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Rezension zu "Die Prophezeiung von Tandoran - Gefäß des Lichts" von Peter Bödeker

Es geht wieder spannend weiter!
Chiawenvor 4 Jahren

„Die Prophezeihung von Tandoran – Das Gefäß des Lichts“ von Peter Bödeker ist der zweite Teil einer Fantasy-Reihe.

Eine Aufgabe hat Jason schon gemeistert. Doch es liegen noch Aufgaben vor ihm und er hat wenig Zeit. Denn sein Onkel und seine Armee rücken immer näher, aber auch die Frist der Ingadi läuft langsam und stetig ab.

Jason muss auch in diesem Band weiter wachsen. Zwar kann er oft auf Dinge zurückgreifen, die er schon gelernt hat. Dennoch muss er immer noch etwas oben drauf packen oder sich weiterentwickeln um die Aufgaben lösen zu können. Auch seine Gefühle machen es ich nicht immer leicht.

Auch die anderen Charaktere entwickeln sich weiter und sorgen für die eine oder andere Überraschung. Es ist auch schön zu lesen, wie die Gemeinschaft wächst und sich gegenseitig stärkt um eben die Aufgaben meistern zu können.

Peter Bödeker bleibt seiner Idee treu. Es fließen weiter fernöstliche Wahrheitslehren mit ein, die den Leser auch nachdenken lassen. Dennoch müssen auch die ein oder anderen Charaktere dran glauben und die Gemeinschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Bei all dem Unglück bleibt Jason selber doch etwas zu sehr verschont. Klar trägt er die Verantwortung auf seinen Schultern, doch kommt er manchmal einfach zu glimpflich davon.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend und fesselt den Leser. Man möchte einfach erfahren wie es mit den Aufgaben weiter geht, wie Jason es schafft, …
Dabei gibt es immer wieder interessante Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hat.

Das Cover zeigt eine Landschaft, die sich spiegelt und oben rechts ist eine fernöstlich angehauchte Scheibe abgedruckt. Das Cover ist wieder in Orangetönen gehalten.


Ja ich wollte einfach wissen wie es weiter geht mit Jason, schafft er die Aufgaben und welche sind es überhaupt. Dabei wurde ich nicht enttäuscht. Zwar kam Jason etwas zu gut weg, aber es war dennoch total fesselnd.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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„Die Prophezeiung von Tandoran – Die Verwundete Welt“ von Peter Bödeker ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe.

Bei seiner täglichen Laufrunde durch den Wald wird Jason von einem mysteriösen Mann mit Lederrüstung und Schwert angegriffen. Er kann nur knapp von einem anderen Mann gerettet werden. Doch von da an ist Jason tief in die Geschehnisse in der Welt Tandoran verwickelt.

Jason hat früh seinen Vater verloren und vor kurzem auch seine Mutter. Seitdem sorgt seine Oma für ihn. Er ist sportlich, liebt Pferde und ist dennoch kein Musterknabe. Denn er hat auch seine Schattenseiten.

Die Charaktere sind haben alle ihre Macken und guten Seiten. Der Leser bekommt einen guten Eindruck. Dabei werden ein paar typische Charaktere benutzt: der Weise, der Schüler, die Aufsässige, die Strebsame, … Doch sind sie nicht nur darauf festgenagelt, sondern haben auch andere Facetten. So hat der Autor allerdings eine Gemeinschaft geformt, die sich gut ergänzt.

Auf der Welt Tandoran ist einiges anders als auf der Erde. Durch das Limar, eine Art Lebensenergie, gibt es größere Pflanzen, keine Kontrolle über Elektrizität und eine andere Einstellung zum Leben selbst. Denn um das Limar kontrollieren zu können und damit Dinge zu verändern, braucht man eine gewisse Selbstbeherrschung und Konzentration. Dies wird durch bestimmtes Training, ähnlich unserem Yoga, erlangt. Die Grundeinstellung dieser Lehre beeinflusst das Denken und Leben der Menschen auf Tandoran. Es ist eine bessere Welt, in der es trotzdem das Böse gibt.

Man ist als Leser sofort mitten drin. Einiges ist einem dabei noch nicht so ganz, z.B. warum sich Callum so gut in unserer Welt auskennt. Dies wird aber später gelüftet und stört auch nicht wirklich.
Etwas unglücklich gemacht ist die Rückblende. Man hätte auch dort einsteigen können und es wäre auch interessant gewesen. So wird man etwas aus der Handlung gerissen.

Ansonsten hat das Buch dem Leser viel zu bieten. Die Story ist spannend und fesselt einen, die Lebensweise der Tandorianer inspiriert einen und regt zum Nachdenken an. Die Welt Tandaron an sich hat auch viel zu bieten mit ihren Artefakten und Bewohnern.
Man begibt sich auf eine interessante Reise. Man entdeckt den Planeten, aber man weiß auch dass Jason nicht viel Zeit hat. Die Bedrohung spürt man
Durch Wendungen und den ominösen Spion wird es richtig spannend.


Das Cover zeigt einen gelben Himmelskörper, der halb hinter einem Horizont mit Bäumen steht. Das Ganze ist in einem Gewässer gespiegelt. So könnte es in Tandoran aussehen.


Und wieder war es der Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Es lag an den Weisheitslehren und der Verbindung der beiden Welten. Da beides eine große Rolle im Buch spielt und es einfach toll geschrieben ist, war ich schnell drinnen und habe mit Jason mitgefiebert.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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