Per Sander Keine Leiche, kein Problem – Staffel 2

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Inhaltsangabe zu „Keine Leiche, kein Problem – Staffel 2“ von Per Sander

Spannender, spritzig witziger Kriminalroman – Staffel 2

— Nisnis

Unterhaltsamer Ruhrpottkrimi für den man einen schrägen Humor und einen starken Magen braucht. Und gleich zwei böse Cliffhanger am Ende ...

— Inge78

Spannend und gespickt mit schwarzem Humor, toller zweiter Band ...

— MissNorge
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  • Katastrophe Leichenentsorgung

    Keine Leiche, kein Problem – Staffel 2

    Nisnis

    11. June 2017 um 18:01

    Der selbstständige Allround-Handwerker Patrick ist alleinerziehend und schlägt sich mit den aufmüpfigen Teenagertöchtern so gerade eben durchs Leben. Sein Architekturstudium musste er an den Nagel hängen, nach dem seine Frau bei einem mysteriösen Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Als er eines Tages nach Hause kommt, findet er den Mathe-Nachhilfe-Lehrer der Zwillinge tot auf. Dieser hatte sich an den beiden vergriffen, die ihn jedoch geistesgegenwärtig schubsten, sodass er zu Tode gekommen war. Bei einer Vorstrafe wegen Drogenbesitzes (in der Jugend zwar) und einem in Aussicht gestellten Stipendium für die Zwillinge, stellt sich die Frage nicht die Polizei zu rufen. Stattdessen sieht sich Patrick gezwungen, die Leiche des Lehrers unauffällig zu entsorgen.Auch die klamme Privatdetektivin Nergiz hat ein Problem mit einer Leiche, da ihr Klient nach einem Streit die Treppe heruntergepurzelt ist und sich das Genick gebrochen hat. Absolut unpassend, denn Puffmutter Hedwig, deren Etablissement Lollipop sich im Erdgeschoss befindet, sowie die Road Woorier Biker in der Nachbarschaft, schätzen es nicht sehr, wenn die Polizei herumschnüffelt. Nergiz muss die Leiche verschwinden lassen. Bei der Leichenentsorgung treffen Patrick und Nergiz zufällig aufeinander und während Patrick mimi-mäßig vor Schiss bibbert, entwickelt Nergiz eine brillante Geschäftsidee:Leichenentsorgung! In Staffel 2 geht es munter weiter mit dem Business der Leichenentsorgung. Was Patrick und Nergiz jedoch nicht ahnen ist, dass der merkwürdige Berufskiller für weitere Leichen sorgt, denn er ist auf einem Rachefeldzug gegen die Bikermafiosi und kreuzt ihrer Wege. Außerdem tastet sich Nergiz langsam an den mysteriösen Todesfall von Patricks Frau heran und versucht Licht in die dunkle Szenerie des Unfalls zu bringen.Der Autor:1985 im Ruhrpott geboren, mittlerweile aber an den Niederrhein verirrt. In Düsseldorf Germanistik und Anglistik studiert. Viele Jobs gehabt – u.a. Journalist, Ghostwriter und Boxsack im Einzelhandel.War alles nicht so wirklich was. Krimis sind auf jeden Fall eine bessere Idee. (Quelle: persander.com)Reflektionen:Wunderbar formuliert Per Sander sein Vorwort und stellt zusammenfassend dar, was bisher geschah. So ist es jedem möglich, den zweiten Teil der Staffel auch als stand alone zu lesen.Und wenn ich an das Vorwort denke, dann komme ich nicht umhin an das fiese Nachwort zu denken. Per Sander schreibt darin, dass ihm bewusst ist, dass ich ihn nach beenden der Story hassen würde und ja, ich würd ihn am liebsten ...Denn: Zum Staffelabschluss inszeniert Per Sander riesige Cliffhanger. Er findet es toll und irre komisch, uns Leser hinzuhalten, bis er sich bequemt die abschließende Staffel 3 zu veröffentlichen. Also wirklich, ich könnte Per Sander jetzt ...Der Einstig in Staffel 2 gelingt mühelos, also nahtlos. Meine Mimik bekommt bereits nach den ersten Seiten Lachfalten. Ich amüsiere mich und verfolge die spannende, chaotische Entwicklung der beiden Leichenentsorger Patrick und Nergiz, die erneut Dialoge führen, die unglaublich witzig sind.Auch wenn amüsante Kriminalromane bei mir nicht besonders hoch im Kurs stehen und ich es eher düster und todernst liebe, konnte mich Teil 2 erneut überzeugen und zum Grinsen bringen, auch wenn ich etwas weniger Witz im Vergleich zur ersten Staffel empfand.Per Sanders Schreibstil ist erfrischend leicht. Er gönnt jeder Figur einen umgangssprachlichen Stil im Ausdruck. Manchmal salopp, asozial, manchmal förmlich, in gebrochenem Deutsch oder manchmal, ach, alles Mögliche eben. Dadurch erhalten Dialoge und Schlagabtausche einen unheimlichen Witz, obwohl sich die Handlung kriminalistisch, dramatisch zuspitzt und bald wieder eine Leiche entsorgt werden muss.In hohem Tempo, aberwitzig und spannend, fesselt die Geschichte bis zur letzten Seite. Allerdings nicht, ohne vorher das Verwirrspiel weiterzutreiben, mit dem einige Querverbindungen der Figuren für eine verschachtelte Aufregung nach der anderen sorgen.Blut fließt einiges, in diesem Kriminalroman und es gibt einige gruselige Stellen, die man jedoch auch gut lesen kann, wenn man sonst eher auf Blutiges in Büchern verzichten möchten. Dieser Kriminalroman darf einfach augenzwinkernd genossen werden ohne Authentizität einfordern zu wollen und ich garantiere ein schaurig schönes und aberwitzig amüsantes Leseerlebnis.Fazit und Bewertung:Keine Leiche, kein Problem - Staffel 2 ist ein irre witziger Kriminalroman, der durchaus als stand alone gelesen werden kann. Patrick und Nergiz, die beiden Leichenentsorger, gehen langsam voll in ihrem neuen Business auf und sie sorgen für eine angenehme Spannung, die nicht mehr loslässt, bis die letzte Seite gelesen ist.©nisnis-buecherliebe.de

