Peter Anders Was vom Tode übrig bleibt

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Inhaltsangabe zu „Was vom Tode übrig bleibt“ von Peter Anders

Er kommt, wenn das Leben gegangen ist
Peter Anders ist Tatortreiniger. Er beseitigt, was der Tod hinterlassen hat. Jetzt schildert er erstmals seine spektakulärsten Fälle. Er erzählt von den Begegnungen mit den Angehörigen, von den Schicksalen, die sich hinter den Wohnungstüren verbergen, vom Geruch des Todes, den man nie wieder vergisst – spannende Kriminalfälle, bewegende Schicksale, Grenzerfahrungen!

Was passiert eigentlich wenn sich ein Mensch eine Kugel in den Kopf gejagt hat, wer richtet das Zimmer wieder her und beseitigt alle Spuren?

— Dany_a_la_Carte

Ein spannendes Buch, das dem Tod Realität einhaucht und ohne Skrupel alle menschlichen Grausamkeiten offenlegt.

— Aimara

Spannend Interessant Aufregend und nichts für schwache nerven

— Birgit2

Cooler Typ! :-)

— Miringa_83

sehr gutes Buch über einen ungwöhnlichen Beruf

— anja_bauer

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    Was vom Tode übrig bleibt

    Dany_a_la_Carte

    12. January 2017 um 11:59

    In der heutigen Zeit ist der Tod immer noch ein Tabu-Thema. Kaum jemand spricht darüber. Verständlich. Auch ich kann mir schöneres vorstellen. Aber seit ich denken kann haben wir immer gelernt, dass der Tod dazu gehört. Wie Gut und Böse so gibt es eben auch Leben und Tod. Erst kürzlich hat er wieder einen Menschen geholt und kurz darauf erblickte ein Baby das Licht der Welt. Es war wie es vorgesehen ist, ein Mensch geht, ein anderer wird geboren. Das Schlimme daran, die Frau die gestorben ist, ist nun Oma.Aber im gleichen Atemzug denke ich auch daran, was ist wenn ein Mensch gegangen ist. Oft tun viele das nicht auf die bequemste Art und Weiße die es gibt. Meine Uroma wollte einfach nur einschlafen. Und ich bin dankbar, dass sich Ihr Wunsch erfüllt hat. Aber was ist mit all denen die nicht so von uns gehen? Natürlich, der Körper oder die Überreste werden abgeholt. Abgeholt von einem Beerdigungsunternehmen. Und dann? Ich selbst finde es sehr interessant, was passiert mit dem Körper, der Hülle wenn eine Seele nicht mehr darin wohnt?Peter Anders, geboren 1966, erkannte durch seine Einsätze als Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr München den Bedarf an Fachleuten, die den Angehörigen die Tatort-, Leichenfundort- und Unfallortreingung abnehmen. Er gründete seine Firma „ ASD München“ und ist seit 2005 als einer der wenigen Tatortreiniger Deutschlands tätig. Peter Anders ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern bei München.Peter Anders ist Tatortreiniger. Er beseitigt, was der Tod hinterlassen hat. In seinem Buch schildert er seine spektakulärsten Fälle. Er erzählt von den Begegnungen mit den Angehörigen, von den Schicksalen, die sich hinter den Wohnungstüren verbergen, vom Geruch des Todes, den man nie wieder vergisst- spannende Kriminalfälle, bewegende Schicksale, Grenzerfahrungen… Was mich besonders dazu bewogen hat das Buch zu kaufen, alles ist echt. Alles ist real. Es ist tatsächlich passiert. Es ist als könnte man für einen kurzen Augenblick mit Peter Anders hinter die Kulissen schauen. Mich interessiert dieses Thema einfach sehr. Die Schicksale, das Warum. Im Buch wird nichts mit Blümchen geschmückt, es ist wie es ist. Was bleibt wenn sich ein Mensch mit einem Schuss in den Kopf selbst das Leben genommen hat. Oder was passiert wenn ein Mensch erst Wochen später gefunden wird, auf dem Teppich liegend. Wenn man bisher dachte, man würde den Menschen die einen finden und die Reste beseitigen müssen einen Gefallen tun indem man in der Badewanne das zeitliche segnet, der irrt. Dieses Buch sollte niemand lesen der dabei Ekel empfindet oder bei dem sich die Nackenhaare aufstellen wenn es um das Thema Tod oder Tatortreinigung geht. Einmal abgesehen von der Situation, dass am Ort des Geschehens ein Mensch gestorben ist, so gleicht seine Arbeit meistens eher einer Entrümpelung. Und der Ort des Geschehens eher einer Baustelle. Denn um Spuren zu beseitigen müssen die fleißigen Helfer oft Tapete, Fußbodenbelag und alles was entfernt werden kann entfernen. Und dann geht es ans Reinigen. Denn der Geruch geht in Wände und setzt sich dort fest. Es sind also auch Chemiekenntnisse erforderlich. Mit welchen Mitteln kann welcher Geruch, bzw. welche Bakterie gelöst werden. Was ebenfalls oft dazu gehört, Insektenbeseitigung. Diese entstehen beim zersetzen des Körpers. Fazit Wer dieses Thema interessant und nicht eklig findet, für den ist dieses Buch hochinteressant. Ein Thriller aus dem realen Leben. Ich fand es großartig, seine Arbeit. Und es ist gut, dass es Menschen wie Ihn gibt.

