Peter Arens

 3.9 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Sturm über Europa, Wege aus der Finsternis und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Arens

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Peter ArensFrauen, die Geschichte machten
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Frauen, die Geschichte machten
Frauen, die Geschichte machten
 (6)
Erschienen am 11.11.2013
Peter ArensWege aus der Finsternis
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Wege aus der Finsternis
Wege aus der Finsternis
 (7)
Erschienen am 01.10.2005
Peter ArensSturm über Europa
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Sturm über Europa
Sturm über Europa
 (8)
Erschienen am 01.07.2003
Peter ArensDie Deutschlandsaga
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Die Deutschlandsaga
Die Deutschlandsaga
 (3)
Erschienen am 17.11.2014
Peter ArensKampf um Germanien
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Kampf um Germanien
Kampf um Germanien
 (2)
Erschienen am 27.11.2008
Peter ArensDie Europasaga
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Die Europasaga
Die Europasaga
 (1)
Erschienen am 16.10.2017
Peter ArensDie 100 Lieblingsorte der Deutschen
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Die 100 Lieblingsorte der Deutschen
Die 100 Lieblingsorte der Deutschen
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Erschienen am 01.09.2006
Peter ArensFrauen, die Geschichte machten
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Frauen, die Geschichte machten
Frauen, die Geschichte machten
 (0)
Erschienen am 19.11.2013

Neue Rezensionen zu Peter Arens

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Sarah_Knorrs avatar

Rezension zu "Die Deutschlandsaga" von Peter Arens

Deutschland - vom Ursprung bis zur Gegenwart.
Sarah_Knorrvor einem Jahr

Klappentext:

Das opulent ausgestattete Buch zum Thema »Was ist eigentlich deutsch?« Gartenzwerge und Ampelmännchen, Goethe und Hitler, Pünktlichkeit und wirtschaftlicher Erfolg – das Bild der Deutschen ist von vielen Klischees bestimmt. Doch was hat es heute wirklich mit dem Deutschsein auf sich? Peter Arens und Stefan Brauburger begeben sich auf Spurensuche. In ihrer Deutschlandsaga fragen sie nicht nur nach den historischen, sozialen und ökonomischen Grundlagen des modernen Deutschlands. Sie beleuchten Faktoren wie Sprache, kulturelle Traditionen und Mythen, die das Lebensgefühl einer Nation über Jahrtausende formten. Dabei wirkt eine Vielfalt von Stämmen mit ihren Bräuchen und Dialekten auch im 21. Jahrhundert nach. Es wird sichtbar, was uns heute verbindet, woher die ebenso oft gerühmten wie geschmähten deutschen Tugenden kommen, welche Symbole, Werte, Denker und Erfinder unser Land prägten und wie wir uns selbst sehen.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover ist sehr stimmig! Wieso? Nun es sind einzelne Elemente, einzelne Bilder der Geschichte zu sehen, die ich persönlich mit Deutschland verbinden würde. Es wurden Personen wie zum Beispiel Martin Luther oder Philipp Lahm, und Gegenstände wie zum Beispiel die Deutsche Flagge, ein Gartenzwerg oder ein Ampelmännchen abgebildet.

Zum Inhalt: Laut einer BBC-Umfrage aus dem Jahr 2013 ist Deutschland das beliebteste Land der Welt. Das Buch basiert auf der 6-teiligen ZDF-Reihe "Die Deutschen" mit dem britischen Historiker Christopher Clark, und versucht, "das Wesen der Deutschen" zu ergründen. Über die Ursprünge (Woher wir kommen), das Werden einer Nation (Was uns eint), das Volk der Dichter, und Denker, Tüftler und Erfinder bis hin zu der Frage "Was ist 'typisch deutsch'?". 

Zum Schreibstil: Dieses Sachbuch ist sehr interessant gestaltet worden! Neben einem Inhaltsverzeichnis,ist es auflockernd mit vielen Illustrationen und farblich abgesetzte Hervorhebung der 'Kernelementen'. Es wirkt nicht wie ein reines Geschichts- und Sachbuch und dementsprechend war es sehr locker und flüssig zu lesen ohne dabei ins Stocken zu geraten!


