Per Sander Knochenernte

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Inhaltsangabe zu „Knochenernte“ von Per Sander

Der dritte Fall für Knüppel und Arndt Knüppel will nicht darüber nachdenken, dass der 31. Oktober Halloween ist und früher einmal Samhain genannt wurde – daran erinnern ihn allerdings seine Kollegen, als sie vor einer Leiche stehen, der gewaltsam der rechte Oberschenkelknochen entfernt wurde. Arndt beteiligt sich nicht an den Spekulationen, weil ihn zu sehr beschäftigt, dass er keine Ahnung von Ritualen und Aberglauben hat. Immerhin kommt es wirklich selten vor, dass er nicht mitreden kann. Nichts passt in diesem Fall zusammen. Warum lag neben dem Toten sein bewusstloser Arbeitskollege, der sich angeblich an nichts erinnern kann? Ging es dem Mörder wirklich um den Knochen oder hat er bewusst eine falsche Fährte gelegt? Lässt das symbolträchtige Datum der Tat auf einen okkulten Hintergrund schließen oder ist es nur ein ungünstiger Zufall? Bevor das Krefelder Ermittlerteam diese Fragen aufklären kann, passiert schon der zweite Mord … Alle Romane aus dieser Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Skurril und mystisch - 3. Fall für Knüppel und Arndt

— Nisnis
Nisnis

Ein Krimi mit dem gewissen Etwas ;) Nun bin ich auf der Suche nach einem Hirschgeweih <333

— LeseBlick
LeseBlick

Ungewöhnlicher Fall, tolles Ermittlerteam, extrem spannend

— MissNorge
MissNorge

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    Knochenernte
    Kitty411

    Kitty411

    11. December 2016 um 21:28

    Zum Buch: „Knochenernte: der dritte Fall für Knüppel und Arndt“ von Per Sanders ist ein Kriminalroman, der am 27.10.2016 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Knochenernte-dritte-Knüppel-Arndt-Kriminalroman-ebook/dp/B01M8ODGW1 Klappentext: Knüppel will nicht darüber nachdenken, dass der 31. Oktober Halloween ist und früher einmal Samhain genannt wurde – daran erinnern ihn allerdings seine Kollegen, als sie vor einer Leiche stehen, der gewaltsam der rechte Oberschenkelknochen entfernt wurde. Arndt beteiligt sich nicht an den Spekulationen, weil ihn zu sehr beschäftigt, dass er keine Ahnung von Ritualen und Aberglauben hat. Immerhin kommt es wirklich selten vor, dass er nicht mitreden kann. Nichts passt in diesem Fall zusammen. Warum lag neben dem Toten sein bewusstloser Arbeitskollege, der sich angeblich an nichts erinnern kann? Ging es dem Mörder wirklich um den Knochen oder hat er bewusst eine falsche Fährte gelegt? Lässt das symbolträchtige Datum der Tat auf einen okkulten Hintergrund schließen oder ist es nur ein ungünstiger Zufall? Bevor das Krefelder Ermittlerteam diese Fragen aufklären kann, passiert schon der zweite Mord … Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 23 Kapitel sowie ein kurzes Vorspiel unterteilt. Zum Autor: Per Sander, geb. 1985, heißt eigentlich gar nicht Per Sander, mag den Namen allerdings als Autorenpseudonym. Es kann sein, dass er Germanistik und Anglistik in Düsseldorf studiert hat und mit seiner Frau am Rhein lebt, vielleicht ist das aber auch gelogen. Möglicherweise hat er nach Jobs als Journalist, Texter, Ghostwriter und einigen Jahren im Einzelhandel genug von Menschen im Allgemeinen und angefangen, all diese furchtbaren und höchst traumatischen Erlebnisse in Form von Krimis zu verarbeiten – diese wiederum sind garantiert reine Fiktion, machen ihm jedoch ordentlich Spaß. (Quelle: www.amazon.de) Meine Meinung: Wie schon die vorangegangenen Fälle von Knüppel und Arndt, so hat mich auch dieses Buch völlig in seinen Bann gezogen. Gleich der Beginn fängt den Leser ein, und der flüssige Schreibstil hilft, dass man schon nach wenigen Seiten komplett in die Lektüre vertieft ist und sie ungern beiseite legt. Ich habe das Buch am Stück verschlungen, da ich einfach wissen musste, was weiter geschieht. Natürlich habe ich mir im Verlauf der Geschichte meine Gedanken zum Täter gemacht, aber ich lag weit daneben. Viele überraschende Ereignisse erschweren dem Leser das Durchschauen des Buches, und so gibt es zum Schluss hin nicht nur eine gehörige Portion Dramatik, sondern auch eine wirklich unerwartete Auflösung des Falles. Gut gefällt mir an diesem Buch auch, dass die Story einen Bezug zum Cover entwickelt, und dass der Autor sich die Mühe gemacht hat und gut zum Thema recherchiert hat – ein Thema übrigens, das doch durchaus etwas ungewöhnlich ist und diesen Krimi gegenüber anderen hervorhebt. Nicht zuletzt darf auch der altbekannte Humor Knüppel’s nicht fehlen, der im gesamten Buch zu finden ist und mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Ich mag seine Art einfach. Von mir gibt es für diesen Krimi eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

