Pernille Rygg Der Schmetterlingseffekt

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Inhaltsangabe zu „Der Schmetterlingseffekt“ von Pernille Rygg

Igi ist um die dreizig Jahre alt und normalerweise Psychologin. Sie ist verheiratet mit Benny, der jedoch die Frau in sich entdeckt hat und sich jetzt gerne in Transvestitenbars aufhält. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters, eines erfolglosen Privatdetektivs, stößt sie in seinem Nachlaß auf eine Kette mit einem Schmetterlingsanhänger. Bei dem Versuch, Siv Underland, den Schmuck zurückbringen, findet sie die Frau tot in ihrer einsamen Holzhütte auf. Die Polizei glaubt an Selbstmord, doch Igi weiß aus den Unterlagen ihres Vaters, daß er auf der Suche nach Sivs ehemaliger Babysitterin war, die vor vielen Jahren unter mysteriösen Umständen verschwand. Igi vermutet einen Zusammenhang und entscheidet sich selber die Ermittlungen aufzunehmen. Eine sympatische Heldin mit vielen Schwächen, eine nicht alltägliche Ehebeziehung, Satanisten, Geisteskrankeund eine verschneite norwegische Winterlandschaft geben diesem Kriminalroman, der in der Umgebung Oslos spielt, seinen besonderes Charakter.

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  • Rezension zu "Der Schmetterlingseffekt" von Pernille Rygg

    Der Schmetterlingseffekt

    Wortklauber

    27. August 2011 um 08:56

    Die Psychologin Igi Heitmann muss mit einem schweren persönlichen Verlust fertig werden: Ihr Vater, ehemals Polizist, dann erfolgloser Privatdetektiv, ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Vom Fahrer fehlt jede Spur. Igi beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei findet sie in den Unterlagen ihres Vaters ein Schmuckstück mit einem Schmetterling. Bei dem Versuch, die Besitzerin des Schmucks ausfindig zu machen, stößt sie auf einen Altar, der sie an Teufelsanbetung denken lässt. Dann wird die Leiche von Siv Underland gefunden. Und das soll nicht der einzige Todesfall bleiben. Nach und nach entwirrt sie Zusammenhänge, stößt auf Hinweise von alter Schuld und Geheimnisse, die unbedingt gewahrt werden sollen. Die Sprache ist originell, die Personen haben Ecken und Kanten, die Idee verspricht einiges. Trotzdem habe ich mich mit dem Roman schwer getan. Igi Heitmann ist eine eigenwillige Heldin. Sie ist mit Benny verheiratet, dessen Beziehungen zu Männern sie akzeptieren gelernt hat. Trotzdem ist eine große Liebe zwischen den beiden. So ungewöhnlich wie die Heldin ist auch die Sprache: Ich-Form im Präsens, mit vielen Metaphern, sehr bildreich. Das reicht von erfrischend originell über nicht auf Anhieb verständlich bis hin zu verstiegen. Es gibt etliche Personen, die Handlung verzweigt sich wild – das mag beim Thema „Chaosforschung“ nur rechtens sein, in diesem Roman fand ich es grenzwertig, da man kaum warm wird mit den Personen, wenn sie sich quasi von Seite zu Seite – fast – „die Klinke in die Hand geben“, mal von Spekulantentum, mal von Satanismus bzw. obskuren Sekten, mal von Psychiatrie und mal von Kindesmissbrauch die Rede ist. Der Hinweis auf der Rückseite, mit diesem Roman sei ein Nachfolger von „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ gefunden, halte ich dann doch für übertrieben.

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  • Rezension zu "Der Schmetterlingseffekt" von Pernille Rygg

    Der Schmetterlingseffekt

    leserin

    26. May 2010 um 14:14

    Die Psychologin Igi verheiratet mit Benni, der sich oftmals mit Transvestiten umgibt, möchte gerne in Erfahrung bringen, wer ihren Vater,der als Privatdetektiv arbeitete, ermordet hat. Igi findet in seinem Büro einen Schmetterlingsanhänger und so nimmt die Handlung ihren Beginn. Die Besitzerin des Anhängers wird in einer Hütte ermordet aufgefunden. Die Autorin streift einige Themen, wie Satanismus, Beziehungen und Psychiatrie.Die Handlung spielt in Norwegen/Oslo in der Winterszeit. Die Autorin hat immer wieder ganz interessante und auch witzige Wort/Satzwahlen verwendet, doch gab es im Buch einige Verwirrungen für mich und zeitweise wollte ich eigentlich das Buch gar nicht beenden, doch nach Überblättern von Seiten mußte ich wieder weiterlesen und schaffte es bis zum Schluß.

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  • Rezension zu "Der Schmetterlingseffekt" von Pernille Rygg

    Der Schmetterlingseffekt

    Rheinzwitter

    20. November 2009 um 18:25

    Auf der Rückseite wird die Zeitung L'Express zitiert, die das Buch mit Peter Hoegs "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" gleichsetzt – das finde ich vermessen. Wo Hoeg seiner spröden Figur Smilla Jaspersen mit einer ebenso spröden und sachlichen Sprache Klang und Form verleiht, stolpert Pernille Rygg über gedrechselte Wortgebilde, die die einfach gestrickte Hauptfigur nicht ansatzweise umschreiben. Soll ja Leute geben, die unverständliche, bemüht originelle Metaphern als tiefgründig bezeichnen - ich halte sie für Mist. Wer sich zu lyrischen Höhen versteigen will, soll Gedichte schreiben. Oder sich bei Jean-Christophe Grangé bewerben, der schreibt ähnlichen Metaphernquark. Es gibt durchaus starke Momente in der Geschichte, in der eine Psychologin den mutmaßlichen Mord an ihrem Vater - eines zeitlebens erfolglosen Privatdetektivs - auf den Grund geht, keine Frage: die Figurenzeichnung ist durchweg gelungen, das Innenleben der Protagonistin ist nachfühlbar, die Stimmung im verschneiten Norwegen ist gut eingefangen, hin und wieder kommt Hochspannung auf, und das Tempo ist ausgewogen. Aber vielleicht auch zu ausgewogen, alles zu gleichförmig, als dass es mich auf Dauer fesseln kann. Die große Parallele zu "Smilla" ist der Präsens, in der erzählt wird. Normalerweise mag ich Geschichten im Präsens nicht, weil ihn kaum ein Autor beherrscht, aber hier kann Pernille Rygg punkten. Nicht auf gleicher Höhe wie Peter Hoeg, aber auf den Fersen.

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