Mein Fazit:

Dieses Sachbuch sollte in jedes Bücherregal eines jeden historisch interessierten hinzugefügt werden! Ein Deutschland - vom Ursprung bis zur Gegenwart!Ich spreche hiermit eine seeeeeeehr große Leseempfehlung aus und gebe somit 5 von 5 Sternen!Danke an das Bloggerportal und den C. Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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Rezension zu "Die Deutschlandsaga" von Peter Arens

Bestandsaufnahme einer geeinten Nation
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Bestandsaufnahme einer geeinten Nation

Woher wir kommen (Ursprünge), was uns eint (Nation), wovon wir schwärmen (Sehnsucht), Wonach wir suchen (Dichter und Denker), was uns antreibt (Tüftler und Erfinder), typisch deutsch (wer wir sind), das Inhaltsverzeichnis und die erläuternden Stichworte dazu geben ein schon zu Beginn sehr gutes Bild davon ab, was die Autoren durch die Historie bis zur Gegenwart hindurch dem Leser vor Augen führen.

Die wesentlichen Linien der „Deutschen“. Von der Romantik (Schwärmerei) über die weltbekannten „Dichter und Denker“ (der geistige Boden) hin zum ebenfalls weltbekannten „Made in Germany“ (der Tüftler und Erfinder, aber auch der qualitätsbewussten Herstellung all dessen).

2013 hat eine internationale Umfrage der BBC zum Ergebnis geführt: Deutschland ist das „beliebteste Land der Welt“. Vom bisher erfolgreichen Steuern durch die Untiefen der Wirtschafts- und Finanzkrisen, vom (natürlich nur im Vergleich) stabilen Haushalt, von der Qualität der Waren bis zum vierten Titel als Fußballweltmeister (mit dem tatsächlich taktvollen Auftreten der Mannschaft gerade nach dem Halbfinale), all das wird weltweit registriert und führt, im Gegensatz zu früheren Zeiten, zu einer tatsächlich spürbaren allgemeinen Wertschätzung des Landes.

Zu diesem Land gehört seit ehedem bereits (spätestens seit der Zeit der „Dichter und Denker“) die Reflexion. Ein gewisser, grüblerischer Zug, eine Neigung zur Frage nach der eigenen Identität. Was, wie die Autoren herausstellen, durchaus an einer ausgeprägten Regionalität liegen könnte (um 1800 gab es in Deutschland rund 50 Universitäten, in England nur zwei), welche durch die Teilung Deutschlands noch stärker befördert worden ist.

Wo aber wäre „die Mitte“ des Landes und der Nation zu verorten? Mit dieser Frage im Hintergrund begeben sich die beiden Autoren akribisch auf Spurensuche durch die Geschichte.

Wer waren die ersten Menschen auf deutschem Boden? Wie gestaltete sich daran schließend die Entwicklung der Kelten und Germanen? Deutschland, entstanden (und geblieben) als „Land der Stämme“, so das Resümee aus diesen Anfangsbetrachtungen heraus.

In einer Geschichte mit „mehr Brüchen als Kontinuitäten“ mit einer erst langsamen und, bis zur Gegenwart, immer wieder unterbrochenen Entwicklung eines zentralen, gemeinsamen Verständnisses als Nation als „Einheit in (regionaler) Vielfalt“.

Und was ist geblieben aus den „Träumen“, dem Blick auf die „Ruhe über allen Wipfeln“, den Schlössern, Burgen, den Nibelungen, der Innerlichkeit? Auch diese schwer zu fassende Frage (mit vielleicht keiner abschließenden Antwort) findet ihren Widerhall im Buch und auch in der Romantik, die als Kunstphase wohl die prägendste im Land war. Mit der Folge, dass es tatsächlich die „Dichter und Denker“ waren, die mit Kraft die Nation „zusammengedacht“ haben. Und könnte man sagen, dass jene Dichte rund Denker auch nach der Wiedervereinigung „in den Köpfen und mit Worten“ die getrennten Teile zumindest zu einem wichtigen Teil wieder zueinander gebracht haben? Oder hat sich in der Neuzeit ebenjene „Kraft der Worte“ verschlissen?

