Peter Abrahams Was geschah in Echo Falls?

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Inhaltsangabe zu „Was geschah in Echo Falls?“ von Peter Abrahams

IGEL-RECORDS Peter Abrahams Was geschah in Echo Falls? „Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und ins Bett gehen, bevor ich es nicht zu Ende gelesen hatte.“ Stephen King über Was geschah in Echo Falls? Eigentlich hat die 13-jährige Ingrid schon genug um die Ohren mit dem Fußballtraining, der heißersehnten Hauptrolle in dem Theaterstück „Alice im Wunderland“, den in letzter Zeit ziemlich seltsamen Eltern und dem exzentrischen Großvater. Doch dann geschieht ein Mord in der sonst so beschaulichen Kleinstadt, und wie es aussieht, ist Ingrid die letzte, die das Opfer lebend gesehen hat. Außer dem Mörder. Die Polizei scheint im Dunkeln zu tappen und Ingrid sieht nur noch eine Möglichkeit: Mithilfe ihres Idols Sherlock Holmes muss sie sich selber auf die gefährliche Suche nach dem Mörder begeben … „Ein herausragender Roman … potenzielle Fans: einfach jeder!“ Bulletin for Children´s Books „Geschickte literarische Anspielungen und ironischer Humor geben diesem erstklassigen Jugendkrimi besondere Tiefe.“ School Library Journal „Suspense vom Schlausten … Abrahams hat das Teenagersensorium!“ Weltwoche „Peter Abrahams lässt den Leser – egal wie alt – im Dunkeln tappen. Schauderhaft schön.“ Stern Lesung mit Ina Gercke

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  • Rezension zu "Was geschah in Echo Falls?" von Peter Abrahams

    Was geschah in Echo Falls?
    pelznase

    pelznase

    27. March 2010 um 21:15

    Ein Krimi aus Echo Falls, so wird die Reihe von Peter Abrahams untertitelt, die mittlerweile bereits auf den dritten Band zusteuert. Was geschah in Echo Falls ist der erste Teil und wer nach Lektüre des Klappentextes einen Kinderkrimi der sattsam bekannten, harmlosen Art erwartet, der wird sich schnell umgucken. Denn dieser Kinder- bzw Jugendkrimi ist in jeder Hinsicht etwas ganz Spezielles. Zunächst ist da der Fall an sich. Kein Diebstahl, keine Prügelei, nein, die dreizehnjährige Ingrid bekommt es gleich mit einem handfesten und heimtückischen Mord zu tun, was für dieses Genre ja doch eher ungewöhnlich ist. Der Fall selber ist ausgesprochen spannend, bietet mehrere unerwartet Wendungen, die dem Hörer jeden voreilig ausgesprochenen Verdacht wieder zunichte machen und einer Vielzahl Szenen, bei denen man unwillkürlich beginnt an den Fingernägeln zu knabbern. Hinzu kommen noch eine beachtliche Anzahl Personen, die sich irgendwie seltsam oder verdächtig benehmen und schon hat man alles zusammen, was einen "echten" Krimi ausmacht. Die Charaktere sind ein weiterer besonderer Aspekt der Geschichte, denn auch wenn sie alle eigentlich normale Menschen sind, so haben doch alle ihren ganz speziellen und oft sonderbaren Eigenheiten. Da macht selbst Ingrid keine Ausnahme und doch...es dauert gar nicht lange, da sind einem sie und die meisten der übrigen Bewohner von Echo Falls schon richtig ans Herz gewachsen. Was mir besonders gefallen hat ist, dass Ingrid trotz des Mordfalles, in den sie geraten ist und in dem sie auf eigene Faust ermittelt, immer genau das bleibt, was sie ist: eine zwar mutiges und cleveres Kind, aber eben ein Kind. Sie ermittelt zwar fleißig und findet auch eine Menge heraus, doch sie behält es für sich, weil sie fürchtet, die Erwachsenen würden ihr nicht glauben oder sie gar für ihre Neugier bestrafen. Das läuft nicht nach dem Motto: Mama, Papa, ich weiß was...und sofort glauben Mama und Papa jedes Wort, gehen mit Töchterlein zur Polizei, wo Töchterleins Kenntnisse hocherfreut aufgenommen werden und helfen, den Fall augenblicklich aufzulösen. Nein, so einfach sind Echo Falls - Krimis wirklich nicht gestrickt. Gelesen wird Was geschah in Echo Falls von Friedhelm Ptok und ich war zunächst skeptisch und dachte, eine Frau würde viel besser zur Geschichte passen, deren Protagonisten schließlich ein Mädchen ist. Doch da habe ich mich getäuscht, denn Friedhelm Ptok trifft genau den richtigen Ton für diesen Krimi und auch für Ingrid und die übrigen Bewohner von Echo Falls. Und da hat er es bei den skurrilen Charakteren wahrlich nicht einfach. Spannende Szenen liest er ebenso überzeugend wie die Dialoge, die ebenfalls sehr ungewöhnlich sind. Die Leute auch Echo Falls scheinen nicht sehr redefreudig zu sein und so bestehen die Unterhaltungen oft nur aus wenigen und recht kurzen Sätzen. Da die richtige Betonung zu treffen, stelle ich mir schon schwierig vor. Ebenso schwierig wie den Humor der Geschichte in jedem Satz mitschwingen zu lassen, denn auch der zeichnet die Echo Falls Krimis aus. Er kommt meist hintergründig daher, ist oft ausgesprochen schwarz und lässt einen an vielen Stellen spontan laut auflachen. An Musik gibt es ein paar lustige, lockere Melodien, die beispielsweise Schauplatzwechsel markieren, aber auch Stücke im Stil von Sherlock Holmes. Außerdem sind einige wenige, aber gut gemacht Effekte eingestreut, zum Beispiel klingt Ptoks Stimme gedämpfter, wenn er ein Telefongespräch liest, eben so, wie Telefonstimmen klingen. Das Cover ist recht schlicht gehalten, aber schon alleine durch den leuchtend roten Theatervorhang fällt er einem leicht ins Auge. Rot ist Ingrid Lieblingsfarbe und das Theater ihre Leidenschaft, so ist der Bezug zur Geschichte gewährt. Doch auch Katzen, die Herz-Königin und eine Tasse spielen eine Rolle. Und der Schatten sorgt dafür, dass man weiß, über allem liegt eine unbekannte Bedrohung. Fazit: Ein sehr spannender Krimi keineswegs nur für Kinder oder Teenies, hier sollten auch erwachsene Krimi-Fans ein Ohr riskieren. Aufgrund der ungewöhnlichen Eigenarten der Charaktere und der Geschichte an sich, hat die Echo Falls - Reihe Suchtpotenzial.

