Percy H Fawcett Geheimnisse im brasilianischen Urwald

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Inhaltsangabe zu „Geheimnisse im brasilianischen Urwald“ von Percy H Fawcett

Percy Harrison Fawcetts Bericht ist ein lebhaftes und engagiertes Dokument über den Forscherwillen und den Kampfgeist, über die Abenteuerlust und den Mut eines Mannes, den weder Entbehrung noch Gefahren daran hindern konnten, nach einer geheimnisumwobenen Stadt zu suchen, von der er in alten Dokumenten gelesen hatte.
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    Geheimnisse im brasilianischen Urwald

    TimFinnegan

    29. May 2015 um 12:37

    Nachdem Percy Harrison Fawcett (1867-1925?) in Rio ein Manuskript aus dem Jahr 1753 entdeckte, welches eine versunkene Stadt im brasilianischen Urwald beschreibt, die von einem mysteriösen, europäisch anmutenden Indianerstamm bewacht wird, war er wie besessen von dem Gedanken, im Herzen Brasiliens die Reste einer untergegangenen Hochkultur zu finden. Der Suche nach dieser Stadt "Z" opferte er letztendlich sein Leben und das seines ältesten Sohnes. Dieses Buch wurde von Brian Fawcett aus Berichten und Aufzeichnungen seines Vaters zusammengestellt, angefangen von seinen Erfahrungen als Landvermesser in Bolivien, Brasilien und Peru, bis hin zu seiner letzten Expedition, deren Spuren sich 1925 im Mato-Grosso-Gebiet verloren. Die Suche nach "Z" selbst rückt erst in den letzten Kapiteln in den Mittelpunkt, dennoch sind auch die vorangehenden Berichte äußerst interessant, da sie einen guten Überblick über das Leben im Amazonasgebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben, als dieses noch weitgehend unerforscht war. Auch die Auswirkungen des Kautschukbooms und der Umgang mit der indigenen Bevölkerung werden sehr deutlich geschildert. Fawcett galt vielen als Träumer und Phantast. Geradezu abstrus wirken aus heutiger Sicht manche zu jener Zeit verbreiteten Theorien zur Geschichte des südamerikanischen Kontinents, auf die sich auch Fawcett bei seiner Hypothese der untergegangenen Tampuya-Kultur bezieht. Doch aus den Schilderungen seiner Herangehensweise an seine Expeditionen wird auch deutlich, dass in ihm ein ambitionierter Entdecker steckte, der Großes zu leisten imstande war. Bekanntheit erlangte er letztendlich vor allem durch sein bis heute ungeklärtes Verschwinden. Was für ein Glück, dass ich durch einen Donald-Duck-Comic von Don Rosa auf ihn aufmerksam wurde! Fazit: Ein durchaus faszinierendes Buch, das ich jedem empfehlen möchte, der gerne Reiseberichte liest oder zu Fernweh und Entdeckerlust neigt, und ein Muss für jeden Südamerika-Liebhaber.

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