Per Wahlöö , Maj Sjöwall Die Tote im Götakanal

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Inhaltsangabe zu „Die Tote im Götakanal“ von Per Wahlöö

Eine Tote, die niemand vermisst und keiner kennt Eine Leiche wird aus dem Götakanal geborgen. Sie kann nur wenige Tage im Schlamm des Schleusenbeckens gelegen haben - noch immer erkennt man, dass die junge Frau dunkelhaarig und hübsch war. Wie die Obduktion ergibt, wurde sie vor ihrem Tod misshandelt. Tatort: unbekannt. Die Kriminalbeamten stehen vor einem absoluten Rätsel, weil niemand die Frau zu vermissen scheint. Nicht einmal ihr Name kann ermittelt werden. Aber Kommissar Martin Beck gibt nicht auf. Und allmählich erwacht die Tote zum Leben. Dies ist der erste Band der weltberühmten Serie um den schwedischen Kommissar Martin Beck. In neuer Übersetzung und mit einem Vorwort von Henning Mankell.

Hallo wollte mal Fragen ob mir jemand schreiben kann was ich als Charakteristik schreiben kann da ich eine Literatur arbeit schreibe

— Fragenedmiuch
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    Die Tote im Götakanal
    eskimo81

    eskimo81

    17. August 2016 um 14:13

    Eine Tote, die niemand vermisst und keiner kennt...Aus dem Götakanal wird eine schwer misshandelte Frau gefunden - weshalb wird sie nicht vermisst? Martin Beck lässt den Fall nicht in Ruhe und recherchiert weiter...1968 wurde die Serie um Martin Beck von dem Autorenduo Maj Sjöwall und Per Wahlöö geschrieben. Der Verlag hat die Reihe neu aufgelegt und auch neu übersetzt. Neugierig, was mich erwartet, habe ich mich in den ersten Band gestürzt. Obwohl ich mir bewusst war, dass es ein alter Klassiker ist hatte ich Mühe, mich zurechtzufinden. Keine Handys, kein PC, altmodische Ermittlung. Ich liebe aber sonst solche Bücher! Ich lese auch Maigret und Hercule Poirot / Miss Marple - vielleicht hatte ich doch zu hohe Erwartungen? War zu sehr "geblendet" von neuen Thrillern / Krimis. Meine Freundin hat mir zugesichert, ab dem zweiten Band wird es nur noch besser :-) Der Schreibstil, die Art und Weise, sicherlich speziell, aber auf seine Art und Weise genial. Fazit: ein alter Klassiker, spannend auf seine spezielle Art und Weise, ein bisschen spannender hätte er sein dürfen, aber ich glaube, ich bin einfach zu sehr auf die heutigen Bücher geimpft. Zwischendurch ein Klassiker schadet sicherlich nicht. Ich lese gerne weiter in der Serie um Martin Beck

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    • 5
  • Literatur

    Die Tote im Götakanal
    Fragenedmiuch

    Fragenedmiuch

    16. November 2014 um 18:44

    Hallo wollte mal Fragen ob mir jemand schreiben kann was ich als Charakteristik schreiben kann da ich eine Literatur arbeit schreibe

  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    blauerklaus

    blauerklaus

    Mit dieser Reihe begann damals in den 60ern die Zeit des modernen Krimis. Beginnend mit Band 1 begannen die Autoren politische Themen in Form eines Kriminalromans zu verarbeiten. In den ersten Romanen ist dies nur angedeutet , in den späteren deutlich stärker. Gleichzeitig waren Sie mit die ersten, die versucht haben, die Arbeit einer Mordkommission realistisch darzustellen. Dies ist Ihnen größtenteils auch gut gelungen. Kein Wunder, haben Sie doch die Romane des großartigen Ed McBain ins Schwedische übersetzt, der das sogenannte "police procedural" mit seinen Romanen um das fiktive 87. Polizeirevier erfunden hatte. Abgesehen davon sind die Romane auch heute noch spannend zu lesen.