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  • Rezension zu "Was geschah in Echo Falls?" von Peter Abrahams

    Was geschah in Echo Falls?
    ChiefC

    ChiefC

    23. March 2010 um 15:54

    Ein spritziger, witziger Krimi für Jugendliche, an dem auch Erwachsene ihren Spaß haben können, und endlich mal wieder anderes, gutes Lesefutter für junge Leute außer den endlosen Phantasy-Reihen. Das Buch mit seiner 13-jährigen Heldin Ingrid spielt in der "richtigen" Welt, genauer in Echo Falls, Connecticut. Allerdings: Sooo spannend, wie es Stephen King, zumindest laut dem Original-Klappentext fand, ist es auch wieder nicht. Man kann es zwischendurch schon mal beiseite legen. Und der Plot ist auch nicht irre ausgefuchst. Der Charme des Buches liegt vielmehr in seinen witzigen Dialogen und Nebenhandlungen. Er gibt glaubwürdig das Leben eines amerikanischen Teenagers wieder, allerdings eines sehr smarten. Dass es viele Dreizehnjährige wie Ingrid gibt, die auch noch so spannende Dinge erleben, ist eher unwahrscheinlich. Aber mit einem Buch möchte man normalerweise ja auch in eine andere, aufregender Welt als die eigene abtauchen. Sie muss ja nicht immer gleich vor Elfen, Trollen und Zauberern wimmeln. Eine Story, die nicht völlig unwahrscheinlich ist und mit der sich Jugendliche dann doch ein großes Stückweit identifizieren können. Denn Magie hilft im grauen Schulalltag nicht wirklich weiter. Phantasie, die auf dem Teppich der Tatsachen bleibt, kann da ein größerer Trost sein als zuviel Fantasy, mit der manche und mancher total die Bodenhaftung verliert. P.S.: Ich habe das Buich auf Englisch gelesen: Down the Rabbit Hole

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