Peter Ackroyd

 3.9 Sterne bei 119 Bewertungen
Autor von Shakespeare, London - Die Biographie und weiteren Büchern.

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Queer London

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Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Penguin.

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Shakespeare

Shakespeare

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Erschienen am 27.09.2006
London - Die Biographie

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Erschienen am 27.09.2006
Wie es uns gefällt

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Erschienen am 10.07.2009
Das Tagebuch des Oscar Wilde

Das Tagebuch des Oscar Wilde

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Erschienen am 14.10.1999
Venedig

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Erschienen am 03.10.2011
Die Themse

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Erschienen am 17.11.2008
Inka, Maya und Azteken

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Erschienen am 22.09.2005
William Blake

William Blake

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Erschienen am 06.03.2001

Neue Rezensionen zu Peter Ackroyd

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weinlachgummis avatar

Rezension zu "Queer London" von Peter Ackroyd

Queer London
weinlachgummivor einem Tag

Queer London - Von der Antike bis heute ist eine sehr interessante Zusammenfassung von Peter Ackroyd. Unterteilt ist das Buch in 18 Kapitel, welche mit einem Bild eingeleitet werden. Noch dazu gibt es zwei Mal mehrere Seiten, auf denen Bilder abgebildet sind. Diese sind dann auf einem hochwertigeren Papier gedruckt, sodass die Bilder besser raus kommen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Bilder passend im Text untergebracht gewesen wären, sodass man den direkten Bezug hat, verstehe aber auch, wieso man sich für das Sammeln und hochwertiger drucken entschieden hat.

Ich empfand Queer London als sehr informativ. Nicht nur was die queere Geschichte von London angeht, sondern auch allgemein, was das Lebensgefühl in London angeht in den einzelnen Epochen. Und auch die Queere Geschichte im Allgemeinen. London steht zwar im Mittelpunkt, aber unweigerlich lernt man auch etwas über die anderen Länder / Gebiete im Bezug auf das Thema.

Zum Lesen des Buches habe ich etwas länger gebraucht, da ich die vielen Informationen zunächst verdauen musste und auch den Inhalt. Manches hat mich sehr geschockt, da es mir einfach nicht bewusst war. Der Autor bezieht sich auf Quellen, welche am Ende aufgelistet sind, eine persönliche Wertung bringt er nicht ein. Es ist einfach nur eine Zusammenfassung der Geschichte. Ich persönlich hätte mir manchmal weniger Details, was die genauen Orte angeht gewünscht und dafür mehr eingehen auf die einzelnen Schicksale wenn möglich bzw. auch vergleiche, sodass man das Ausmaß von Strafen besser begreift. Das Strafmaß, was homosexuelle Handlungen angeht, wandelt sich mit der Zeit und mich hätte in diesem Zusammenhang auch interessiert, wie es sich mit anderen Gesetzen verhält.

Davon abgesehen fand ich das Buch sehr bereichernd. Ich mag Geschichte und ich finde London toll. Wer kein Interesse an Geschichte hat und auch keinerlei Bezug zu London oder LGBT, wird das Buch wohl eher als langweilig empfinden. Ich hingegen fand es spannend und habe mich zu keiner Zeit gelangweilt.

Fazit:
Trotz kleiner Kritikpunkte Daumen hoch.
Sehr informativ und interessant.
Wer sich für die Geschichte von London interessiert und dazu auch noch für die Queere ist hier genau richtig.
Man kann durch das Buch wirklich viel lernen und trotz der sachlichen Erzählung wird es nicht langweilig.
Für mich sehr bereichernd, da mir einiges so nicht bewusst war.
4,5 Sterne

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eigers avatar

Rezension zu "Die Themse" von Peter Ackroyd

Die Themse im Fluss der Zeiten
eigervor 2 Monaten

„Die Themse – Biographie eines Flusses“ von Peter Ackroyd, erschienen 2008 im Verlag Knaus, ist ein ganz besonderes Buch. Hier wird die Lebensgeschichte eines Flusses erzählt, der nicht zu den ganz großen Strömen dieser Welt gehört.


Die Themse (Thames) ist ein recht unspektakulärer Fluss, gerade einmal 215 Meilen oder 346 km lang. Ihr Name kommt aus der keltischen Sprache. Das Wort „tam“ bedeutet so viel wie „glatt“ oder „sich ausbreiten“.

