Pertti Kivinen

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Pertti Kivinen

Pertti Kivinen, geboren 1980, stammt aus dem kleinen finnischen Ort Kaninkorva, in dem auch die Geschichten von den Blaubeerdetektiven spielen. Bevor er anfing, Bücher zu schreiben, war er Holzfäller und ein lausiger Fußballer. Bei bisher 18 Versuchen, Landesmeister im Gummistiefelweitwerfen zu werden, erreichte er nie den Endkampf. Dass er trotzdem weitermacht, ist einer Hartnäckigkeit zu verdanken, die es so nur in Finnland gibt. Das finnische Wort dafür ist "sisu".

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Blaubeerdetektive (3), Die Jagd auf den Meisterdieb!

Neu erschienen am 21.02.2020 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Neue Rezensionen zu Pertti Kivinen

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Rezension zu "Die Blaubeerdetektive 2: Achtung Geisterelch!" von Pertti Kivinen

Moderne Ausgabe der Fünf Freunde mit tollem finnischen Setting
merle88vor 5 Monaten

Inhalt:
In Kaninkorva spukt es. Ein Geisterelch schlägt die Einwohner in seinen Bann. Immer wieder erscheint er am Ortsrand im Nebel – doch löst er sich wieder auf, bevor man seiner habhaft werden kann. Spooky! Die Blaubeerdetektive wissen natürlich, dass es keine Geister gibt und Geisterelche schon gar nicht. Sie stürzen sich, ohne übernatürliches Gedöns, aber mit kriminalistischer Feinarbeit und allerschärfstem Verstand, in ihren zweiten Fall.

Meinung:
Ein neuer Fall für die Blaubeerdetektive, denn ein Geisterelch wird auf der Straße, die in das beschauliche Städtchen Kaninkorva führt, gesichtet. Angelockt von einem Geist wird die Kleinstadt plötzlich von Mengen an Touristen bevölkert. Restaurant und Cafe von Kaninkorva sind plötzlich prall gefüllt und die alten, etwas heruntergekommenen, Ferienhäuser ausgebucht. Den Blaubeerdetektiven kommt das alles spanisch vor und so machen sie sich mit Feuereifer daran dem Geheimnis des Geisterelches auf die Spur zu kommen.

Das erste Abenteuer der Blaubeerdetektive habe ich zwar nicht gehört, aber dies ist für den zweiten Teil der Reihe auch nicht weiter schlimm. Denn die wichtigsten Charaktere werden gleich zu Beginn der Geschichte noch einmal ausführlich vorgestellt. Auch der Kriminalfall aus dem ersten Band wird in groben Zügen angerissen. Daher hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas an Vorwissen fehlen würde. Somit kann ich hier eine klare Empfehlung dafür ausstellen, die Reihe auch mit Band 2 beginnen zu können.

Da ich gerne Kinderkrimis mit Lokalkolorit lese, ist diese Geschichte quasi schon ein Muss gewesen. Sehr gut gefallen hat mir hierbei, dass die Handlung in den weiten der finnischen Wälder spielt. Die ruhige Lage und die Idylle des Städtchens Kaninkorva kommt in dieser Geschichte deutlich zum Tragen.
Natürlich waren die Namen der Protagonisten ein wenig gewöhnungsbedürftig, mich hat dies jedoch überhaupt nicht gestört. Viel mehr finde ich es super, dass der Verlag die Namen nicht „eingedeutscht“ hat.

Der Kriminalfall ist kindgerecht aufbereitet. Schön fand ich, dass hier nicht der erste Verdächtige auch gleich der Täter ist, sondern das die kleinen Spürnasen schon ein wenig tiefer bohren müssen, um auf die Lösung des Falles zu kommen.

Ein positiver Aspekt ist, dass die Geschichte sowohl für Mädchen als auch für Jungen geeignet ist, da sich das Ermittlerteam aus zwei Mädchen und zwei Jungen zusammensetzt.
Zum einen hätten wir hier den oberpfiffigen Olli, der einfach wahnsinnig viel für sein junges Alter weiß und die Erwachsenen des Öfteren mit seinem Wissen in Staunen versetzt.
Seine beiden besten Freundinnen sind die Zwillinge Alma und Selma, die zugleich die großen Schwestern des Protagonisten Samu sind. Mit von der Partie ist Samus Hund Riku, der an der ein oder anderen Stelle den richtigen Riecher beweist.
Samu hat es in dieser Geschichte nicht immer einfach mit seinen großen Schwestern. Toll fand ich die geschwisterlichen Neckereien und das Gezanke, was einfach für mich dazugehört.
Auch Oberschlaumeier Olli bietet reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln. Er ist schon ein kleiner Besserwisser und bringt mit seinem Gerede Samu, Alma und Selma ab und an auf die Palme.

