In der Nähe des Bethmannparks in Frankfurt wird eine bewusstlose junge Frau gefunden. Sie kann sich an gar nichts erinnern: Ob sie niedergeschlagen wurde, wie ihr Name lautet, wo sie wohnt. Die Suche nach Anhaltspunkten, ihre Identität festzustellen, beginnt, Inzwischen ist die Frau, die sich selbst den Namen „Penelope“ gegeben hat, nach einem Krankenhausaufenthalt in einer Rehaklinik untergebracht. Hier bemühen sich viele der Angestellten um ihr zu helfen.
Jakob, ein junger Ergotherapeut bemüht sich, das merken die Lesenden, ganz besonders um sie.
Den Großteil des Romans macht Penelopes Zeit und ihre Begegnungen in der Rehaklinik aus.
Die Problematik des totalen Identitätsverlustes wird von Pete Smith unverschleiert beschrieben, sodass wir Lesende erfahren, was dies für einen Menschen in der Realität bedeutet.
Alle Protagonistinnen und Protagonisten werden uns in ihren speziellen Situationen durch das Buch begleiten.
Der Roman, der uns mitnimmt in die Welt von Amnesie-Patientinnen und Patienten ist unterhaltsam zu lesen, ohne uns die Schwere dieser Zustände zu ersparen.
Ein lesenswertes, zu empfehlendes Buch.