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  • Blick über den Tellerrand

    Was vom Tode übrig bleibt

    Aimara

    09. March 2016 um 15:24

    Peter Anders ist Tatortreiniger, ein Beruf, den man so wahrscheinlich nicht kennt und ein wirklich ekliger Beruf. Um diesen Beruf auch kompetent ausführen zu können ist Herr Anders zusätzlich auch Feuerwehrmann, Sanitäter und Schädlingsbekämpfer. Damit weiss er Dinge, die dem normalen Leser noch nie in seinem Leben begegnet sind und die das Buch deshalb so interessant machen. Ich habe schon Obduktionen beigewohnt und viele ekelhafte Dinge gesehen. Aber selbst ich musste bei einigen Kapiteln leer schlucken und versuchen die Bilder in meinem Kopf zu verdrängen. Obwohl so eklig, ist dieser Beruf auch unglaublich spannend und voller Überraschungen. Peter Anders schreibt so unverblümt und direkt, dass dieses Buch wirklich leicht und erfrischend zu lesen ist. Statt komplizierte Sätze, ausgeklügelte Wörter und stilistischer Feinschliff schreibt der Autor genau so wie er selbst auch arbeitet. Unkompliziert, effizient und ohne dem Leser eine Information vorzuenthalten. Jeder seiner Handlungen erklärt er detailreich und so, dass auch ein Laie seinen Schilderungen über die verschiedenen Reinigungsmittel, Käfer und Giftstoffen problemlos folgen kann. Dieser Schreibstil trägt auch dazu bei, dass der Tod und was danach übrig bleibt, nicht als etwas pietätloses oder ethisches wahrgenommen wird. Stirbt ein Mensch erfolgen nun mal die normalen biologischen Prozesse, die auch erfolgen wenn ein Tier stirbt. Das Blut sickert der Schwerkraft folgend nach unten und es bilden sich Totenflecken, es treten Fäulnisgase auf und die ersten Fliegen nisten in den Körperöffnungen. Manchmal schleicht sich der Tod still und leise in ein Leben, manchmal knallt es und die entsprechende Sauerei, die übrig bleibt zeugt von der Kraft, den der Tod gehabt haben muss. Diese nüchterne Beschreibung der körperlichen Sterbensvorgänge nimmt dem Tod meiner Meinung nach etwas von seiner Grösse, von seinem Schrecken. Der Körper zersetzt sich und was davon übrig bleibt wird von einem Tatortreiniger weggeputzt, so einfach und so endgültig. Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Nicht nur für sensationshungrige Leser, die mehr über Mord und Totschlag lesen wollen (so viel davon ist in diesem Buch gar nicht enthalten) sondern vor allem für Menschen, die gerne ihren Horizont erweitern möchten und Einblick in einen Beruf erhalten wollen, der so ganz anders ist als alles was wir kennen.

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  • Sehr interessant aber sicher nicht jedermanns Geschmack