Gesprochen wird die Geschichte von Sebastian Rudolph, von dem ich bisher noch kein Hörbuch gehört habe. Er legt viel Wert auf die Betonung und bringt den Witz und den Charme der Geschichte dem Zuhörer wunderbar näher.

Fazit:  
Fans der fünf Freunde sollten bei dieser Geschichte unbedingt zugreifen. Die Blaubeerdetektive strahlen einen unglaublichen Charme aus und haben mein Herz erobert. Die tolle Gruppendynamik und ein spannender Fall sorgten bei mir für ordentlich gute Laune. Wer gerne eine moderne Fassung alter Klassiker ala Fünf Freunde hören möchte, macht mit dieser Geschichte absolut nichts falsch. Das finnische Setting setzt dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf.
Sehr gute 4 von 5 Hörnchen gibt es daher von mir.

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Rezension zu "Die Blaubeerdetektive (1), Gefahr für den Inselwald!" von Pertti Kivinen

Detektive aus dem Norden
Almerivor 7 Monaten

Henrik und ich haben mal wieder ein Buch entdeckt, das über Detektive handelt. Ein schöner Buchtitel: Die Blaubeerdetektive – erschienen im dtv. Nun sind wir aber mal beide der Meinung, das uns die Geschichte nicht so mitgerissen hat. Die in der Ich-Erzählung des Protagonisten, wirkt eher lahm. Allerdings die Idee, wie man an altes Eichenwaldgebiet mit Borkenkäfer und dem Klimawandel gelangt, wurde hier gut beschrieben. Wir werden diese Buchreihe leider nicht fortsetzen.

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Rezension zu "Die Blaubeerdetektive (1), Gefahr für den Inselwald!" von Pertti Kivinen

Bullerbü meets Fünf Freunde
Lieblingsleseplatzvor 10 Monaten

Ich heisse Samu … so beginnt das Buch. Und da hatte der Autor mich! Von da an hörte ich Samu Habers tiefe wohlige Stimme quasi als Erzählstimme und war im Glück. Meine 10jähre Tochter (Zielgruppe) beeindruckt sowas natürlich null. (Kommt noch ;-) …) Aber für junge Leser bietet dieses Buch eh schon genug um ganz aus dem Häuschen zu sein!

Samu ist einfach klasse. Zusammen mit seinen Freunden Ollie (the brain), Alma und Selma (die Zwillinge) und Riku (der Hund) ermitteln die Blaubeerdetektive gegen den kriminellen Sägewerkbesitzer Mäkelä. Dieser plant, das von ihnen geliebte Wäldchen auf der Blaubeerinsel abzuholzen. Die Kids wollen auf jeden Fall das Wäldchen und somit auch ihr Hauptquartier mit allen Mitteln verteidigen und machen sich auf zu ihrem ersten Abenteuer als richtige Detektive…

Klar, die Blaubeerdetektive erscheinen schon auf den ersten Blick wie eine finnische 1:1 Kopie der Fünf Freunde… aber das legt sich schnell. Vor allem Ollie haut es raus, denn mit seinen Sprüchen macht er nicht nur erwachsenen Lesern Spaß, sondern erklärt auch ganz nebenbei viele Fremdworte den jungen Lesern. Perfekt!

Das Setting ist einfach zauberhaft. Das kleine Dörfchen Kaninkorva (auf deutsch: Kaninchenohr) versetzt mich selbst in meine Kindheit zurück, in der ich unbedingt ein Kind von Bullerbü sein wollte!

Die Sprache ist leicht verständlich aber dabei auf keinen Fall kindlich. Das mag ich, wenn jungen Lesern altersgerecht aber auf Augenhöhe begegnet wird.
Ein toller Auftakt für die Blaubeerdetektive! Freundschaft, Mut, Umwelt und Natur – und natürlich die Spannung kommen nicht zu kurz! Der perfekte Mix.
Gerne vergebe ich 5 von 5 Lieblingslesessel und freue mich auf die Fortsetzung der Blaubeerdetektive!

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