Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mich das Cover total angesprochen hat. Es sieht nach Sommer-, Sonne-, Gute Laune-, Urlaubs - Lektüre aus und genau das wollte ich lesen. Leicht darf die Lektüre dann natürlich auch sein, aber das war mir dann doch ein bisschen zu leicht....
Schon der Anfang kam mir so oberflächlich und unrealistisch vor, dass ich das Buch am liebsten direkt abgebrochen hätte. Da gibt es den klassischen Bösewicht... Nathalies Freund, der per Postkarte aus Frankreich Schluss mit ihr macht. Darauf folgt ein völlig oberflächliches Gespräch, das Nathalie mit ihrer besten Freundin führt und dann der Entschluss, dem Ex-Freund in Frankreich die Meinung zu geigen. Sehr klischeehaft kommt dieser Exfreund (Achtung Spoiler 😅) am Ende des Romans dann reumütig wieder zu ihr zurück. Sie braucht ihn dann aber natürlich nicht mehr, da sie sich zwischendurch selbst gefunden hat und zusätzlich eine neue Liebe...
Mir waren die ganze Story, die Charaktere und die Dialoge viel zu seicht, klischeehaft und unrealistisch. Das Einzige, das mir wirklich gut gefallen hat, war der Mittelteil des Buches. Dieser handelt vom idyllischen Hof, den Aprikosenhainen, den Wildkräutern, der Natur, verschiedenen Rezepten und von der Naturkosmetikherstellung. Hier kommt tatsächlich Urlaubsfeeling auf und hier schafft es Persephone Haasis auch toll, mit Worten Bilder und Aromen im Kopf entstehen zu lassen.
Am Ende folgt dann leider nochmal ein klischeehaftes Drama, damit die Liebesgeschichte nicht zu schnell geht. Dieses war so abwegig, dass es mich wirklich richtig wütend gemacht hat 🙈
Fazit: Flüssiger Schreibstil und es entstehen tolle Naturbilder im Kopf, aber die Story drumherum ist wirklich ohne Ende seicht... leider keine Leseempfehlung von mir.



















