Peter Anders

 4.3 Sterne bei 38 Bewertungen

Lebenslauf von Peter Anders

Peter Anders, geboren 1966, erkannte durch seine Einsätze als Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr München den Bedarf an Fachleuten, die den Angehörigen die Tatort-, Leichenfundort- und Unfallortreingung abnehmen. Er gründete seine Firma „ ASD München“ und ist seit 2005 als einer der wenigen Tatortreiniger Deutschlands tätig. Peter Anders ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und den zwei Töchtern bei München. Sein erstes Buch "Was vom Tode übrig bleibt" (2011) war ein Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Was vom Tode übrig bleibt (ISBN: 9783453601840)

Was vom Tode übrig bleibt

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Erschienen am 09.05.2011
Cover des Buches Kein Job für schwache Nerven (ISBN: 9783641098308)

Kein Job für schwache Nerven

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Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Der Fall Vera Brühne (ISBN: 9783980620413)

Der Fall Vera Brühne

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Erschienen am 01.05.2000
Cover des Buches Pakt mit dem Satan (ISBN: 9783980620482)

Pakt mit dem Satan

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Erschienen am 07.10.2013
Cover des Buches Metallbearbeitung und -verarbeitung (ISBN: 9783941441231)

Metallbearbeitung und -verarbeitung

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Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Als Spion in der DDR (ISBN: 9783947226016)

Als Spion in der DDR

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Erschienen am 01.11.2019
Cover des Buches Ich bin doch bitte unschuldig! (ISBN: 9783980620451)

Ich bin doch bitte unschuldig!

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Erschienen am 14.02.2012

Neue Rezensionen zu Peter Anders

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Rezension zu "Kein Job für schwache Nerven" von Peter Anders

Mal eine ganz andere Sichtweise auf Tatorte und Hinterlassenschaften
kleine_leseeckevor einem Jahr

Zum Buch:

In 32 Kapiteln nimmt Peter Anders den Leser mit in seinen Job als Tatortreiniger und Schädlingsbekämpfer.

Meine Meinung :
Dies ist der zweite Band des Autors. Man wird mitgenommen in eine Welt, die einem sonst verborgen bleibt. Mit der äußerst spannenden Schreibweise und detailreichen Erzählung kann man sich Gegebenheiten und Vorgehensweisen sehr gut vorstellen. Natürlich gibt es hier viel Blut, viel Ekel, viel Kontroverses. Aber der Humor des Autors lässt alles ein bisschen weniger schlimm erscheinen.

Absolute Leseempfehlung für alle, die sich für diesen etwas anderen Blickwinkel interessieren. Sie sollten nicht allzu zart besaitet sein. 

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Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

Ein Tatsachenbericht auf äußerst spannende und interessante Weise
kleine_leseeckevor einem Jahr

Zum Buch :

Hauptberuflich Feuerwehrmann und Rettungsassistent in München. Nebenberuflich einer der wenigen Tatortreiniger Deutschlands.
Gerufen wird er, wenn der Tod seine Spuren hinterlassen hat. Sei es nach einem Suizid, nach einem Amoklauf oder wenn nach einem natürlichen Tod die Leichen erst in fortgeschrittenem Verwesungszustand gefunden werden. Seine Aufgabe ist es, die Spuren des Todes zu beseitigen.

Meine Meinung :

Durch dieses Buch bin ich nur so geflogen. In 30 kurzen Kapiteln begleitet der Leser den Autor auf seinem Werdegang vom Kfz Mechaniker zum Tatortreiniger. Die Erzählweise ist äußerst lebendig und unterhaltsam. Die Fälle sehr interessant und vielfältig. Mit dem ein oder anderen Klischee wird aufgeräumt. Einen Anatomie-Grundkurs gibt es oben drauf. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen. Das einzige, was ich dann doch beanstanden möchte, sind diverse Wiederholungen. Als Beispiel nenne ich hier die Vorzüge der verschiedenen Reinigungsmittel. In nahezu jedem Kapitel den Unterschied zwischen Wasserstoffperoxid und Chlorbleichlauge zu erörtern halte ich für unnötig. Dafür einen Stern Abzug.

Ansonsten sehr zu empfehlen. Aber vorsichtig, man sollte keinen empfindlichen Magen haben. 

