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Soeren

vor 4 Jahren

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Normalerweise hat den Detektiv Nick Petrov so schnell nichts aus der Bahn, doch während seines neuesten Falls leidet er immer häufiger unter kleinen Hirn-Aussetzern. Das Ganze gipfelt darin, dass er eines Tages im Krankenhaus aufwacht und keine Erinnerungen mehr an die vergangenen Tage hat. Obwohl gesundheitlich stark angeschlagen, versucht er hartnäckig, seinen aktuellen Fall aufzuklären und die Gedächtnislücken zu füllen.

Der Roman beginnt interessant und vielversprechend, gerät in der Mitte aber etwas ins Straucheln. Zu viele Namen und Handlungsgeflechte machen es schwierig, am Ball zu bleiben. Zudem gibt es außer Nick keine andere Bezugsperson, sondern nur sporadisch auftauchende Nebenprotagonisten (wie Elaine oder Billie). Zum Ende hin findet die Geschichte zwar in die Spur zurück, aber der Abschluss kommt recht plötzlich und ist ebenso schnell vorüber. An der Stelle hätte der Autor durchaus noch ein wenig nachbessern können.

Nichtdestotrotz ist Peter Abrahams eine bemerkenswerte Geschichte gelungen und es würde mich freuen, wenn sein angeschlagene Held den Weg noch in ein weiteres Abenteuer finden würde. Zuvor wird der Abrahams aber hoffentlich noch seinen Echo-Falls-Zyklus abschließen. Von mir aus auch gern mit einem Besuch von Nick Petrov.

 

Autor: Peter Abrahams
Buch: Ausradiert
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