Peter Abrahams

 3.6 Sterne bei 116 Bewertungen
Autor von Gerissen, Was geschah in Echo Falls? und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Abrahams

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Der Schlange Gift

Der Schlange Gift

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Erschienen am 01.03.2003
Verblendet

Verblendet

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Erschienen am 01.06.2012
Hinter dem Vorhang

Hinter dem Vorhang

 (16)
Erschienen am 01.08.2011
Ausradiert

Ausradiert

 (11)
Erschienen am 01.05.2010
Gerissen

Gerissen

 (29)
Erschienen am 01.11.2008
Down the Rabbit Hole

Down the Rabbit Hole

 (0)
Erschienen am 01.02.2012
Hinter dem Vorhang

Hinter dem Vorhang

 (2)
Erschienen am 01.08.2008
…verliefen sich im Wald

…verliefen sich im Wald

 (9)
Erschienen am 01.08.2011

Neue Rezensionen zu Peter Abrahams

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Rezension zu "Am Ende der Spur" von Peter Abrahams

Alt aber trotzdem noch sehr gut
Tefelzvor 4 Monaten

Wenn ich einen Schriftsteller mag, versuche ich alles von ihm zu bekommen und lese gerne die älteren Romane zuerst und bin neugierig, wie sich der Erzählstil entwickelt. Dadurch habe ich mir von Peter Abrahams ein Buch aus dem Jahr 1989 bzw. deutsch 1992 besorgt und bin erstaunt, dass trotz des Alters , das Buch sehr spannend war.  Bastei Lübbe Taschenbuch 430 Seiten.

Geschichte:  Nina ist erfolgreiche Gründerin einer PR Agentur, aber in ihrem Leben fehlt etwas. Da Sie keinen Partner hat, mit dem sich ein Kind zu machen lohnt, fängt sie an, sich für künstliche Befruchtung zu interessieren und für Anonyme Samenspender, die sehr hohe Kriterien erfüllen müssen. Gesundheit, hoher IQ bis zum Nobelpreisträger. Kurz nach der Geburt, wird ihr Sohn jedoch entführt und Nina versucht alles, die Identität des Spenders herauszufinden, da sie einen Zusammenhang sucht. Es stellt sich heraus, dass sie kein Einzelfall ist und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, da die eingeschaltete Polizei doch sehr skeptisch ist....

Gute Darsteller, die nicht bei jeder Gelegenheit anfangen zu heulen und klare Strukturen, die einem gefallen. Der Erzählstil ist sehr flüssig und es liest sich sehr schnell weg. 1 Stern Abzug wegen der Aktualität, ansonsten absolute Empfehlung. Wer das Buch noch bekommen kann, hat einen sehr guten Thriller der durchdacht ist und kurzweilig unterhalten kann.

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Rezension zu "Kopflos" von Peter Abrahams

Ein Thriller, der sehr gut unterhalten kann!
Janosch79vor 4 Jahren

Mit "Kopflos" von Peter Abrahams habe ich den ersten Thriller dieses Autors gelesen. 
Vom Anfang bis zum Ende fühlte ich mich sehr gut unterhalten.
Das Buch erinnerte mich vom Thema an den Film "Ein perfekter Mord" mit Michael Douglas und Gwyneth Paltrow.


Der Thriller dreht sich um die Kunstexpertin Francie, deren Ehe mit Roger nicht zum Besten steht. Daher gönnt sich Francie eine Affäre mit dem Psychologen Ned Demarco. 
In einem Ferienhaus auf einer kleinen Insel trifft sich das Paar jeden Donnerstag zum intimen Stelldichein. 
Der ebenfalls verheiratete Ned, der eine kleine Tochter hat, denkt nicht über eine Scheidung nach, obwohl ihm Francie sehr viel bedeutet. 
Der hintergangene Ehemann Roger kommt jedoch zufällig hinter die Affäre seiner Frau und plant eine blutrünstige Rache. Zu diesem Zweck heuert er einen Killer an. 

Peter Abrahams gelingt es im Laufe der Handlung seine Figuren hervorragend zu zeichnen. Die Gefühlswelt aller Protagonisten kann man sehr gut nachempfinden. 
Durch die Einstreuung von Wendungen gelingt es ihm, perfekt auf das große Finale hinzusteuern. 
Die Sprache ist ohne großen Schnörkel und lässt den Leser das Buch sehr gut nachvollziehen.
Ein Minuspunkt ist aber das schlechte Lektorat. Da hätte man ein besseres Auge beweisen sollen.

