre ich das Buch einordnen soll, daher verzeihe man mir bitte die Betitelung „Roman“. Denn auch wenn es in diesem Werk, wie schon der Klappentext verrät, auch Leichen gibt, so ist es doch kein klassischer Krimi in dem Sinne. Eher eine sehr fesselnde Lektüre, die einen gleich auf den ersten Seiten einfängt und nicht mehr loslässt, die aber neben Leichen auch sehr viel Humor und spannende Unterhaltung beinhaltet. Die Geschehnisse in diesem Buch sind in verschiedene Handlungsstränge unterteilt, die sich immer mal wieder kreuzen und dem Leser Einblicke verschaffen, die einem nicht immer gleich klar sind, doch alles in allem ist es eine sehr runde Story, auch wenn eine Erklärung manchmal ein paar Seiten auf sich warten lässt. Und manchmal auch nur angedeutet wird. Trotzdem ist mir jetzt nichts zu unklar - obwohl das Ende natürlich, wie schon die Bezeichnung „Staffel 1“ vermuten lässt, offen ist und man daher natürlich nicht alles komplett durchschauen kann. Das war eine meiner größten Sorgen, dass ich am Ende des Buches total verwirrt und verzweifelt wäre, aber diese Sorge hatte ich zu Unrecht.  Trotzdem bin ich schon jetzt sehr neugierig auf die Staffel 2, denn die Lektüre dieses Buches hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist eine sehr gut geschriebene Mischung aus Spannung, Humor, Unterhaltung und vielen… seltsamen Begebenheiten, die sich zu einem hervorragenden Buch verbunden haben. Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Ein "totes" Geschäft

    Keine Leiche, kein Problem

    MissNorge

    17. July 2016 um 12:15

    Kurz zur Geschichte: *Keine Leiche, kein Problem", könnte der Werbe-Slogan der neuen Geschäftsidee von Patrick und Nergiz sein. Als Patrick nach Hause, zu seinen Teenager-Zwillingen Emma und Paula kommt, liegt dort deren Mathe-Nachhilfelehrer tot. Was haben die Mädchen mit ihm gemacht? Warum ist der Mann tot? Und vor allem, wie wird man die Leiche los? Nergiz ist Privatdetektivin und hat ihr Büro über einem Bordell auch sie hat eine Leiche zu entsorgen, auch ohne großes Aufsehen. Durch Zufall treffen sich Patrick und Nergiz bei der "Entsorgung" und nach einiger Zeit wittern die beiden eine brandneue Geschäftsidee. Meine Meinung: Dies ist Staffel 1 des Krimi-Autors Per Sander und wer ihn kennt, der weiß auch um seinen unnachahmlichen lustigen, lockeren und flockigeren Schreibstil, der hier wieder sehr gut eingebracht ist. Auch kommen neue Wortfindungen zum Einsatz wie z.B. Leichencannelloni, da musste ich beim Lesen einfach schmunzeln und nicht nur dabei, sondern auch bei den vielen lustigen und nicht vorhersehbaren Begegnungen, wenn es gerade mal wieder darum ging, Leichen zu beseitigen. Die Grundstory an sich ist mal wieder was ganz anderen und mit den Hauptpersonen Patrick und Nergiz freundet man sich sofort an. Ich habe die verbalen Schlagabtausche der Beiden mit Freude gelesen, denn jeder will Recht haben, jeder will das letzte Wort haben, jeder weiß alles besser, wie ein altes Ehepaar, dabei kennen sich die beiden noch nicht sehr lange. Herrlich, bitte mehr davon. Sehr gut finde ich auch die Biker- und Kriminellen-Milieu-Sprache getroffen, so stellt man sich den Umgang in diesen Kreisen vor. Die Story beginnt mit einzelnen Kapiteln, wo ich mir dachte, oh je, wie soll das bloß alles mal zusammengehören und was hat das mit dem Rest der Story zutun? Aber oftmals löste es sich auf, mit ein bis zwei Sätzen, die dann am Ende des Kapitels kamen, oder noch etwas später. Das Ende schreit nach dem nächsten Band und ich hoffe, das es nicht zu lange dauert, denn Patrick und Nergiz haben mit ihrer Geschäftsidee echtes Kult-Potenzial.

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