Seit mehr als 4000 Jahren leben Menschen an diesem Fluss, der mit der britischen Geschichte untrennbar verbunden ist. Er war Schauplatz von mythischen, historischen, militärischen und kulturellen Ereignissen. Davon erzählt Peter Ackroyds Biographie auf 557 Seiten in 15 Teilen, die insgesamt 45 Kapitel enthalten. Die Kapitelüberschriften dienen als Wegweiser. Man taucht ein in die Welt der Themse und blickt in den Spiegel der Geschichte und Natur.
Der wunderbare Erzählstil macht es dem Leser leicht die vielen Facetten des Flusses kennen zu lernen. Es wird Wissensvermittlung auf hohem Niveau geboten, ohne den Leser mit steifer Gelehrsamkeit zu langweilen. 
 
Hier liegt ein Sachbuch in bester angelsächsischer Tradition vor. Peter Ackroyd kann man sich als Privatgelehrten vorstellen, der vieles gelesen und studiert hat. Er ist ungemein sachkundig, hat akribisch recherchiert und Freude am Erzählen. Er ist einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Großbritanniens und hat viele Sachbücher und Romane verfasst, darunter auch die Biographien zweier Städte: Venedig und London.

Der Autor trägt Fakten und Anekdoten, Wissenswertes und Skurriles akribisch zusammen. Die Kapitel können, müssen aber nicht chronologisch gelesen werden. Man kann die Reise entlang des Flusses je nach Gusto gestalten und einzelne Abschnitte separat lesen.

Aber was wäre der Fluss ohne die Menschen, die an seinen Ufern leben. Wie haben sie mit und von der Themse gelebt? Ausführlich berichtet der Autor von der schweren Arbeit am Fluss, dem Bau von Tunneln und Brücken und dem Kommerz, als die gewaltige Welt der Docks entsteht. Bald ist der Fluss mit seinen Kräften am Ende und wird zur Kloake. Alle Anstrengungen im 21. Jahrhundert werden aber den heiligen Fluss nie wieder in seinen reinen Zustand versetzen können.

Auch Kunst und Literatur zur Themse sind einige Kapitel gewidmet. Die Darstellung von Peter Ackroyd gibt ein wahrhaft umfassendes Bild des Flusses. Das Buch ist angefüllt mit Fakten und Geschichte, Magie und Philosophie, Wirklichkeit und Träumen sowie Poesie und Leidenschaft.

Vervollständigt wird es durch zahlreiche Abbildungen und Karten, die das Buch wunderschön illustrieren. Auch ein umfassendes Register fehlt nicht. Entstanden ist ein echtes Meisterwerk in einer edlen Aufmachung, wenn man das gebundene Buch in den Händen hält. Die silberne Farbe des Covers impliziert Wasser und zeigt eine Zeichnung der Londoner Tower Bridge, einem Wahrzeichen der Themse.

Aus meiner Sicht ist das Buch eine klare Leseempehlung für alle, die schon immer etwas mehr über das sichtbare und unsichtbare Leben an der Themse erfahren wollten. 

Kommentare: 2
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Ingrid_Daviss avatar

Rezension zu "Der Golem von Limehouse" von Peter Ackroyd

Enttäuschend
Ingrid_Davisvor einem Jahr


Ich hatte schon viel von Peter Ackroyd gehört und war deshalb sehr gespannt, zumal ich Bücher (nicht nur Krimis), die im viktorianischen London spielen, auch gerne mag.


Die Geschichte im Limehouse Golem ist auch eigentlich sehr interessant, aber ich fand, dass das Buch deutliche Längen hatte, vor allem, wenn Ackroyd sich seitenlang über literarische und andere Figuren des 19. Jahrhunderts auslässt und man zwischenzeitlich das Gefühl hat, man liest ein Essay. Ackroyd schreibt ja auch viel Non-Fiction, und ich hatte stellenweise das Gefühl, er hat sich im Manuskript geirrt.
Es gibt natürlich eine Verbindung zwischen der Hauptgeschichte und diesen Ausflügen, mich haben sie trotzdem weitenteils nur gelangweilt. Und bei einem Buch, das eh nur 264 Seiten lang ist, schlägt so etwas natürlich auch mehr zu Buche als bei einem dicken Wälzer.
Die eigentliche Kriminalgeschichte ist schon interessant und es gibt einen interessanten Twist am Ende. aber insgesamt reicht es für mich nicht für mehr als 2 Sterne, weil ich mich einfach nicht gut genug unterhalten gefühlt habe.

PS: Ich habe die englische Ausgabe gelesen, die leider nicht in der Lovelybooks-Datenbank enthalten ist

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Peter Ackroyd wurde am 05. Oktober 1949 in East Acton (Großbritannien) geboren.

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