Peter Arens

 3,9 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor*in von Frauen, die Geschichte machten, Sturm über Europa und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Prof. Peter Arens ist seit 2006 Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kultur, Geschichte und Wissenschaft. Er ist Autor von »Sturm über Europa – Die Völkerwanderung« (2002), »Wege aus der Finsternis – Europa im Mittelalter« (2004) und »Kampf um Germanien – die Schlacht im Teutoburger Wald« (2009).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Arens

Cover des Buches Frauen, die Geschichte machten (ISBN: 9783570101711)

Frauen, die Geschichte machten

 (9)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Sturm über Europa (ISBN: 9783548364513)

Sturm über Europa

 (8)
Erschienen am 01.07.2003
Cover des Buches Wege aus der Finsternis (ISBN: 9783548367668)

Wege aus der Finsternis

 (7)
Erschienen am 01.10.2005
Cover des Buches Die Deutschlandsaga (ISBN: 9783570102404)

Die Deutschlandsaga

 (3)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Die Europasaga (ISBN: 9783570103074)

Die Europasaga

 (1)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Kampf um Germanien (ISBN: 9783821873138)

Kampf um Germanien

 (2)
Erschienen am 27.11.2008

Neue Rezensionen zu Peter Arens

Cover des Buches Die Deutschlandsaga (ISBN: 9783570102404)
M

Rezension zu "Die Deutschlandsaga" von Peter Arens

Bestandsaufnahme einer geeinten Nation
M.Lehmann-Papevor 10 Jahren

Bestandsaufnahme einer geeinten Nation

Woher wir kommen (Ursprünge), was uns eint (Nation), wovon wir schwärmen (Sehnsucht), Wonach wir suchen (Dichter und Denker), was uns antreibt (Tüftler und Erfinder), typisch deutsch (wer wir sind), das Inhaltsverzeichnis und die erläuternden Stichworte dazu geben ein schon zu Beginn sehr gutes Bild davon ab, was die Autoren durch die Historie bis zur Gegenwart hindurch dem Leser vor Augen führen.

Die wesentlichen Linien der „Deutschen“. Von der Romantik (Schwärmerei) über die weltbekannten „Dichter und Denker“ (der geistige Boden) hin zum ebenfalls weltbekannten „Made in Germany“ (der Tüftler und Erfinder, aber auch der qualitätsbewussten Herstellung all dessen).

2013 hat eine internationale Umfrage der BBC zum Ergebnis geführt: Deutschland ist das „beliebteste Land der Welt“. Vom bisher erfolgreichen Steuern durch die Untiefen der Wirtschafts- und Finanzkrisen, vom (natürlich nur im Vergleich) stabilen Haushalt, von der Qualität der Waren bis zum vierten Titel als Fußballweltmeister (mit dem tatsächlich taktvollen Auftreten der Mannschaft gerade nach dem Halbfinale), all das wird weltweit registriert und führt, im Gegensatz zu früheren Zeiten, zu einer tatsächlich spürbaren allgemeinen Wertschätzung des Landes.

Zu diesem Land gehört seit ehedem bereits (spätestens seit der Zeit der „Dichter und Denker“) die Reflexion. Ein gewisser, grüblerischer Zug, eine Neigung zur Frage nach der eigenen Identität. Was, wie die Autoren herausstellen, durchaus an einer ausgeprägten Regionalität liegen könnte (um 1800 gab es in Deutschland rund 50 Universitäten, in England nur zwei), welche durch die Teilung Deutschlands noch stärker befördert worden ist.

Wo aber wäre „die Mitte“ des Landes und der Nation zu verorten? Mit dieser Frage im Hintergrund begeben sich die beiden Autoren akribisch auf Spurensuche durch die Geschichte.

Wer waren die ersten Menschen auf deutschem Boden? Wie gestaltete sich daran schließend die Entwicklung der Kelten und Germanen? Deutschland, entstanden (und geblieben) als „Land der Stämme“, so das Resümee aus diesen Anfangsbetrachtungen heraus.

In einer Geschichte mit „mehr Brüchen als Kontinuitäten“ mit einer erst langsamen und, bis zur Gegenwart, immer wieder unterbrochenen Entwicklung eines zentralen, gemeinsamen Verständnisses als Nation als „Einheit in (regionaler) Vielfalt“.

Und was ist geblieben aus den „Träumen“, dem Blick auf die „Ruhe über allen Wipfeln“, den Schlössern, Burgen, den Nibelungen, der Innerlichkeit? Auch diese schwer zu fassende Frage (mit vielleicht keiner abschließenden Antwort) findet ihren Widerhall im Buch und auch in der Romantik, die als Kunstphase wohl die prägendste im Land war. Mit der Folge, dass es tatsächlich die „Dichter und Denker“ waren, die mit Kraft die Nation „zusammengedacht“ haben. Und könnte man sagen, dass jene Dichte rund Denker auch nach der Wiedervereinigung „in den Köpfen und mit Worten“ die getrennten Teile zumindest zu einem wichtigen Teil wieder zueinander gebracht haben? Oder hat sich in der Neuzeit ebenjene „Kraft der Worte“ verschlissen?

