Peter Anders Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers

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Inhaltsangabe zu „Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers“ von Peter Anders

Deutschlands bekanntester Tatortreiniger berichtet Peter Anders kommt, wenn der Tod hässliche Spuren hinterlassen hat. Der Tatortreiniger putzt, wo andere nicht hinsehen können: Er wischt Blut weg, beseitigt Insekten, befreit Räume von Leichengeruch. Bei seinen Einsätzen begegnen ihm spektakuläre Kriminalfälle, bewegende Schicksale und traumatisierte Hinterbliebene, denen er durch seine Arbeit ein Stück Normalität wiedergibt. Nach dem großen Erfolg von Was vom Tode übrig bleibt schildert Peter Anders jetzt neue Fälle – spannend, ergreifend, schaurig-faszinierend!

Peter Anders berichtet aus seinem Berufsalltag und es menschelt sehr

— Kiwihexe

Nicht nur kein Job für schwache Nerven. Beim Lesen musste ich mein Kopfkino ganz schon im Zaum halten.

— gaby2707

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  • Rezension: Kein Job für schwache Nerven

    Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers

    Kiwihexe

    07. January 2017 um 17:30

    Peter Anders erzählt aus seinem Arbeitsalltag als Tatortreiniger und das schon im zweiten Buch. Das erste habe ich (noch) nicht gelesen, aber es steht jetzt auf jeden Fall auf meiner Wunschliste ganz oben. Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben, wenn man das bei so einem Thema überhaupt sagen darf. Peter Anders berichtet über seine Putzeinsätze bei Selbstmordschauplätzen, Messi-Wohnungen und ja, auch bei Tatorten. Dabei verliert er aber das Menschliche nie aus den Augen. Zum Teil sind die Geschichten wirklich sehr anrührend (zum Beispiel bei der Geschichte „Ungefunden“ – wo ich schon ein paar Tränchen verdrückt habe, aber remember: ich bin unglaublich nah am Wasser gebaut) bei manchen packt einen aber auch die kalte Wut auf den/die Täter (zum Beispiel bei der Geschichte „Gleichgültig“).Aber, das muss ich gestehen, bei einigen Berichten hab ich auch herzhaft gelacht. Denn Peter Anders hat einen unglaublichen trockenen Humor, allerdings nie so, dass er verletzend wirkt. Den Ekelfaktor fand ich jetzt nicht ganz so schlimm. Wahrscheinlich bin ich als Thriller-Leserin schon etwas abgehärtet. Aber eines muss ich sagen: Zum Glück gibt es noch keine Geruchsbücher! 

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  • Wieder eine komplette Punktlandung. Das verdient meinen RESPEKT.

    Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers

    Klein-Alex

    28. April 2014 um 01:09

    Peter Anders erkannte, durch seine Einsätze als Rettungsassistent bei der Berufsfeuerwehr München, den dringenden Bedarf an Fachpersonal, die den Angehörigen die Tatort-, Leichenfundort- & Unfallortreinigung sach- & fachgerecht abnehmen. Er gründete seine Firma "ASD München" und ist seit 2005 als einer der wenigen Tatortreiniger deutschlanweit tätig. Mit seinem Erstlingswerk "Was vom Tode übrig bleibt" landete er auf der Bestsellerliste, schrieb sich in die Herzen seiner Leserschaft und ist mittlerweile als "Deutschland bekanntester Tatortreiniger" bekannt. Ein Tatortreiniger putzt immer dort, wo andere nicht hinsehen können: Er wischt Blut weg, zieht die Leichenflüssigkeit aus den diversesten Bausubstanzen und befreit sämtliche Räume von Leichen- & Fäkalgerüchen, die so ein Toter ja nunmal unfreiwillig mitsich bringt. Aber warum sticht Anders dann so heraus? Ist er doch nicht der Einzige, der sich damit die Brötchen verdient. Ganz einfach: Peter Anders ist anders! Zitat: "Ich will besser werden. Aus Leidenschaft und vielleicht auch, weil es eine Art Sucht ist. Wie Bergsteigen, wie Golf, wie Jonglieren - man beherrscht einen Schwierigkeitsgrad und will nun auch den nächsten knacken. Ich bin scharf auf die schwierigen Fälle. Und ich will die erste Adresse für solche schwierigen Fälle werden, damit ich noch schwierigere Fälle kriege" (Seite 09) Anhand eines anschaulichen Beispiels mit einer elf-köpfigen Fußballmannschaft und einem "Germany's-next-Topmodels-Sauerstoff" erklärt er, warum der Einsatz eines simplen Ozonreinigers, der ja Ozon erzeugt und somit reaktionsfreudigen Sauerstoff freisetzt, nicht ausreicht, um den muffligen Geruch einer Leiche aus der Wohnung zu bekommen. Peter Anders ist anders. Denn er macht Unterschiede. Wenn es heißt "Ein Mensch ist aus dem 6.Stock eines Münchner Hochhauses gesprungen" oder "Ein Mensch hat sich erschossen", dann fragt er nach dem >>WIE?<< Die Frage ist keinesfalls pietätslos, denn für ihn und seine Crew macht es einen Unterschied, ob dieser besagte Mensch mit den Füßen voran gesprungen ist und auf dem Beton aufprallte oder ob er via "Bauchplatscher" nach Schwimmbadmanier den Aspalt knutschte. Ebenso ist es ein Unterschied, ob sich ein Mensch in die Schläfe schießt, sich die Knarre in den Mund schob und abdrückte oder ob die laienhafte Kombi-Variante "Mund/Wasser" angewandt wurde. Denn all das beeinflusst die Arbeit eines Tatortreinigers, um die Überreste desjenigen wieder penibel entfernt zu bekommen. Unheimlich lehrreich, bildhaft, spannend, ergreifend, schaurig-faszinierend und mit einer Prise krankhaften-schwarzen Humors bestickt. RESPEKT Herr Anders, da bekommt man glatt Lust, einen noch tieferen und schonungsloseren Einblick in diese faszinierende Welt zu bekommen. Würde es die Möglichkeit auf ein Praktikum an Ihrer Seite geben, ich wäre sofort mit on Board ;o) Meine Wenigkeit hofft, dass sie die Liebe und die Leidenschaft an diesem Beruf nicht verlieren werden und wir Ihnen weiterhin bei den außergewöhnlichsten Fällen Ihrer Arbeit über die Schulter blicken dürfen. ++DANKE++

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  • Nichts für schwache Nerven und einen schwachen Magen

    Kein Job für schwache Nerven: Neue Fälle des Tatortreinigers

    gaby2707

    10. November 2013 um 18:55

    Die neuen Fälle des Tatortreinigers sind die ersten, die ich gelesen habe. Mein Kopfkino musste ich beim Lesen immer wieder ausschalten. Es hat mich auch so immer wieder mal geschüttelt: Ob er von der Arbeit in einem Supermarkt erzählt, wo ein älterer Herr Blut gehustet hat und dann verstorben ist, von einer Wohnung, in der eine Frau mit einer Horde Kanninchen gehaust hatte, von einem 180 kg Mann, der wochenlang in seiner Wohnung gelegen hatte, von Messiewohnungen, in die man nur durch einen schmalen Gang bis zum Fenster kommt oder von einem Mann der nach dem Genuss von Felgenreiniger schwer stürtzt und zu Tode kommt, immer muss Peter Anders mit seinem Team ran und die Tatorte säubern und wieder bewohnbar machen. Er will immer besser werden um an bundesweite Aufträge zu kommen. Er will die interessanten und kniffligen Fälle bekommen. Und sein Interesse an seiner Arbeit ist ungebrochen. Ich habe die Beschreibungen der Tatorte und deren Reinigung mit großem Interesse gelesen, auch wenn ich in keinem Fall gerne dabei gewesen wäre. Zum Lesen ist das alles aber sehr interessant.

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