    Was vom Tode übrig bleibt

    TigorA

    18. December 2013 um 20:29

    Inhalt: Peter Anders hat wohl einen der schmutzigsten Jobs die man machen kann. Er ist nicht nur Feuerwehrmann, Rettungssanitäter und Kammerjäger sondern auch mit Leib und Seele Tatortreiniger. Wie er zu diesem Job kam, was er so alles erlebt - sowohl mit den Toten als auch mit den Lebenden - und was man alles auf die Beine stellen muss um eine Wohnung zu reinigen in der jemand gestorben ist und wochenlang nicht gefunden wurde, das beschreibt er dem Leser anschaulich in diesem Buch. (gelesen als Ebook) Meine Meinung: Ich hatte vor kurzem mal wieder eine Phase wo ich gerne Sachbücher und Erfahrungsberichte lesen wollte und da fiel mir dieses Buch (bzw. Ebook) ins Auge. Obwohl es so ein makaberes Thema ist, hat es mich irgendwie gereizt es zu lesen. Und ja, man bekommt was man erwartet: Schilderungen von Leichenfunden und wie deren Überreste vom Teppichboden (oder anderen Böden) entfernt werden. Dabei geht der Autor aber nicht allzu sehr ins Detail, also er beschreibt jetzt nicht exakt wie das alles aussieht in seinen ganzen schaurigen Einzelheiten. Aber immerhin so, dass der Leser sich den 'Tatort' sehr gut vorstellen kann. Tatort habe ich hier in Klammern gesetzt, weil es sich dabei ja in den wenigsten Fällen um Kriminalfälle handelt, sondern die meisten Leichenfunde sind ältere Menschen oder Selbstmörder die allein und völlig isoliert gestorben sind und vergessen wurden. Das finde ich persönlich ziemlich schlimm und ich bewundere Herrn Anders dafür, dass er diesen Job macht und auch gerne macht. Irgendjemand muss es schließlich tun... Peter Anders ist sowieso eine beeindruckende Persönlichkeit wie ich finde. Was der schon alles gemacht hat. Wahnsinn. Mehr als die Meisten in ihrem Leben auf jeden Fall. Und obwohl er ein echt cooler Typ ist, ist er nicht völlig abgebrüht sondern versucht dabei noch ironisch und gleichzeitig mitfühlend zu bleiben. Das gelingt ihm in seinem Schreibstil auch recht gut. Man bekommt einen wirklich interessanten Einblick in seinen Job und er erklärt dem Leser auch, was alles für die Reinigung nötig ist und was für einen Aufwand er und sein Kollege manchmal betreiben müssen. Da habe ich oft genug Bauklötze gestaunt. Fazit: Es ist nicht jedermanns Sache ein Buch über ein solches Thema zu lesen, aber wer da Interesse hat und sich nicht so leicht abschrecken lässt, der sollte getrost zu diesem Werk greifen. Man bekommt ein rundum gelungenes Buch eines kernigen Autors mit gutem Einblick in die ungewöhnliche Arbeit eines Tatortreinigers, gespickt mit Anekdoten aus Herrn Anders Erlebnissen in seinen anderen (eingangs erwähnten) Berufen.

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  • Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

    Was vom Tode übrig bleibt

    Klein-Alex

    10. October 2012 um 00:03

    In „Was vom Tode übrig bleibt“ beschreibt Peter Anders, gelernter Rettungsassistent und Feuerwehrmann, sehr detailliert und realitätsnahe von seinem Job als Tatortreiniger. Ein geruchsintensiver Beruf, den eigentlich sonst keiner machen will… . Wenn Polizei, Feuerwehr, Rettungspersonal und Bestatter mit ihrer Arbeit fertig sind und den Tatort verlassen haben, rückt der Tatortreiniger dem Tode zu Leibe. Um die Spuren eines verwesenden und verfaulten Leichnams beseitigen zu können oder Hirnmasse von der Wand ab zu bekommen, muss Anders nicht nur mit Sprays und chemischen Reinigungsmitteln ran, sondern manchmal auch mit dem Spachtel aus dem benachbarten Baumarkt. . Das Buch besticht auf zweierlei Ebenen. Zum Einen bringt der Autor dem Leser die biochemischen Verwesung- & Zersetzungsprozesse eines Leichnams näher und erklärt, wie Geruch entsteht,…. zum Anderen erfährt man haarklein, wie schwierig es ist, die ausgelaufene Leichenflüssigkeit, die unzähligen Blutspuren und den übelriechenden Leichengeruch, der sich überall festgesetzt hat, aus der jeweiligen Bausubstanz einer Wohnung wieder entfernt zu bekommen. . Daher empfehle ich dieses Buch nicht nur den Menschen, die während der Sisyphusarbeit den Tatortreinigern über die Schulter blicken möchten, sondern auch all denjenigen, die mit dem Gedanken spielen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Diesen Einblick auf das, was mit dem menschlichen Körper nach seinem Tode geschieht, sollten sie bei der Wahl ihrer Methode beherzigen, denn die Sauerei muss ja schließlich jemand wegmachen… . Peter Anders schildert von Grund auf ehrlich, bildreich und respektvoll von den menschlichen Tragödien, die hinter diesen Tatorten im Verborgenen liegen. Und dieses macht das Buch auch so besonders. Ein Buch, welches mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt hat… . Ich bedanke mich für diesen schonungslosen und faszinierenden Einblick,…Chapeau.