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Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

Danke für dieses Buch, eine Offenbahrung
Dany_a_la_Cartevor 4 Jahren

In der heutigen Zeit ist der Tod immer noch ein Tabu-Thema. Kaum jemand spricht darüber. Verständlich. Auch ich kann mir schöneres vorstellen. Aber seit ich denken kann haben wir immer gelernt, dass der Tod dazu gehört. Wie Gut und Böse so gibt es eben auch Leben und Tod. Erst kürzlich hat er wieder einen Menschen geholt und kurz darauf erblickte ein Baby das Licht der Welt. Es war wie es vorgesehen ist, ein Mensch geht, ein anderer wird geboren. Das Schlimme daran, die Frau die gestorben ist, ist nun Oma.

Aber im gleichen Atemzug denke ich auch daran, was ist wenn ein Mensch gegangen ist. Oft tun viele das nicht auf die bequemste Art und Weiße die es gibt. Meine Uroma wollte einfach nur einschlafen. Und ich bin dankbar, dass sich Ihr Wunsch erfüllt hat. Aber was ist mit all denen die nicht so von uns gehen? Natürlich, der Körper oder die Überreste werden abgeholt. Abgeholt von einem Beerdigungsunternehmen. Und dann? Ich selbst finde es sehr interessant, was passiert mit dem Körper, der Hülle wenn eine Seele nicht mehr darin wohnt?

Peter Anders, geboren 1966, erkannte durch seine Einsätze als Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr München den Bedarf an Fachleuten, die den Angehörigen die Tatort-, Leichenfundort- und Unfallortreingung abnehmen. Er gründete seine Firma „ ASD München“ und ist seit 2005 als einer der wenigen Tatortreiniger Deutschlands tätig. Peter Anders ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern bei München.

Peter Anders ist Tatortreiniger. Er beseitigt, was der Tod hinterlassen hat. In seinem Buch schildert er seine spektakulärsten Fälle. Er erzählt von den Begegnungen mit den Angehörigen, von den Schicksalen, die sich hinter den Wohnungstüren verbergen, vom Geruch des Todes, den man nie wieder vergisst- spannende Kriminalfälle, bewegende Schicksale, Grenzerfahrungen…

Was mich besonders dazu bewogen hat das Buch zu kaufen, alles ist echt. Alles ist real. Es ist tatsächlich passiert. Es ist als könnte man für einen kurzen Augenblick mit Peter Anders hinter die Kulissen schauen. Mich interessiert dieses Thema einfach sehr. Die Schicksale, das Warum. Im Buch wird nichts mit Blümchen geschmückt, es ist wie es ist. Was bleibt wenn sich ein Mensch mit einem Schuss in den Kopf selbst das Leben genommen hat. Oder was passiert wenn ein Mensch erst Wochen später gefunden wird, auf dem Teppich liegend. Wenn man bisher dachte, man würde den Menschen die einen finden und die Reste beseitigen müssen einen Gefallen tun indem man in der Badewanne das zeitliche segnet, der irrt.

Dieses Buch sollte niemand lesen der dabei Ekel empfindet oder bei dem sich die Nackenhaare aufstellen wenn es um das Thema Tod oder Tatortreinigung geht.

Einmal abgesehen von der Situation, dass am Ort des Geschehens ein Mensch gestorben ist, so gleicht seine Arbeit meistens eher einer Entrümpelung. Und der Ort des Geschehens eher einer Baustelle. Denn um Spuren zu beseitigen müssen die fleißigen Helfer oft Tapete, Fußbodenbelag und alles was entfernt werden kann entfernen. Und dann geht es ans Reinigen. Denn der Geruch geht in Wände und setzt sich dort fest. Es sind also auch Chemiekenntnisse erforderlich. Mit welchen Mitteln kann welcher Geruch, bzw. welche Bakterie gelöst werden. Was ebenfalls oft dazu gehört, Insektenbeseitigung. Diese entstehen beim zersetzen des Körpers.


Fazit

Wer dieses Thema interessant und nicht eklig findet, für den ist dieses Buch hochinteressant. Ein Thriller aus dem realen Leben. Ich fand es großartig, seine Arbeit. Und es ist gut, dass es Menschen wie Ihn gibt.

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