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  • Skurril und mystisch - 3. Fall für Knüppel und Arndt

    Knochenernte
    Nisnis

    Nisnis

    19. November 2016 um 19:28

    Krefeld/Halloween: Aaron Gerding von der Landschaftswacht findet im Wald zwei am Boden liegende Jogger. Neben dem ohnmächtigen Matthias Lammert liegt dessen Geschäftspartner Kim Lehman in einer Blutlache, offensichtlich tot. Als Kommissar Klüppel und Kollege Arndt den Toten betrachten staunen sie nicht schlecht, denn dem Toten wurde der Oberschenkelknochen auf äußerst gewaltsame Weise aus dem Bein entfernt und entwendet.Knüppel, Arndt und das Ermittlerteam müssen sich die Frage stellen, ob die Tat an diesem symbolträchtigen Datum einen okkulten oder mystischen Hintergrund besitzt. Im Rahmen der Ermittlungen stößt das Team auf mehr als ungewöhnliche Zeugen und tappt zunächst im Dunkeln. Als ein weiterer Mord geschieht überschlagen sich die Ereignisse rasant.Der Autor:1985 im Ruhrpott geboren, mittlerweile aber an den Niederrhein verirrt. In Düsseldorf Germanistik und Anglistik studiert. Viele Jobs gehabt – u.a. Journalist, Ghostwriter und Boxsack im Einzelhandel.War alles nicht so wirklich was. Krimis sind auf jeden Fall eine bessere Idee. (Quelle: Homepage Per Sander)Reflektionen:Bereits auf den ersten Seiten wird dem Leser ein bestialischer, bizarrer Mord präsentiert. Das Verbrechen ist so ungewöhnlich, dass es den Leser neugierig an die Seiten presst. Als dann das Ermittlerteam tätig wird, wirkt die Geschichte vorübergehend etwas überladen, da alle Ermittler inklusive Gerichtsmediziner, Spurensicherung, Pressesprecher, Zeugen, Opfer etc. recht eng aneinander, nacheinander und zu eilig vorgestellt werden, ohne die Handlung an dieser Stelle weiter voranzubringen. Per Sander schreibt in hohem Tempo. Man kann nicht anders als seine Lesegeschwindigkeit der kurzweiligen und hoch spannenden Handlung anzupassen. Unglaublich gute, knackige Dialoge a‘la frei Schnauze, waren mir ein wahrer Genuss, denn Per Sanders Stil und Sprache ist genial salopp bis amüsant und flüssiges Lesen ein Garant. Der talentierte Schreibstil und Ausdruck besitzt definitiv einen hohen Wiedererkennungswert, der durch zahlreiche, ungewöhnliche und skurrile Figuren noch einmal mehr an Wert gewinnt.Das Ermittlerteam ist sympathisch und bereichert die Geschichte durch teaminternes Brainstorming. Von kauzig bis durchgeknallt, seriös und kunstinteressiert ist alles vertreten. Vor allem urig und etwas schräg ist die Figur des Kommissars Knüppel, der opelfahrend ohne Smartphone niemandem seinen Vornamen verrät. Und nicht zu vergessen Kollege Arndt, der stets als Newsticker von Recherchen fungiert. Besonders gut empfinde ich die Ausarbeitung der Nebenfiguren, die so nämlich zunächst gar nicht als solche definierbar sind.Mystik und Okkultismus nehmen in diesem Kriminalroman inhaltlich die Hauptrolle ein. Per Sander hat seine Recherchehausaufgaben dazu gemacht und setzt dem ganzen noch ein angenehmes Sahnehäubchen aus Fiktion auf. Für mich persönlich ist diese Thematik nicht ganz mein Ding, aber in diese Geschichte passt sie einfach bestens zu den besonders außergewöhnlich gezeichneten Charakteren, die alle irgendwie in diese Szenen zu passen scheinen. Von Knüppel und Arndt habe ich in diesem 3. Band erstmalig gelesen und ich kann jedem versichern, dass dieser Kriminalroman durchaus ohne Bedenken als „stand alone“ gelesen werden kann. Und wer es blutig mag, wird in Knochenernte ganz auf seine Kosten kommen und die geschickten Verstrickungen und überraschenden Wendungen hundertprozentig genießen.Fazit und Bewertung:Knochenernte ist ein kurzweiliger Kriminalroman, der durch knackige Dialoge mit hohem Tempo durch die spannende, mystisch-okkulte Thematik der Geschichte treibt. 