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  • Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

    Was vom Tode übrig bleibt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2012 um 13:29

    Man hört immer wieder von Menschen die gestorben sind und niemand hat sie vermisst. Mich lässt das nie kalt, wenn ich erfahre, dass jemand wochenlang tot in der Wohung gelegen hat. Aber noch niemals hätte ich mir Gedanken darüber gemacht, wie es dann weitergeht, wer da aufräumt und putzt... Der Autor beschreibt einfühlsam über die heiklen Situationen mit Verwandten, wenn noch welche da sind. Oder mit Hausverwaltungen, die überfordert sind. Interessant udn zugleich ein wenig abschreckend schildert er die Vorgänge, wenn ein Mensch gestorben ist. Ich habe Hochachtung vor seinem Job und man kann froh sein, dass es Menschen wie ihn mit diesem Beruf gibt.

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  • Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

    Was vom Tode übrig bleibt

    anja_bauer

    04. September 2011 um 11:30

    Was vom Tode übrig bleibt ist ein sehr realistisches Buch über einen Tatortreiniger. Angefangen hat Peter Anders als Feuerwehrmann, der anschließend zur Schädlingsbekämpfung übergegangen ist. Nebenbei hat dann ein Kollege gefragt, ob er nicht auch mal einen Tatort reingien könnte. Peter hat zugestimmt und so hat es angefangen. In seinen Buch " Was vom Tode übrig bleibt" schreibt er sehr detailliert über seine Arbeit. Aber nicht nur grausige Erlebnisse, die nicht jeder Leser verträgt, sondern auch über das Wie und Was. Wie er zu dem Beruf kam und was er für Material nutzt. Auch kleine Ausflüge in Physik - zum Beispiel wie Geruch entsteht - macht Peter Anders. Oder aber wie die Kosten für so eine Reinigung entstehen. Dabei kommen von Herr Anders die Gefühle nicht zu kurz, und das ist genau die richtige Mischung für ein gutes "Sachbuch" Das Buch liest sich schon einfach, aber es ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Denn oftmals wird sehr realistisch geschrieben, wie es an so einen Fundort vom Toten aussieht und wie es riecht. Trotzdem, ich finde das Buch sehr gut. Es gibt einen Einblick in einen ungewöhnlichen Beruf, wovon man nicht sehr oft hört. Aber ohne die Tatortreiniger würden manche Menschen arm dran sein. Ich bewundere die Reiniger, das sie diese Arbeit machen. Denn leicht ist dieser Beruf bestimmt nicht. Fazit: Das Buch finde ich lesenswert, denn so guckt man mal über unseren Tellerrand. Die einzelen Kapitel sind relativ kurz und so gut zu lesen. Auch wen in dem Buch auch mal intensiv über chemische Prozesse geschrieben wird, wird das Buch nicht langweilig. Im Gegenteil, es lehrt einen etwas. Oder habt Ihr gewußt, das Gerüsmoleküle vom Sauerstoff zerstört werden? Oder das die wenigsten Dinge in unseren Leben kein Geruch annehmen, sondern alle Luftdurchlässig sind?

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  • Rezension zu "Was vom Tode übrig bleibt" von Peter Anders

    Was vom Tode übrig bleibt

    Gospelsinger

    23. June 2011 um 18:09

    Bei der Sendung „Was bin ich“ hätte Peter Anders sicherlich ein gut gefülltes Sparschwein bekommen, so ungewöhnlich ist sein Beruf: Er ist Tatortreiniger. Wo Feuerwehr, Notarzt, Spurensicherung und Bestatter fertig sind, fängt er an. Denn die Hausbesitzer hätten Wohnungen, in denen jemand gestorben ist, gern wieder in einem vermietungsfähigen Zustand. Und das ist manchmal nicht gerade einfach. Es gibt nicht viele Tatortreiniger in Deutschland, und nach der Lektüre dieses Buches wundert mich das gar nicht. Nicht jeder hat einen Hintergrund als Feuerwehrmann und Schädlingsbekämpfer und damit eine deutlich höhere Ekelgrenze als Andere. Nicht jeder kann seinen Drang nach Nervenkitzel, seine Neugier und seinen Ehrgeiz, der Beste sein zu wollen, so professionell ausleben. Nicht jeder ist dazu geeignet, Blut, Gedärme, Gehirnstückchen, verfaultes Gewebe und Fäkalien zu beseitigen. Erst recht nicht, wenn ein Toter über längere Zeit unentdeckt in der womöglich auch noch sommerlich-heißen Wohnung gelegen hat. Peter Anders beschreibt sehr gründlich und detailliert, was nach dem Tod mit dem menschlichen Körper geschieht und wie schwierig es ist, die entstehenden Flüssigkeiten aus der Bausubstanz eines Hauses zu entfernen. Das ist nicht immer leicht zu ertragen, aber durchweg interessant und spannend. Mir hat vor allem die Geradlinigkeit und Ehrlichkeit des Autors gefallen, dessen Buch sich liest wie eine Unterhaltung mit einem guten Freund. Das macht es leichter, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

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