Von diesen „Innerlichkeiten“ mit „äußern Wirkungen“ ist der Übergang fließend zu den „Äußerlichkeiten“ mit „innerer Wirkung“.

„Kein Fortschritt ohne Antrieb“, technologische Innovationen, auch dafür steht der Name „Deutschland“ in der Welt und bildet eine gewichtige Grundlage für ein inneres Selbstbewusstsein der Welt gegenüber.

Ein weiter, teils in die Tiefe vordringender, teils komprimiert darstellender Blick, bei dem es den beiden Autoren zudem unterhaltsam gelingt, aufgelockert mit vielen Illustrationen und farblich abgesetzten Hervorhebungen die „Kernelemente“ der äußeren wie inneren deutschen Geschichte und der daraus sich ableitenden „Mentalität“ zusammenzufassen.

Eine anregende, sehr empfehlenswerte Lektüre.

Cover des Buches Frauen, die Geschichte machten (ISBN: 9783570101711)

Rezension zu "Frauen, die Geschichte machten" von Peter Arens

Spannend und informativ
Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren

Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele


"Frauen, die Geschichte machten" ist eine ZDF-History-Serie, die sechs historische Frauen porträtiert, die alle auf ihre Art aus ihrer Zeit herausragten. Erstmals auf diese Serie aufmerksam geworden bin ich vor einigen Wochen auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des ZDF. Denn der stand ganz und gar im Zeichen dieser neuen Doku-Serie und es gab unter anderem ein "Magazin" zur Serie, aufgemacht im Stil moderner Frauen-Mode-Glamour-Style-Magazine, in dem die Hauptakteurinnen der neuen Filmreihe vorgestellt werden - und in dem Hinten ein Hinweis auf dieses Begleitbuch zur Serie von Peter Arens und Stefan Brauburger enthalten war. Da ich ein riesen Fan sämtlicher ZDF-Dokuserien bin, war meine Neugierde natürlich sofort geweckt und da es ja doch noch ein Weilchen dauert, bis die Serie am 1. Dezember anläuft, dachte ich, ich versüße mir die Zeit mal mit dem Buch "Frauen, die Geschichte machten".

Und ich muss sagen, für alle, die sich für Biographien historischer Personen begeistern können, ist "Frauen, die Geschichte machten" definitiv eine Empfehlung wert. Jedes der einzelnen Kapitel erzählt auf 40 bis 60 Seiten ausführlich die Lebensgeschichte einer berühmten Frau und das auf durchaus spannende Art, immer wieder durchsetzt mit farblich abgegrenzten Abschnitten, die Hintergrundinformationen über bestimmte historische, politische oder sonstige Konzepte, Begebenheiten, Gebräuche und ähnliches enthalten. Porträtiert werden die folgenden sechs Frauen:

- Kleopatra. Mit Macht und Eros
- Jeanne d'Arc. Die Jungfrau von Orléans
- Elisabeth I. Verheiratet mit England
- Katharina die Große. Der Weg auf den Zarenthron
- Königin Luise. Die preußische Madonna
- Sophie Scholl. Die Seele des Widerstands

Man merkt dem Buch an, dass die beiden Autoren sich mit dem Stoff auskennen, denn statt langatmig und trocken zu sein, wie man es aus so vielen Geschichtsbüchern gewohnt ist, werden einem die Frauen hier auf anschauliche Weise nahe gebracht, nicht nur ihre historische Rolle wird geschildert, auch der Bezug zur Moderne wird hergestellt, was einem diese historischen Figuren direkt viel näher bringt. Die Vielfalt an farbigen Abbildungen von Fotos, Gemälde, Skulpturen, etc. lockert das Buch angenehm auf und sorgt für ein rundum gelungenes Gesamtpaket.

Alles in allem ist "Frauen, die Geschichte machten" wirklich interessant und bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben sechs berühmter Frauen - eine echte Empfehlung für alle, die sich für solche Bücher begeistern können. Mehr Informationen zur ZDF-Serie gibt es übrigens hier: *KLICK*

Cover des Buches Kampf um Germanien (ISBN: 9783821873138)
M

Rezension zu "Kampf um Germanien" von Peter Arens

Rezension zu "Kampf um Germanien" von Peter Arens
M1rcovor 15 Jahren

Wer sich für die Zeit um 20 v. Chr bis 20 n. Chr. im Bezug auf Rom interessiert ist hier gut bedient.

Zuerst werden die Lebensbedingungen der Römer und Germanen kurz abgehandelt, sowie wichtige Schlachten erwähnt.

Der Hauptteil befasst sich dann mit dem Vorbereitungen, Nachwirkungen und der Varusschlacht selbst.

Abschließend wird die Rolle Armenius und der Germanen an sich in der nachfolgenden Geschichte und Kultur betrachtet.

Gut zu lesen mit einigen Karten und Abbildungen

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