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  • Es geht super weiter...

    Keine Leiche, kein Problem – Staffel 2

    Kitty411

    07. May 2017 um 21:34

    Zum Buch: „Keine Leiche, kein Problem: Staffel 2“ von Per Sander ist ein Krimi, der am 05.04.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Keine-Leiche-kein-Problem-Staffel/dp/1521004331  Klappentext: Menschen sterben immer. Das alte Bestattersprichwort passt hervorragend zum pragmatischen Duisburg. Manchmal dauert das mit dem Sterben nämlich so lang … Das neue Leichenentsorgungsbusiness läuft gut für Nergiz und Patrick – vielleicht ein wenig zu gut, denn selbstverständlich machen sie sich damit nicht nur Freunde. Doch die beiden sind zu beschäftigt, um alle eventuellen Katastrophen durchzuspielen, die ihr Job mit sich bringen kann. Ist sowieso hinfällig, denn wie immer kommt es ganz anders … Währenddessen wird Immo Menne für seine Verhältnisse geradezu emotional. Langsam nagt es an seiner eisernen Selbstbeherrschung, dass sein wohlgeplanter Rachefeldzug nur daran scheitert, Frank nicht zu finden. Dabei will er den ehemaligen Bikerboss bloß auf eine der vielen schmerzhaften Varianten töten, die er sich in jeder freien Minute ausmalt. Nichts also, was ein dermaßen langwieriges Versteckspiel rechtfertigen würde. Die neue Führungselite der Road Warriors ist von Immos Plan weniger begeistert. Das lästige Leichenentsorgen können ruhig andere übernehmen, aber um Verräter des Clubs kümmert man sich gefälligst intern – und mit Frank haben sie Dinge vor, die sich selbst Immo nicht zu denken trauen würde. Ach ja, Frank. Was ist eigentlich mit Frank? Direkte Fortsetzung der ersten Staffel »Keine Leiche, kein Problem« – wieder mit jeder Menge Mord und Merkwürdigkeit in Duisburg, der wahren Kennerstadt im Ruhrpott. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in einen Rückblick sowie 14 Episoden unterteilt. Zum Autor: Per Sander, geb. 1985, heißt eigentlich gar nicht Per Sander, mag den Namen allerdings als Autorenpseudonym. Es kann sein, dass er Germanistik und Anglistik in Düsseldorf studiert hat und mit seiner Frau am Rhein lebt, vielleicht ist das aber auch gelogen. Möglicherweise hat er nach Jobs als Journalist, Texter, Ghostwriter und einigen Jahren im Einzelhandel genug von Menschen im Allgemeinen und angefangen, all diese furchtbaren und höchst traumatischen Erlebnisse in Form von Krimis zu verarbeiten – diese wiederum sind garantiert reine Fiktion, machen ihm jedoch ordentlich Spaß. (Quelle: www.amazon.de) Meine Meinung: Wie schon die erste Staffel von „Keine Leiche, kein Problem“, so hat mir auch diese zweite Staffel sehr gut gefallen. Es geht, nach einem Rückblick auf das vorherige Geschehen, nahtlos weiter, so dass man sofort wieder im Geschehen drin ist und gespannt weiter verfolgt, wie es Nergiz, Patrick und all den anderen ergeht. Der Schreibstil ist wieder flüssig und super zu lesen, und die gewinnende Art des Autors sorgt dafür, dass man wieder total im Geschriebenen abtauchen kann und sich den Protagonisten nahe fühlt. Auch in dieser Staffel finden wir eine tolle Mischung aus spannender Unterhaltung, Humor und, natürlich, auch wieder jede Menge Leichen, wobei es diesmal eine Szene gab, die man lieber nicht beim Essen lesen sollte… es vergeht einem sonst der Appetit auf das Mettbrötchen. ;-) Die Szene lässt mich nicht so ganz los, allerdings nicht nur im negativen Sinne gemeint, man konnte zugleich auch grinsen. Hat halt Erinnerungseffekt. Wie in der ersten Staffel, so haben wir auch hier verschiedene Handlungsstränge, die sich ab und zu kreuzen und dem Leser dadurch ein Bild vom chaotischen Leben vermitteln. Alles sind eigene Handlungsstränge, die aber doch so miteinander verflochten sind, dass sie ohne einander auch nicht sein könnten, das finde ich persönlich sehr faszinierend. Natürlich ist das Ende wieder offen gehalten, obwohl man trotzdem eine Art Abschluss in sich hat, aber man merkt halt, es geht weiter - und definitiv bin ich schon jetzt darauf gespannt, WIE es weitergeht. Dafür sorgt ein interessanter Überraschungseffekt zum Schluß des Buches hin, den ich sehr gelungen finde. Von mir bekommt dieses Buch mit seiner Mischung aus Humor, Spannung, Unterhaltung und den erneut vielen seltsamen Begebenheiten aus dem Alltag der Protagonisten wohlverdiente 5 Sterne.

