Das Herz des Urpferds

von Peter Adolphsen 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Das Herz des Urpferds
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Inhaltsangabe zu "Das Herz des Urpferds"

In äußerster Verdichtung verknüpft Peter Adolphsen die Geschichte der Erde mit dem Aufeinandertreffen zweier Menschen an einem Sommertag im Jahr 1973 in Austin, Texas. Geschult an Borges und Cortázar, ausgerüstet mit Ironie und Scharfsinn, präsentiert der originellste Schriftsteller der jüngeren Generation aus Dänemark eine aberwitzige und zugleich zwingende Abfolge von Materie, Energie und dem Zufall, aus dem unser Leben besteht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783312004140
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:112 Seiten
Verlag:Nagel & Kimche
Erscheinungsdatum:30.07.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2014 bei Lindhardt og Ringhof Forlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Die Buchprüferins avatar
    Die Buchprüferinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Herz des Urpferds" von Hanns Grössel

    Oh, was für ein kleines und dünnes Buch. Ein Büchlein, keine 110 Seiten lang. Vor ein paar Monaten, als ich noch eine ausschließliche Langbuchleserin war, hätte ich so ein Buch gar nicht angeschaut, aber inzwischen hat sich alles geändert. Glücklicherweise. Denn sonst hätte ich diese kleine Kuriosität nie gelesen.

    Lesen kann man sie aber, diese Langerzählung des Dänen Peter Adolphsen, der einen von der rückwärtigen Klappe her mit einem bohrendem Blick bedenkt. Auch wenn die Auslassungen über den Mutterkornpilz Claviceps purpurea oder Utah und seine Mormonen manchmal etwas trocken ausfallen, hat die Geschichte vom gewundenen Weg des kleinen Urpferd-Herzens in verschiedenen Aggregatszuständen ihren Reiz. Mir gefallen solche Gedanken über die Verkettungen in unserer Welt, die milliardenfach überall um uns her stattfinden und sich in Zukunft und Vergangenheit erstrecken, während wir in unserem kleinen Boot aus Gegenwart nichtsahnend über sie hinweg- und durch sie hindurchsegeln.

    Wie es dieses kleine Herz des Urpferds schafft, aus dem Eozän in den Kopf des Erzählers zu gelangen, den man erst am Schluss des Buches trifft, und was es bis dahin alles auslöst oder in zufälligem Vorbeiflug streift, solltet Ihr selber nachlesen.
    Es dauert ja nicht lang.

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    diehexevor 8 Jahren
    GabrielDans avatar
    GabrielDanvor 9 Jahren

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    Pressestimmen

    "Ein wunderbarer Roman. Die poetische Zufallsforschung, die Peter Adolphsen betreibt, bezaubert durch ihre phantastische Sachlichkeit, zurückhaltende Empfindsamkeit und ihren Witz." Sibylle Cramer, Süddeutsche Zeitung, 18.02.09
    "Pferdestärken!" Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.08
    "Adolphsens Prosa ist kälter als Christensens Lyrik, aber er hat einen Sinn für die Sprache der Wissenschaft, die er begeistert und schöpferisch wie kein Zweiter einsetzt, er macht konkrete Poesie daraus. Gibt es überhaupt einen anderen Autor, der sich wie er einen Rausch anschreibt und dabei so nüchtern bleibt?" Peter Urban-Halle, Neue Zürcher Zeitung, 29.10.08
    "Schön, bunt und so rätsel- wie gehalt- und kunstvoll." Elmar Krekeler, Die Welt, 22.08.08
    "Ein erschütternd schönes Buch. Und wenn man es nach 110 Seiten zuklappt, weiß man gar nicht, wie es sein kann, dass auf so wenigen Seiten so viel stehen kann. Adolphsens Buch feiert das Wunder des Lebens, ohne dies auch nur einmal auszusprechen. Vielmehr ist das Buch selbst ein Wunder von Leben. Es pulsiert und strömt, es meditiert und bewegt sich unaufhaltsam und weitet sich und den Leser auf diesen wenigen Seiten so, dass man beim Lesen atemlos heulen und lachen gleichzeitig möchte, weil man es kaum aushält - das Geschehene und das Beschreibende - wirklich ein wunderschönes Buch im wahrsten Wortsinn." Renee Zucker, Radio Berlin Brandenburg, 31.08.08
    "Der Erzähler Adolphsen ist eine perfekte Mischung aus Hans Christian Andersen und Jorge Luis Borges. Seine Bücher sind kleine Wunderdinge, die man in der Hand hält und erstaunt betrachtet, dass es sie gibt." Thomas Fechner-Smarsly, Westdeutscher Rundfunk, 22.10.08

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