Von diesen „Innerlichkeiten“ mit „äußern Wirkungen“ ist der Übergang fließend zu den „Äußerlichkeiten“ mit „innerer Wirkung“.

„Kein Fortschritt ohne Antrieb“, technologische Innovationen, auch dafür steht der Name „Deutschland“ in der Welt und bildet eine gewichtige Grundlage für ein inneres Selbstbewusstsein der Welt gegenüber.

Ein weiter, teils in die Tiefe vordringender, teils komprimiert darstellender Blick, bei dem es den beiden Autoren zudem unterhaltsam gelingt, aufgelockert mit vielen Illustrationen und farblich abgesetzten Hervorhebungen die „Kernelemente“ der äußeren wie inneren deutschen Geschichte und der daraus sich ableitenden „Mentalität“ zusammenzufassen.

Eine anregende, sehr empfehlenswerte Lektüre.

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Rezension zu "Frauen, die Geschichte machten" von Peter Arens

Das Buch zur Dokumentation
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern mit Portraits gerade zu bemerkenswerten Frauengestalten der Geschichte verfällt dieses Begleitbuch (wie auch die historische Reihe im ZDF) nicht dem Fehler, in breiter Vielfalt durch die Jahrhunderte hindurch besondere Frauengestalten vor allem in der Quantität darstellen zu wollen.

 

Die Konzentration auf nur einige „ganz besonders herausragende“ Frauen der Geschichte gibt im Buch Gelegenheit, in die Tiefe zu gehen.

Sich diese besonderen Leben und Leistungen sehr gründlich zu betrachten und in ihren vielfachen Facetten kennenzulernen.

 

So mag zwar der ein oder andere Leser das Fehlen gerade ihm oder ihr wichtiger historischer Frauen im Buch beklagen, aber jene sechs, die vorgestellt werden, werden dafür sehr intensiv, fundiert recherchiert und lebendig vor Augen geführt.

 

Kleopatra, Jeanne d- Arc, Elisabeth I., Katharina die Große, Königin Luise, Sophie Scholl.

 

Frauen, die nicht nur herausragende Leistungen vollbracht haben, sondern die je auch so etwas wie Zeitenwenden mit in sich tragen (auch wenn Sophie Scholl zunächst scheiterte in ihrem Widerstand, letztendlich ist der bewiesene Mut und die Klarsicht Scholls Mahnung und Aufforderung bis in die Gegenwart geblieben).

 

Frauen, das vereint die dargestellten Personen, die, jede für sich, Unbeugsamkeit in sich trugen, die es mit „den Mächten der Welt“ (je ihrer Welt) aufgenommen haben, die durchgehalten haben, teilweise auch bis zum bitteren Ende ohne Rücksicht auf das eigene Leben und Wohlergehen.

 

Die „Mut, Beharrlichkeit und Willensstärke“ einsetzten und damit zumindest „ihren“ Teil der Welt nachhaltig beeinflussten.

 

Im Buch selbst werden die genannten Frauen zunächst in einem Überblick kurz vorgestellt (was die Orientierung im Buch vereinfacht), worauf dann die ausführlichen Portraits unter Darstellung auch von Zeitgeschehen und Umständen ihres Wirkens folgen.

 

Illustriert mit vielen Abbildungen gibt dieses Buch dem Leser die Möglichkeit, die einzelnen Personen dann gründlich und umfassend Kennenzulernen.

 

Es stimmt eben nicht der Satz eines Historikers aus dem 19. Jahrhundert: „Die Weltgeschichte ist nichts anderes als die Biografie großer Männer“. Dafür nun stehen diese sechs Frauen als herausragende Beispiele (aber natürlich nicht alleine im Lauf der Zeiten). Gut, das die Zeiten sich ändern und eben nicht nur Männer darüber bestimmen, was überhaupt Eingang in die Geschichtsbücher findet und klar wird, dass gerade auch Frauen „in ihrer Epoche grundlegendes bewegten“.

 

Ein, auch in der Machart, wertiges und empfehlenswertes Buch mit entsprechendem Literaturverzeichnis und Schlagwortkatalog.

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