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    • 3
    Floh

    Floh

    29. July 2014 um 07:18
  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    meus-librarius

    meus-librarius

    Eine junge tote Frau wird nackt im Göta-Kanal gefunden und niemand kennt ihre Identität. Als die örtliche Polizei nicht weiterkommt, wird die Mordkommission in Stockholm rund um Martin Beck eingeschaltet. Auch dieser tappt lange im Dunkeln und muss den Fall zunächst zu den Akten legen. Erst eine Vermisstenanzeige aus den USA bringt erstes Licht ins Dunkel, aber auch ab diesem Zeitpunkt ist noch viel Polizeiarbeit nötig. An diesem Kriminalroman ist nur der Seitenumfang klein. Sonst wartet der Roman aus dem Schweder der 60er Jahre mit sehr präzise charakterisierten Personen auf. Allen voran die Figur des Martin Beck lädt zur Identifikation ein. Dieser etwas vereinsamte in seiner Ehe gescheiterte Familienvater mit Hang zu ungesundem Essen und Zigartetten wächst einmem schnell ans Herz. Zuweilen ist er etwas kauzig und ein bisschen zu sehr Polizist. Anders als in späteren Romanen tritt hier die Gesellschaftskritik der bekennenden Marxisten Maj Sjöwall und Peter Wahlöö noch nicht so sehr zu Tage. Die Romane sind hochspannend, auch wenn für den Leser auf den letzten 50 Seiten der Mörder bereits feststeht. Diesen Roman las ich nun bereits zum zweiten Mal. Ich möchte ihn allen Krimilesern, die mit Begeisterung Henning Mankell verschlungen haben, eindringlich ans Herz legen. Diese Autoren waren vermutlich auch literarische Vorbilder für die Romane um Kommissar Kurt Wallander und sind hochgradig spannend auch ohne zu viel Action und Special-Effects, die es damals noch nicht gab. Prädikat: eindeutig empfehlenswert.

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    • 2
  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Nele

    Nele

    20. September 2010 um 13:06

    "Die Tote im Göta-Kanal" ist ein klassischer Kriminalroman. Er behandelt den Mord an einer amerikanischen Touristin, die auf ihrem Flußkreuzer ermordet und in einer Schleuse tot aufgefunden wird. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich als schwierig, denn jeder der Passagiere, der Besatzungscrew und die zusätzlichen Deckpassagiere könnte es gewesen sein. Kommissar Beck und sein Ermittlerteam machen sich mit Hilfe eines amerikanischen Detektivs auf die Suche nach dem unbekannten Mörder. ... Der erste Teil der Beck-Krimis ist gut. Er ist ein klassischer Ermittlungsroman mit Durchbrüchen und einer Portion Spannung. Er lässt sich schnell durchlesen und entwickelt sich zum Ende hin regelrecht zum Pageturner. Nach dem ersten Teil werde ich mir wohl auch die anderen dieser Reihe zu Gemüte führen. Spannend und gut geschrieben! Kann ich empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Heike110566

    Heike110566

    12. June 2010 um 09:21

    "Diie Tote im Göta-Kanal", im Original 1965 und in deutscher Sprache erstmals 1968 erschienen, ist ein sehr guter Krimiklassiker. Was mir an diesen alten Krimis immer wieder gefällt: auch ohne HighTech-Schnickschnack gelang es den Ermittlern die Mörder zu fassen. Oft sind diese Klassiker, was die Analyse- und Kombinationsfähigkeit der gegebenen Indizien und Fakten betrifft, ausgereifter als viele der heutzutage in Masse in den Läden zu findenden Kriminalgeschichten. Eine erwürgte und vergewaltigte Frau wird aus einer Schleuse geborgen. Sie lag wohl nur sehr kurze Zeit im Wasser und deshalb ist die Hoffnung groß, dass man bei der Identifizierung und der anschließenden Tätersuche recht schnell voran kommt. Aber: weit gefehlt. Die Ermittlungen kommen überhaupt nicht voran. Erst nach mehr als drei Monaten gelingt es die Leiche zu identifizieren und dies auch eher per Zufallstreffer, statt durch zielgerichtete Ermittlungsarbeit. - Und wieder die Hoffnung den Fall nun schnell zu lösen, denn die Polizei geht davon aus, dass der Mörder auf dem Schiff, auf dem auch die Ermordete zuvor reiste, zu finden sein muss. Man geht die Besatzungs- und Passagierliste durch und arbeitet diese ab. Einen Mörder kann die Polizei dabei aber nicht ermitteln. Irgendwer muss aber die Tat begangen haben! Martin Beck, der die Ermittlungen leitet, ist am verzweifeln. Aber er gibt nicht auf. Und über ein halbes Jahr nach der Tat stossen er und seine Teamkollegen endlich auf eine heiße Spur. In diesem Roman wird das Ermittlerteam um Martin Beck eingeführt, dass in den folgenden Jahren in einem Zyklus dieses schwedischen Autorenteams noch einige Fälle zu lösen hat. Die Reihe besteht aus insgesamt zehn Bänden. Die Autoren hatten die Intention mit dieser Krimireihe die Rolle der Kriminalität und ihre soziale Funktion in der Gesellschaft zu analysieren und auch damit die moralischen Lebensformen, der verschiedenen Arten der Figuren, offen zu legen, wie Per Wahlöö 1967 sagte. Es ist also mehr als ein simpler Krimi. Keine Trivialliteratur. Es steckt mehr drin, wenn man sich mit der Zeichnung der Charaktere in diesem Romanen, auch in diesem speziellen, auseinandersetzt. Auch wenn die Figuren natürlich individualisiert sind, so stehen sie oftmals nicht nur für sich selber, sondern stellvertretend jeweils für eine ganz besondere Facette der Gesellschaft. Als Beispiel die Szene wo Beck einen alten Oberst, der Passagier auf dem Schiff, wo auch die Tote mitreiste, war. Eine relativ kleine Szene, auch nicht unbedingt von entscheidender Bedeutung für den Fall, aber dafür ein typisches Abbild eines Teil der Gesellschaft, die diese Verbrechen, um die es in den Krimis geht, hervorbringt. Es wirft Fragen nach dem "Warum geschieht so etwas?" auf und hebt sie aus der Individualebene in die gesellschaftspolitische. Ein Roman, den ich sehr empfehelen kann.