Ansonsten ein kurzweiliger Thriller, der sich zu lesen lohnt.  

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Rezension zu "Gerissen" von Peter Abrahams

Liebe hinter Gittern...
pardenvor 4 Jahren

LIEBE HINTER GITTERN...

Als die idealistische junge Schriftstellerin Ivy Seidel das Angebot bekommt, in einem Hochsicherheitsgefängnis für Gewalttäter nahe der kanadischen Grenze Schreibkurse zu geben, sagt sie sofort zu. Ivys »Schüler« sind ein Querschnitt durch das amerikanische Verbrechen.
Einzig Vance Harrow fällt aus dem Rahmen, und die Storys, die er schreibt, sind beeindruckend gut. Offenkundig kreisen sie um den Raubmord in einem Spielkasino, für den Harrow zu 25 Jahren verurteilt wurde. Auf eigenartige Weise fasziniert, kommt Ivy zu der Überzeugung, dass der attraktive Mann unschuldig ist. Innerhalb weniger Tage verstrickt sie sich nicht nur in eine gefährliche Liebschaft, sondern auch in ein undurchdringliches Dickicht der Täuschung und Gewalt...


"'Es ist ein schlimmer Ort, Ivy', sagte er. 'Nur unheimliche Typen, Gefangene, Wachen, jeder. Böse ist eigentlich das richtige Wort.'" (S. 22)


Nicht jeder in Ivys Umfeld reagiert begeistert, als sie die Möglichkeit erhält, in einem Hochsicherheitsgefängnis Schreibkurse für interessierte Gewalttäter anzubieten. Doch das Geld als Aushilfe in einer Bar reicht hinten und vorne nicht, und eigentlich möchte Ivy in ihrem Leben etwas machen, das eher ihren Neigungen entspricht, wenn sie schon selbst als Schriftstellerin bisher keineswegs erfolgreich ist.
Sie ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie diesen Schreibkurs tatsächlich durchführt. Männer, die nichts mehr zu verlieren haben, versuchen sich auszudrücken, können aber ihre brodelnde Gewaltbereitschaft nur mühsam unterdrücken - und manchmal schaffen sie es auch nicht. So bekommt Ivy einen intensiveren Einblick in das Leben hinter Gittern als ihr lieb ist; trotzdem sagt ihr der Kurs immer mehr zu, denn es gibt dort einen wirklich talentierten Schreiber. Sie erkennt sein großes Potential und will dieses unbedingt fördern.


"Ein kleiner Tipp noch. Ihre Art, Leuten direkt in die Augen zu schauen? Hier drin absolut verboten." (S. 27)


Schnell ist Ivys Interesse an Vance Harrow geweckt, zumal er nicht nur gut schreiben kann sondern auch überaus attraktiv ist. Sie beschäftigt sich mit seiner Geschichte, seinem Fall - und kommt zunehmend zu der Überzeugung, dass er unschuldig hinter Gittern sitzt. Warum bloß hat sich dieser junge Mann für schuldig bekannt, an dem Raubüberfall mit Todesfolge in einem Casino beteiligt zu sein?
Auch gegen den Widerstand Harrows beginnt Ivy, alte Spuren zu verfolgen und will der Wahrheit auf die Spur kommen...

Dieser Thriller liest sich mühelos und schnell, der Schreibstil ist fließend und eingängig. Es ist ein typisch amerikanischer Thriller mit raschem Spannungsaufbau, doch leider kann Peter Abrahams diese Spannung nicht die gesamte Zeit über halten. Die Entwicklungen sind recht vorhersehbar, und das Ende empfand ich persönlich eher als platt.
Die Charaktere bleiben eher an der Oberfläche, speziell mit Ivy wurde ich nicht wirklich warm. Gar nicht mal unsympathisch, agierte sie mir oftmals zu naiv und blauäugig.

Gut gefallen haben mir häufig die 'Schreibproben' der Insassen, die aufblitzen ließen, welches Talent Peter Abrahams womöglich tatsächlich hat. Der Thriller als gesamtes war dagegen eher flach und sicher kein Highlight in dem Genre. Auch die Gefängnisszenen, die lt. Klappentext 'wahrlich furchteinflößend' sein sollen, habe ich anderswo schon beeindruckender geschildert gesehen...

Insgesamt habe ich mich durchaus unterhalten gefühlt und würde als Fazit festhalten: nett für zwischendurch, aber es gibt Spannenderes...


© Parden

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