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  • " Wir kümmern und darum ..."

    Keine Leiche, kein Problem – Staffel 2

    MissNorge

    22. April 2017 um 18:26

    Kurz zur GeschichteMenschen sterben immer.Das alte Bestattersprichwort passt hervorragend zum pragmatischen Duisburg.Manchmal dauert das mit dem Sterben nämlich so lang …Das neue Leichenentsorgungsbusiness läuft gut für Nergiz und Patrick – vielleicht ein wenig zu gut, denn selbstverständlich machen sie sich damit nicht nur Freunde. Doch die beiden sind zu beschäftigt, um alle eventuellen Katastrophen durchzuspielen, die ihr Job mit sich bringen kann. Ist sowieso hinfällig, denn wie immer kommt es ganz anders …Währenddessen wird Immo Menne für seine Verhältnisse geradezu emotional. Langsam nagt es an seiner eisernen Selbstbeherrschung, dass sein wohlgeplanter Rachefeldzug nur daran scheitert, Frank nicht zu finden. Dabei will er den ehemaligen Bikerboss bloß auf eine der vielen schmerzhaften Varianten töten, die er sich in jeder freien Minute ausmalt. Nichts also, was ein dermaßen langwieriges Versteckspiel rechtfertigen würde.Die neue Führungselite der Road Warriors ist von Immos Plan weniger begeistert. Das lästige Leichenentsorgen können ruhig andere übernehmen, aber um Verräter des Clubs kümmert man sich gefälligst intern – und mit Frank haben sie Dinge vor, die sich selbst Immo nicht zu denken trauen würde.Ach ja, Frank.Was ist eigentlich mit Frank?Meine MeinungEndliiiiiiiiiiiiiich ist Staffel 2 erschienen, nach dem Cliffhanger, am Ende von Band 1, konnte ich es kaum abwarten und ich muss sagen, das Warten hat sich definitiv gelohnt.Gleich auf den ersten Seiten war ich wieder mittendrin und alle mir bekannten Personen waren auch wieder mit von der Partie. Patrick und Nergiz betreiben immer noch ihren florierenden Leichenbeseitigungshandel und es wird sogar Kundenakquise betrieben, um neue Möglichkeiten aufzutun die leidigen Toten zu entsorgen. Flüssig zu lesen ist die gesamte Story und gespickt mit extrem schwarzem Humor, ich habe oftmals lauthals lachen müssen. Die Ausdrucksweise passt sich sehr gut dem Ruhrpott-Charme der handelnden Personen an, da hat der Autor wieder feine Eigenheiten der Charakterzüge eingebaut. Und wie endet das Buch? Natürlich wieder mit einem recht fiesen Cliffhanger. Zum Glück müssen wir ja, laut Autor, nicht ewig auf Band 3, und somit auf das Ende, warten.Ein Rat meinerseits: Ich würde, durch die Anzahl der vielen Personen, deren Vorgeschichten und dem damit verbundenem Überblick, wirklich dazu raten, den ersten Band zu lesen, sonst schnallt man gar nichts und hat an diesem Buch keinen rechten Spaß, trotz des Rückblicks am Anfang des Buches.

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