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  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    rallus

    rallus

    15. March 2010 um 16:12

    Erster Roman des schwedischen Krimiklassikers der Martin Beck Reihe. Hier wird noch recht konventionell vorgegangen, aber nichstdestotrotz ist dieser krimi leicht und schnell zu lesen und inhaltlich sehr logisch und spannend!

  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Nil

    Nil

    01. October 2009 um 18:43

    Wenn es einen skandinavischen Klassiker der Kriminalliteratur gibt, dann sind es die Romane von Sjöwall/Wahlöö. Dies ist der erste Krimi aus einer Reihe von 10 Bänden. Diese Ausgaben im ro ro ro -Verlag sind neu übersetzt und enthalten alle ein Vorwort eines bekannten skandinavischen Autors/Autorin. Der erste enthält ein Vorwort von Hennig Mankell, das wirklich interessant ist, da es einen Einblick gibt wie er der den Krimi damals las und nun nach erneuter Lektüre immer noch gut findet. Martin Beck von der Mordkommission wird zu einem Mordfall gerufen. Eine weibliche Leiche wurde aus dem Götakanal gefischt.... Im Grunde genommen passiert in diesem Krimi nicht viel, aber es super spannend durch seine sachlichen Beschreibungen. Hinzukommt, dass der Roman von 1965 ist und damals die technischen Gegebenheiten noch lange nicht so weit fortgeschritten waren wie heute. Wenn man Krimis mag, wird man diesen gerne lesen!!!

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  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Joey

    Joey

    25. January 2009 um 08:50

    Dies ist der Auftakt-Krimi der 10-bändigen Kommissar-Beck-Reihe. Als riesen Henning Mankell Fan wollte ich mich nun endlich mal an "Das Original/Vorbild" heranwagen und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Zwar spielt diese Krimireihe in den 1960er Jahren und greift somit natürlich damals Aktuelles auf. Dies tut dem Krimi aber keinerlei Abbruch. Es gibt noch keine Handys, aufwendige Gentests und dergleichen - dafür steht hier die eigentliche Ermittlungsarbeit im Vordergrund. "Noch-Kriminalassistent" Beck bekommt es mit einem verzwickten Mord zu tun, der sich nicht mal eben auf die Schnelle lösen lässt und man bekommt so einen guten und wie ich finde realistischen Eindruck der oft zähen Ermittlungsarbeiten. Besonders bei dieser Neuauflage der Reihe gefällt mir auch, dass die "Nachfolger" von Sjöwall/Wahlöö jeweils ein Vorwort verfasst haben. In diesem 1. Fall ist es von Henning Mankell. Wer also den "Schwedischen Krimi" an sich mag, liegt mit dieser Reihe genau richtig. Freue mich schon auf den 2. Fall!

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  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Zoe

    Zoe

    10. September 2008 um 11:28

    Einfach Spannung pur!
    Eben ein typischer Sjöwall/Wahlöö/ Kommissar Beck-Krimi! Schwedisch gut!

  • Rezension zu "Die Tote im Götakanal" von Per Wahlöö

    Die Tote im Götakanal
    Jens65

    Jens65

    13. June 2008 um 23:36

    Der Götakanal durchzieht Schweden von Ost nach West, im Sommer fahren hier einige Fährdampfer auf denen sich meist Touristen durch das Land fahren lassen. Eigentlich eine wundervolle Sache, aber gerade hier wird bei Baggerarbeiten die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie, wo kommt sie her und wer hat dieses Verbrechen begangen? Mit diesen Fragen muß sich Kommissar Beck plagen - und er hat es nicht leicht, schließlich kann der mögliche Täter überall herkommen. Ist es einer der Touristen gewesen - vieles spricht dafür, aber wie schafft man es, Menschen, die über die ganze Welt zerstreut leben, zu befragen und letztendlich den richtigen zu finden? In diesem ersten Roman aus Maj Sjöwalls und Per Wahlöös Reihe "Roman über ein Verbrechen", treffen wir zum ersten Mal auf Kommissar Beck, diesen unkonventionellen und doch gleichzeitig klassischen Kommissar, der ganz anders an seine Arbeit herangeht als in modernen Krimis üblich. Beck ist manchmal eigenartig, dabei aber nur halb so schlimm wie einige seiner Kollegen, die noch merkwürdigere Eigenheiten haben.

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