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  • Ein Krimi der überzeugt

    Knochenernte
    LeseBlick

    LeseBlick

    10. November 2016 um 13:50

    InhaltsangabeDer dritte Fall für Knüppel und ArndtKnüppel will nicht darüber nachdenken, dass der 31. Oktober Halloween ist und früher einmal Samhain genannt wurde – daran erinnern ihn allerdings seine Kollegen, als sie vor einer Leiche stehen, der gewaltsam der rechte Oberschenkelknochen entfernt wurde. Arndt beteiligt sich nicht an den Spekulationen, weil ihn zu sehr beschäftigt, dass er keine Ahnung von Ritualen und Aberglauben hat. Immerhin kommt es wirklich selten vor, dass er nicht mitreden kann.Nichts passt in diesem Fall zusammen. Warum lag neben dem Toten sein bewusstloser Arbeitskollege, der sich angeblich an nichts erinnern kann? Ging es dem Mörder wirklich um den Knochen oder hat er bewusst eine falsche Fährte gelegt? Lässt das symbolträchtige Datum der Tat auf einen okkulten Hintergrund schließen oder ist es nur ein ungünstiger Zufall?Bevor das Krefelder Ermittlerteam diese Fragen aufklären kann, passiert schon der zweite Mord…Meine MeinungIn letzter Zeit verliere ich nicht mehr allzu oft ein Wort über das Cover eines Buches, aber hier komme ich absolut nicht drum herum. Denn ich liebe es. In meiner riesigen Büchersammlung sind Geweihdarstellungen wirklich noch Minderware, demnach geht es mir einfach nicht mehr aus den Kopf. Ich liebe es. Dieser Punkt bringt zwei Folgen mit sich.Ich brauche dieses Buch als Printausgabe und ich brauche ein Hirschgeweih!Warum gerade ein Hirschgeweih, dazu später mehr.Ich habe mich gefreut, dass ich mich in der Buchwelt mal wieder in Deutschland herumzutreiben darf, verschlagen einen doch viel zu viele Bücher ins Ausland. Wie bereits erwähnt, spielt das Ermittlerteam Knüppel und Arndt in diesem Kriminalroman die Hauptrolle. Allein schon wegen dem Namen Knüppel wird mir dieses Buch beziehungsweise diese Reihe in Erinnerung bleiben. Passt perfekt in das Krimigenre. Da es bereits ihr dritter gemeinsamer Fall ist, hatte ich ein wenig Bedenken, dass ich nicht gleich warm werde mit den beiden, aber es geling besser, als gedacht. Man weiß, wo die beiden stehen. Allerdings möchte ich nun auch die Anfänge ihrer Zusammenarbeit erlesen. Ich weiß nicht, ob es am Namen liegt, aber meine Sympathiepunkte liegen bei Knüppel. Mit dem ist echt gut Zeit verbringen, glaube ich. Was mich ein wenig überrumpelt hat, was das relativ große Team, was an den beiden noch dranhängt. Aber nach den 260 gelesenen Seiten bekomme ich alle auf die Reihe. Ein toller Haufen!Sowohl der Titel, als auch die bildhafte Darstellung auf dem Buch müssen für mich Erwähnung in dem Buch finden und sei es nur eine einmalige. Hier fand ich beides wieder und dies macht es rund. Und nun nochmal kurz zurück zum Geweih. Der Täter wählte den Hirsch. Warum wird nicht verraten. Ich finde es grandios, da man in Büchern sonst eher die Erwähnung von Widder oder Ziege findet, vor allem, wenn es um etwas Okkultes geht. Und diese Thematik steht ja hier im Raum oder doch nicht?Auch bei den Hintergründen wusste ich zum Ende des Buches nicht mehr wo vorne und hinten ist. So muss eine Kriminalgeschichte sein.Jeder Leser, der auf Blut nicht verzichten kann, bekommt dieses hier geboten. Entnahme von Knochen gehen einfach nicht blutlos von statten. Wo wir wieder bei der Knochenernte wären.Ihr seht selbst, hier ist alles rund.Der Fall verspricht ansonsten für alle Leser auf jeden Fall Spannung und Rätseln bis zum Umfallen. Diese Fakten mag ich ja sehr und Per Sander hat mich hier ganz schön ins Schwitzen gebracht. Gefühlt ging die Ermittlung sehr schnell und ich hatte massig Verdächtige im Kopf. Zum Schluss wurde ich dann doch überrascht mit einem grandiosen Ende und einem toll geschlagenen Bogen, der viele Fakten und Details vereint.Zum Aufbau des Buches sei noch kurz gesagt, dass ich die Kapitellängen super fand und auch der Schreibstil sehr angenehm war. Solche Lektüre liest sich einfach wie im Flug.____________________________________________________________Einen Kritikpunkt gibt es dann doch. Ich habe einige Fehlerchen bei Namen gefunden, das heißt hier gab es Vertauschungen. Nun weiß ich nicht, ob es für die TB-Ausgabe bereits überarbeitet wurde oder auch andere Leser darauf aufmerksam werden. Ich bin auf jeden Fall drüber gestolpert und war immer ein wenig verwirrt, weil es den Kontext ein wenig zerriss.Mein FazitFür mich war „Knochenernte“ ein sehr spannender und auch amüsanter Ausflug in den Krimibereich. So muss ein Buch aus diesem Genre einfach sein, denn dann will man diese wieder öfters lesen. Ein interessanter Fall, der tolle Ideen mitbringt und von einem sehr sympathischen Team untersucht wird.Mehr davon!

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  • Band 3 mit Knüppel & Arndt

    Knochenernte
    MissNorge

    MissNorge

    08. November 2016 um 15:05

    Zum Inhalt Knüppel und sein Team werden zu einer Leiche gerufen, der der Oberschenkelknochen entfernt wurde.Mit was für einem Täter haben sie es denn diesmal zutun?Hat der Fall einen okkulten Hintergrund? Hat er vielleicht sogar was mit Aberglaube, Wunderheilung oder Ritualen zutun? Das ist so garnicht Knüppel´s Welt, aber dann werden sie zu einem weiteren Leichenfund gerufen und die ganze Story wird immer kurioser und mysteriöser.Meine MeinungHerr Sander läßt keine Zeit unnütz verstreichen um dem Leser gleich auf Seite eins die erste Leiche zu präsentieren. Ich bin sofort wieder mitten im Ermittler-Team angekommen und freue mich das alle "alten Bekannten" wieder dabei sind.Band 1 und 2 dieser Reihe haben mir schon sehr gut gefallen, aber mit Band 3 konnte mich Per Sander nochmal extrem überzeugen. Er traut sich immer mehr zu, wird brutaler und extremer, denkt sich krassere Mordmethoden und ungewöhnliche Nebencharaktere aus. Durch das Ermittlungsumfeld (Sekten, Wunderheiler und Co.) kommen die kauzigsten und schrägsten Typen in der Story vor, die aber auch so beschrieben sind, wie man sich diese Spezies Mensch vorstellt. Wie sie von der Art her sind, vom Aussehen und vom Benehmen.Igel Günther kommt leider etwas zu kurz, ebenso wie Lena Mangold, die Freundin von Knüppel.Manchmal wünsche ich mir etwas mehr Privatleben, da der allergrößte Teil der ganzen Reihe die Ermittlungsarbeit einnimmt, aber vielleicht ist das auch so gewollt vom Autor. Ich kann damit leben, denn die Serie finde ich einfach hervorragend und ich finde keinen Charakter aus dem Team den ich fehl am Platz finde, oder nicht leiden kann. Das ist auch schon eine Kunst. Ich bin gespannt und hoffe, das es einen vierten, fünften, sechsten ... Band geben wird.Apropos Knüppel, der hat immer noch keinen Vornamen.

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